Samstag, 27. April 2013
Vergessene Fotos - St. Louis und der FilmScanner von Lomography
Mittwoch, 23. März 2011
Catherine Gfeller - Das StichWortGespraech - Teil 2 (Video)
Zweiter Teil des StichWortGespräch mit Catherine Gfeller. In dieser Folge geht die Künstlerin auf "Bibliothèque" und "Route 66" ein. Das Gespräch wurde in ihrer Muttersprache, Französisch, geführt.
LINKS:
Teil 1 befindet sich –> hier
Teil 3 befindet sich –> hier
Catherine Gfeller im Kunstmuseum Luzern –> hier
Homepage von Catherine Gfeller –> hier
Samstag, 17. April 2010
Aus dem Archiv einer US-Reise 1996: Das Abraham Lincoln House in Springfield IL und die ParkRanger (Foto)
Als ich 1996 die alte Route 66 befahren habe, machten wir an Orten halt, die nichts mit der eigentlichen MotherRoad zu tun haben. Eine Station war das Abraham Lincoln House, das Wohnhaus eines der bekanntesten US-Präsidenten in Springfield, Illinois.
Eigentlich eine unspektakuläre Geschichte, wäre da nicht der ParkRanger gewesen. Von ihm habe ich vieles über diesen Ehrenjob erfahren. Die Rangers sind direkt der US-Regierung unterstellt und das gegen einen eher geringen Lohn. Trotzdem sind alle stolz auf ihre Arbeit. Wie mir der Mann sagte, gehört er zu den höchsten Repräsentanten der Vereinigten Staaten. Irgendwie sind sie die Hüter des ehrenhaften Amerika. Auffallend war, dass die Rangers immer sehr freundlich und hilfsbereit sind, eben ganz nach dem Motto "you'r wellcome".
Nach dem Rangerdienst wechseln die Männer oft in Wach- und Schliessfirmen oder Banken. Da sie ein hohes Ansehen geniessen, bekommen sie relativ schnell gutbezahlte und vertrauensvolle Job's, wir mir eher hinter vorgehaltener Hand erzählt wurde.
Sonntag, 1. November 2009
Hinter dem Schreibtisch in Luzern oder hinter dem Lenkrad auf der Route 66
Das ist hier die Frage, wenn ich mir diese Aufnahme aus dem Jahr 1996 ansehen, als ich mich von Chicago nach Los Angeles bewegte.
Samstag, 11. Juli 2009
Ich muss mal was aus Shamrock – Texas retten
Als ich 1996 die Route 66 erforscht habe, konnte ich natürlich dem Kauf von T’Shirts nicht ausweichen. Fast in jedem Diner oder Motel gab es welche zu kaufen. Jetzt stelle ich fest, dass die ersten das Zeitliche segnen, sie zerfallen oder sind nicht mehr gerade das Gelbe vom Ei. Entsorgung ist wohl angesagt, obwohl es mir ein wenig weht tut. Was soll's, da mache ich ein paar Erinnerungsfotos und das war’s dann.
Das erste Opfer ist das Shirt aus dem U Drop Inn, in Shamrock / Texas. Bitte fragt mich nicht, wie das da war. Keine Ahnung mehr.
Ich weiss nur noch eins. Hier muss der Wilde Westen geblüht haben, ein gottvergessenes Nest.
Donnerstag, 14. August 2008
Route66 - Reise 1996 - Begegnung mit Juan Delgadillo und dem SnowCap in Seligman AZ (Video)
Juan hat einen Diner, den "Snow Cap Drive-In" betrieben, der seinesgleichen sucht. Hier werden "Tote Hühner", Tacos, Burritos usw. angeboten, seit Jahrzehnten.
Seligman ist Dank den Brüdern ein gesuchter Treffpunkt auf der MotherRaod geworden und auch ich habe seit der Abfahrt in Chicago auf diesen Moment der Begegnung gewartet. Der ältere der zwei Brüder, Juan, war vor allem auch für seinen unübertrefflichen Humor bekannt. Selbst beim Bezahlen eines HotDogs oder einer Coke zog er eine Nummer ab, die seinesgleichen sucht. Bei meinen Nachforschungen musste ich leider zur Kenntnis nehmen, dass Juan am 2. Juni 2004 seine letzte Fahrt angetreten hat. Seine Kinder führen heute das Geschäft weiter.
Durch die Brüder Delgadillo bin ich auch Mitglieder der Historic Route66-Vereinigung geworden.
Eine Seite zu Ehren von Juan > hier.
Donnerstag, 7. August 2008
Route66 - Reise 1996 - im tiefen Westen (Foto- und Memorabilien Archiv)
Heute lese ich, dass Paul McCartney und seine Partnerin sich auf einer Route66-Reise befinden. Tja, lieber Paul, dass habe ich längst hinter mir, würde es aber gerne sofort nochmals angehen. Jedenfalls hat mich der Alt-Beatle zu einer Archiv-Such-Aktion angeregt und ich wurde fündig. Eine ganze Kiste Memorabilien ist aufgetaucht. Das lockt mich, in meinen Hirnwindungen zu kramen und einiges ans Tageslicht zu bringen. Ich werde dies nicht chronologisch machen, sondern spontan. Wenn ich was sehe, erzähle ich davon.
Die ganze Reise dauerte fast 4 Wochen und fand im Februar/März 1996 statt. Gestartet sind wir in Chicago und geendet hat der Trip in Los Angeles, bzw. in San Francisco. Die Route66 führt von Chicago bis Los Angeles, aber etwas über's Ziel hinaus zu schiessen ist ja immer erlaubt.
Los geht's im tiefen Westen.
Wir hatten schon einige Bundesstaaten hinter uns und noch ein paar vor uns. Aber in New Mexiko war ein Besuch auf einer riesigen Ranch angesagt. Ein ganz persönliches Highlight. Konnte ich dort doch das echte Cowboy-Leben fühlen. Der Rancher zeigte uns sein Haus und die Betriebsgebäude. Alles war in möglichst originalem Zustand, so wie seit fast 100 Jahren. Einzig in den Ställen entdeckten wir technische Hilfsgeräte und die Jungs hatten Funktelefone. Kunststück bei diesen Distanzen, die überwunden werden müssen.
Der Farmer konnte uns nicht sagen, wie gross sein Besitz ist. Er meinte nur: "Dort, hinter dem Hügel, geht es weiter" und es waren nur Hügel zu sehen.
Seine Viehherden können sich völlig frei bewegen. Zwei mal im Jahr wird eine Kontrolle über den Bestand vorgenommen. Da niemand weiss, wo sich die Herden befinden, müssen sie zuerst gesucht werden. Die geschieht mit kleinen Flugzeugen. GPS-Sender wurden noch keine eingesetzt.
Auf der Ranch leben auch Frauen, die meisten sind Indianerinnen (Native Americans). Diese sind für den Haushalt engagiert und stellen in ihrer Freizeit handwerklich gearbeiteten Schmuck her. Dieser wird dann direkt an der Autobahn (Highway) oder in einem nahegelegenen Shop (schlappe 300 Kilometer entfernt) verkauft. Verkäufe an der Autobahn sind nicht gestattet, aber geduldet. Man kennt sich ja. An diesen Ständen sind eben auch frische Getränke und Melonen erhältlich. Die Polizei macht da gerne einen Stopp und so wäscht eine Hand die andere.
Wenn ich schon den Traum ein Cowboy zu sein angedacht habe, so gehört ein Pferderitt ganz bestimmt dazu. Ich bekam ein Pferd, das besonders ruhig war. Kleine Schnaltzer oder ein sanftes Schenkeldrücken reichte aus und es führte mich da hin, wo ich wollte. Grosse Kenntnisse sind nicht von Nöten.Nur eines wurde mir dringendst geraten. Immer aufmerksam zu sein. Die Pferde erschrecken sehr schnell und schon eine Klapperschlange, von denen es Unmengen gibt, können zu einem sofortigen Abwurf des Reiters führen.
Klapperschlangen sind mir auf der Reise tatsächlich begegnet. Allerdings auf einem Teller. Doch davon später mehr.
ByeBye Mr. Apfelkuchen, wie mich ein Hirtenjunge genannt hat. Übrigens die Lieblingsspeise der meisten Cowboys und Truckfahrer.


