Montag, 2. März 2009

AusGehTipp: Giacomo Santiago Rogado im Kunstmuseum Luzern (Vernissage - Donnerstag 5.3.2009 - 18:30 Uhr)

Giacomo Santiago Rogado im Kunstmuseum Luzern

Der Manor Kunstpreis, 1982 in Luzern begründet, gilt als eines der wichtigsten und prestigeträchtigsten privaten Kunstförderungsinstrumente der Schweiz. Alle zwei Jahre wird ein junger, aufstrebender, regionaler Künstler ausgezeichnet. Dieses Jahr fällt die Wahl auf den Maler Giacomo Santiago Rogado (geb. 1979 in Luzern), der mit seiner Ausstellung first second patience den zeitlichen Faktor der Wahrnehmung betrachtet. In seinem Werk dominieren geometrische Formen, lineare Abgrenzungen und eine nahezu mathematisch abgestimmte Farbpalette, die in ihrem dynamischen Zusammenspiel nicht nur eine räumliche Tiefe entwickeln, sondern geradezu verleiten, in das Bild einzutauchen.

Vernissage: Donnerstag, 5. März 2009 - 18:30 Uhr
Ausstellung vom 6. März bis 14. Juni 2009
Ort: Kunstmuseum Luzern

Homepage des Künstlers --> hier
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AusGehTipp: ARCHOFF 6 im OFF09 Thun (Vernissage 4.3.2009 - 19:00 Uhr

ARCHOFF 6

"Wasser im Oelegässli" ist die Arbeit der "Bürogemeinschaft aha Architektur Anneler / Lohner + Partner Planung Beratung Architektur" benannt. Was dabei in Fluss kommt, ist ab dieser Woche zu sehen, im OFF09, dem Projektraum für zeitgenössische Kunst, Thun.

Vernissage: Mittwoch, 4. März 2009 - ab 19:00 Uhr
Ausstellung vom 5. bis 15. März 2009
Öffnungszeiten: Täglich 0-24 Uhr
Ort: OFF09 - Bälliz 73a, 3600 Thun

Alles zu ARCHOFF --> hier.
Alles zur OFF08/09 im kulturTV --> hier

Sonntag, 1. März 2009

UnLive: Alpineum Produzentengalerie an der UND 4 in Karlsruhe - Bericht I

Einsichten

Punkt 9 Uhr, Samstag 28. Februar, verliess unser Transporter Sissach, Richtung Karlsruhe. Daniel Küng und Raphael Egli kamen mit dem Bus von Luzern angereist, ich stieg da zu. Ein seltenes Gefühl: wer sonst steigt in Sissach aus dem Zug, um von da in die Welt zu verreisen.

Schon vor zehn Uhr standen wir in Basel am Zoll – um gleich durchgewinkt zu werden. Leicht enttäuscht drückte Raphael aufs Gas des Buses: Er hat im letzten Monat ein ausgiebiges Praktikum in Zollformalitäten in unserer Galerie absolviert.
Nun hoffen wir auf Montag, dann kommt der Karlsruher Zoll vorbei, um unsere einwandfreien Ausfuhrlisten zu begutachten. Wir hoffen auf ein dickes Lob vom Zoll.

Somit kamen wir ordentlich früh in Karlsruhe an, schon um 13.30 Uhr war unser Transporter entladen und unsere Präsentation fertig disponiert

Alpineum luzern in karlsruhe

und somit in unseren Augen eröffnet und vorzeigbar

Alpineum luzern in karlsruhe

Die Eröffnungsfeierlichkeiten haben sich eigentlich darin manifestiert, dass wir zum letzten Mal ein richtig eidgenössisches Zvieri zu uns nahmen: Sackhegel, M-Budget, Sbrinz (die Reste von unserer Eröffnung – es sei hier nochmals betont – der äusserst sehenswerten Ausstellung Herbert Weber: „Festgehaltene Möglichkeiten und anderes“ vom Vortag).

Alpineum Luzern in Karlsruhe

Unser Zeitvorsprung wussten wir dadurch zu kompensieren, dass wir ein kleines Türchen zur lokalen Kleinstbrauerei „Wolfsbräu“ auf uns nahmen. Eine Verköstigung, von welcher wir nur das Beste zu berichten wissen.

Zurück in der Nancyhalle haben wir dann bis zehn Uhr die Rohbauten fertig gestellt. Im eingefügten Foto kann man Raphael vom Helden-der-Arbeit-Paar Küng/Egli beim setzen einer der allerletzten Schrauben bewundern

Alpineum Luzern in Karlsruhe

Den ersten Tag haben wir dadurch abgeschlossen, dass wir für unser Abendessen nochmals kurz die Halle verliessen. Aus kurz wurde lang, nicht etwa, weil wir den Karlsruher Delikatessen so stark zusprachen, was mit ein Grund gewesen wäre, sondern weil wir uns gar schrecklich auf unseren bescheidenen Orientierungssinn in dieser radial angelegten Fürstenstadt und zweitens auf gefährliches geographisches Halbwissen verlassen haben.

So sind wir ursprünglich von der Halle gen Osten losgezogen, um nach unserer Exkursion diese wieder von Westen zu betreten.

Aussichten

Zu unserer Schande sei gesagt: wir haben uns vorerst nur mit uns selber beschäftigt.

Einer der erhellendsten Beiträge war ein Relikt vom Theater, welches die Nancyhalle in den Zwischenzeiten nutzt, wenn nicht gerade die UND stattfindet.

Alpineum Luzern in Karlsruhe 

Sowohl als Notiz im Raum, wie als Eintrag auf diesem digitalen Foto zeigt diese kurze Anweisung das Dilemma einer vernachlässigten Rezeptionstechnik in der bildenden Kunst auf.

Nach vollbrachtem Tagwerk, inklusive touristischer Ortsbegehung, begaben wir uns glücklich und zufrieden zu Bett. Sprich, wir legten uns in der Kantine auf den Boden.
Morgens um neun kitzelte uns die Sonne heraus, herrlich sendete sie ihre Strahlen über den Teich im Zoo zu uns hinein.

Alpineum Luzern in Karlsruhe 

Nach kurzer Lagebesprechung bei Kaffee und Hörnchen kamen wir zum Schluss, dass wir wissen wollen, wer uns gestern so um die Häuser gejagt hatte. Wir gingen zur Behausung von Karl Friedrich, wo auch zumindest dem Raphael ein Licht aufging (Das Licht befindet sich --> hier).

Der HofBerichtErstatter: Stefan Meier

Aha - Raphael Egli ist am Ahaweg in Karlsruhe - die Produzentengalerie Alpineum auch

Raphael Egli in Karlsruhe

Vom 4. bis 8.3. 2009 findet in Karlsruhe die UND #4, Plattform zur Präsentation von Kunstinitiativen, statt (Vernissage 3.3.2009 - 19:00 Uhr.

Die Produzentengalerie ALPINEUM nimmt teil und wird in unserem Blog täglich einen Bericht "abliefern", vor allem von den Vorbereitungen, was eigentlich das Interessante ist.

UND2009 Karlsruhe

Alles zur Produzentengalerie Alpineum Luzern im kulturtv --> hier
HeimSeite der Galerie --> hier
UND #4 im Netz --> hier.

Geheimes Heinrich Gartentor-Lager entdeckt - oder so ...

Seit ich mit dem Künstler Heinrich Gartentor zusammen arbeite, "sehe" ich an allen möglichen und unmöglichen Orten "geheime Holz-Lager". Demnächst werde ich wohl EigentumsSchilder an den Fundplätzen anbringen, nach dem Motto "Gartentor war hier".

Willi Tell verweigert im SüdPol den GrüssGottHut

Es sind die Gelegenheiten, sei es auch nur ein Flohmarkt im Luzerner Südpol, dem neuen Kulturzentrum, die einem zum Täter machen.

Gott ist noch nicht überall, aber Handyniererinnen

Ich fordere mehr Störsender. So hängt meine Frau nicht dauern an der tönenden Banane (es soll Leute geben, die dem Ding Handy sagen) und ich blogge nicht dauernd, zum Beispiel aus dem Südpol Luzern.

Bin ich ein FlohGraph?

Ist dir auch schon aufgefallen, dass es an Flohmärkten immer mehr analoge Fotoapparate und passendes Zubehör gibt? Natürlich gehören auch Polaroid-Kameras dazu, seit bekannt wurde, dass die Filme nicht mehr produziert werden.

Wo bin ich?

Des Rätsels Lösung kann in den nächsten paar Postings gefunden werden. Also, immer schön dran bleiben.

Ist Glück wirklich käuflich?

Scherben bringen Glück, meint ein geflügeltes Sprichwort, vielleicht generieren sie auch nur noch Umsatz. Gesehen im Globus Luzern, im Schaufenster.