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Dienstag, 4. November 2008

Raphael Egli - Land Legen - Einblicke in die Vorbereitungen Tag 1 (Video)

Raphael Egli - Land Legen Tag 1 - Alpineum
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Raphael Egli bereitet sich für seine neuste Arbeit vor. Wir dürfen ihm dabei ganz persönlich über die Schultern schauen. Der erste Produktionstag (3.11.2008) in der Galerie zeigt einiges zur Technik. Raphael "hängt" nicht einfach Bilder an die Wand. Das wäre ihm irgendwie zu wenig.

Das Video in YouTubes "höherer Qualität" ansehen --> hier.

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Alles zum Alpineum, die Produzentengalerie Luzern --> hier.
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Eröffnung/Vernissage: Freitag, 07. November 2008 19:00 Uhr
mit einer Einleitung von Stefan Meier, Leiter der Galerie

Öffnungszeiten: 08.11. - 10.12.2008 Do - Fr 16 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr.


>>> Gleichzeitig mit Raphael Egli stellt Kilian Rüthemann eine neue Arbeit aus. Dazu erscheint auch ein kleines Kunst-Buch, dass die zwei zusammen gemacht haben. Dazu später mehr. <<<


Donnerstag, 6. November 2008

Raphael Egli - Land Leben - Einblicke in die Vorbereitungen Tag 2b, 3 und 4 (Fotos)

Raphael Tag 2bRaphael Tag 3Raphael Tag 4

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Eröffnung/Vernissage: Freitag, 07. November 2008 19:00 Uhr
mit einer Einleitung von Stefan Meier, Leiter der Galerie

Öffnungszeiten: 08.11. - 10.12.2008 Do - Fr 16 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr.


>>> Gleichzeitig mit Raphael Egli stellt Kilian Rüthemann eine neue Arbeit aus. Dazu erscheint auch ein kleines Kunst-Buch, dass die zwei zusammen gemacht haben. Dazu später mehr. <<<


Montag, 9. Mai 2011

AusGehTipp: Raphael Egli, Santa Mancilla und Anja Baggenstos (Vernissage: 12.5.2011 - 19:30 – 21:00 Uhr)

Raphael Egli - Kombinierte Landschaft in der Vitrine Luzern 2011
Raphael Egli beim Aufbau seiner Arbeit “Kombinierte Landschaft”


wer: Raphael Egli
Santa Mancilla
Anja Baggenstos
was: Ausstellung: Installation, Objekte, Skulpturen und Malerei
wo: Kunstraum Vitrine
Kellerstrasse 25
6005 Luzern
vernissage: Donnerstag, 12.05.2001 – 19:30
Laudatio: Niklaus Lenherr
Musik: Cello Inferno
von – bis: 12.05.2011 – 09.06.2011
öffnungszeiten: Donnerstags: 14 – 21 Uhr
Freitags: 15 – 19 Uhr
Sonntags: 14 – 18 Uhr
Links:  
Video im kulturtv.ch Raphael Egli baut auf –> hier
Alles zu Raphael Egli im kulturtv hier
Kunstraum Vitrine: hier
Santa Mancilla hier
Raphael Egli hier

Dienstag, 4. November 2008

Raphael Egli - Land Legen - Einblicke in die Vorbereitungen Tag 2 (Fotos)

Klick auf obiges Bild führt zu den weiteren Fotos

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Eröffnung/Vernissage: Freitag, 07. November 2008 19:00 Uhr
mit einer Einleitung von Stefan Meier, Leiter der Galerie

Öffnungszeiten: 08.11. - 10.12.2008 Do - Fr 16 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr.


>>> Gleichzeitig mit Raphael Egli stellt Kilian Rüthemann eine neue Arbeit aus. Dazu erscheint auch ein kleines Kunst-Buch, dass die zwei zusammen gemacht haben. Dazu später mehr. <<<

Raphael Egli und Kilian Rüthemann

Land Legen

Die erste Ausstellung der Alpineum Produzentengalerie, welche nicht nur gedanklich in das angrenzende Alpendiorama übergreift, sondern sich auch physisch darin manifestiert.

Der Dank geht an das Alpineum Alpendiorama-Museum für diese Kooperation.

Publikation

Ebenfalls speziell für diese Ausstellung gestalteten die zwei Künstler direkt in der Druckwerkstatt eine hochwertige Publikation. Im Originalflachdruckverfahren entstand ein 72-seitige Broschüre, welche das Werk der beiden gegenüberstellt.

Zur Vernissage kann das druckfrische Resultat in der Galerie bezogen werden: Preis: CHF 65.- (Auflage: 120 Ex.)
Vorzugsausgabe mit jeweils einem beigelegtem Blatt pro Künstler: CHF 400.- (Auflage: 15 Ex.)
Der Dank geht an die Edition SchwarzHandPresse, Flaach, für die erbrachten umfangreichen Leistungen, welche diese Publikation erst ermöglichten.

 


Montag, 1. Oktober 2012

AusGehTipp: Raphael Egli in der Produzentengalerie ALPINEUM Luzern (Vernissage: 5.10.2012 – ab 19:00 Uhr)

r-e-alpineum-Phalaenopsis_PicassoBild: Raphael Egli "Phalaenopsis und Picasso", 2012, Eitempera auf Leinwand, 160 cm x 190 cm
Phalaenopsis ist die Gattungsbezeichnung der wohl beliebtesten und verbreitetsten Orchidee überhaupt, wie sie für gewöhnlich im Supermarkt angeboten wird. Der Name Picasso steht für die vorherrschende Vorstellung von Neuer Malerei. Raphael Egli liebt sie beide und beide stehen für  äusserst gewagte wie elitäre Bildfindungen - und haben trotzdem ungeheure Breitenwirkung.
In seiner Einzelausstellung in der Alpineum Produzentengalerie zeigt Raphael Egli neue, grossformatige Gemälde, die sich mit diesem Themenbereich auseinandersetzen.

Zur Eröffnung erscheint auch seine Publikation "Text Farbe Grau", ein experimentelles Buchformat, welches auf 158 Seiten über mehrere Seiten sechs Bilder aus der Ausstellung vorstellt und in deren Farben- und Formenwelt eintaucht. Jedes davon ist mit einem lithografisch gedruckten, individuellen Cover eingefasst und enthält einen Text von Pablo Müller in Deutsch und Englisch.
Unter diesen Vorzeichen muss die Ausstellung einfach gefallen!
(Einladungstext: Alpineum)

Vernissage: Freitag, 5. Oktober 2012, ab 19:00 Uhr
AusstellungsDauer: 6. Oktober bis 3. November 2012
Vorankündigung
Künstlergespräch mit anschliessender Finissage:
Stefan Meier im Gespräch mit Raphael Egli am Samstag 3. November 2012 - 14 Uhr
Raphael Egli (Homepage) hier
ALPINEUM (Homepage) hier
ALPINEUM im kulturtv.ch hier
Raphael Egli im kulturtv.ch hier

Samstag, 27. März 2010

AusGehTipp: Alpineum - Raphael Egli - Nach der Zeichnung - oder welches Fahrzeug fährt der Künstler? (Vernissage: 9.4.2010 - 19 Uhr)

Raphael Egli - Nach der Zeichnung

Der erste ausstellende Produzentengalerie Luzern Künstler wird Raphael Egli sein. Und wer ein richtiger Künstler sein will, malt die Briefmarke gleich selber, so quasi als “jedem sein Unikat”. Damit verbunden ist die Frage:

Was für ein Fahrzeug fährt Raphael Egli?

Was: Raphael Egli - Nach der Zeichnung
Ort: Produzentengalerie ALPINEUM, Hirschmattstr. 30A, 6003 Luzern
Vernissage: Freitag, 9. April 2010 / 19 Uhr
Dauer: 10. April bis 15. Mai 2010
Zusatz: Künstlergespräch - Raphael Egli und Stefan Meier 29.4.2010 19 Uhr

PS: Bitte neue Adresse beachten!

Alles zum Alpineum, der Produzentengalerie im kulturtv --> hier
Homepage der Galerie --> hier



Donnerstag, 12. Juni 2008

Raphael Egli - draussen Nacht - Impressionen

draussen Nacht - Raphael Egli
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Noch bis zum 15. Juni 2008 kann in der Galerie Ermitage in Beckenried / Schweiz die aktuelle Ausstellung von Raphael Egli besucht werden.

Wir haben von den Vorarbeiten und der Vernissage ein paar Impressionen eingefangen. Es spricht im Video (Vernissage) als Mitglied der Ausstellungsgruppe der Galerie Lisbeth Wyrsch.

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Homepage von Raphael Egli --> hier.

 

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Samstag, 24. Mai 2008

2. Station - Galerie Ermitage, Beckenried - Raphael Egli

Raphael Egli
(Klick aufs Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht)

Raphael Egli zeigt unter dem Ausstellungstitel "draussen Nacht" neue und ältere, aber immer aktuelle Werke aus seiner persönlichen Sammlung. Wir waren da und werden videomässig berichten, wie immer etwas später.

Galerie Ermitage, Dorfstrasse 30, 6375 Beckenried
24. Mai - 15. Juni 2008, Samstag: 14 - 17 Uhr, Sonntag: 11 - 17 Uhr

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Donnerstag, 17. Januar 2008

Raphael Egli - Vo Lozärn gegä Klöntal zue (Video)

Raphael Egli im Atelier
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Im ostschweizer Kanton Glarus gibt es ein Tal, das Klöntal. Im Kanton Luzern gibt es einen Künstler mit ostschweizer Wurzeln, Raphael Egli. Was Raphael mit dem Klöntal verbindet, ist die Landschaft und die Ausstrahlung, die von diesem Tal ausgeht. Oft hält er sich da auf und bringt das Gesehene, Empfundene in sein Skizzenbuch um es später in seinem Atelier zu verarbeiten. Plötzlich entdecken wir dann wartende Leute, kampierende Frauen oder drohende Wolken in "seinem" Klöntal. Die BetrachterInnen beginnen zu schwanken, zwischen Realität und Fantasie - oft auch umgekehrt.
Raphael Egli hat sich 7 Stichwörter (unvorbereitet) gestellt. Im Hintergrund nimmt der Betrachter "sein" Tal wahr.

 

Freitag, 25. Februar 2011

Alpineum unterwegs - News from booth – Supermarket 2011, Stockholm – 4. Bericht und das Letzte.

Stefan Meier teilt mit:
Donnerstag, 17. Februar – Sonntag, 20. Februar 2011

Eigentlich wäre es ja schön, einen Kalauer zu setzen, welcher auf das Unvermögen meines Computers hinweist, den Temperaturunterschied zwischen Luzern und Stockholm einzustecken. Leider war es aber das messeinterne Stromnetz, welches durch seine Schwankungen – nun, die Harddisk eignet sich nur noch als digital gesteuertes Percussiongerät.
Deswegen, die Leserschaft mag mir das verzeihen, jetzt erst mit geräumigen Abstand zur Messe, noch ein Rückblick im Schnelldurchgang. Die Erinnerungen sind nicht mehr taufrisch, und ein giftiges Ärgerwölkchen hat sich drüber gelegt. Nur so entstehen halt erzählungswerte Geschichten.

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Es kam der Tag der Preview – unsere Erwartungen waren noch gedämpft, uns war ja klar, dass sich das schwedische Fachpublikum auch gerne an den schwedischen Beiträgen orientiert. Dennoch, zu einigen interessanten Gesprächen führte es doch – nicht zuletzt bekamen wir zur späteren Stunde gar noch Besuch von der schweizer Botschaft.

Netterweise gab es auch mehrere performistische Interventionstruppen,

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immer wenn die Besuchergruppen in der Box zum erliegen kamen, schaute jemand von denen vorbei um die Aufmerksamkeit frisch zu erwecken. Die Plastik „What about longing and loneliness“ von Dorota Lukianska, von ihr mal als Amöbe bezeichnet, wurde von mir schnell als Monstermagnet bezeichnet. Nicht nur, dass sie am meisten Leute fesselte (gleich gefolgt von Andri Stadlers Grossfotografie), ebenso war dieses Publikum am bemerkenswertesten. Bemerkenswert ist wohl nicht der präzise Begriff: nach 2 Tagen konnte ich schon im Moment, wenn jemand um die Ecke kam, bestimmt sagen, ob diese Person in den Sog gerät.

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Unser in zufriedener Einigkeit verschmolzenes Gastgeberteam des Abends. Von links: Dorota Lukianska, Andri Stadler, Raphael Egli.

Unweigerlich führte der Abend aber zu einem: der Empfangsparty der Messe. Kollektiv entschieden wir uns, unser brachliegendes Performancepotential zu entfalten. Alle Ereignisse des Abends sind Weiss auf Schwarz hier festgehalten

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vorne,

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hinten. Was ich trotz intensivem Studium des Datenträgers doch nicht mehr entnehmen kann, ist, dass wir dann noch die letzte U-Bahn verpassten, und dann noch eine gute Stunde nach Hause gehen konnten.

Mit einem vielsagenden breiten Lachen (den Chromball beachten!) empfing uns das Kulturhuset am unmittelbar folgenden Morgen wieder

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Wirklich wunderbar in diesem Zusammenhang die „Espial Drawings“ von Mariusz Tarkawian, welcher von der Galeria Biała aus Lublin (Link) präsentiert wurde. Er hatte sich fest vorgenommen, jede Präsentation mindest einmal zu zeichnen, mit seinem angeboren Röntgenblick.

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hier zum Beispiel Jeroen Geel beim aufgenötigten Betrachten einer Uhrperformance (oben rechts auch noch zu sehen, Raphael und Dorota im Pausenmodus). Oder noch zuvor Raphael beim Streichen unserer Wände

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Soweit ist Mariusz schon gekommen

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dabei war erst Freitag, sein mitgebrachtes Skizzenbuch hatte keine Seiten mehr – die Probleme eines Zeichners.

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ein schön gedachtes Objekt, welches aus feuerpolizeilichen Überlegungen vollständig entschärft wurde. Eigentlich war es als Vorhang gedacht, welcher zu durchschreiten ist, nun wurde es aber in die Ecke gestellt. Stuart Mayes von Moca London (Link) fertigte einen Vorhang aus alten Videobändern, von Schwulenpornos – ich kann es nun sagen, objektiv fühlte sich das durchschreiten nicht anders an, als ob Folgen von Lassie mit den Bändern aufgezeichnet wurden, aber ich war mir dem Moment schon bewusster, als gerade eins dieser Bänder meine Backe berührte.

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Schöner Galeristenanzug, zu kaufen bei Chiosc - da in Stockholm zu dieser Jahreszeit eh lange Unterwäsche zu tragen ist, dürfte der Tragekomfort auch keine Fragen aufwerfen.

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Und nun endlich mal ein paar dokumentarische Ansichten unserer Präsentation, rechts im Gespräch Dorota mit Charlott Markus der deService Garage aus Amsterdam – ich komme noch darauf zurück.

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Ein für mich mit viel Emotionen geladenes Foto: zwischen den Ölgemälden von Raphael und dem kleinformatigen Aquarell und der Fotografie von Andri, hinter der Skulptur von Dorota: Raphael und Andri an meinem gerade in dem Moment noch funktionstüchtigen Computer – tempi passati.

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Die Eröffnungswand, welche mit kleinen Bildpaaren in das Thema der Präsentation einführt.

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Ein Blumenstillleben von Raphael, „the holy molly“ gefüttertes Maulwurffell auf Brett und der „Aal“ auf ebendiesem von Jeroen Geel.

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In einem früheren Beitrag habe ich darauf hingewiesen, dass der Stand ein Spiel mit dem Licht sei, Hochlichter der Spots wurden wegretouchiert und Schatten geholt – Andris Fotografie erweiterte das Thema sinnreich über die Reflektionen der Fotobeschichtung, ein Spiel, dass sich via Parkett in den Raum übertrug).

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Andris Gegenüber.

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Blumen ganz gross.

Ganz haben konnten wir uns dem Publikumswunsch doch nicht entziehen, vor Dorotas Arbeit in der Glasglocke gab es doch ein animiertes Objekt

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angetrieben, wie alles bei uns, einzig von Licht.

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Wie Dorota auch schön in ihrem aus Pfeifenputzern erstelltem Text auch sehr eingängig darlegte.

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Die Präsentation unserer Freunde der deServiceGarage: mutig fokussierten sie den installativen Beitrag von Daniel Hofstede und Benjamin Roth sowie das Plakat von Michiel Schuurman einzig auf die Fotografien von Charlott Markus, mit Erfolg: der Schwedische Staat kaufte die drei Fotografien an – unsere Gratulation! DeServiceGarage kann momentan jede Unterstützung brauchen, da sie am alten Ort raus mussten und der Einstand im neuen teuer wird, sammeln sie wie verrückt: hier, werdet Freunde!

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Irgendwann gingen wir dann wieder schlafen – dieses Mal auf direktem Weg, einzig noch ein bisschen Plaudern zu Hause und am morgen danach war es mal wieder kalt.

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Ja, mit dem nun doch schon fundierten Training waren wir immer mehr imstande, schwedische Schlagzeilen zu verstehen.

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Flüsse, welche bereits eisfrei waren, froren wieder zu. Und wir performten wieder:

Bubbles, oder so ... (Anmerk. d. Red.)


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Ebenso eine Person, welche ich bereits für unser Monstermagnet vorsah, sie kam um die Ecke geschwebt, und erstarrte dann für rund fünf Minuten vor Dorotas Arbeit um dann mit ebendiesen steifen Armen wieder in ein Gothwalhalla zu entweichen.

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Während den Messezeiten der einzige Ort an welchem ich Tageslicht sah, eine Art Hinterhof auf dem Dach – ohne Tageslicht wäre es aber unmöglich, im Bauscheinwerferlicht der Messe nicht zu entschlafen.

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Ein scheuer Blick in die Zukunft: Mit dem Treignac Projet aus dem französischen Zentralmassiv machten wir auf der Stelle ein Austauschprojekt fest: wir zeigen sie in Luzern, sie werden uns zeigen (Link) - das ist doch was.

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Während dessen bei uns: ganz links Corinne Bonsma (Link) auf Besuch (gerade an dem Tag ja auch noch ausgestellt bei uns in Luzern), Austausch beim Supermarket ist wahrlich gross geschrieben.

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Als Mitorganisatoren der Messe lud das Studium 44 (Link) zur Party in ihren Räumlichkeiten ein. Alles stand Kopf, also begannen wir auch den Abend mit einem Chillout in der orangen Lounche.

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Aber der Abend entwickelte sich, nicht mehr ganz so aufregend wie die Eröffnungsparty, die Musik war einfach schlechter, aber das Verhältnis zwischen feuchter Hitze innen und Eiseskälte aussen (-17 Grad wurde kolportiert) manifestierte sich doch in fotogener Weise.

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Dann kam mein freier Sonntag, welcher auch für mich abreisen bedeutete – noch ein wenig shopping, Verabschiedungen und schon war es Zeit den Bus zum Flughafen zu besteigen.

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Beim doch wehmütigen letzten Blick auf Stockholm zurück sind mir zum ersten Mal die eleganten Konstruktionen der Strassenlampen aufgefallen.

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Zu diesem Moment dachte ich mir noch, warum eigentlich nicht meinen Bericht mit Abendrot enden zu lassen, da er schon mit Morgenrot begonnen hat – so romantisch stellte ich mir das vor. Konnte ja nicht ahnen, dass die Geschichte nicht zu Ende ist.
Ich checkte beim Flughafen ein, kaufte mir noch schön eine zollfreie Flasche Whiskey, nutzte die Annehmlichkeiten der Zivilisation für kleine Galeristen, wunderte mich noch über die Art der Männerklo-Deko

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und trat dann an einen Sandwichtresen, um meine letzten Kronen in die schwedische Wirtschaft zu investieren. Mit den Kronen hielt ich aber auch den Schlüssel zum Appartment in der Hand, in welchem Andri und Raphael noch übernachten sollten... dumm, sehr dumme Situation. Ziellos rannte ich im Shoppingparadies des Flughafens herum, ohne irgendeine Ansprechperson zu finden. Am vertrauenerweckendsten erschien mir die gerade unbeschäftigte Zöllnerin beim Übergang zu den Transkontinentalflügen. Sie meinte, eine Info gäbe es schon, aber erst wieder vor dem Flughafen. Da könnte ich aber hin, solange ich mein Ticket habe. Freudig lief ich los, Treppe runter, durch die Schleuse an der Gepäckrückgabe vorbei und dann kam mir etwas seltsam vor. Aber auch hier gibt es ja noch Zöllner, habe ja soweit gute Erfahrungen gesammelt. Ich beschrieb ihm also mein Problem: ich hatte einen Schlüssel, welcher nicht hier rein soll aber auch eine Flasche Whiskey, welche nicht raus soll und darüber hinaus Bestand mein Leben eh nur aus Problemen, vor meinem kaputten Computer verschonte ich ihn noch. Er ging aber wohl zu einer anderen Schule wie die nette Zöllnerin oben, er wies mich einzig darauf hin, dass ich jetzt Probleme hätte (das war mir eh schon klar) und dass es für meinen Fall kein vorgesehenes Prozedere gäbe – was ich ja ebenfalls vermutete, weswegen ich ihn ja fragte.

Tja, dann halt raus, Gespräch mit den Taxifahrern suchen. Auch in Stockholm, wie daheim, konnte ich feststellen, das ich mit Serbokroatisch oder Türkisch weiter gekommen wäre als mit Englisch und Deutsch. Aber einer Verstand mein Problem, nahm den Gegenwert von CHF 70.- entgegen und wollte dann mit weiteren Fahrgästen nach Stockholm rein fahren. Tja, dass sah ich aber nicht so: er soll jetzt das Ding sofort ausliefern. Er fuhr also mit einer von Hand abgeschriebenen Telefonnummer von Dorota davon – und mir wurde klar, dass ich weder seine Telefonnummer, noch seine Autonummer, geschweige denn die Betreiberfirma notiert hatte – und welche Nummer er sich aufgeschrieben hatte, habe ich auch nicht kontrolliert.
So ging ich also wieder hoch, erklärte dem Sicherheitspersonal in aller Ruhe was passiert war und verweigerte standhaft ihren Vorschlag, dass ich meine ebenfalls CHF 70.- teure Flasche doch einfach im Container entsorgen könnte, um die Kontrolle wieder passieren zu dürfen.
Ich erwies mich vor mir selber als Grossmeister des Zen-Buddhismus: plötzlich stand ich drin, mit Whiskeyflasche, ohne Handschellen, einzig meine Petflasche voller Wasser hatte ich dazulassen.


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So endet also die Geschicht, statt mit Abendrot im leerem Blick, statt einem OM mit einem SAMSUNG auf den Lippen und in den Augen.

 


Zum 1. Beitrag –> hier und dem Nachtrag –> hier
Zum 2. Beitrag –> hier
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CopyRight-Hinweis: Fotos & Text by Stefan Meier / kulturtv.ch