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Dienstag, 8. Januar 2008

Ziehst du um? Oder lebst du noch? (E)keine Realsatire

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

umzug-easy.ch

Ein Umzug (Züglete) kostet immer viel. Einerseits Nerven, andererseits Bares. Doch alles schön der Reihe nach.

Steigen wir doch beim Baren ein, bzw. lassen wir das "en" weg. Was übrig bleibt, ist "Bar". Und da sind wir schon mitten beim Thema. Zügeltermin kann auch Partytermin sein. So jedenfalls ist es uns/mir bei den letzten Umzügen ergangen. Grundsätzlich wollten wir immer flüssige Mittel in monetärer Form sparen und haben uns dementsprechend mit Kolleginnen und Kollegen eingedeckt. Und sie sind auch alle gerne gekommen, ja, manchmal sogar in Scharen. JedeR wollte dabei sein, wenn es was zu "transportieren" gab.

Doch bevor das Fest starten konnte, musste, wie kann es anders sein, eingepackt werden. Dabei gibt es zwei Regeln zu beachten. Regel No. 1: Wirf alles, was du länger als ein Jahr nicht benötigt hast, weg. Organisiere eine Mulde (Grösse nach Bedarf) und befreie dich von Altlasten. Regel No. 2: Suche jemanden, der Geduld und Nerven für die Besorgung von Bananenkartons hat. Früher wurden diese dankbar abgegeben worden, heute wird nicht selten ein paar Franken pro Kiste verlangt.

Mit den Kisten kommen weitere Regeln hinzu. Regel No. 1: Überlege dir gut, was du mit den Kisten hinterher anstellen willst. Hast du Kinder, brauchst du Kisten. Hast du keine, hast du Probleme mit der Entsorgung. Bis heute sind jedenfalls noch keine gewinnbringend über die bekannten Auktionshäuser verscherbelt worden. Regel No. 2: Brauchst du Lager, brauchst du Kisten, hast du Schränke und Lagergestelle, beachte Regel No. 1.

Wenn dann alles bereit ist, verpackt und verstaut, dürfen Kolleginnen und Kollegen, meistens an einem Samstag, kurz, meistens für ein paar Stunden (wer spricht hier von ganzen Tagen) vorbei kommen. Die PartyZeremonie des Domizilwechsels kann los gehen.

Helfer No. 1 bringt schon mal ein SixPack Bier mit. Helferin No. 1 ein paar Gipfeli. Gipfelstutznochmal, warum ist die Kaffeemaschine bereits verpackt und das Zubehör dazu? Bier und Gipfeli? Nö, danke. Und so trennt sich die Gesellschaft der HelferInnen ein erstes Mal. Die eine isst das Mitgebracht, der andere zapft schon mal an. Weitere Helferlein treffen laufend ein und schlagen sich sofort der einen oder anderen Gruppe hinzu. Die GipfelesserInnen sind ziemlich schnell in der Minderheit, was sich spätestens nach 2 Stunden rächen wird. Denn dann wird die BiertrinkerGruppe nach etwas Essbarem rufen/schreien, obwohl der Bauch (ich vermeide die Bezeichnung Ranzen) eigentlich schon recht voll ist.

Nun, allzu negativ soll ja eine solche Geschichte sich nicht lesen. Doch, der geneigte Leser ahnt es schon, die ersten Kisten sind vor dem Haus und der gemietete Transportwagen glänzt durch ein Nichtdasein. Zwar liegt die Mietbestätigung vor, nur hätte diese vor 24 Stunden telefonisch bestätigt werden sollen. Gibt's denn so was? Doch das Fräulein am Telefon der nichtgenannt sein wollenden Autovermietung gibt sich kulant, verzichtet auf die vertraglich vereinbarte Entschädigung (unsererseits) und bietet einen kleineren Wagen (Zitat: 6 Personen gehen gut rein) an. Wir wollen doch keine Partypeople transportieren, dachte ich mir und fragte: Können die Sitze runter geklappt werden? Antwort: Ja, für 4 Personen. Heinz B. (richtiger Name der Redaktion bekannt) bietet sich an, das Fahrzeug zu holen. Kunststück, er gehört auch der Biergruppe an und will sich mutig ins Fremdfahrzeug setzen. Geht somit nicht. Kurt U. (Name auch bekannt), aus der Gipfelifraktion, zieht los und kommt tatsächlich eine Stunde später mit dem Transportmittel an. Das Mittel hat 4 Räder, von Transport reden wir lieber nicht. Ein paar Kisten werden eingeladen, ein Kinderbett, Grösse für's Baby, hat auch noch knapp Platz und los geht's. Nur kann jetzt niemand zum Ausladen ans Zielort mitgenommen werden. Private Fahrzeuge müssen herhalten und die Gipfelifraktion ist schon wieder gefordert.

Irgendwann, an diesem besagten Samstag, gegen 21 Uhr, ist dann die Party vollends im Gang. Ans Zügeln denkt hier (nicht dort) niemand mehr und wir schauen uns via Internet nach einem geeigneten Hotelzimmer für 2 Erwachsene und 3 Kinder um. Ob sich hier ein weiteres Problemchen öffnet, sei der Fantasie der LeserInnen überlassen.

So, oder ähnlich, wird es wohl vielen SchweizerInnen gehen, wenn ein Zügeltermin ansteht. Wer's nicht glaubt, soll sich mal ganz unverbindlich an seinem Wohnort umsehen. Die offiziellen Termine in der Schweiz sind am 30. März und 30. September. Abgründe tun sich an diesen 2 Tagen auf, egal ob Vollmond, Sichelmond oder Leermond.

Wer kein Blogger, kein Schriftsteller, kein Schreiberling sonstiger Provinienz oder ganz einfach kein Partytiger ist, kann natürlich auf all diese Erlebnisse bequem verzichten. Mein Tipp für solche zügelgeschädigte Mitbürgerinnen und Mitbürger ist umzug-easy. Hier kann kostenlos ein Angebot eingeholt werden, zugeschnitten auf die eigenen Bedürfnisse, auch inkl. "Bananenkisten" und sogar Einpackhilfen. Es ist ganz einfach, glaubt es mir. Kurz die Wünsche auf der Eingangseite eingeben, klicken und schon sollten entsprechende Offerten eingehen. Jedenfalls werden wir bei nächster Gelegenheit hier nachfragen, in der Hoffnung, dass die ungeplante Party ganz ohne Gipfeli- und Bierfraktion statt finden kann. Isch doch guet, oder?

Und weil's so schön sein könnte, hier gleich nochmals der Link zur Hilfe.

Montag, 24. Dezember 2007

The Walker - Eine Reise vom Handy ins Nirgends und zurück

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the_walker_logo

Ei,ei,ei, war meine Begeisterung gross, als ich das Angebot für eine Rezension bekommen habe. Das muss lustig sein, dachte ich mir. Doch der Reihe nach:

 

 

1. Station: Zuerst habe mich auf der Seite umgesehen, weitergehende Infos gesucht. Diese sind allerdings nur rudimentär vorhanden. Was tun? Einstigen (Registrieren) und üben --> hier.

2. Station: Nach der Anmeldung muss ich ein Figürli erstellen, dass zukünftig auf den Fotos erscheint. Ich nenne es mal "rogerli" und das Ding landet per MMS auf meinem Handy.

rogerli

3. Station: Ich mache also ein Foto, bzw. meine Frau, platziere mittels einem kleinen Java-Programm, dass ich auch via MMS runter laden kann, mein rogerli (geb. 6.12.2007) dazu.

4. Station: Dann ab mit der Kombination zu einem ersten Bekannten. Ich wähle bewusst jemanden aus, der sich mit solchen Web2.0-Spielen auskennt und sicher mitmacht. Ich will ja, und das ist auch der Sinn des Spiels, rogerli auf die Reise schicken. Falsch gedacht. Mein Bekannter reagiert eher sauer. Er ruft mich an und fragt nach. Ich erkläre, aber klar wird nichts. Er sieht nicht ein, warum er MMS für 50 Rappen in der Welt herum senden soll, sich auf einer ihm unbekannte Seite registrieren und vor allem, seine Handynummer irgendwie bekannt zu geben. Nein, danke. Ich war weg mit meiner Idee.

5. Station: Versuch Nummer 2. Wieder zu einem Mann. Er ist nicht, so dachte ich, misstrauisch im Sinn vom ersten Empfänger. Aber auch hier die prompte Antwort: "Hallo, schön mal wieder von dir zu hören. Wie geht es dir. Sag mal, was soll dein MMS?" Ich versuche ihm das Spiel schmackhaft zu machen. Vergebens.

6. Station: Erneuter Versuch, diesmal aber per Vorankündigung. Ich rufe eine Frau an, die vielleicht mitmacht, weil sie mich gut kennt. Bonus Vertrauen? Nö, auch hier nichts gewesen. Pardon, aber ich habe keine Zeit für solche Männer-Spieler-Eien (Zitat) ;-(

7. Station: Zwischenzeitlich habe ich mich für den Rezensionsauftrag beworben und meine Bewerbung wurde auch angenommen. Nur habe ich nicht an eine StressSituation gedacht. Diese habe ich jetzt. Ich soll über was schreiben, dass Spass macht. Aber niemand will mitmachen.

8. Station: rogerli kommt jetzt immer wieder zu mir zurück, per SMS, mit der Mitteilung, dass es nicht weiter ging. Also, verloren ist nichts, aber ich kann es auch nicht verfolgen. Das wäre nämlich die Idee. Die Wanderung, wenn alles gut geht, ist auf einer Karte zu sehen. Aber eben, wenn ....

walker_the_map

9. Station, das Fazit: Zugegeben, ich hatte grosse Erwartungen, aber scheinbar zu desinteressierte oder zu skeptische FreundInnen. Und wer jetzt meint, ich hätte nur Leute in meinem Alter angegangen liegt falsch. Das Alter der Angesprochenen liegt zwischen 25 und 43. Ich glaube kaum, dass ich mein rogerli nochmals auf die Reise schicken werde. Hinzu kommen ja auch noch die Kosten, die ich den Leuten aufdrücke. MMS sind einfach zu teuer. Besser wäre es, wenn die Bilder per E-Mail verschickt werden könnten, z.B. mit einem Formular. Aber die Idee finde ich immer noch lässig.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Flammea mit echter Schweizer Heissluft (Video)

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.

flammea

Nachdem wir ein Angebot für eine Besprechung der Flammea Himmelslaternen erhalten haben, ging die Bewerbung sofort raus und ein paar Tage später ist dann die Auftragserteilung in den Mailkasten geflattert. Warum sofort?

Der Grundgedanke, warum wir den Auftrag wollten, war das Produkt selber testen zu können. Webseiten zu besprechen ist die eine Sache, Produkte selber zu testen die andere, die interessantere. Und wenn dann noch eine Videomöglichkeit da ist, wird es richtig spannend.

Spannend war nach dem Erhalt der Heissluftballone die Suche nach einem Termin. Und da setzte die Odyssee ein, völlig unerwartet. Nach dem „Studium“ der Sicherheitsbestimmungen (gedruckt auf einem roten Hochglanzpapier mit schwarzen Buchstaben, kaum lesbar) musste ein passender, sicherer Ort gefunden werden. Die Kapellbrücke hat in Luzern schon mal gebrannt und das wollten wir nicht erleben. Also, raus aufs Land. Doch die Schweiz ist nicht gerade unbebaut und so mussten Freunde her. Nach der Tour „wer-wohnt-mit-freier-Sicht“ sind wir fündig geworden, in Rothenburg bei Luzern. So weit, so gut.
Nur, der Faktor Wetter meinte, er müsse auch noch mitbestimmen. Mal so, mal so, aber nie soooo.

Jedenfalls wollten wir beim 1. Luzerner Bloggertreffen vom 13. Oktober 2007 die Gäste überraschen und sie zu einem Flammea-Happening einladen. Lange Worte, kurzer Sinn, der Abend endete in einem Landgasthof und die Laternen aus feuerhemmendem Sicherheitspapier waren immer noch schön verpackt. Kein Video, zuviel Bise.

Die letzte Chance vor dem Termin-Ablauf war dann am Montag, also fast 3 Wochen nach dem Start der Aktion. Der ganze Tag nur ein „Ob-es-wohl-heute-geht“. Und es funktionierte. Wind hatte es zwar immer noch ein wenig, aber wir wollten jetzt Nägel mit Köpfen, bzw. Schweizer Heissluft machen.

Wie dann der ganze Test ablief, haben wir im Video dokumentiert. Einzig der ca. 500-Meter-Spurt zum Landeplatz konnte nicht eingefangen werden.

Flammea - fliegende Wünsche
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Eines ist jedenfalls klar. Wer eine Hochzeit, oder sonst ein Fest plant, bei dem Flammeas die Gäste verblüffen sollen, muss den Termin nicht nach dem Kalender, sondern nach dem Wetter planen. Dann ist aber die Überraschung perfekt und das „Ooohhh-Erlebnis“ garantiert.

Alle wichtigen Informationen sind auf flammea.ch zu finden. Ebenfalls können die Laternen in verschiedenen Ausführungen und Farben dort im Shop gekauft werden.

Wir wünschen viel Spass und eine windstille Zeit.

PS: Wir danken der Luzerner Gruppe "Mandrum" und insbesondere David Hürlimann für die musikalische Unterstützung.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Lehrstellensuche! Wie war das eigentlich vor 40 Jahren? und Heute?

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)





Damals verlief eigentlich alles ruhig und (un-)überlegt. Im zweiten Sekundarschuljahr mussten wir bei der städtischen Berufsberatung antraben. Dort mussten alle MitschülerInnen einen Fragebogen ausfüllen, wofür wir ca. 1/2-Stunde Zeit hatten. Danach ging das grosse Warten los. Keiner hatte Lust, niemand war "irgend wie motiviert". Wir haben das Jahr 1968 geschrieben. Der Reihe nach wurden wir dann in ein Büro gerufen und mussten einem Berufsberater weitere Auskünfte zum (ausgewerteten?) Fragebogen erteilen. Der Beamte stellte einige Fragen und erkundigte sich nach meinen handwerklichen Fähigkeiten. Niente, war meine Antwort. Ueber das Spielen mit Lego-Steinen sei ich nie gross herausgekommen. "Lego", das war wohl das Stichwort. Sofort hackte er da ein und kam zum Schluss, dass ich sicher für einen "technischen" Beruf geeignet wäre. Er hätte da eine interessante Lehrstelle als Feinmechaniker. Ich konnte mir nichts darunter vorstellen, dachte aber: Was du hast, hast du, und lies mir die Adresse geben, bzw. ein Empfehlungsformular.
Meine Mutter nahm dann mit dem (zukünftigen) Lehrmeister Kontakt auf und alles ging ohne mein Zutun über die Bühne. Beim Besuch in der Werkstätte wurden mir Drehbank und andere Geräte gezeigt. Es folgt ein kurzes Gespräch und fertig war die (zukünftige) Katastrophe.
Jedenfalls trat ich die Stelle an und wunderte mich bereits nach wenigen Wochen über die Arbeiten der anderen Lehrlinge und der "Fertigen". Jeder stand an einem Drehbank und stellte die gleichen Schrauben her, ganz feine, kleine, glänzende. Da kann doch was nicht stimmen, dachte ich und fragte den Lehrmeister, ob ich alles richtig erkannt habe: "Alle machen das Gleiche". Ja, meinte er, aber es sei eine Hochpräzisionsarbeit und da brauche es eben Fachleute dazu. Fachleute? Schraubendreher? Nö, Danke, ohne mich. Ich besprach die Angelegenheit mit meiner Mutter, diese wandte sich an das Berufsbildungsamt und innert weniger Tage war der Lehrvertrag wieder aufgelöst. Ich habe dann noch ein paar Monate im gleichen Betrieb weiter gearbeitet, als Hilfsarbeiter. Und was machte ich? Schrauben drehen! für gutes Geld.

Und wie ging es weiter?

Ich suchte selbständig und auf eigene Rechnung einen Berufsberater. Um 7-Ecken wurde mir ein älterer Profi empfohlen, der mir gleich 5 x 1 Stunde Beratung aufbrummte. Das ganze sollte ein paar Hundert Franken kosten, für die damalige Zeit gewaltig viel, aber es war ja für die Zukunft. In jeder dieser Stunden machte er eingehende Tests mit mir, führte aber auch Gespräche zur Vertiefung. In der letzten Stunde kam er zum Schluss, dass ich zu 2/3 ein Flair für's "Händele" und 1/3 für's "künstlerische" hätte. Er würde mir eine kaufmännische Lehre in einer Werbeagentur empfehlen. Da könnte ich beide Berufungen unter ein Dach bringen. Gesagt, getan und eine Woche später bekam ich von einer Zürcher Werbeagentur ein Schreiben, mit dem ich aufgefordert wurde, mich zu melden, selbstverständlich auf Empfehlung des erwähnten Berufsberaters.
Als ich das "Leben" in dieser Agentur wahr nahm, gab es keine Fragen mehr. Ich griff zu und bin heute noch über diese Entscheidung froh.

Zum Feinmechaniker meinten dann viele Jahre später immer wieder Leute, dass das eben "früher" so war. Jugendliche wurden einfach da hin vermittelt, wo ein grosser Bedarf bestand. Egal ob mit oder ohne "Lego-Bausteine".

Und heute?

Viele Jahre sind vergangen und ich habe das Problem Berufswahl nie los bekommen, dank meinen Kindern. Doch die Situation hat sich um 360 Grad gewandelt. Auffallend ist, dass Kinder sich immer früher entscheiden müssen. Bereits in der ersten Sekundarklasse wurde unser Jüngster damit belästigt, mit 13 Jahren. Unglaublich. Er ist absolut noch nicht so weit und hat genug Probleme mit seiner Pubertät.


14jährige Jugendliche auf einem Pausenplatz (inkl. unserem Sohn)

Und so halten wir entsprechende Schritte bewusst von ihm fern, schauen aber aus dem Hintergrund heraus, dass keine Steine in den Weg gelegt werden. Er selber hat sich schon entsprechend gemeldet: "Du, Papi, die wissen alle schon, was sie für einen Beruf wählen werden. Ich habe keine Ahnung". Meine Standard-Antwort: "Ich auch nicht. Aber das kommt schon noch, verlass dich drauf".

Wie das Amen in der Kirche wird die Entscheidung eines Tages anstehen und damit auch die Lehrstellen-Suche. Als Student, wie meine anderen Kinder, sehe ich ihn nicht und so werde ich wohl eines Tages das Portal Lehrstellenboerse.ch bemühen. Schon heute sehe ich "heimlich" da mal rein, bereite mich auf das was kommen wird vor. Erfreulich ist, dass es da auch eine Praktikabörse gibt. Ich finde, bevor eine (event. falsche) Entscheidung getroffen wird, die Jugendlichen zuerst die Möglichkeit haben sollten, Praktikas zu absolvieren. Eine meiner Töchter hat diesen Weg beschritten und dank dieser Möglichkeit ist bis heute, so-weit-so-gut, alles bestens gelaufen. Das Praktikum hat sie in der Entscheidung bestätigt. Sie absolvierte eine Lehre als FAGE (Fachangestellte Gesundheit) und studiert heute Psychiatrie-Schwester. Wer hätte das damals, vor der Wegfindung, gedacht.
Und genau so wird es mit unserem Nachzügler gehen. Irgendwann werden wir, meine Frau und ich, sagen: Wer hätte das gedacht! und die Lehrstellenboerse wird dabei gewesen sein. So ändern sich die Zeiten, gut so!

Wer sich zusätzlich für die technischen Belange des empfohlenen Protals interessiert, wird bei Roman Hanhart (hier) bestens informiert. Ich bin ja kein Feinmechaniker, oder so …




Tag(s): lehrstellen lehrstellenbeorse praktikum pubertät jugendliche jugend

Dienstag, 18. September 2007

Wer Geld sparen will, muss zuerst (zu)viel ausgeben

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe).

 

krankenkassen-vergleich


Ich gehöre der Generation an, die noch "ein paar Franken" Krankenkassenprämien zahlen musste, vor vielen Jahren. Von der Geburt an in der gleichen Kasse und nie an einen Wechsel gedacht. Vor ein paar Jahren begann sich das Rad zu drehen, immer schneller und schneller. Grosses Staunen hat in meiner Gedankenwelt Einzug gehalten. Was ist da eigentlich los? Und diese Frage stelle ich mir heute noch. Was ist da eigentlich los? Obwohl die Presse zur Sommerszeit immer "brandaktuell" über die Prämien berichtet, vor allem natürlich über die kommenden Erhöhungen, frage ich mich immer noch, was ist da eigentlich los?

Meine Familie setzt sich aus einer Studentin, einem Künstler, Pardon, Blogger und einem Sekundarschüler zusammen. Allein diese Konstellation lässt schon Böses erahnen. Ein grösser Teil unseres Budget muss für die Gesundheits(Krankheits)Vorsorge eingeplant werden. Sicher, es gibt vom Kanton jedes Jahr Zuschüsse, sogenannte Prämienverbilligungen. Doch auch diese werden immer weniger und somit die Budetbelastungen jährlich grösser.

Was tun? Keine Prämien mehr zahlen und warten, bis das Sozialamt einspringen muss? Die können mich ja nicht auf der Strasse "verkranken" lassen. Keine Lösung. Irgend wo absparen? Auch keine Lösung, da so schon Ende Monat nichts mehr übrig bleibt und unsere Füsse eher in die Kategorie "klein" gehören. Phantasiespiele machen? Na klar, nur auch diese bringen höchstens verzweifelte Gedankenwelten ans Licht.
Was habe ich gerade heute wieder in der Zeitung gelesen? Viele Lebensmittel werden teurer. Gehört das hier her? Ja klar. Nächstes Jahr werden wir noch weniger Prämienverbilligungen erhalten und somit .... Es dreht sich weiter, das Rad.

Seit einigen Jahren gibt es im Internet Anbieter von Prämienvergleichen. Ich habe mir mal die Seite krankenkasse-vergleich.ch unter die Lupe genommen, verbunden mit der Hoffnung (und hier steht dieses Wort nicht synonym für Kitsch), Hilfe zu finden.

Klick. Schon bin ich auf der Seite gelandet, die mir zwei Prämienrechner anbietet, einmal für Singles und einmal für Familien.
Klick. Familien Prämienrechner. Und schon sind sie da, die nötigen Eingabefelder, natürlich gleich mit sinnvollen Vorschlägen gefüllt. Richtig ist auch, dass die Unfallversicherung gleich einbezogen werden kann. Alles in Allem, nur ein Spannungspunkt. Ist meine Kleinstkrankenkasse auch aufgeführt. Jawohl. Ahha, alles optimal. Jetzt noch schnell die Wahl: "Anzeige: nur Kassen mit Angebot", ich will ja Sparen und nicht suchen. Klick.

Bekanntlich gibt es verschiedene Modelle (HMO, Hausarzt, Traditionell, kassenspezifische Angebote). Da ich "alle Anzeigen" gewählt habe, werde ich gleich mal auf den Boden geknallt. Ich habe jede Menge Wechselmöglichkeiten. So kann ich zum Beispiel zur teuersten Kasse wechseln und Bezahle gleich mal CHF 3'546,60 mehr. Oder ich kann mich für das günstigsten Angebot entscheiden, CHF 1'462.20 gespart. Ein ganz schön grosser Spielraum.
Wenn ich jetzt das erste, das billigste Angebot genauer betrachte, stelle ich fest, dass dieses Modell nur mit dem Vermerk "HMO" zu haben ist.
Ja, ich habe schon von diesem Modell gehört, aber irgendwie habe ich dafür kein Interesse. Ich gehöre ja der Generation an, die sich noch wundern kann, Pardon, etwas traditionell denkt. Also, weiter im Text. Da kommt einer, der will mich für CHF 1'251.00 weniger. Auch nicht schlecht, aber "Hausarzt". Ich denke weiter so wie schon gesagt, traditionell. Und wo ist das erste traditionelle Angebot? Ziemlich weit unten, aber immer noch minus CHF 801.00. Ein "Klick" auf den Erklärungshinweis und das ganze Bundesgesetzt öffnet sich als pdf-Datei.

Klick. Ein kleines neckisches Dreieck auf der linken Seite kann mir noch detailgenaue Prämienangaben liefern. Und staun, Frau und Mann spart zusammen CHF 1'013.40. Kind kostet aber CHF 212,40 mehr! Bleiben wir also mit dem Herrn Sohn bei der alten Kasse und nur wir "alten" wechseln. So liegen statt CHF 801.00 sogar CHF 1'013.40 drin.

Mein Problem. Die ausgewählte Kasse ist mir völlig unbekannt. Gut das war die Kleinstkasse, wo wir jetzt sind, anfänglich auch, aber ....? Hier meine ich, sollte noch ein Kommentarfeld enthalten sein, in die bereits Versicherte Leute ihre Erfahrungen weiter geben können. Gibt es das nicht wo andes? Oder habe ich da was falsch im Kopf?

Jedenfalls kommt jetzt der ultimative "Klick" und ich will eine Offerte einholen. Nichts einfach als das. Die Auswahloption ist gegeben und meine Prämien können den Lauf der Zeit nehmen, nach unten ...
Und da es sich um die Grundversicherung handelt, dürfte ein Wechsel auch kein Problem bedeuten. Einzig der Faktor Zeit für die Kündigung bei der alten Kasse ist eher, wie kann es bei mir sein, ein Problem werden.
Also, Mann, ab in die Tasten und nicht Rasten und wir sind dabei, oder so ...

Schaut' doch mal rein, bei www.krankenkasse-vergleich.ch

 

Wichtiger Hinweis:
Falls ihr die Krankenkasse wechseln möchtet, müsst ihr eure aktuelle Krankenkasse bis spätestens am 30. November gekündigt haben. Die Kündigung muss jeweils bis zum 30. November beim Versicherer eingetroffen sein (NICHT Datum des Poststempels).
Das ist ja so wie beim Hinweis auf Rechnungen: "Zahlbar innert 30 Tagen". Das heisst genau genommen, dass das Geld auf dem Konto des Empfängers, spätestens am 30. Tag sein muss und nicht am 3.,4.5. des Folgemonats usw. ;-)

Donnerstag, 6. September 2007

Hast du heute schon Zeit gespart? (mit Video)


Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Immer wenn das Wetter nicht so ist, wie es sich die Leute vorstellen, scheint etwas aus dem Lot gekommen zu sein. Die Medien kümmern sich plötzlich um das Thema "Natur", fast weltweit. Da gibt es die Bösen, die Guten, die Ignoranten und die Engagierten (weibliche und männliche Form ist angedacht). Doch nach wenigen Wochen, manchmal auch nur Tagen ist das Gespräch wieder versandet, bis zum nächsten Mal.
Wie immer herrscht der Grundtenor: "Alleine kannst du eh nichts bewirken". Ich bin der Meinung, dass dies absolut nicht stimmt. Jeder Mensch kann und soll sich auch Gedanken über sein Handeln machen und entsprechend dafür die Verantwortung übernehmen. So kann er auch aus dieser Erkenntnis heraus etwas (und manchmal auch etwas mehr) bewirken.

Ein Punkt des richtigen Ansatzes ist sicher das Konsumverhalten. Ich will an dieser Stelle mich nicht über die Gewohnheiten und Quellen auslassen, da dies zu weit führen würde. Aber einen Weg möchte ich doch aufzeigen: das Einkaufen von Naturprodukten übers Internet. Dazu habe ich einen Rezensions-Auftrag der Firma portanatura.ch angenommen. Zuerst interessiert mich natürlich der Zeitaufwand für eine Bestellung, bzw. ob ich das Gewünschte rasch finde. Schliesslich will ich ja auch Zeitressourcen sparen. Hier beginnt ja das Uebel der Zeit. Die grösste Ressource, über die der Mensch verfügt, ist die Zeit. Eigenartigerweise hat er davon immer zu wenig.

Tagebuch einer Bestellung

Start: 03.09.2007 - 14:20 Uhr. Ich gehe auf die Seite portanatura.ch. Sofort springen mir ein paar Produkteangebote entgegen und sogar ein Bestellformular mit Aktionen, dass mich aber nicht interessiert. Ich will mich ja nicht durchkämpfen und für Neuentdeckungen habe ich auch keine Zeit. Einen neuen Rasierpinsel sollte ich dringend haben. Doch nach der Eingabe von "Pinsel" ins Suchfeld kommen nur Produkte, die meinem Wunsch nicht entsprechen. Gut, dann eben nicht. Weiter im Text: Rasier ins Suchfeld. Da erscheinen die Cremen und eine davon passt, also "Klick" und ab in den Warenkorb. Vom gleichen Hersteller entdecke ich noch einen Aftershave Balm. Diesen kenne ich zwar nicht, aber den Duft kann ich mir vorstellen, also "Klick".

Nach dem ersten "Klick" erscheint sofort der Warenkorb und dieser teilt mir mit, dass ich mit einer 5-Franken-Kleinmengenzuschlag-Bestrafung rechnen muss, wenn ich nicht weiter bestelle. Aber dieser Betrag verschwindet nach dem 2. Produkt und es bleibt nur noch die Versandpauschale von CHF 7.00 übrig. Diese finde ich angemessen. Ab einem Bestellwert von CHF 100.- würde auch diese entfallen.

Bis jetzt ging alles ohne Stress und grossem Nachdenken. Ich überlege mir kurz, was ich sonst noch so bei der täglichen Körperhygiene benötige. Dusch- oder Bademittel. Gut. In der Sortimentsleiste einmal auf Dusch/Bad klicken. Upps ... nein, Algen- und Salzprodukte mag ich gar nicht. Scrollen ist angesagt und siehe da, bereits das letzte Produkt auf der Seite weckt mein Interesse: "Badeöl «Entspannung»". Klick und ab damit den den Warenkorb. Nur keinen Stress, sonst kann ich auf das zu bestellende Bad gar nicht warten ;-).

Und wie weiter?
Die 3 ausgewählen Produkte sind nun also im Warenkorb und weiter gehts mit --> zur Kasse. Login, falsch, ich muss mich natürlich zuerst registrieren. Also, ich bin Neukunde --> Die üblichen Felder erscheinen, nur das wirklich relevante wird gefordert. Positiv ist auch, dass ich mich entscheiden kann, ob ich die News jeweils erhalten will oder nicht. Ich will.
Bis zu diesem Zeitpunkt weiss ich allerdings noch nicht, ob die Firma überhaupt per Rechnung oder nur per Kreditkarte liefert. Es kommt ein kleiner Stress auf, da ich über keine private Karte verfügen würde. Also, weiter im Text. Der nächste Schritt beantwortet mir schon die entstandene Frage. Ich kann per Rechnung bestellen. Ueberhaupt mag ja der Schweizer keine Vorausbelastungen (egal ob per Kredit- oder Debitkarte) für Lieferungen aus der Schweiz in die Schweiz. Rechnungen liebt er/sie. Warum das so ist, konnte mir noch nie jemand beantworten. Als nächster Schritt muss ich mich entscheiden, ob ich per A- oder BPost die bestellte Ware wünsche. Für A-Post kommt ein Zuschlag von CHF 5.- hinzu. Ich wähle A-Post, weil ich ja nicht so lange mit der Bestellung ... ok. Nächstes Mal werde ich frühzeitiger Bestellen, nicht wenn ich erst beim letzten Tuben-Drücker bin. Nur kein Stress aufkommen lassen! Ein letzter "Klick" und die Kontrollseite erscheint. Was ist das? Hier erscheinen plötzlich die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen". Diese hätte ich vielleicht schon etwas früher gesehen, aber ist ok. Jedenfalls bin ich noch "in letzter Minute" informiert worden. Wichtig ist für mich, dass portanatura sich verpflichtet, meine Daten nicht an Dritte weiter zu geben. Bestellung abschicken --> und gespannt sein, wie lange es geht, bis diese bei mir eintrifft.
Ganz zum Schluss habe ich noch die Möglichkeit, meinen Auftag dem Drucker direkt zu übergeben. Ich weiss ja nicht, ob ich eine Bestätigungsmail bekomme. Also, ein letzte Mal "Klick".
Ende: 03.09.2007 - 14:45 Uhr. Ganz ordentlich für eine Erstbestellung. Bei den nächsten Bestellungen fallen ja die Registrierung und andere Fragezeichen weg. Somit dürfte eine Bestellung mit 3, 4 Artikel in 5 - 7 Minuten getätigt sein, ganz ohne Stress-Bad-Bedarf.

Neustart: 05.09.2007 - 12:20 Uhr.
Das Paket ist im Milchkasten und jetzt mache ich mich gleich ans Oeffnen. Was dieses enthält und was ich davon halte, gibts im Video zu sehen.



Tja, was soll ich dazu noch schreiben. Bei der Verpackung bin ich nicht ganz zufrieden. Zwar ist alles i.o. eingetroffen, doch die PlastikTeile stören mich irgendwie. Bio, Natur und dann .... na,ja .... da gibt es bessere, bzw. kompatiblere Lösungen auf dem Markt.
Ansonsten bin ich mit dem Service von portanatura.ch sehr zufrieden und kann das Unternehmen für eine (Test-) Bestellung empfehlen, die Auswahl ist verlockend.

Freitag, 24. August 2007

Verdammt ich lieb dich, ich lieb dich nicht, ich will dich weg, ich will dich nicht ...

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

exsila Der Tausch-Service in Netz

Die AusgangsLage

Ein Rundblick durch unsere Wohnung zeigt, dass wir eigentlich viel zu viel CD's, DVD's und Bücher haben. In letzter Zeit macht eine Regel die Runde: "Was du innerhalb eines Jahres nicht gebraucht hast, ist Balast. Befreie dich davon!" Die Frage ist nur wie.
a) Entsorgen (ist nicht klar wie es richtig gemacht werden soll/muss
b) Auf einem Flohmarkt verkaufen (Anbieten für 2 Franken und dann EndlosDiskussion, Motto: "Ich gebe einen Franken")
c) Antiquariat (Die Hälfte wegen nicht passend wieder abschleppen)
d) Nachbarn mit Angeboten belästigen
e) GratisAnzeige in entsprechenden Zeitungen oder
f) Exsila benutzen, damit der Gegenwert selber mitbestimmt werden kann.

Die Anmeldung

Alles ganz einfach bei Exsila. Nach der Eingabe der relevanten Daten "flattert" eine Mail in die Box, mit der schon mal die AnmeldeAdresse bestätigt wird. Nach der Anmeldung und erneutem Login erscheint auf der Seite die Mitteilung: "Deine Angaben werden noch geprüft. Du kannst noch keine Artikel bestellen, aber bereits Artikel anbieten." (Update: ist nach 2 Stunden erledigt). Kein Problem. Ich will ja in erster Linie Platz schaffen. Und scheinbar läuft alles nicht nur technisch ab, sondern irgend jemand legt zur Prüfung Hand und Kopf an.

Was soll weg?

Bis jetzt war keine Entscheidung gefordert. Doch was noch nicht ist, kann noch kommen, bzw. ist schon da. Plötzlich tauchen Probleme auf. Will ich mich davon, oder davon, oder davon trennen? Diesen Film habe ich schon über 2 Jahre lang nicht mehr gesehen. Gut spontan entschieden, weg damit. Also "Deine Angebote" wählen und "neuen Artikel anbieten" klicken. Ahha, jetzt muss scheinbar nur der Strichcode eingegeben werden. Wo ist er? Kurze Suche, die Eingabe vornehmen und ... zack ... schon sind alle Angaben auf dem Schirm.
Nächster Schritt: "Diesen Artikel anbieten" (hatte ich das nicht schon mal?). Also, wieder Klick und es wird ein Preis vorgeschlagen. Was tun? Punkte (Punkte) vergleichen. Vorgeschlagen werden 14, aber die gleichen DVD's werden für 5 Punkte angeboten (gleicher Zustand). Gut, es geht ja um eine Räumungsaktion. Lieber 5 Punkte in der Hand als 14 Punkte auf dem Dach. Noch kurz eine Zustandsbeschreibung in ein Feld eingeben und "Artikel definitiv anbieten". Das war's - jetzt beginnt das Warten. Nicht nur. Die Suche nach weiteren "Das-muss-auch-weg" steht an.

Ich will auch was

Da ich als Erstanmelder einige Punkte geschenkt bekommen habe, mache ich mich mal auf die Suche nach etwas Lohnendem. Oh, das ging aber schnell. Nach 2 Klicks habe ich "Walk the line", der Film zum Leben von Johnny Cash, entdeckt. Der würde passen. Klick - jetzt beginnt das Warten, Phase 2. Bin schon mal gespannt, wie lange es geht, bis der Postmann drei Mal klingelt***. Und wenn der Film da ist, werde ich den Versuch unternehmen, einen "Heute-schauen-wir-ein-getauschtes-Video"-Tag einzuführen. Früher versammelten sich die FamilienMitglieder ja auch am SamstagAbend vor dem Bildschirm und staunten über das gebotene Programm. Schau'mer'mal, ob meine Alt-AlternativIdee Anklang findet ;-) (Zweifel/Zweifel - aber die Hoffnung nie aufgeben).

Bin ich ein Inselmensch?

Tauschinseln? Was ist das? Klick. Oh, hier kann a) Porto gespart werden und b) es können "InselBewohner" kennen gelernt werden. Interessant. Aber welche Insel ist für mich die passende. Nein, bei Swisscom arbeite ich nicht und da und dort trifft man/frau mich auch nicht an. Aber hier, das ist es. Und bei der gewählten hat es auch "zufälligerweise" am meisten Member. Gut, kurz eine Begründung des "Warum-Beitritts" abgeben und ... schon wieder warten, diesmal auf eine Antwort des InselManager. UPDATE: Aber nur rund eine Stunde, dann war die AufnahmeBestätigung schon da.

Unter dem Strich

Ja, ich gebe es zu. Ich hätte gerne gemotzt, reklamiert oder gar kritisiert (natürlich nur konstruktiv). Meine erste Begegnung mit der Exsila-Art ist aber durchaus positiv ausgefallen. Und so, wie kann es anders sein, muss ich einfach Warten, wie die ExsilanerInnen (gibt es auch Frauen? die Teilnehmen) sich verhalten. Die grosse Unbekannten (männlich und weiblich ;-) ).

*** UPDATE:
Bestellt am: 21.08.2007 12:40
Versendet am: 21.08.2007 17:29
Erhalten am: 22.08.2007 12:57
Na also, geht doch. Wunderbar. Jetzt einfach Exsila-Service selber testen.

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