Mittwoch, 8. August 2007

EILMELDUNG: Regenfälle in der ZentralSchweiz

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Bei einem Gang durch die Stadt Luzern konnte ich feststellen, dass alles ruhig ist. Auch sind keine AlarmSirenen und Feuer- oder Polizeifahrzeuge mehr zu hören. Ebenfalls wurden entlang der Reuss (in der Altstadt) noch keine Sandsäcke bereit gestellt. Subjektiv habe ich das Gefühl, der Regen hat leicht nachgelassen, was sich natürlich schnell wieder ändern kann.

Anders sieht es in der Umgebung von Luzern aus. So ist z.B. der Seetalplatz (23:00) teilweise gesperrt, bzw. nur schwer passierbar. An verschiedenen Orten treten kleine Flüsschen über und machen KantonsStrassen unpassierbar. 
Besondes heftig hat es den Kanton Obwalden getroffen. Hier sind alle verfügbaren Kräfte im Einsatz (gem. Radio Pilatus, bzw. dem FeuerwehrKomandant).

Auffallend ist, dass nach dem SirenenAlarm sich verschiedenste Autofahrer in Bewegung gesetzt haben. Motto: Da muss doch was zu sehen sein. Beim SeetalPlatz habe ich einen Automobilisten angesprochen. Ich wollte wissen, ob er auf dem NachhauseWeg sei.

"Nein, ich habe die Sirenen gehört. Danach habe ich das Radio angemacht und erfahren, wo was passiert. Schliesslich will man sich ja informieren (lacht). Und im Radio sagen die ja auch, wo die Feuerwehr und die Polizei im Einsatz ist."
(Der Mann war ca. 60jährig)

Da haben wir ihn wieder, den KatastrophenTourismus.

UPDATE 23:34: Der Regen ist wieder etwas stärker geworden. Gemäss RegenRadar soll sich die Lage aber Morgen früh beruhigen.

Die NLZ berichtet, dass ca. 1'500 Feuerwehrleute im Einsatz sind (seit 21:30)

Verschiedene Zugsverbindungen sind ebenfalls bereits unterbrochen. Eine Uebersicht gibt es bei Zisch.ch, hier.

Strassenübersicht: hier.

Oder die ganze Nacht hindurch bei Radio Pilatus, hier.

Ich hoffe, dass ich diese Berichterstattung Morgen beenden kann, bzw. gar nicht mehr weiter führen muss. So eine Woche wie 2005 möchte ich nicht nochmals erleben.

Ein Bespiel vom 25. August 2005, hier.

 

Kommentare:

  1. Gruss aus Bern. Bei uns sieht es im Moment so aus. Im kleinen Häuschen wohne ich.

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  2. Seetalplatz
    Ist irgendwie passend die Bezeichnung.
    Ich selbst wohne so hoch das ich das Hochwasser in der Umgebung zwar sehen kann, selbiges mich aber nicht erreicht.

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