Sonntag, 27. August 2006

SVP: Und die weiblichen Bundesräte

Es geht wieder rum, dass anti-weibliche Getue der SVP-Spitze, natürlich immer mit "nachvollziehbaren" Arrgumenten.

1. Ruth Dreifuss - ist schon weg - SP - war eh schon mal schlecht

2. Micheline Calmy-Rey - ist noch da, aber wie lange noch. Herr Maurer will sie nur noch als Entwicklungshelferin sehen, gem. Sonntagszeitung von heute, 27.08.2006. SP - ist eh schlecht. Er will lieber einen "halben SVP-Bundesrat" als Aussenminister. Ob er dann wohl auch nur ein halber Aussenminister ist. Und was macht er dann mit der anderen Hälfte seines PolitikerDaseins?

3. Doris Leuthard - noch ganz jungfräulich, bzw. neu. Wie lange noch? CVP - ist nicht berechenbar, auch schlecht

Und dann hatten wir doch noch die Frau Elisabeth Kopp (FDP), vor vielen Jahren. Die erste Bundesrätin. Damals waren es nicht die "ach-so-männlichen" SVP'ler, sondern der eigene Mann, der ihr ein Bein stellte.

Bedenklich ist, dass viele Männer (aber auch Frauen) in diesen Chor einstimmen, obwohl sie nicht der SVP angehören. Frauen und Politik ist immer noch ein Reizthema. Aber hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau, oder so ... Verwechsle ich da wieder einmal was?

PS: Ach ja, in der gleichen Ausgabe der SonntagsZeitung möchte die SP den Herrn Christoph Blocher weg haben. Ist dieser Beitrag nicht ausgewogen und neutral?


Tag(s): politik frauen svp bundsrat bundesrätin

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