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"Hangin' Around In Beijing" hat Silvan Baer eines seiner Werke im KKL Uffikon betitelt. Die Ausstellung ist Besuchbar bis am 10. August 2008 (hier).
Kunst hat heute leider oft sehr viel mit Erlebniswelten, mit der Spassgesellschaft, zu tun. Irgendwie hat mich die bebilderte Szene stark betroffen. Auf der einen Seite habe ich die Szenen aus dem Tibet (vermittelt durch die Medien) im Kopf und anderer seit's erlebe ich ein kritisches Kunstwerk (nach meinem Verständnis), plötzlich als Kinderspielplatz. Und der Vater schiesst Bilder dazu, schön inszeniert. Sauglattismus scheint angesagt zu sein.
Gut, ich bin ein grosser Kämpfer für die Idee des "Reclaim the Arts". Ich will, dass Kunst im öffentlichen Raum, in Shopping-Centers und anderen Orten (ohne Hemmschwellen) statt findet, schnell und überraschend. Immer wieder versuche ich KünstlerInnen dazu zu motivieren. Doch kann das Dargestellte verhindert werden? Kunst soll zum Volk und das Volk nimmt Kunst auch an, auf seine Art.
Die Kinder werden sicher irgend wo von "einem lustigen Nachmittag" sprechen, wo es so ein komisches Kunstwerk hatte. Papi hat gesagt, dass wären die Olympischen Ringe. Wir haben uns reingehängt und Papi hat lustige Fotos gemacht.
Vielleicht will Silvan Baer mit seiner Arbeit genau das erreichen. Will, dass seine Arbeiten zur Volkskunst werden. So wie das Volkstheater, wo jeden Abend unzählige Male auf die Schenkel geklopft werden kann. Ich kenne ihn nicht, ich weiss also nichts Näheres. Vielleicht kann ich ihn irgend wo mal fragen und hoffe auf eine ehrliche Antwort.
Link zu Silvan Baer --> hier.
Alle Bilder und ein Video aus Uffikon --> hier.
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