So, jetzt geht es wieder los, in der Schule unseres "Ich-nehme-nicht-mehr-alles-hin-Sohn".
In letzter Zeit habe ich mich eher zurück gehalten, über den weiteren Verlauf in der Schulkarriere unseres Sohnes zu berichten. Zu viel hängt in der Luft und wir stehen vor wichtigen Entscheidungen.
Was heute allerdings vorgefallen ist, ist wohl mehr als ein Beitrag wert. Es geht wieder einmal um die Hauswirtschaft. Ein ewiges Hin-und-Her mit den völlig übertriebenen Vorstellung der Lehrerin hat zu einer telefonischen Beschwerde bei mir geführt.
Alles was er macht ist nicht richtig, nicht sauber und nicht so, wie sie es will. Sie fordert mich auf, "ihn" anzuhalten, alles was sie beanstandet, nochmals zu schreiben und am Donnerstag ihr abzuliefern, obwohl gar keine Hauswirtschaft mehr statt findet. Zur AblieferungsZeit findet ein AbschlussFest statt, dass ihr aber egal ist.
... und überhaupt, er sei ihr heute Morgen davon gelaufen.
Nun, ich versuchte ihr meinen/unseren Standpunkt darzulegen. Das war wohl zuviel und ...
... die Frau unterbrach kurzerhand das Gespräch, indem sie die Verbindung mit mir beendete.
Es ist schon interessant. Politiker, Psychologen und andere "Fachleute" fordern ein grösseres Engagement der Eltern in der Schule. Und wenn diese Aufforderung dann wahrgenommen wird, ist man/frau unerwünscht. Wir geben nicht auf, im Interesse unseres Sohnes zu handeln und werden entsprechende Schitte unternehmen. Es gibt nicht nur Hauswirtschaft, sondern auch Menschen! So nicht!