Montag, 24. März 2014
Graeff und das schlecht verkaufteste Buch an der Luzern Bucht 2014 (Podcast der anderen Art)
Samstag, 9. März 2013
Luzern Bucht - Begegnung mit dem Verleger Max Christian Graeff (Podcast)
Diesen Button haben wir nicht am Stand des Verlags “Das Fünfte Tier”, sondern beim
Verlag “Der Kollaboratör” entdeckt, passt aber trotzdem.
Vom 7. bis 10. März 2013 findet in Luzern das Literaturfest mit der Buchmesse “Luzern Bucht” statt. An dieser Messe sind vorwiegend Kleinstverlage zu entdecken.
Am Stand des Verlags “Das Fuenfte Tier” haben wir Max Christian Graeff getroffen und unterhalten uns - über DiesUndDas und einiges mehr. Hör’mal’zu!
Montag, 20. Februar 2012
Luzerner Fasnacht 2012 – Und wo sind die Fotos vom kulturtv – von Roger Levy?
Heute wurde ich bereits auf der Gasse mehrfach angesprochen, wo den meine Aufnahmen der letzten Tage wären, im Blog jedenfalls nicht. Stimmt. Ich habe mich in diesem Jahr für Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest entschlossen. Wobei bei letztgenanntem Portal die meisten zu finden sind. Am Ende dieses Beitrag erscheinen die Links.
Aktuell habe ich mich auf “nahe Aufnahmen” konzentriert. Dazu habe ich ein Objektiv mit einer festen Brennweite ausgewählt. So musste ich sehr nahe an die Objekte meiner Wahl heran gehen. Eine besondere Herausforderung. Zum einen musste ich mich durch die Leute kämpfen, wenn ich was entdeckt habe. Zum anderen habe ich jeweils regelrecht meine Kamera “herauf gerissen” und so manchen Fasnächtler, Fasnächtlerin erschrocken (s. obigen mutigen Kerl des Stammes der Luzernianer). Mit Zoomen war also nichts, aus dem Versteckten, aus der Distanz.
Ebenfalls wollte ich 2012 nicht nur Masken im klassischen Sinn aufnehmen. Ich machte mich auf die Suche nach geschminkten TeilnehmerInnen der Fastnacht oder Halbmasken. So entstand auch ein Blick hinter die “Masken”.
Und dann noch ein Wort zur Urheberrechtsfrage. Natürlich gehören alle Aufnahmen mir, ich bin also geistiger Urheber, ob ich das will oder nicht. Das Gesetzt sieht das so vor, gefragt hat mich niemand.
Allerdings kann ich selber entscheiden, unter welcher Verwertungs-Lizenz ich meine Arbeiten stelle. Ganz einfach! Alle Aufnahmen mit Jahrgang 2012 stehen unter eine Creative Commons Lizenz. So sieht das aus:
Luzerner Fasnacht 2012 von kulturtv.ch - Roger Levy steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Schweiz Lizenz.
Du darfst also alle Aufnahmen, die du unter den untenstehenden Links findest kostenlos veröffentlichen, sofern du damit kein Geld verdienst. Solltest du ein Foto bearbeiten, musst du es unter der gleichen Lizenz wieder veröffentlichen. Wichtig ist auch der erste Punkt: Du musst mich als Urheber nennen (kulturtv.ch/roger levy) und auch die Quelle (falls möglich) verlinken. Dies geht natürlich in einem Video nicht, aber sicher auf einer Homepage, bei Facebook oder anderen Portalen. In einem Video muss die Quelle und mein Name im Abspann erscheinen.
Alles klar? Für Fragen kannst du mich gerne anschreiben (Adresse im Impressum zu diesem Blog). Und wenn du mir eine Mitteilung machst, wo-wie-wann-was, freue ich mich natürlich ebenfalls.
PresseVerlage/Redaktionen können bei mir gegen ein geringes Entgelt eine höhere Auflösung anfordern, wie bereits in den vergangen Jahren.
| Links zu den Fotos “2012” | |
| hier | |
| hier | |
| Google+ | hier |
Samstag, 17. Dezember 2011
Mein Briefkasten ist mein Adventskalender – 17. Dezember 2011 – Von FussAmpeln und SchneeGängern
Lassen wir mal die Zeitung der Region weg, ist ja eh zu alltäglich und schauen den Tatsachen ins Bild.
Luzern, eine Stadt, die Veränderung sucht und diese mit Zerstörung, mit Modernisierung verwechselt. Erst vor kurzem lehnten ein paar angrenzende Gemeinden, zum Teil ausserordentlich wuchtig, über 95% NeinAnteil, das Gespräch über eine eventuelle Fusion mit der Stadt ab. Einzige Hoffnung besteht noch im “Norden”, in Emmenbrücke/Emmen. Doch auch hier werden die GrossStadtTräume scheitern und wie Sand für Jahrzehnte zerieseln. Und wie komme ich auf einen solchen Punkt.
Im heutigen AdventsKalenderFach erreichte mich eine alte Postkarte aus der Sammlung des Künstlers Niklaus Lenherr (geh nie mit ihm in Kiosknähe, er kann’s nicht lassen, egal wo). Der dazu gehörende Text von ihm:
Lieber Roger
Ja, das waren noch Zeiten: Als die Ampeln noch etwas galten und der Schnee liegen blieb!
Herzliche Grüsse
Niklaus
Und genau das ist es. Die Ampeln sind weg, die Politiker schreiten ungebremst mit ihren Interessen voran. Selbst ein Juso küsst für eine Spende eine ExtremSVP’lerin. Hauptsache die Presse ist zur Stelle und macht ein Foto. Der Schnee, der ein Innehalten fordert, der eine Art natürliche Bremse bildet, wird sofort weggeschafft, er ist ein Hindernis im TagesFluss und da hat bitte die Natur nichts zu suchen.
Doch solange es die Brücke gibt, das Nadelöhr der mobilen Gesellschaft, wird der Fussgänger, The Pedestrian (skiai.ch), seine Runden, seine Ecken drehen und das Beseitigen beobachten können. Wie seine Zusendung zeigt, wird zwar das Zentrum zerstört, aber an den Rändern beginnt das Leben, das Unkontrollierbare, das Randständige, das Ausgefranste, die Zukunft. Er schreibt:
Lieber Roger
Grüsse aus dem fernen Luzern
Der FussgängerDie Türchen sind schon alle offen.
In der Tat ist Luzern fern, aus dem Bild gerückt. Und die Türchen sind längst offen, doch nicht mehr jeder passt in und durch den Rahmen.
Für alle neuen Leserinnen und Leser:
Ich habe meinen Briefkasten zum Adventskalender erklärt und damit verbunden, den Wunsch nach Postsendungen, realen, von Facebook- und Google+ – FreundInnen, oder natürlich auch von Leserinnen und Lesern meines Blog. Die postalische Adresse findet sich hier.
| Alle Adventskalender-Beiträge | hier |
Dienstag, 6. Dezember 2011
Live on Ice in Luzern – Der Test ganz ohne Pedro Lenz (Video)
Lang ist’s her, seit ich in der Nähe einer Eislaufbahn war. In Luzern, gleich neben dem KKL, bzw. Bahnhof, gibt es bis zum 2. Januar 2012 die Gelegenheit dazu, auch für den ultimativen GeruchsTest.
Seit dem 24. November 2007, als ich den Auftritt von Petro Lenz (Migma Performance Tage 2007 in der SwissLifeArena) dokumentierte, geht mir eines nicht mehr aus dem Zentrum der GeschmacksNerven, der Geruch von Eisbahnen. So schlich ich mich um das EisFeld auf der Suche nach dem Vermuteten. Und tatsächlich, da wo die Schlittschuhe vermietet werden, ist er – der Geruch, das typische Gemisch von Getränken und Körperausdünstungen...
Wer’s nicht glaubt, einfach mal hingehen. Vorher aber noch Pedro Lenz anhören > hier.
| Live on Ice – Infos | hier |
Mittwoch, 14. September 2011
Jan Koneffke und seine LeserInnen (Podcast)
Der Künstler Niklaus Lenherr mit dem Schriftsteller Jan Koneffke
Es gibt sie noch, die Gelegenheiten, wo ein Gesprächspartner eine Aussage macht und diese dann mein Interesse für eine Aufnahme weckt. Irgend ein Aufnahmegeräte oder Handy schnell zur Hand und schon ist ein neuer Podcast entstanden.
Dank dem Künstler Niklaus Lenherr habe ich den Schriftsteller Jan Koneffke kennen gelernt. Im Laufe des gemeinsamen Gesprächs sind wir dann auf die Leserschaft gestossen. Zuerst wollte ich von dem Autor wissen, wie das denn sei, wenn er ein Buch loslassen muss, also auf den Markt kommt. Und wie stellt er sich seine Leserschaft vor?
| Jan Koneffke bei Wikipedia | hier |
| Niklaus Lenherr | Homepage |
Mittwoch, 7. September 2011
Red Bull Flugtag in Luzern – 56 FotoImpressionen
Eigentlich wollten wir an diesem Flugtag ein Video erstellen, doch die Kunst der Kunst hat gewonnen. Die Vernissage in der Alpineum Produzentengalerie (hier) und das Künstlergespräch mit Beat Bracher im Kunstraum Vitrine (Vernissageansprache hier) hatte Vorrang.
Und so hat Ursula Stadelmann 56 Impressionen mit dem Fotogerät eingefangen. Dank an Ursula für den “NotEinsatz”.
Freitag, 2. September 2011
Die BrünigEisenBahnBrücke vor Luzern muss weg – Ein Gespräch mit Kilian T. Elsasser (Podcast)
Vor ein paar Monaten hat mir Kilian T. Elsasser “etwas von einer Eisenbahnbrücke, die zu haben ist” erzählt. Spontan ist mir das heute wieder durch den Kopf und so habe ich ihn kurzerhand in seiner Museumsfabrik besucht. Falls jemand eine solche Brücke (Angaben dazu im Podcast) braucht, kann er sich direkt bei K.T. Elsasser melden.
Datei auf die eigene Festplatte oder den Player laden: hier (Windows = Link speichern unter ...).
Grösse: 14,4MB, GesprächsLänge: ca. 15:45 Minuten.
Die BrünigEisenBahnBrücke vor Luzern muss weg – Ein Gespräch mit Kilian T. Elsasser
Der Podcast von Roger Levy steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Schweiz Lizenz.
Die Musik in diesem Podcast stammt von DJ Answer, trägt den Titel “French Train” und steht unter der CC-Lizenz BY-SA (Link)
Das Original findet sich hier.
Freitag, 19. August 2011
WasserVerdrängung auf dem Vierwaldstättersee
Mir geht dabei nur eines durch meine Gedankenwelt – Kraft der Verdrängung.
Montag, 15. August 2011
Zwei Buchstaben weniger, bitte Neue Luzerner Zeitung, und ihr seid bei den (Film)Leuten, oder so ...
Am Donnerstag, 11. August 2011 findet sich in der “NLZ” ein kleiner Hinweis mit dem Titel:
Film-Stipendium für Luzernerin
Darin erfahren wir, dass Kaleo La Belle ein Film-Stipendium erhält. Da steht “... unter den Geförderten ist auch die Luzernerin Kaleo La Belle, die für ihr ...”
Tja, hättet ihr ein wenig recherchiert, so hättet ihr festgestellt, liebe Redaktoren, dass die Luzernerin ein Luzerner und, so wie ich ihn kenne, ein Mann ist. Aber vielleicht habe ich etwas übersehen ...?
Hinweis 1 > hier
Hinweis 2 > hier
... und dann habe ich gleich noch ein Problem mit dem Bericht. Da steht, dass die Schweizerische Autorengesellschaft 2011 Spiel- und Dokumentarfilme mit 160’000 Franken fördert. Dabei soll alleine an Kaleo 150’000 Franken für seinen Film “Fell in Love With a Girl” geflossen sein. Ist das wirklich so? oder steckt auch hier ein DruckTeufelchen drin. Jedenfalls bin ich zu faul, der Antwort nachzugehen ...
Donnerstag, 9. Juni 2011
Die Schweizer Post hat sich von den BriefMarkenAutomaten verabschiedet – warum?
Worüber ich mich ärgere
Vor wenigen Wochen suchte ich im Luzerner Bahnhof einen BriefmarkenAutomaten der Schweizer Post. Vergebens. Auch der Apparat bei der Hauptpost ist nicht mehr auffindbar. Mein Interesse war geweckt und ich suchte weitere Poststellen auf. Überall das gleiche Bild, die Geräte wurden entfernt. Nirgends ein Hinweis, nichts. Vorerst. Dann entdeckte ich im Berner Bahnhof doch noch eine AusgabeStelle. Diese war auch noch in Betrieb und wurde, wie ich mich überzeugen konnte, ausserordentlich rege benutzt. Hingehen, Marken raus lassen, Aufkleben, Brief in den daneben montierten Kasten einwerfen. Fertig. Doch das ist nicht mehr möglich. Die Briefkästen sind zwar noch da, nicht aber die BriefmarkenAutomaten.
An den ehemaligen Stellen klebt jetzt ein Hinweis (auch in Luzern), der KundInnen darauf aufmerksam macht, dass die Ersatzteillieferungen nicht mehr gewährleistet sind und somit die Kästen demontiert wurden. Gleichzeitig wird auf verschiedene Verkaufsstellen wie z.B. Kioske hingewiesen.
Kürzlich stand in den Zeitungen, dass die Kiosk AG neuerdings für VersandFirmen Pakete zu günstigen Preisen entgegen nimmt. Durch den Post-Hinweis wissen wir jetzt auch, dass die gleiche Kette ebenfalls Briefmarken verkauft.
a) Hat die Kiosk AG einen Deal mit der Post, dass sie zukünftig gewisse Dienstleistungen übernimmt.
b) Haben die Entscheidungsträger schon mal daran gedacht, wie viel Zeit KundInnen für einen BriefMarkenKauf aufwenden müssen, neuerdings?
c) Es ist auch bekannt, dass die Schweizer Post begonnen hat, Briefkästen zu demontieren. Hängt das mit a) zusammen?
Für mich einfach ein Abbau der Leistungen der Firma Schweizer Post, nicht mehr und nicht weniger. Hätte die Post wirklich noch Interesse an den BriefMarkenAutomaten, hätte sie mit der HerstellerFirma bestimmt ein Abkommen erzielen können.
Ich glaube eher, dass der Grund für die Demontage der Aufwand der Leerung der Kassen und das Auffüllen der MarkenRollen ist. Doch darüber schweigt das Unternehmen Post, oder so ... Und schliesslich scheint es so, dass die Schweizer Post mehr Interesse an Finanzgeschäften hat, als an PostSendungen. An der Kapellgasse in Luzern findet sich der entsprechende Hinweis, wurde da doch vor kurzem eine FinanzBoutique eröffnet.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Markus Hodel wird neuer Rektor der Hochschule Luzern – Ein alter Bekannter also zurück.
Es braucht kein neuer Text, ich kann gleich den alten aus dem Jahre 2007 aus unserem damaligen Hochschul-Blog übernehmen:
130 Jahre HGK Luzern - Markus Hodel
Prof. Dr. Markus Hodel, Direktor der Fachhochschulen Luzern, darf natürlich an einem solchen Anlass nicht fehlen. Hat sich doch bereits einen Tag vorher sein Kollege Claudio Meisser, an der Diplomfeier, als fundamentaler Kenner von Blogs ausgewiesen, ist mann/frau gespannt, was er am Festakt präsentieren wird.
Los gings gleich musikalisch, mit "love,love,love", was zur allgemeinen Ueberraschung reichte. Um so prägnanter sein SchlussSatz aus einem BeatlesSong: "There's nothing you can do that can't be done". Mit grosser Bestimmtheit ein Motto, dass wir uns alle, egal wie alt wir sind, auf den LebensGang schreiben dürfen/müssen/sollten.
Und das ist gut so. Wer sich das Video, die kurze Ansprache, zu Gemüte führt, kann sich vorstellen, dass hier ein Mann an die Spitze kommt, der noch nicht vollkommen verhochschult ist, der noch Leben in sich hat und – egal. Gut so.
Und wer sich fragt, was Hodel in der Zwischenzeit, also nach seinem Abgang als Direktor der Fachhochschulen Luzern, gemacht hat, bekommt hier eine Antwort: er war Staatsschreiber des Kanton Luzern. Jetzt hoffe ich, dass wir ihn wieder hören dürfen, so wie damals an der Sentimattstrasse 1 anlässlich der 130 Jahre HGK-Feier (Heutige Hochschule Luzern – Design & Kunst) und vor allem, dass er auch wieder mal eine Platte auflegt. Es muss ja nicht immer eine von den Beatles sein, oder so ...
Link zum Originalbeitrag vom 26.7.2007 –> hier
Montag, 16. Mai 2011
Wer die Luzerner Kulturoffensive sucht, ...
Klick aufs Foto zeigt bringt eine vergrösserte Ansicht
findet sie entweder hier, oder mit wachem Blick an vielen Orten in der Stadt Luzern. Nur so zur Erinnerung.
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Mittwoch, 20. April 2011
Die RealSatire – 30. April 2011 – Die Bewilligung der Stadt Luzern für die 1. Mai-Demonstration
Es gilt als verpönt, Pressemitteilungen 1:1 zu übernehmen. Doch manchmal ist es einfach von Vorteil, weil jede Veränderung diese verfälschen würde. Wenn ich mir die Bewilligung zur 1. Mai Demo in Luzern, die am 30. April stattfindet, durchlese, könnte ich mir sofort vorstellen, dass der bekannte Luzerner Komiker Emil Steinberger diese vorlesen könnte. Das ganze Publikum im Kleintheater würde sich vor Lachen wohl kaum erholen. Allerdings hätte das Lachen auch einen bitteren Beigeschmack, denn der Text ist durchaus ernst gemeint. Also, nachfolgend das Original, unbearbeitet:
Medienmitteilung der Stadt Luzern:
Demonstrationen und Anlässe im Umfeld des 1. Mai 2011:
Stadt bewilligt mit Einschränkungen und Auflagen
Luzern, 20. April 2011
Im Vorfeld des 1. Mai findet in der Stadt Luzern am 30. April eine Demonstration der Organisation "Leben statt Alltag" statt. Für die Bewilligung machte die Stadt in enger Absprache mit der Luzerner Polizei klare Auflagen. Nicht bewilligt wurde die ursprünglich geplante Demonstrationsroute durch die Hertensteinstrasse, die Hirschmatt-, die Pilatus- sowie die Obergrundstrasse. Die Startzeit wurde auf 16 Uhr nach Schliessung der Ladenlokale festgelegt. Die Platzkundgebung mit Musik beim Kurpavillon hat die Stadt auf 22 Uhr befristet. Der Stadtrat hat das Gesuch diskutiert und steht hinter der Bewilligung.
Die Organisatoren haben mitgeteilt, dass sie die Auflagen akzeptieren.
Die Bewilligung erfolgt aufgrund der in der Bundesverfassung festgehaltenen Grundrechte auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit. Das von der Organisation "Leben statt Alltag" am 8. März 2011 eingereichte Gesuch wurde von den Verantwortlichen der Stadt und der Luzerner Polizei intensiv geprüft. Die Stadt hat mehrere persönliche Gespräche mit den Gesuchstellern geführt. Die Veranstalter hatten sich auf den Standpunkt gestellt, dass sie das Gesuch zurückziehen würden, wenn ihren Routenwünschen nicht entsprochen würde. Stadt und Polizei mussten deshalb befürchten, dass die Demonstration ohne Bewilligung durchgeführt würde.
"Wir nehmen Sicherheitsüberlegungen ernst und haben die Sicherheitsfragen in enger Absprache mit der Luzerner Polizei beurteilt", sagt Stadträtin Ursula Stämmer-Horst. "Die Demonstration wurde bewilligt, da wir so Auflagen zu Route und Verhalten der Teilnehmenden machen können." Luzerner Polizei und Stadt haben mehrere alternative Demonstrationsrouten mit den Veranstaltern besprochen und kommen zum Schluss, dass die an Samstagnachmittagen am stärksten frequentierte Hertensteinstrasse nicht als Demonstrationsroute bewilligt werden kann. Im Weiteren lässt die Sanierung des Cityrings keine Sperrung der Obergrund- und der Pilatusstrasse zu. Die Hirschmattstrasse ist durch den öffentlichen Verkehr stark frequentiert.
Route führt nicht durch die Hertensteinstrasse
Die bewilligte Route führt ab Theaterplatz über den Jesuitenvorplatz und Reussbrücke durch die Rössli- und Weggisgasse, die Grendelstrasse und über die Seebrücke in die Neustadt (Zentralstrasse, Bundesplatz, Winkelriedstrasse), via Hirschengraben und Pfistergasse zur Geissmattbrücke, entlang dem Rand der Altstadt (Löwengraben, Grabenstrasse) via Schweizerhofquai zum Nationalquai. Die Schlusskundgebung ist beim Kurpavillon. Nicht bewilligt wurde die ursprüngliche geplante Demonstrationsroute durch die Hertensteinstrasse, Hirschmattstrasse, Pilatus- und Obergrundstrasse.
Start erst um 16 Uhr
Die Gesuchsteller wollten um 15 Uhr starten. "Das konnten wir nicht bewilligen", sagt Stadträtin Ursula Stämmer-Horst. "Wenn die Veranstalter mitten durch die Altstadt wollen, ist das während der Ladenöffnungszeiten nicht möglich", erklärt sie. "Um diese Zeit sind zu viele Menschen in den engen Gassen." Der Start wurde entgegen dem Antrag der Gesuchsteller deshalb erst auf die Schliessung der Ladenlokale um 16 Uhr festgelegt, die Schlusskundgebung mit Musik wurde auf 22 Uhr befristet. Die Seebrücke bzw. der Schweizerhofquai werden durch die Luzerner Polizei kurzfristig gesperrt werden müssen.
Bewilligung unter klaren Auflagen
Den Veranstaltern wurden mit der Bewilligung unter anderem folgende Auflagen gemacht:
- Der namentliche bekannte Gesuchsteller ist für die ordnungsgemässe Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Er hat an der Demonstration persönlich teilzunehmen.
- Der Verantwortliche hat vor Beginn des Abmarsches und bei dessen Auflösung die Teilnehmer über Megaphon klar und unmissverständlich darauf aufmerksam zu machen, dass illegale Handlungen strafrechtlich verfolgt werden. Zudem müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Veranstalter auf das Vermummungsverbot im Kanton Luzern hingewiesen werden. Dieses ist während der ganzen Veranstaltungsdauer durchzusetzen.
- Es ist ein eigener, ausreichender Ordnungsdienst sicherzustellen.
- Das Mitführen und Mittragen von Schlagstöcken, gefährlichen Gegenständen, Farbbeuteln, Gesichtstücher und Masken ist verboten.
- Anordnungen der Polizei ist strikt Folge zu leisten.
- Die vorgeschriebene Marschroute ist unbedingt einzuhalten.
- Die Kosten für allenfalls notwendige Räumungs- und Reinigungsarbeiten durch die öffentlichen Dienste gehen zulasten des Bewilligungsinhabers.
- Für allfällige straf- und zivilrechtliche Haftungen gelten die gesetzlichen Straf- und Haftpflichtbestimmungen.
- Der Schluss des Anlasses beim Kurpavillon ist um 22 Uhr.
1. Mai: Brunch im Vögeligärtli
Am 1. Mai von 11 bis 15 Uhr veranstaltet eine andere Organisation, der Verein "RdR- la résistance de la raison", einen Brunch mit Festbänken und einem Pavillon-Zelt im Vögeligärtli. Gemäss den Veranstaltern soll es ein "ruhiger Anlass" werden, zu dem zirka 30 Personen erwartet werden. Es sind Ansprachen geplant.
Weitere Auskünfte zur Bewilligung erteilt Ihnen:
Stadt Luzern – Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit
Ursula Stämmer-Horst, Stadträtin
Telefon: xxxxx
Erreichbarkeit: 20. April 2011, von 15 – 16 Uhr
Informationen für die Medien:
- Stadträtin Ursula Stämmer-Horst ist vom 21. bis 29. April im Ausland. Sie steht für Medienauskünfte im Vorfeld der Demonstration heute zur Verfügung.
- Die Medienstelle der Luzerner Polizei wird nach Abschluss der Demonstration mit einer Medienmitteilung über den Verlauf der Demonstration informieren. Während der Demonstration sind keine Medieninformationen vorgesehen.
Medienstelle der Luzerner Polizei
Sonntag, 10. April 2011
Von Börsen, Kunsthallen, Türen, Glas und Gedanken zur Bewegung (mit Foto: PX680 COLOR SHADE BETA TEST FILM by the Impossible Project)
Komm wir gehen ins Bourbaki, da ist wieder Comix-Börse im Rahmen des Fumetto-Festivals (Link) und bei dieser Gelegenheit können wir uns auch gleich noch die neue Kunsthalle Luzern (Link) ansehen. Gesagt, gefahren.
Allerdings bin ich absolut kein Comix-Fan, war es noch nie. Selbst bei Walt Disney habe ich eher vorbei geschaut, ausgenommen bei seinen Frühwerken. Was ich aber mag sind Pins und Shirts aus der Ecke. Angekommen, durchgelaufen, nichts los. Keine Leute (12:00 Uhr, mittags), keine Pins, keine Shirts. Also nichts für mich.
Einen Halbkreis ziehend im Bourbaki-Rundgebäude und da stehe ich nun – vor der Kunsthalle Luzern, die hier nach dem erneuten Zwangsumzug am 2. April 2011 die Glastüren geöffnet hat. Da bin ich dann schon mal beim Thema Zwei angelangt. Glas und Türen. Zum einen hat die Halle, die diese Bezeichnung eigentlich gar nicht verdient, denn “sie” ist eher eine Galerie, wie sie an jeder Ecke zu sehen ist, ein moderner schöner Laden. Geschlossen, also Türe zu. Kleiner persönlicher Nerver. Wenn schon eine Veranstaltung stattfindet, die auch was mit Kunst zu tun haben könnte – Comix / Fumetto, erwarte ich Sonderöffnungszeiten. Aber scheinbar sehen das die Leute da anders.
Und da sind wir beim anderen, beim Sehen. Die ganze Front besteht aus Glas. Einblick total, könnte man/frau meinen. Nö, nur leicht durchsichtig, da verspiegelt. So gabs eben auch da nichts zu sehen. Schade!
Na dann eben wieder raus aus dem Haus, in den öffentlichen Raum. Laut, warm, hektisch, trotz Sonntag-12:30-Uhr, ja fast schon stickig. Gegenüber dem Bourbaki hat die Kunsthalle noch einen grösseren Ableger, gestaltet von der Künstlerin Anastasia Katsidis – “I Scream You Scream We All Scream”, 2011.
Für mich sind das lautsprecher-ähnliche Arbeiten oder vielleicht sogar Megaphone. Satellitenstationen. Durchsagestationen für den Auto- oder Busverkehr. Bus No. 19 hält in 2 Minuten am Löwenplatz – bitte Vorsicht und treten sie zurück.
Doch alles bleibt ruhig, stumm. Nur meine Phantasie gerät in Gang, entwickelt weitere Vorstellungen. Dann plötzlich alles gestrichen. Ich bin getäuscht worden. Hier kommt kein äusserlich hörbarer Ton mir entgegen. Es sind stille Töne, nicht hörbar. Sie vermitteln mir Ruhe, am Sonntag um 12:40 Uhr. Eventuell sagen sie mir auch, die Töne: “Roger, sei nicht mehr ruhig. Lehne dich auf gegen geschlossene, private Räume, gegen in Plastik verpackte und geschützte Comix, gegen Ruhe und Ordnung, gegen die behördlich verordnete Anpassung, die Überwachung in meinem eigenen, privaten Raum. Ich glaub, ich brauch mein eigenes Raumschiff.
Danke Ana für die Bewegung und LiebGruss. Roger
... und hier noch eine Aufnahme aus dem Bourbaki. Allerdings handelt es sich nicht um Kunst (ich geh Mal davon aus), sondern um typische Sessel aus den 1960er Jahren. Doch, diese Sitzgelegenheiten könnten auch mit der Aussenarbeit von Anastasia Katsidis kommunizieren, irgend wie. So quasi als EmpfangsSatelliten im Innenraum.
Anastasia Katsidis im kulturtv.ch –> hier
Foto:
Kamera: Polaroid SLR 680
Film: PX680 COLOR SHADE BETA TEST FILM by
the Impossible Project 2011
PS:
Der alte Name der Kunsthalle Luzern war Kunstpanorama Luzern. Da sich der “Laden” eher wie ein Panorama als eine Halle präsentiert, sollten sich die Leute Gedanken machen. Aber dazu ist es wohl zu spät. Heute wird ja “gelabelt”, wie man/frau so schön sagt und “Kunsthallen” sind Labels.
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Dienstag, 29. März 2011
Richtig gelesen? Rückbau des Hauses an der Pilatusstrasse 47 (aus einer Mitteilung der Stadt Luzern)–oder: R.I.P. Gasthaus zur Schmiede ist die Tatsache
Klick auf das Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht der
Front des Gasthaus zur Schmiede
Nach der Entfernung des WirtshausSchildes entdecken aufmerksame BetrachterInnen das “Kreuz” – oder anders: R.I.P.
Als interessierter Bürger und Blogger habe ich verschiedene Gemeindemitteilungen abonniert, so auch die der Stadt Luzern. Heute ist in der aktuellen Mitteilung folgendes zu lesen:
Rückbau des Hauses an der Pilatusstrasse 47
Fast hätte ich diesen Artikel nicht weiter beachtet, weil mir die Adresse nichts sagt. Doch dann habe ich aus irgend einem Grund doch gestockt und meinen Blick “nach unten” gewandt:
Am Donnerstag, 31. März 2011, wird mit dem Rückbau des Gebäudes an der Pilatusstrasse 47 begonnen, in dem sich das Restaurant Schmiede befindet.
So ist das also. Heute spricht man/frau nicht mehr von Abriss oder Zerstörung, nein Rückbau ist angesagt. Liest sich ja auch wesentlich sanfter. Ich meine, dass diese nichts anderes als eine verbale Verschleierung einer harten Tatsache ist. Man/frau erinnere sich. In diesem Haus befindet sich eine der letzten echten, nicht auf SchickiMicki gemachten Beiz (Gasthaus). Hier befand sich der Treffpunkt für Menschen aller Richtungen. Eine echte Begegnungsstätte!.
Weiter im OriginalText:
Der Mietvertrag der Stadt für das Restaurant Schmiede endet per Ende März 2011.
Eine weitere Verlängerung wäre aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr zu verantworten.
Kein Wort mehr zu den wahren Tatsachen. Vor einiger Zeit wurde das angrenzende Haus abgerissen, mehr plötzlich als begründet. Dieser Eingriff wirkte sich katastrophal auf die Liegenschaft Pilatusstrasse 47, oder damit es jeder versteht, auf die Schmitte aus. Das Haus hatte plötzlich Risse und wurde aus sicherheitstechnischen Gründen als unbewohnbar erklärt.
Aus der Bevölkerung heraus wurde die Initiative zur (baulichen) Rettung des Hauses ins Leben gerufen. Nichts hats gebracht. Der Stadtrat hat beschlossen und dabei bleibt es. Alles zu teuer usw.
Genau genommen geht es um die “Modernisierung” des Pilatusplatz. Dieser ist allerdings schon heute nur noch ein Verkehrsknotenpunkt. Die rund um den Platz entstandenen Häuser sind zum grössten Teil zu Geschäfts- und Büroliegenschaften geworden. Wohnen kann man/frau da eh nicht mehr, aus verkehrstechnischen Gründen, was auch wieder mit Sicherheit etwas zu tun hat. Die Sicherheit unserer Gesundheit.
Weiter im OriginalText:
Nach der Räumung wird das Areal als schlichter Begegnungsplatz gestaltet. Es wird ein gewalzter Schotterplatz erstellt, der mit Bäumen der Stadtgärtnerei in grossen Töpfen sowie Bänken und Abschrankungen aus Baustellenmaterialen bestückt wird, die bewusst auf den temporären Charakter des Platzes hinweisen. Damit ist dafür gesorgt, dass das Areal bis zur Realisierung einer neuen Überbauung nicht brach liegt und von der Bevölkerung genutzt werden kann.
Ahha, die Bevölkerung soll also mit einem “schlichten Begegnunsplatz” (vorübergehend) beruhigt werden. Es wird also noch etwas Steuergeld in die Hand genommen. Nur frage ich mich, wer sich diesem Verkehrslärm aussetzen will. Egal. Es ist gelaufen. Einmal mehr an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei. Einmal mehr für die Regierung, für den Staat im Staat, für die Stadt in der Stadt, die sich immer mehr von der Wählerschaft absetzt. Muss Macht schön und genüsslich sein, oder so ...
Roger Levy - Vorsitz „Bisherige Nein Danke“, Luzern
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Mittwoch, 2. März 2011
UGLY in Luzern – um was gehts? StreetArt?
Gerade entdeckt, dass “über Nacht” in Luzern viele Plakatstellen überklebt wurden, mit UGLY. Keine Ahnung um was es geht, aber immer interessant, gerade jetzt. Hat es was mit der Fasnacht zu tun oder handelt es sich um eine KunstAktion von StudentInnen oder gar um eine GuerillaWerbung?
Natürlich könnte es sich auch um eine Art Graffiti, Pardon, StreetArt handeln. Dazu gibt es einen aktuellen Beitrag im ZüriTipp mit der Headline
«DIE STADT (Zürich) SOLLTE STREET ART KURATIEREN»
Dabei geht es um Gabriela Domeisen, die unermüdlich in Zürich mit einem Fotoapparat unterwegs ist und StreetArt dokumentiert (LINK).
Und es gibt eine Veranstaltung dazu, am 4. März 2011:
Die Vernissage zur Ausstellung «Für e schöns Züri» findet am 4. März im Cabaret Voltaire statt. Als Highlight gestalten bekannte Zürcher Street Artists den Ausstellungsraum. Die musikalische Untermalung liefert der Produzent Nice Try. Das gleichnamige Buch mit Auszügen aus der Zürcher Graffiti-Landschaft erscheint diesen Herbst. Mehr Infos: www.graffiti-file.ch.
Samstag, 27. November 2010
In Luzern fahren zu viele Fahrraeder rum ...
sagen einige Leute. Stimmt doch gar nicht. Sie stehen (fast) geordnet der Reuss entlang, oder so ...
Sonntag, 10. Oktober 2010
Kilbi 2010 in Luzern–4 VideoImpressionen
... und hier die bereits über Facebook versprochenen VideoImpressionen
Altchatze Lozärn
Live und ohne doppelten Boden.
Barfuess Fäger
Seit 1961 im Geschäft - und immer noch drehten sie sich, oder so ...
Homepage der Guggenmusig –> hier
Blattlüüs
Die Herren sind auch nicht mehr 20, sind sie doch schon seit 1982 unterwegs. Und hier hat meine Frau Frau gleich mal abgeräumt, 2 x ...
Homepage der Guggenmusig –> hier
Noggeler
Es geht einfach nicht anders, sie sind jeweils die heimlichen Stars an der Kilbi Luzern. Unbestritten ist ihre Bühnenshow jedes Jahr die Suche "na wo sind sie denn?" zwingend.
Homepage der Guuggenmusig –> hier
Alle früheren Berichte zur Kilbi im kulturtv.ch –> hier
mobil via netbook gebloggt – mann/frau verzeihe mir tastatur-eingegebene fehler. alles irgend wie zu klein
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