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Montag, 16. September 2013

AusGehTipp: Nina Staehli in der Kunsthalle Luzern (Vernissage: - 19. September 2013)


Im Juli 2007 lerne ich die Künstlerin Nina Staehli im Kunstpanorama Luzern (Vorläufer der heutigen Kunsthalle Luzern) kennen. Es folgten Atelier-Besuche und immer wieder Kontakte auf verschiedensten Ebenen. Das letzte Mal durfte ich Ihre Performance "Ein Fest fuer Yoshi + Moshi" (ebenfalls in der Kunsthalle Luzern) aufzeichnen (Link zum Video).

Ab dieser Woche wird Nina wieder in der Kunsthalle Luzern zu Gast sein. Nachfolgend die Eck-Daten:


Donnerstag 19. September 2013, 18.00h.
Eröffnung:
Begrüssung und Live Sound-Performance von Thomas Binzegger

Samstag 5. Oktober 2013, 17.00 – 20.00h.
Performance-Shooting mit allen Besuchern: Die BesucherInnen steigen in die «Big Heads» und werden Teil der Kunstinstallation

Sonntag 6. Oktober 2013, 10.00 - 18.00h
Finissage


Mitteilung der Kunsthalle:
Nach Performances, Aktionen und Filmen in Berlin, Wien/ORF, Hossegor und Genua zeigt Nina Staehli die Kunstinstallation «Head Download» mit 16 überdimensionalen Kopf-Skulpturen, welche im Ausstellungsraum schwebend installiert sind. Die BetrachterInnen «stecken» ihren Kopf in die «Big Heads». In Innenraum der Köpfe hört der Besucher Sound-Kompositionen von Thomas Binzegger. Mit dem «Big Head»-Besucher wird jede Skulptur optisch vervollständigt und verfügt somit über einen Körper.

Die Kunstfilme und Dokumentationen der «Big Head» Performances ergänzen die Installation.
In der Krypta zeigt Nina Staehli das Panoptikum ihrer Skulpturen.

Links:
Kunsthalle Luzern, hier
kulturtv.ch, hier



Dienstag, 21. Mai 2013

AusGehTipp: Kunsthalle Luzern - Showroom - vom 24. Mai - 23. Juni 2013 (Vernissage: 23.5.2013 - 19 Uhr)


mit:

marianne engel / max grüter / christoffer joergensen karin lustenberger / nina steinemann / reto steiner
Die sechs Kunstschaffenden beschäftigen sich mit der Aussen- und Innenansicht des Ausstellungsraumes der Kunsthalle Luzern. Die gläserne Fensterfront des Ausstellungsraumes wird bis auf einzelne, transparent belassene Ausschnitte abgedeckt, wobei die unterschiedlich grossen, unverdeckten Einblicke durch künstlerische Eingriffe be- und umspielt werden. Was sich hinter der eingeschränkten Einsicht verbirgt, wird erst mit dem Eintreten in den Kunsthalle-Raum deutlich, wenn sich der Blick auf die gesamte Ausstellungslandschaft eröffnet.
Feierabend-Führungen: Öffentliche Rundgänge durch die Ausstellung, jeweils am Donnerstag, 30. Mai, 13. Juni und 20. Juni, 19:00 Uhr

Weitere Infos zur Ausstellung und den Öffnungszeiten > hier

Diese Einladung erfolgt durch die Kunsthalle Luzern




Donnerstag, 7. März 2013

Otti Gmür: Ohne Utopien geben wir das Denken auf...

 

Otti Gmür - Ohne Utopie geben wir das Denken auf

... und das habe ich noch nicht im Sinn.

Otti Gmür (SWB Publizist, Architekt BSA/SIA) in seinem Vortrag “Stadtraum - Kunstraum - Raumkunst: Gedanken zur Entwicklung der Kunst im öffentlichen Raum Luzerns” vom 21.2.2013 in der Kunsthalle Luzern

Sonntag, 17. Februar 2013

Stadtrundgang I zu featuring vetter - Eine Ausstellung in der Kunsthalle Luzern

Klick auf die Aufnahmen ermöglichen eine vergrösserte Ansicht

Alessa Panayiotou und Yvonne Aschwanden von der Kunsthalle Luzern luden heute Sonntag zu einem morgendlichen (11:00 Uhr) Stadtrundgang, zu einem NachObenSchauen in Luzern. Grund war die Ausstellung "featuring vetter", wo die Künstler René Odermatt und Timo Müller ein Fundstück Joseph Vetters (1860 - 1936) zeigen, interpretieren.
Vetter war zu seiner Zeit ein bekannter Bildhauer, über die Grenzen Luzerns hinaus. Aber wer kennt schon die Spuren in der Lichterstadt? Das bekannteste Werk des Künstlers dürfte sich in Meggen befinden, fahren doch jedes Jahr mit dem Schiff zehntausende Reisende an der auffällig Installierten Jesus-Statue vorbei. Natürlich ohne den Namen des Künstler zu kennen.
Zu gegebenem Anlasse trafen sich also Kunstinteressierte, KünstlerInnen und sogar Verwandte Vetters zu einer kleinen Entdeckungsreise in der Altstadt von Luzern. Wir geben ein paar Hinweise und Impressionen weiter, mit dem Hinweis, dass am Sonntag, 3. März 2013, wieder um 11:00 Uhr, eine 2. Stadtbesichtigung statt findet. Diese wird aber andere Schauplätze beinhalten. 


Joseph Vetter - Der Topfer (Hertensteinstrasse)



Der Falkner (Falkenplatz)


Detailansicht des Brunnens am Falkenplatz


Altes Stadthaus am Kornmarkt


Die Stadtlöwen


Weinmarktbrunnen (1903) auf dem Weinmarkt


Weinmarktbrunnen (Detailansicht)


Weinmarktbrunnen (Detailansicht)


Zur Krongasse 1  (Eckhaus an der Reussbrücke)


Erzengel Michael


Heiliger Franziskus (Franziskus-Brunnen)


Franziskusplatz mit Brunnen


Heimweg in die Kunsthalle Luzern im Bourbaki-Panorama

Weitere Informationen: im Blog > hier und hier (mit Trailer zum Video,
auf der Webseite der Kunsthalle Luzern hier.






Mittwoch, 23. Januar 2013

featuring vetter - mit timo müller und rené odermatt - in der kunsthalle luzern - der filmtrailer

Der Film zur Entstehung der Installation "featuring vetter" mit den Künstlern Timo Müller und René Odermatt wird ab Donnerstag, 31. Januar (Vernissage) bis 7. März 2013 zu sehen sein.

Weitere Infos zur Ausstellung > hier
Link zur Kunsthalle Luzern     > hier

   

Freitag, 18. Januar 2013

AusGehTipp: featuring vetter mit Timo Müller und René Odermatt

featuring vetter mit René Odermatt und Timo Müller
01. Februar - 07. März 2013  
Eine Ausstellung mit Timo Müller und René Odermatt zu einer wiederentdeckten Skulpturengruppe des Bildhauers Joseph Vetter.

Eröffnung
: Donnerstag, 31. Januar, 19:00 Uhr

Geführte Spaziergänge
zu Werken von Joseph Vetter:

Sonntag, 17. Februar und Sonntag, 3. März
, jeweils um 11:00 Uhr. Treffpunkt: Kunsthalle Luzern. Die beiden Spaziergänge folgen unterschiedlichen Routen.

Stadtraum - Kunstraum - Raumkunst: Gedanken zur Entwicklung der Kunst im öffentlichen Raum Luzerns mit Otti Gmür (SWB Publizist, Architekt BSA/SIA):
Donnerstag, 21. Februar, 19:00 Uhr.

Ausgangspunkt des Ausstellungsprojektes „featuring Vetter“ bildet das Werk des Luzerner Bildhauers Joseph Vetter (1860-1936), der durch die Vielzahl seiner Arbeiten im öffentlichen Raum das Bild der Innerschweiz mitgestaltete. Unverhofft wurde jüngst eine Gussform einer Arbeit Vetters unter einem Bretterboden wiederentdeckt. Dass die Formen mit Timo Müller und René Odermatt ausgerechnet zwei zeitgenössischen Bildhauern in die Hände fielen, war eine glückliche Fügung.
Bei genauerem Studium entdeckten die Künstler die Lettern „I. Vetter“ in einem der Gussteile. Wem die Gipsform zugeordnet werden konnte, war damit schnell klar. Was die eigentliche Skulptur aber darstellt, wie sie zusammengesetzt ist und was ihre Bestimmung war, ist bis zum Zeitpunkt der Ausstellung unbekannt. Einer detektivischen Puzzlearbeit gleich wird die Erscheinung und Zuordnung einzelner Teile aufgedeckt: Gusselement für Gusselement nähern sich die Künstler seit diesem Sommer der vergessen gegangenen Skulptur Vetters. Mit dem beschriebenen Projekt erweisen sie nicht nur Joseph Vetter und damit einem Stück Kunstgeschichte und einem kulturellen Erbe der Zentralschweiz Referenz, sondern erarbeiten auf der historischen Grundlage eine neue, zeitgenössische Antwort und Interpretation. Durch die verglaste Schaufront der Kunsthalle im städtischen Treffpunkt Bourbaki wird auch ihr Werk schliesslich, wie Joseph Vetters Arbeiten, zu einem Stück Gestaltung des öffentlichen Raumes. (Text Kunsthalle Luzern)


Ergänzt wird die Präsentation durch einen Dokumentationsraum zum Altmeister Vetter und dessen Werken im Untergeschoss der Kunsthalle.

> Vier Bilder aus dem Video, das wir zur Zeit für die Ausstellung produzieren, hier<
> Der Filmtrailer hier <


Mittwoch, 16. Januar 2013

Montag, 26. November 2012

Nina Staehli - Ein Fest fuer Yoshi + Moshi (Video)

Die Künstlerin Nina Staehli zeigte am 5.3. (Zürich - Cabaret Voltaire), 15.3. (Zug - Shedhalle) und am 4.5.2012 (Luzern - Kunsthalle) ihre Live-Performance "Ein Fest für Yoshi + Moshi". Wir waren in Luzern dabei und zeigen Impressionen des Abends.

SchauspielerInnen: Simone Schwegler, Fabian Röthlisberger, Gerry Weber, Nadine Martig
Musik: Bernhard Wagner

   
   

Mittwoch, 18. Juli 2012

Instantpicture 200 von 366 – Homage to Monika Günther and Ruedi Schill 1/12

Sofortbild 200 von 366
Archiv-Geschichten von Monika Günther und Ruedi Schill - Nachrichten aus der Zuckerdose. So lautet die Einladung zu einer Ausstellung in der Kunsthalle Luzern. Wer das Künstlerpaar kennt, kann sich ausmalen, was da kommt, vor allem wenn der Text beachtet wird. Da steht zu lesen:
„…Anhand einzelner Archiv-Exponate, die nach formalen, inhaltlichen, aber auch biographisch-subjektiven Kriterien ausgewählt wurden, werden die Besuchenden durch die vergangenen 50 Jahre geleitet. Dementsprechend vielfältig sind die Ausstellungsobjekte: Postkarten, Texte, Installationen, Papiertragtaschen, Fotografien, Malereien, Zeichnungen, Aquarelle, ein Video und eine Sammlung innerhalb der grossen Sammlung treffen aufeinander…“
Und genau so war es, bei der Vorbesichtigung für Medienleute. Zuerst eine unüberblickbare Menge von Werken aller Art. Dann eine Monika Günther, die eine kleine Führung gab, ergänzt durch Ruedi Schill. Hoppla. Habe ich „kleine Führung“ geschrieben? Im Verhältnis zum Gezeigten trifft dies wohl zu, nicht aber dem Inhalt des Gesprochenen nach. Fast sprunghaft erzählt die Künstlerin, was es mit einzelnen Objekten und Werken auf sich hat. Das geht von „ersten Geschenken“ an ihren Partner Ruedi über Geschenke von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern bis zu Erstlingswerken der beiden.
Nun, ich kenne die zwei schon seit einigen Jahren, vor allem durch Begegnungen am International Performance Art in Giswil, aber auch Kurzgespräche, mal im Bahnhof, mal auf der Strasse, in einem Café oder dann in ihrer Galerie Apropos in Luzern. So hat sich ein Bild in mir aufgebaut, das jetzt durch die Ausstellung einen würdigen Rahmen bekommen hat. Ein Rahmen, der eigentlich gar keiner ist, sondern den BegegnungsRaum öffnet, in alle Richtungen, der Fragen entstehen lässt, Gedanken ziehen vorbei, das Weite ist plötzlich ganz nah, aber nie einengend.
All dies verursachte natürlich ein Problem. Wie soll die Ausstellung im Blog erscheinen. Einfach als „AusGehTipp“? Zu wenig. Als beschreibender Artikel, wie heute leider so oft üblich. Überflüssig. Aufzeichnungen von der Vernissage? Langweilig.
Nein, ich will eintauchen das Gezeigte. Doch wie? Die Leiterin der Kunsthalle Luzern, Alessa Panayiotou, hilft mir weiter, weil sie offen für neue Arten der Kunstvermittlung ist, sich nicht hinter dem üblichen versteckt, aber auch nicht verschlossen zur Suche nach neuem.
So wird zuerst mal verworfen, was nicht sein darf/soll/kann. Damit sind Videos und Texte schon mal vom Tisch. Was bleibt ist das Fotografieren. Aber nicht da Objekt, da Apparat und jetzt mal ein paar 100 Schüsse, einer wird schon gut. Nein! Das wäre zu billig für eine Hommage an Monika Günther und Ruedi Schill. Was bleibt? Das was ich am liebsten in dieser Sparte mache, Polaroid-Aufnahmen. Aber nicht mit neuen Filmen von The Impossible Project. Nein. Ich habe noch ein paar Heimlichkeiten. Fotofilme, die seit 6, seit 8, seit über 10 Jahren verfallen sind. Das ist es! Dann noch eine Spezialkamera, eine Macro 5 SLR von Polaroid. Diese wurde für Haut- und Zahnärzte hergestellt. Die richtige Kamera, ohne Zoom, ganz nahe ran zu gehen, zu ent-decken.
Doch welche Objekte? Alessa hat die ganzen Such- und Aufbauarbeiten aus nächster Nähe miterlebt, viele Hintergründe und Geschichten mitgenommen. So habe ich sie aufgefordert, einzelne Geschichten mir, in Verbindung mit den Objekten, zu erzählen. Dazu sollten die Aufnahmen entstehen.
Ich bin dann noch einen Schritt weiter gegangen und habe die Kamera Alessa übergeben, verbunden mit der Aufforderung, ganz alleine, ungestört, ein paar Aufnahmen zu machen. So ist eine Serie entstanden, für die wir beide als Autoren stehen. Wir zeigen „Tiefblicke“, erzählen aber wortlos die Geschichte dazu.
Wir hoffen nun beide, dass Monika Günther und Ruedi Schill damit ein Geschenk überreicht bekommen, das ihre unermüdliche Arbeit würdigt.
Alle Infos zur Ausstellung in der Kunsthalle Luzern > hier. Sie sie kann bis zum 24. August 2012 besucht werden.

Montag, 23. April 2012

AusGehTipp: Kunsthalle Luzern – Nina Staehli – Ein Fest für Yoshi + Moshi – Performance Art (4. Mai 2012 – 20:30 Uhr)

Ein Fest fuer Yoshi   Moshi

Eine Performance mit dem mehrteiligen Skulpturenzyklus «Yoshi + Moshi» von und mit Nina Staehli

Live-Videostream mit improvisiertem Schauspiel und Musik nach Textcollagen frei nach Thomas Bernhard und Voltaire.

SchauspielerInnen: Simone Schwegler, Fabian Röthlisberger, Gerry Weber, Nadine Martig mit Musik: Bernhard Wagner

Eintritt frei / Austritt mit Hut

Links:  
Nina Stähli – Homepage hier
Kunsthalle Luzern hier
Nina Stähli im kulturtv.ch hier
Nina Stähli im kulturtv.ch 2007 hier