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Dienstag, 10. April 2012

Facebook kauft Instagram für 1 (!) Milliarde und wir sind die Bank-Sicherheit dazu. Die Piratenpartei ist gefordert! Hallo Wach!

facebook - instagram_cr


Seit ein paar Stunden ist bekannt, dass Facebook das Fotoportal Instagram für eine Milliarde gekauft hat. 9 Mitarbeiter(-Innen ?) werden davon profitieren, die einen wohl etwas mehr, die anderen etwas weniger – Millionäre werden sie alle.

Und wir, die User?
Die Zeitungen sind voll, die Deutsche Piratenpartei muss sich wehren, gegen die UrheberRechtsIndustrie. Aber nicht nur die Partei. Die Industrie und ihre Lakaien (Musiker, Schriftsteller, Künstler usw.) stimmen dem Getöse zu. Doch die wahren “Täter” sind nicht die User, sondern die Internet-Konzerne, die das Netz zunehmend beherrschen.

Und da sind wir, die angeblichen “Verbrecher im Netz”, die das alles ermöglichen. Wir liefern tagtäglich eigenes, wertvolles Material an die Portale, stimmen den AGB’s zu, dass wir keine Forderungen stellen, dass wir die GratisKultur zu ihren Gunsten akzeptieren, ja sogar fördern.

Hier muss angesetzt werden!
Ich fordere nicht verschärfte Gesetze gegen Urheberrechtsverletzungen, ich fordere Gesetze, die User endlich vor solchen Machenschaften, vor solchem Diebstahl schützen. Millionen von Menschen wollen, dass ihre FreundInnen Spass an den eigenen Arbeiten, Berichten, Mitteilungen, Fotos, Texte, Videos usw. haben, diese gerne verschenken, aber nicht für kommerzielle Zwecke. Hier kommt aber der Kommerz pur zum Zug und das muss aufhören.

Unterstützung von wem?
In den letzten Jahren hat sich eine ganze Armada von Social Media Fachleuten aufgebaut. Permanent bringen sie ihren Kunden bei, dass sie “mitmachen müssen, sonst verschwinden sie von der Bildfläche”. Das ist eine Halbwahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass diese Kunden, egal ob geschäftlich oder privat, eine Art Bank bilden. Sie liefern permanent durch ihre Arbeiten Kredite, sie sind sogar Bürgen. Je mehr mitmachen, desto höher wird die Kreditabdeckung. Jetzt brüstet sich Instagram mit über 25 Millionen User, also mit uns. Wir haben jahrelang ein zinsloses Darlehen gewährt und jetzt wird garniert, zu unseren, den Usern, Ungunsten.

Rückzug aus dem Netz
Es geht mir nicht um den Rückzug aus den Portalen, aber, nochmals, ich fordere angepasste Gesetze, die den “ganz normalen Datenklau” (EigenKapital = UserKapital) nicht mehr gestatten.
Nicht zuletzt auch eine Aufgabe für die Piratenpartei. Damit kann sie die Massen mobilisieren, wie ich es sehe. Sie kann Druck auf die Gesetzgeber machen. Die Schweiz könnte da Pionier sein... Hallo Wach!

   

Montag, 30. Januar 2012

ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) muss verhindert werden, ohne Wenn-und-Aber!

Das Video wurde leider vom Nutzer entfernt. Keine Ahnung warum.

Du verlässt dein Haus, machst dich auf den Weg zu deinem Arbeitsplatz. Dabei nimmst du den Bus und entdeckst den Hinweis: „Dieser Bus wird zu deiner Sicherheit mit einer VideoKamera überwacht“. Wenn du dann am Bahnhof ankommst, schauen sie dir alle entgegen, die vielen Augen, Pardon, Überwachsungskameras. Dann steigst du in den Zug ein und schon wieder – „Wird zu Ihrem Schutz überwacht“. Selbst wenn du an deinem Arbeitsplatz ankommst, könnte am Eingang des Gebäudes eine Kamera angebracht sein.
Das ist dir sicher bestens bekannt.
Du gehst ins Internet, willst auf deinem Google-Konto deine Mails lesen. Du surfst anschliessend etwas im Netz rum, die Adressen, die deinen Interessen Resultate liefern, suchst du über Google. Dann noch schnell für 2, 3 Videos zu YouTube. Deine Word-Dokumente hast du längst zur Sicherheit auf Google-Dokuments hinterlegt. Du hast mehr Vertrauen in die angebotenen Clouds als in deinen eigenen PC, deine eigene Festplatte. Ist doch bequem, ich muss eigentlich keine Sicherung mehr machen, oder zumindest nicht mehr daran denken. Klar, dir ist bekannt, dass alle oben erwähnten „Portale“ einer Firma gehören -Google- und dir ist auch bewusst, dass Google alles mitliest, sammelt. Aber das stört dich nicht, da du ja ein ehrlicher Mensch bist und nichts zu verbergen hast. Achja, und dein Facebook-Profil ist auch so eine praktische Sache. Gut auch hier wird gesammelt, aber du gibst ja nichts von dir preis. Nur ein paar Fotos, ein paar persönliche Bemerkungen, ein wenig von dem, ein wenig von das. Kein Problem für dich. Facebook ist toll, da finde ich meine FreundInnen und kann mit ihnen kommunizieren.
Doch bist du dir eigentlich bewusst, dass wenn diese Datensammlungen auf irgend einem Weg zusammen geführt werden, ein Bild entsteht, dass dir schnell Probleme bereiten kann? Blödsinn, entgegnest du mir, totaler Blödsinn. Das ganze bietet mir doch nur Vorteile. Die Kameras dienen meiner Sicherheit, die Datenbanken bei Google und Facebook und so weiter verhindern Spam. Ich bekomme nur noch Werbung, die zu mir passen könnte.
Gerade kürzlich habe ich mehrere Angebote (auch telefonisch, war eine sympathische Stimme am anderen Ende) für einen Krankenkassenwechsel erhalten. Gut, ich will Kosten sparen und so habe ich eine Offerte angefordert –Grundversicherung (oblig.) mit einer Zusatzversicherung- Ein paar Tage später die Antwort. Gerne würde mich die Kasse als neues Mitglied begrüssen. Allerdings können sie mir keine Zusatzversicherung anbieten. Auf meine Nachfrage nach den Gründen wurde mir eine Auskunft verweigert. Das wäre jetzt einfach so und ich soll doch bei meiner alten Krankenkasse verbleiben.
Ok, ich habe bei Facebook mehrmals geschrieben, dass ich schon wieder Bauchschmerzen habe. Nein, nicht was du jetzt denkst. Mir macht die politische Entwicklung Bauchschmerzen. Aus dem gleichen Grund habe ich auch öfters Kopfweh und „da fehlen mir die Worte“ (kann also nicht sprechen). Was, ich werde überwacht und irgend eine Datenbank spuckt jetzt aus, dass ich „ein kranker Mensch“ sei? Jetzt übertreibst du aber! Echt! Facebook, Google usw. hat doch keinen Einfluss auf die Entscheidung der gewünschten, neuen Krankenkasse. Blöd.
Liebe Leutinnen und Leute. Diese, meine fiktiven Schilderungen, sind bereits heute real vorhanden. Nur merkst du davon meistens nichts.
Grundsätzlich bis du aber auch ein potenzieller Krimineller, ein potenzieller Betrüger, ein Dieb, ein Terrorist, ein Vergewaltiger, ein Mörder, Steuerhinterzieher...
Natürlich wirst du nicht direkt beschuldigt. Aber immer sitzt jemand vor einem Bildschirm (irgend wo auf der Welt), der dich grundsätzlich als möglicher Täter bewahrt, in seinem Computer.
ACTA schafft nun die Grundlage für die totale Überwachung des Internets. Du sollst immer und überall beobachtet werden. Wer dies dann schlussendlich tut, ist noch nicht klar. Der Staat wird nicht in der Lage sein, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Also werden private Firmen beworben und beauftragt. Natürlich müssen die Daten da streng geheim bleiben. Wenn da was schief läuft, Mist! Da hat wieder mal einer menschlich versagt.
Schau dir das in diesem Beitrag eingebundenen Video an. Es könnte dir die Augen öffnen. Und wenn das nicht reicht, schau dir bei Netzpolitik (Link) die Quelle für weitere Infos an.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Bitte nicht weiter lesen - Anti-SOPA Blackout Day

Da kulturtv.ch bei Blogger.com eingebunden ist, können wir unseren Blog leider nicht für ein paar Stunden oder den ganzen Tag vom Netz nehmen, dies aus Protest gegen die #SOPA-Pläne.
Aus diesem Grund bitten wir alle BesucherInnen dieses Blogs heute nur dieses Video anzusehen. Danke.

   

Montag, 15. August 2011

Hans Stöckli - Nationalrat - Das Rad dreht sich in Horrenbach Palace (Video)


"hä lueg da, de stöckli hans"
Plötzlich waren sie da, die 2 ElektroBikeFahrer aus dem Unterland und wollten ihre Akkus tauschen. Aber wie so oft, spielt der Zufall die schönsten Momente ein. Die 2 kannten Hans Stöckli, ex Stadtpräsident von Biel und Nationalrat. Gleich gabs Tipps zum Wahlkampf und natürlich wurde über EBikes gesprochen.
Die abschliessende Einladung zum Wahlfest von Hans Stöckli gabs als Dreingabe. Das Fest findet am 21. August 2011 in der Dampfzentrale Bern statt.

Gartentor – mehr Infos hier
Hans Stöckli – mehr Infos und Daten hier
   

 

Creative Commons Lizenzvertrag
Hans Stoeckli - Die spontane Begegnung in Horrenbach Palace von Roger Levy steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.5 Schweiz Lizenz.

Sonntag, 7. August 2011

Blake Lively – Ihr Ausschnitt und E-Bikes – Oder, wie Journalisten Frauen sehen (immer noch)

Der Ausschnitt von Livelys Kleid - die Freundin von Leonardo DiCaprio.

Eigentlich geht es im gefunden Artikel in einer SonntagsZeitung von Heute um E-Bikes einer Schweizer Firma und Promis, die diese Fahrräder benutzen, sogar in New York.
Zum erwähnten Bericht gehört eine Aufnahme, die Leonardo DiCaprio und seine Freundin Blake Lively zeigen (s. hier). Soweit, sogut, wären da nicht die geschriebenen Worte

“Fast ebenso interessant wie der Ausschnitt von Livelys Kleid ...”.

Was bitte hat der Ausschnitt mit den E-Bikes zu tun? Ist der Ausschnitt wirklich interessanter als die Fahrräder? Oder steckt hier die Haltung eines Schreiberlings im Hinterkopf fest, die eigentlich längst überwunden sein sollte? Sex Sells! Auch für Journalisten gilt scheinbar dieses Motto (noch).
Hätte ich diese Aussage an einem Stammtisch im Gasthof zum Steinbock in HinterTraLaLa gehört, ich hätte mir nichts weiter gedacht. Da ist es eben oft so und es wird noch dauern, bis sich was ändert. Aber Journalisten, Zeitungen treten oft als Meinungsbildner in Erscheinung und hier demaskieren sie sich hemmungslos. Sie betreiben Gesellschaftspolitik, tun so, als wäre das Thema Gleichberechtigung gerade geboren und noch nicht überall angekommen.
Vor kurzem habe ich einen “Taxi for Free!” mit der 77jährigen Politikerin Judith Stamm produziert (hier). Sie schilderte dabei scheinbar längst vergangene Zeiten. Sicher, die Frauen haben in den letzten Jahrzehnten viel erreicht und Frau Stamm ist eine Zeitzeugin. Allerdings habe ich das Gefühl, dass “Zeitzeugin” auch noch viel mit Zeit, der aktuellen, zu tun hat.
Solange Journalisten Shirt-Ausschnitte mit Fahrräder gleichstellen, gibt es noch viel zu tun. Auch eine Aufgabe für engagierte Bloggerinnen und Blogger.

   

Montag, 1. August 2011

Der Schweizer am 1. August 2011

Der Schweizer 2011

Da ist es kein Wunder, dass wir kurzerhand unser Domizil wechseln, oder so ... ;-)
Bis 9. August 2011 sind wir irgendwo nur nicht da, wo man/frau uns vermutet. Geeenau.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Hans Stöckli (Nationalrat) im Gespräch mit Heinrich Gartentor (Künstler) – Video

Horrenbach

Der SP-Nationalrat Hans Stöckli startet seinen StänderatsWahlkampf 2011 mit Gesprächen. Dabei sucht er den Kontakt zu bildenden KünstlerInnen. Er lässt sich bei den Treffen nicht interviewen, sondern informiert sich zu Kunst- und Kulturproblemen in der Schweiz, aus erster Hand, macht sich auf Spurensuche, fragt nach.
Wir waren beim Gespräch mit Heinrich Gartentor, Künstler und Präsident der Visarte Schweiz (Berufsverband Visuelle Kunst) Zeuge. Dabei wurden Stadt-Land-Themen aus der Sicht des Künstlers, das neue KulturförderungsGesetz und weitere Themen angesprochen. Dabei ist ein aktuelles und persönliches Dokument entstanden.

Gartentor > Homepage hier
Hans Stöckli > Homepage hier (wird ab 1.8.2011 aktualisiert
Alles zu Gartentor im kulturtv hier
   

Creative Commons Lizenzvertrag
Hans Stöckli im Gespraech mit Heinrich Gartentor von Roger Levy steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.5 Schweiz Lizenz.
   

Dienstag, 5. Juli 2011

Die Kulturoffensive Luzern lädt zu einem Vortrag mit Philipp Klaus ein. Thema: Die Stadt und ihre Kreativen unter Berücksichtigung der Situation in Luzern. (Do 7.7.2011 – 19 Uhr)

 

Die Stadt und ihre Kreativen. Kulturproduktion zwischen Freiraum und Standortkonkurrenz.“
Vortrag von Philipp Klaus (INURA Zürich Institut) in den Frigorex Hallen, Bürgenstrasse 34 (Hintereingang), Luzern
Donnerstag 7. Juli 2011, 19:00 Uhr

Liebe Kulturschaffende, liebe StadtentwicklerInnen, liebe LuzernerInnen, liebe Interessierte!

Unter der provokanten Fragestellung „Luzern – uncreative city?“ hat die kulturoffensive den Zürcher Stadt- und Wirtschaftsgeografen Philipp Klaus (INURA Zürich Institut) zu einem Vortrag mit anschliessender Diskussion eingeladen. Philipp Klaus hat sich am Beispiel von Zürich eingehend mit der Problematik von Industriebrachen, Zwischennutzungen und Kulturwirtschaft auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Die Stadt und ihre Kreativen. Kulturproduktion zwischen Freiraum und Standortkonkurrenz“ greift Philipp Klaus ein Thema auf, dem besonders in Luzern eine gewisse Brisanz zukommt, wo die Räume für Kulturschaffende immer knapper und teurer werden. Auch in der wirtschaftlichen Neupositionierung Luzerns wird dieses Thema eine bedeutende Rolle spielen, wo doch bekannte Ökonomen wie Richard Florida die These vertreten, dass die zukünftige Wertschöpfung sehr stark von der Kulturproduktion geprägt sein wird. Warum also nicht mehr Platz für Kreative?! Das vor dem Abriss stehende Frigorex-Areal, das als ein gelungenes Beispiel einer langjährigen Zwischennutzung angesehen werden kann, bietet für dieses Thema einen sprechenden Rahmen.

Wir erwarten einen spannenden Vortrag, eine anregende Diskussion und freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

Eure kulturoffensive

Link zur Kulturoffensive Luzern –> hier

   

Montag, 20. Juni 2011

Griechenland braucht keinen Update, Griechenland braucht den Systemwechsel zur Demokratie hin (Foto)

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Heraklion – 15. Juni 2011
(Klick auf die Aufnahme zeigt eine vergrösserte Ansicht)

Die Nachrichten sind voll zum Thema “FinanzProblem in Griechenland”. Unverständlich verfolge ich die Geschehnisse und twittere auch zwischendurch die eine oder andere Feststellung. Doch zur Klarheit führt das nicht.

Zu viele Meinungen und Expertisen rasen durch Informationsquellen. Doch zur Klarheit führt das nicht.

Letzte Woche nun wurde mir von Daniel nach seinem Griechenland-Aufenthalt eine Aufnahme übermittelt, die genau den fehlenden i-Punkt aufzeigt.  

Die Finanzwelt versucht das Wirtschaftsland zu retten. Dabei stehen die eigenen Interessen im Vordergrund. Das Volk spielt nur eine untergeordnete Rolle, ist vom Geschehen ausgeschlossen. Scheinbar wissen aber die GriechInnen sehr genau, wo der Schuh drückt, sind aber machtlos. Gehen sie auf die Strasse, die einzig mögliche Plattform, werden sie als Pöbel, Aufwiegler, Mob und Terroristen bezeichnet. Die Medien übernehmen dieses Spiel und informieren entsprechend. Doch zur Klarheit führt das nicht.

Eine einzige Aufnahme zeigt auf, was dringend nötig wäre, in Griechenland und vielen anderen Staaten: Es gibt kein Update für die herrschenden Verhältnisse, es gibt nur eine Möglichkeit, den Systemwechsel, den Wechsel zu Demokratie hin. Das könnte zur Klarheit führen.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Markus Hodel wird neuer Rektor der Hochschule Luzern – Ein alter Bekannter also zurück.

Link: 130 Jahre HGK Luzern - Markus Hodel

Es braucht kein neuer Text, ich kann gleich den alten aus dem Jahre 2007 aus unserem damaligen Hochschul-Blog übernehmen:

130 Jahre HGK Luzern - Markus Hodel

Prof. Dr. Markus Hodel, Direktor der Fachhochschulen Luzern, darf natürlich an einem solchen Anlass nicht fehlen. Hat sich doch bereits einen Tag vorher sein Kollege Claudio Meisser, an der Diplomfeier, als fundamentaler Kenner von Blogs ausgewiesen, ist mann/frau gespannt, was er am Festakt präsentieren wird.
Los gings gleich musikalisch, mit "love,love,love", was zur allgemeinen Ueberraschung reichte. Um so prägnanter sein SchlussSatz aus einem BeatlesSong: "There's nothing you can do that can't be done". Mit grosser Bestimmtheit ein Motto, dass wir uns alle, egal wie alt wir sind, auf den LebensGang schreiben dürfen/müssen/sollten.

Und das ist gut so. Wer sich das Video, die kurze Ansprache, zu Gemüte führt, kann sich vorstellen, dass hier ein Mann an die Spitze kommt, der noch nicht vollkommen verhochschult ist, der noch Leben in sich hat und – egal. Gut so.
Und wer sich fragt, was Hodel in der Zwischenzeit, also nach seinem Abgang als Direktor der Fachhochschulen Luzern, gemacht hat, bekommt hier eine Antwort: er war Staatsschreiber des Kanton Luzern. Jetzt hoffe ich, dass wir ihn wieder hören dürfen, so wie damals an der Sentimattstrasse 1 anlässlich der 130 Jahre HGK-Feier (Heutige Hochschule Luzern – Design & Kunst) und vor allem, dass er auch wieder mal eine Platte auflegt. Es muss ja nicht immer eine von den Beatles sein, oder so ...


Link zum Originalbeitrag vom 26.7.2007 –> hier

Montag, 16. Mai 2011

Wer die Luzerner Kulturoffensive sucht, ...

Ach so
Klick aufs Foto zeigt bringt eine vergrösserte Ansicht

findet sie entweder hier, oder mit wachem Blick an vielen Orten in der Stadt Luzern. Nur so zur Erinnerung.

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Mittwoch, 20. April 2011

Die RealSatire – 30. April 2011 – Die Bewilligung der Stadt Luzern für die 1. Mai-Demonstration

Es gilt als verpönt, Pressemitteilungen 1:1 zu übernehmen. Doch manchmal ist es einfach von Vorteil, weil jede Veränderung diese verfälschen würde. Wenn ich mir die Bewilligung zur 1. Mai Demo in Luzern, die am 30. April stattfindet, durchlese, könnte ich mir sofort vorstellen, dass der bekannte Luzerner Komiker Emil Steinberger diese vorlesen könnte. Das ganze Publikum im Kleintheater würde sich vor Lachen wohl kaum erholen. Allerdings hätte das Lachen auch einen bitteren Beigeschmack, denn der Text ist durchaus ernst gemeint. Also, nachfolgend das Original, unbearbeitet:


Medienmitteilung der Stadt Luzern:

Demonstrationen und Anlässe im Umfeld des 1. Mai 2011:
Stadt bewilligt mit Einschränkungen und Auflagen

Luzern, 20. April 2011

Im Vorfeld des 1. Mai findet in der Stadt Luzern am 30. April eine Demonstration der Organisation "Leben statt Alltag" statt. Für die Bewilligung machte die Stadt in enger Absprache mit der Luzerner Polizei klare Auflagen. Nicht bewilligt wurde die ursprünglich geplante Demonstrationsroute durch die Hertensteinstrasse, die Hirschmatt-, die Pilatus- sowie die Obergrundstrasse. Die Startzeit wurde auf 16 Uhr nach Schliessung der Ladenlokale festgelegt. Die Platzkundgebung mit Musik beim Kurpavillon hat die Stadt auf 22 Uhr befristet. Der Stadtrat hat das Gesuch diskutiert und steht hinter der Bewilligung.
Die Organisatoren haben mitgeteilt, dass sie die Auflagen akzeptieren.

Die Bewilligung erfolgt aufgrund der in der Bundesverfassung festgehaltenen Grundrechte auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit. Das von der Organisation "Leben statt Alltag" am 8. März 2011 eingereichte Gesuch wurde von den Verantwortlichen der Stadt und der Luzerner Polizei intensiv geprüft. Die Stadt hat mehrere persönliche Gespräche mit den Gesuchstellern geführt. Die Veranstalter hatten sich auf den Standpunkt gestellt, dass sie das Gesuch zurückziehen würden, wenn ihren Routenwünschen nicht entsprochen würde. Stadt und Polizei mussten deshalb befürchten, dass die Demonstration ohne Bewilligung durchgeführt würde.

"Wir nehmen Sicherheitsüberlegungen ernst und haben die Sicherheitsfragen in enger Absprache mit der Luzerner Polizei beurteilt", sagt Stadträtin Ursula Stämmer-Horst. "Die Demonstration wurde bewilligt, da wir so Auflagen zu Route und Verhalten der Teilnehmenden machen können." Luzerner Polizei und Stadt haben mehrere alternative Demonstrationsrouten mit den Veranstaltern besprochen und kommen zum Schluss, dass die an Samstagnachmittagen am stärksten frequentierte Hertensteinstrasse nicht als Demonstrationsroute bewilligt werden kann. Im Weiteren lässt die Sanierung des Cityrings keine Sperrung der Obergrund- und der Pilatusstrasse zu. Die Hirschmattstrasse ist durch den öffentlichen Verkehr stark frequentiert.

Route führt nicht durch die Hertensteinstrasse
Die bewilligte Route führt ab Theaterplatz über den Jesuitenvorplatz und Reussbrücke durch die Rössli- und Weggisgasse, die Grendelstrasse und über die Seebrücke in die Neustadt (Zentralstrasse, Bundesplatz, Winkelriedstrasse), via Hirschengraben und Pfistergasse zur Geissmattbrücke, entlang dem Rand der Altstadt (Löwengraben, Grabenstrasse) via Schweizerhofquai zum Nationalquai. Die Schlusskundgebung ist beim Kurpavillon. Nicht bewilligt wurde die ursprüngliche geplante Demonstrationsroute durch die Hertensteinstrasse, Hirschmattstrasse, Pilatus- und Obergrundstrasse.

Start erst um 16 Uhr
Die Gesuchsteller wollten um 15 Uhr starten. "Das konnten wir nicht bewilligen", sagt Stadträtin Ursula Stämmer-Horst. "Wenn die Veranstalter mitten durch die Altstadt wollen, ist das während der Ladenöffnungszeiten nicht möglich", erklärt sie. "Um diese Zeit sind zu viele Menschen in den engen Gassen." Der Start wurde entgegen dem Antrag der Gesuchsteller deshalb erst auf die Schliessung der Ladenlokale um 16 Uhr festgelegt, die Schlusskundgebung mit Musik wurde auf 22 Uhr befristet. Die Seebrücke bzw. der Schweizerhofquai werden durch die Luzerner Polizei kurzfristig gesperrt werden müssen.

Bewilligung unter klaren Auflagen
Den Veranstaltern wurden mit der Bewilligung unter anderem folgende Auflagen gemacht:

  • Der namentliche bekannte Gesuchsteller ist für die ordnungsgemässe Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Er hat an der Demonstration persönlich teilzunehmen.
  • Der Verantwortliche hat vor Beginn des Abmarsches und bei dessen Auflösung die Teilnehmer über Megaphon klar und unmissverständlich darauf aufmerksam zu machen, dass illegale Handlungen strafrechtlich verfolgt werden. Zudem müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Veranstalter auf das Vermummungsverbot im Kanton Luzern hingewiesen werden. Dieses ist während der ganzen Veranstaltungsdauer durchzusetzen.
  • Es ist ein eigener, ausreichender Ordnungsdienst sicherzustellen.
  • Das Mitführen und Mittragen von Schlagstöcken, gefährlichen Gegenständen, Farbbeuteln, Gesichtstücher und Masken ist verboten.
  • Anordnungen der Polizei ist strikt Folge zu leisten.
  • Die vorgeschriebene Marschroute ist unbedingt einzuhalten.
  • Die Kosten für allenfalls notwendige Räumungs- und Reinigungsarbeiten durch die öffentlichen Dienste gehen zulasten des Bewilligungsinhabers.
  • Für allfällige straf- und zivilrechtliche Haftungen gelten die gesetzlichen Straf- und Haftpflichtbestimmungen.
  • Der Schluss des Anlasses beim Kurpavillon ist um 22 Uhr.

1. Mai: Brunch im Vögeligärtli
Am 1. Mai von 11 bis 15 Uhr veranstaltet eine andere Organisation, der Verein "RdR- la résistance de la raison", einen Brunch mit Festbänken und einem Pavillon-Zelt im Vögeligärtli. Gemäss den Veranstaltern soll es ein "ruhiger Anlass" werden, zu dem zirka 30 Personen erwartet werden. Es sind Ansprachen geplant.

Weitere Auskünfte zur Bewilligung erteilt Ihnen:
Stadt Luzern – Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit
Ursula Stämmer-Horst, Stadträtin
Telefon: xxxxx
Erreichbarkeit: 20. April 2011, von 15 – 16 Uhr

Informationen für die Medien:

  • Stadträtin Ursula Stämmer-Horst ist vom 21. bis 29. April im Ausland. Sie steht für Medienauskünfte im Vorfeld der Demonstration heute zur Verfügung.
  • Die Medienstelle der Luzerner Polizei wird nach Abschluss der Demonstration mit einer Medienmitteilung über den Verlauf der Demonstration informieren. Während der Demonstration sind keine Medieninformationen vorgesehen.
    Medienstelle der Luzerner Polizei

Dienstag, 29. März 2011

Richtig gelesen? Rückbau des Hauses an der Pilatusstrasse 47 (aus einer Mitteilung der Stadt Luzern)–oder: R.I.P. Gasthaus zur Schmiede ist die Tatsache

Wirtshaus zur Schmitte vor der Zerstoerung
Klick auf das Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht der
Front des Gasthaus zur Schmiede
Nach der Entfernung des WirtshausSchildes entdecken aufmerksame BetrachterInnen das “Kreuz” – oder anders: R.I.P.



Als interessierter Bürger und Blogger habe ich verschiedene Gemeindemitteilungen abonniert, so auch die der Stadt Luzern. Heute ist in der aktuellen Mitteilung folgendes zu lesen:

Rückbau des Hauses an der Pilatusstrasse 47

Fast hätte ich diesen Artikel nicht weiter beachtet, weil mir die Adresse nichts sagt. Doch dann habe ich aus irgend einem Grund doch gestockt und meinen Blick “nach unten” gewandt:

Am Donnerstag, 31. März 2011, wird mit dem Rückbau des Gebäudes an der Pilatusstrasse 47 begonnen, in dem sich das Restaurant Schmiede befindet.

So ist das also. Heute spricht man/frau nicht mehr von Abriss oder Zerstörung, nein Rückbau ist angesagt. Liest sich ja auch wesentlich sanfter. Ich meine, dass diese nichts anderes als eine verbale Verschleierung einer harten Tatsache ist. Man/frau erinnere sich. In diesem Haus befindet sich eine der letzten echten, nicht auf SchickiMicki gemachten Beiz (Gasthaus). Hier befand sich der Treffpunkt für Menschen aller Richtungen. Eine echte Begegnungsstätte!.

Weiter im OriginalText:

Der Mietvertrag der Stadt für das Restaurant Schmiede endet per Ende März 2011.
Eine weitere Verlängerung wäre aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr zu verantworten.

Kein Wort mehr zu den wahren Tatsachen. Vor einiger Zeit wurde das angrenzende Haus abgerissen, mehr plötzlich als begründet. Dieser Eingriff wirkte sich katastrophal auf die Liegenschaft Pilatusstrasse 47, oder damit es jeder versteht, auf die Schmitte aus. Das Haus hatte plötzlich Risse und wurde aus sicherheitstechnischen Gründen als unbewohnbar erklärt.
Aus der Bevölkerung heraus wurde die Initiative zur (baulichen) Rettung des Hauses ins Leben gerufen. Nichts hats gebracht. Der Stadtrat hat beschlossen und dabei bleibt es. Alles zu teuer usw.
Genau genommen geht es um die “Modernisierung” des Pilatusplatz. Dieser ist allerdings schon heute nur noch ein Verkehrsknotenpunkt. Die rund um den Platz entstandenen Häuser sind zum grössten Teil zu Geschäfts- und Büroliegenschaften geworden. Wohnen kann man/frau da eh nicht mehr, aus verkehrstechnischen Gründen, was auch wieder mit Sicherheit etwas zu tun hat. Die Sicherheit unserer Gesundheit.

Weiter im OriginalText:

Nach der Räumung wird das Areal als schlichter Begegnungsplatz gestaltet. Es wird ein gewalzter Schotterplatz erstellt, der mit Bäumen der Stadtgärtnerei in grossen Töpfen sowie Bänken und Abschrankungen aus Baustellenmaterialen bestückt wird, die bewusst auf den temporären Charakter des Platzes hinweisen. Damit ist dafür gesorgt, dass das Areal bis zur Realisierung einer neuen Überbauung nicht brach liegt und von der Bevölkerung genutzt werden kann.

Ahha, die Bevölkerung soll also mit einem “schlichten Begegnunsplatz” (vorübergehend) beruhigt werden. Es wird also noch etwas Steuergeld in die Hand genommen. Nur frage ich mich, wer sich diesem Verkehrslärm aussetzen will. Egal. Es ist gelaufen. Einmal mehr an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei. Einmal mehr für die Regierung, für den Staat im Staat, für die Stadt in der Stadt, die sich immer mehr von der Wählerschaft absetzt. Muss Macht schön und genüsslich sein, oder so ...

Roger Levy - Vorsitz „Bisherige Nein Danke“, Luzern

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Dienstag, 22. März 2011

Niklaus Lenherr - Fragen über Fragen – zum aktuellen Wahlprozedere (Der nichtveröffentlichte Leserbrief)

Schweizer Gemeinde

Einleitung der Red.
Nachfolgender Leserbrief wurde an eine marktbeherrschende Tageszeitung in der Zentralschweiz geschickt und ... abgelehnt. Die Begründung: “... viele Pauschalisierungen, unbelegte Behauptungen und Voreingenommenheiten”. Lenherr verfasste den Brief bewusst in der Frageform ab, was natürlich nicht gut angekommen ist (Zitat: ...braucht es ... ein paar handfeste Argumente und nicht nur Fragen...).
Dann wurde mit der Ablehnung noch auf “künstlerische Freiheiten” Bezug genommen (der Künstler ist der Redaktion bekannt), die aber in einem “Forum” in dieser Form keinen Platz findet, da “...so führt ... Brief schlicht an kein Ziel...” (Zitat).

Wir möchten es den BlogLeserInnen überlassen, ob die Redaktion richtig argumentiert. Eines ist jedoch klar - wer sich nicht an die (von der Redaktion) vorgegebenen Regeln hält, wird nicht berücksichtigt – auch eine Form der Zensur und eine Bevormundung der Leserschaft, gegen die wir uns stellen. Wenn schon Zensur, dann wollen wir selber bestimmen, wo diese beginnt und wo sie endet, allerdings ohne Scherer im Kopf. Aus diesem Grund veröffentlichen wir den “Leserbrief” so wie er bei uns eingegangen ist. Lediglich die Fragen wurden jeweils auf eigene Zeilen formatiert.


Fragen über Fragen – zum aktuellen Wahlprozedere

Gibt es so etwas wie einen vorbildlichen Kandidaten oder eine tatsächlich unabhängige Kandidatin überhaupt noch?
Warum versprechen alle alles und halten dann doch nichts ein? Ist ein Vierjahresdenken anstrengender als gar keines?
Sind Wiederantreter/-innen nur noch träge oder treibt sie bloss die niedrigen Instinkte der schläfrigen Langweile und Heissluftabsonderungen an?
Sind die Demokraten wirklich Demokraten oder halt doch Nazionalisten?
Sind nur alle Neoliberalen korrupt oder auch diejenigen der vermeintlichen Mitte?
Ist den selbst ernannten Experten oder so genannten Fachleuten zu zutrauen, dass diese das dumpfe Stimmvolk definitiv narren?
Warum haben die Volksvertreter/-innen die Boni-Fragen und die Weissgeld-Strategien so schnell ad acta gelegt?
Sollten nicht noch mehr Politiker weg gelobt und in Verwaltungsräte delegiert werden?
Hat je einmal eine Politikerin, ein Politiker Verantwortung übernommen, z.B. für immer die wiederkehrende Kostenüberschreitungen?
Lügt die Verwaltung oder sind es doch die Politexponenten? Bedeutet ein immer währendes Strahlelächeln, dass die Politikerin ein inneres Leuchten hat oder ist das nur das Zeichen einer permanenten Verstrahlung?
Ja, warum sollte ich jemanden wählen, der einen Fussball in den Händen hält?
Oder warum sollte ich jemanden wählen, die während Rektoratssitzungen lieber SMS oder E-Mails schreibt, als zu zuhören oder aktiv präsent zu sein?
Ist die Quoten-Frage eine qualitative oder eine rein quantitative?
Frage: Darf mann/frau jemanden wählen, der ausser Steuersenkungen rein gar nichts anderes im Kopf hat?
Anschlussfrage: Ist jemand wählbar, der lediglich eine Mitte-Rechts-Windfahne ist? Ist ein Vierzigtönner wählbar?
Bietet eine Partei mit einer Stacheldraht- und hochgezogener Mauer-Mentalität und einem vollmundigen Neinsagerchor überhaupt etwas lösungsorientiertes an?
Haben die Bürgerinnen und Bürger Einblick in die Portemonnaies der Lobby- und Interessengruppen-Vertreter/- innen?
Weshalb wird immer und immer wieder versucht, die Wählerinnen und Wähler zu täuschen?
Hat ein Politiker oder eine Politikerin tatsächlich Interesse an Inhalten und oder Problemlösungen?

Wo weiland eine stattliche Baumgruppe eines Medienwaldes stand, steht heute lediglich noch ein nach rechts geneigter und jäh abgestorbener Baum, ohne Meinungs-Vielfalt.

Niklaus Lenherr, Vorsitz „Bisherige Nein Danke“, Luzern


Alles zu Niklaus Lenherr im kulturtv.ch –> hier.


Donnerstag, 17. März 2011

Südpol bekommt einen neuen Leiter, Kunsthalle Luzern öffnet erneut ihre Tore und der Salle Modulable hat sich verflüchtigt – NaUnd?

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kunsthallte_luzern_neu

Wetz_neu


Die Luzerner Kunst- und Kulturszene ist wieder einmal in Bewegung. Auf der einen Seite hört niemand mehr was vom geplanten Salle Modulable (Link), die angesagten 100 Millionen sind wohl irgendwo auf Cayman Island in Schönheit gebunkert, aber (vermutlich) nicht mehr erreichbar, für WeltTraumTänzer, lokaler Provenienz. Gut für die SteuerzahlerInnen, schlecht für’s Gewerbe, im engeren Sinn.


Diese Woche wurde bekannt gegeben, wer künftig die Leitung des Südpol  übernehmen wird. Der Mann ist aus Deutschland, 29jährig und heisst Max-Philip Aschenbrenner. Verschiedene Meldungen in den Medien Schieben ihm Kompetenz (Leistungsausweis sagt man/frau heute dazu – oder auch “dicker Ordner”) zu und er soll sich “mit den hiesigen Strukturen bemerkenswert schnell vertraut gemacht haben”.
Wesentlich für mich ist aber die Aussage:

... das Haus auch international langfristig positionieren. «Ich will eine Öffnung erreichen, eine Fokussierung von ganz hier bis nach ganz offen» /Zitat aus kulturteil.ch/

Zur Kenntnis genommen.


Heute nun flattert in meinen Briefkasten die Einladung zur NeuEröffnung der Kunsthalle Luzern im Bourbaki (also da wo der Vorgänger, das Kunstpanorama) schon mal war.

... und was lese ich da, geschrieben von der neuen Kuratorin Beate Engel?, was-eli-was?

... Wir werden das regionale Kunstschaffen mit inter/nationalen Tendenzen verknüpfen ...

Zur Kenntnis genommen.


Wann endlich bekommt Luzern einen lokalen, spannenden und vor allem unabhängig-regionalen Kunst- und Kulturraum, so wie ihn auf privater Basis der Künstler Wetz in Beromünster zur Zeit aus dem Boden stampft? Ohne TraumtänzerInnen, ohne An/Einbindung zu Hochschulen und Universitäten.
Einfach nur einen KunstRaum, Pardon, LebensRaum, der für alle offen ist und sich auch entsprechend durch alle finanziert. Der organisch wachsen kann, gebaut auf Fantasien und Visionen, auf Engagement und steinigem Boden. Ganz lokal, bodenständig und mit einem echten Bezug zum heimatlichen Kunst- und Kulturschaffen!, natürlich ohne nationales Denken (im negativen Sinn! – nur das ich nicht falsch verstanden werde).

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Und zum Schluss bleibt mir noch die Frage, wie wohl der zukünftige Direktor des Kunstmuseum Luzern denken/handeln/wünschen wird. Denn dieser Posten ist noch vakant.

Es geht also weiter im Text

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Dienstag, 15. März 2011

Der Hilfeschrei einer Gestalt – Menschenähnlich (Das Foto zu den aktuellen Ereignissen, weltweit)

Der Hilfeschrei einer Gestalt - Menschenaehnlich
(Klick auf die Aufnahme zeigt eine vergrösserte Ansicht)

Soll ich mich jetzt wirklich bemühen, Worte zu diesem Bild auszusprechen? Soll ich wirklich mehr sagen, als überhaupt möglich ist?

Gestern habe ich getwittert:

Ich zeige das, über was ich spreche
Ich spreche aber nicht über das Gezeigte

Oder anders – jetzt bis am Wort.

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Samstag, 5. März 2011

Gene Sharp – Vater der friedlichen Revolution in der SF-Tagesschau

Tagesschau vom 05.03.2011


Das heimliche Handbuch der Revolution?

Gene Sharp
Von der Diktatur zur Demokratie
Die ersten 39 Seiten bei Google Bücher/Books –> hier
Infos beim Verlag C.H. Beck –> hier


Sonntag, 27. Februar 2011

Billag-Kontrolleure hier unerwünscht – Da scheint eine Firma ein echtes Problem zu haben – oder doch die Billag? (Foto)

billag unerwuenscht_cr
(Klick auf die Aufnahme ermöglicht eine vergrösserte Ansicht)

Gesehen an der Eingangstüre zu den Büros und Lagerhallen einer Firma in Kriens bei Luzern. Hat doch auch was mit Kultur zu tun, oder?