Freitag, 1. Oktober 2010

WOERDZ – U18: Von der Schul-Aula zur Theater-Bühne (Video)

 

WOERDS war auch ein Poetry-Slam für Jugendliche unter 18 Jahren. Der Wettbewerb selber fand in der Aula der Kantonsschule Alpenquai Luzern statt. Einen Tag später trafen sich dann die AutorInnen im Theater La Fourmi. So ging es innert 24 Stunden von der Schul- zur Theaterbühne.
Wir zeigen rein zufällig ausgewählte Produktionen. Da geht es zum Beispiel um Mathematik, über Lügen Lügen oder Herzschrittmacher ...

 


Weitere Infos zum Festival befinden sind –> hier.
Alles zu WOERDZ im kulturtv –> hier.


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Donnerstag, 30. September 2010

AusGehTipp: Erfrischungsraum Luzern - Beat Bracher und Pascal Bracher – Double Reality (Vernissage: 9.10.2010 – ab 18 Uhr

Pascal und Beat Bracher

Wer: Beat Bracher
Pascal Bracher
Was: Kunstausstellung
Titel: Double Reality
Wo: Erfrischungsraum
Rössligasse 12 (Altstadt)
6005 Luzern
Wann: Donnerstag: 14 – 20 Uhr
Freitag: 14 – 19 Uhr
Samstag 10 – 16 Uhr
Von – Bis: 9. – 23. Oktober 2010
Vernissage: Samstag, 9.10.2010 – 18 – 21 Uhr
Links: Pascal Bracher im Netz –> hier  

Beat Bracher im Netz    –> hier

 


AusGehTipp: Links, Duflon&Racz Bern – Fides Becker – Verheissungen (Vernissage: 1.10.2010 – 18 Uhr)

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«Verheissungen» nennt Fides Becker ihre Auswahl aktueller Arbeiten. Eine Verheissung ist weit mehr als ein Versprechen. Sie hat göttliches Format. In ihr atmet jene Grösse und gefühlsbindende Gültigkeit, die vielen heute verloren scheint. Mit Reifrock und Lüster greift Fides Becker historische Motive auf, die sie mit zeitgenössischer Ästhetik koppelt. Sie interessiert besonders das durch die Bedürfnisse und Moden der Gegenwart gefilterte Historienbild des Kostümfilms, in dem die Vergangenheit als ein parfümiertes Paradies voll eitel Glück, Schönheit und Wohlstand erscheint. Wohl wissen wir, dass in der Welt von gestern nicht alle Menschen reich und sorglos waren. Und doch lockt das Vergangene mit einem Leuchten das vielen wohliger scheint als der Glanz des Neuen. Luftig, wie auf Wolken gemalt, erzählen Fides Beckers Bilder davon, aus welch substanzlosem Stoff Illusionen gewebt sind.

Wer: Fides Becker
Was: Kunstausstellung
Titel: Verheissungen
Wo: Duflon&Racz Gallery
Gerechtigkeitsgasse 40
3011 Bern
Wann: Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 13 – 17 Uhr
Von – Bis: 1. Oktober – 6. November 2010
Vernissage: Freitag, 1. Oktober 2010 ab 18Uhr
Links: Zur Galerie –> hier 

Fides Becker –> hier

 


Im Bild: Zustand der Schweizer Armee (Fotos)

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Zur Zeit wird die Määs (Herbst-Kirmes) in Luzern aufgebaut. Start am Samstag, 1. Oktober 2010. Zufälligerweise bin ich in die Aufbauarbeiten geraten und mir sind sofort diese alten Wolldecken aus Schweizer Militärbeständen ins Objektiv gesprungen.
Irgendwie zeigen diese, wenn man der Presse glauben darf, den Zustand unserer Arme: alt, verfotzelt, schlaf und überhaupt – jede Würde verloren, oder so ...

Böse Zungen könnten auch schreiben, dass es sich bei diesen Dingern um Schaffelle für Vegetarier handelt. Andere könnten sagen, dass diese symbolisch für unsere Gesellschaft "hängen". Egal. Etwas Fantasie belebt und muss gestattet sein.

 


Määs Luzern und Chilbi im kulturtv –> hier

AusGehTipp: Links, Duflon&Racz Bern – Christian Gonzenbach – Nature humaine (Vernissage: 1.10.2010 – 18 Uhr)

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Christian Gonzenbach (*1975, lebt und arbeitet in Genf) will die Welt nicht so annehmen, wie wir sie kennen. Er erforscht die unbekannten Seiten von Objekten und Lebewesen. Wenn nötig, stülpt er die Innenseiten nach aussen. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den Grenzen, welche Welten trennen; mit den Membranen, die ermöglichen, das Gewöhnliche von Aussergewöhnlichen zu unterscheiden.

Wie kann ein Wiesel zum Huhn werden? Wie sieht ein Fuchs verkehrt herum aus? Bedingt des Einen Ende immer den Anfang von etwas Neuem?

Mit feinem Humor und voller Poesie zeigt Christian Gonzenbach die Grenzen und Orte auf, wo Alltägliches den Sinn verliert und ins Absurde, gar Verrückte, abgleitet.

Wer: Christian Gonzenbach
Was: Kunstausstellung/Installation
Titel: Nature humaine
Wo: Links, Duflon&Racz Gallery
Gerechtigkeitsgasse 40
3011 Bern
Wann: Täglich 0 – 24 Uhr
Blick hinter die Kulissen jeweils:
Donnerstag 14 – 18 Uhr
Freitag 14 – 18 Uhr
Samstag 13 – 17 Uhr
Von – Bis: 1. Oktober – 6. November 2010
Vernissage: Freitag, 1. Oktober 2010 ab 18Uhr
Links: Zur Galerie –> hier

Christian Gonzenbach –> hier

 


KUSPI 10 hats nochmals gemacht – die TV-Hinrichtung (Video)

 

Der Anlass – Der Kultursommer 2010 –> hier (noch bis zum 1.10.2010)

 


WOERDZ – Das Barfood Poetry-Festival Luzern: Madlena Cavelti – Die Kartografie an Hand der Rigi – Eine PowerPoint-Präsentation (Video)

 

Madlena Cavelti beschäftigt sich mit Kartografie. Eine eher langweilige, eine trockene Materie, könnte man/frau denken. Das dem nicht so ist, zeigt die "PowerPoint"-Show von Frau Cavelti. Sie zeigt, dass die Rigi, ein beliebter Ausflugsberg in der Nähe von Luzern, durchaus schon als Mittelpunkt der Erde bezeichnet wurde. Sehenswert ist auch die Veränderung, die der Berg über die Zeit erfahren hat.
Wir zeigen Ausschnitte aus ihrem Vortrag.

 


Edition Cavelti.ch –> hier
Weitere Infos zum Festival befinden sind –> hier.
Alles zu WOERDZ im kulturtv –> hier.


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Schlatter unterwegs LXXXVII: Auf höchster Staatsebene Kontakte geknüpft

Bruno Schlatter teilt mit (Mittwoch, 29.9.2010)

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Otto Lechner, der Altbürgermeister

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2 Windhunde

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Ganz Links am Saxophon der 1. Ze(h)n-Sekundenstar

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Adolf Loos Gartenbaukonzept (Anfang)


Interessantes Telefongespräch, ob ich an einer öffentlichen Gesprächsrunde teilnehmen würde, es gäbe 30 Euro plus Buffet, es ginge um Medien. In der Befragung scheitere ich daran, dass ich mit Medien zu tun habe, da bin ich offensichtlich überqualifiziert und scheide aus… eigentlich schade: wäre doch eine Erfahrung gewesen!

Dennoch geht’s nochmals zum Aktionsradius11 am Augarten, dort erzählt der Altbürgermeister Otto Lechner von seiner Afrikatour, die ihn mit Windhund und künstlerischer Begleitung von Sansibar bis Nairobi führte. Lerne den sympathischen, blinden Superakkordeonisten in der Pause dank meiner Österreichkorrespondentin und dem Doppelbürger auf höchster Staatsebene kennen, ich denke, das ergibt noch ein Interview mit einem Herrn, der was zu erzählen weiss und dem Schmäh nicht fremd steht. Erfahre anschliessend nebenbei, dass vermutlich Robert Musil (man verzeihe mir, dass ich es nicht nachrecherchiere) mal gesagt habe, dass Wien die Stadt sei, in der sich die Hauptstrasse, nämlich der Ring, selber in den Arsch krieche und dass es sich vermutlich lohnen würde, selbiges Phänomen soziologisch zu untersuchen (oder es kämen zum Beispiel türkische Ethnologen, wenn es die denn gibt… um eben dies zu tun. Persönliche Anmerkung: gibt es eigentlich laufende Projekte von senegalesischen Ethnologen in der Schweiz???). Erfahre auch noch, wo ich am Freitag so spontan ins Leseprogramm reinrutsche (da kann man ja gespannt sein, stelle ich fest, beim recherchieren zu später –oder früher- Stunde: Info folgt).

Möchte dann unterwegs die Kriminacht heimsuchen, ein gross angekündigter Event, steche deshalb ins allseits bekannte Café Landtmann am Ring, aber da herrscht vornehme Totenstille, die Herren seien schon alle um die Ecke gebracht, die wahren Krimis fänden jetzt draussen auf den Strassen statt. Der endlich mal nette Kellner in Wien und ich sind uns einig, dass man wohl eher von Krimiabend sprechen müsse, denn gemäss Programm ist überall fertig…

Also ins Luftbad, wo Habib Samadi jamt. Ich entschuldige mich zuerst beim Chef für die gestrige Kritik an der Website, das habe ich verwechselt, weil ich täglich so viele konsultiere, bleibt aber die Erkenntnis, dass man sie verbessern kann. Der arme Kerl Habib trommelt sein Trömmelchen relativ verdrückt, wird an den Gesang abgedrängt und gibt schliesslich auf. Lerne noch das VJ-Girl Chero kennen, den Saxophonisten Mister Marillo, den ich filmen wollte, was mir vom Sänger verboten wurde, der sich dann die ganze Zeit als Chef aufspielte und wild ins Mikro hudelte, worauf ich beschloss, den Mister Marillo zu meinem ersten 10 Sekundenstar zu machen.

Die Session als solches überzeugt nicht so wie am Vortag, das VJ und Livepainting weiss zu gefallen, musikalisch überzeugt der DJ und sonst niemand. Gehe dann mal nach Hause.

Paul Urbanek im Trio am Morgen vertreibt Vorabendgejammer und Sorgen: ‚a matter of time‘, 2008. Mit Raphael Preuschl und Lukas König verzaubert Urbanek die Welt, es darf gespielt werden, geächzt, gejammert und jubiliert. Verschiedene Gäste an Altsaxophon und Harmonica verleihen den Kompositionen zusätzliche Identität. Angenehm abwechslungsreiche Jazzmusik.

Unterbreche die später aufkommende Arbeitswut durch einen Besuch des Architekturzentrums im Museumsquartier. Eine kleine, aber feine Ausstellung über die österreichische Architektur der Moderne in internationalem Kontext präsentiert. Verschiedene Themenbereiche werden mit Fotos, Film und Originaldokumenten beleuchtet, man könnte sich einiges länger vertun und in die einzelnen Materien eintauchen. Alte Bekannte wie der Marx-Hof, der Heldenplatz oder die Frankfurter Küche tauchen wieder auf. Interessant die Ansätze von Adolf Loos zum Gartenbau und Bodenbesitz.

Bald wieder zurück zur Arbeitswut, am Abend geh ich mit Habib auf Tour.

Ausschnitt von heute zum Schwarzenberger Mythos:

‚Die unbesetzte Zone hatte keine Zeit, sich um Verfassungsfragen zu kümmern, der Aktionsausschuss sah sich auch nicht als Staatswesen sondern versuchte, das Überleben zu organisieren, dazu wurden verschiedene Aufrufe an die Bevölkerung mit Plakaten gemacht. Der erste Aufruf gab die Machtübernahme bekannt und erliess die dringendsten Regeln: der Verkauf von Lebensmitteln ohne die vorgeschriebenen Lebensmittelabschnitte wurde untersagt, Lebensmittel und andere Gegenstände des täglichen Bedarfes wurden beschlagnahmt um sie gerecht zu verteilen, Ruhe und Disziplin wurde von der Bevölkerung verlangt, das eigenmächtige Holzschlagen im Wald war verboten, ebenfalls das eigenmächtige Requirieren von Gegenständen. Später wurde der Umgang mit NSDAP-Besitz geregelt, der der Öffentlichkeit übergeben werden musste.‘


//LINKS//
Otto Lechner

Mani, der 1. Ze(h)n-Sekundenstar

Mani Marillo

Architekturzentrum
//LINKS ENDE//

 


Mittwoch, 29. September 2010

WOERDZ – Das Barfood Poetry-Festival Luzern: Urs Hangartner – Entenhausen ist überall – Ein PowerPoint-Vortrag (Video)

 

Einmal mehr ging es am Donnerstag, 23.9.2010 um den "Klassiker" der Präsentation, um PowerPoint, das Programm zur VortragsKunst. Beim Vortrag von Urs Hangartner war dieses in seiner einfachsten Form "Mittel zum Zweck".
Entenhausen ist überall (or something completely different) brachte den BesucherInnen der Loge Luzern Wort und Bild in Comics näher, verdeutlichte Zusammenhänge. Interessant war auch die Darstellung von "Original" und "Kopie". Bei den meisten Beispielen wurde das Original erkannt, doch wer war der Künstler? Wie war der Originaltitel?

 


Weitere Infos zum Festival befinden sind –> hier.
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AusGehTipp: Alpineum Produzentengalerie Luzern: Jeroen Geel und Christian Duss – Alchemus (Vernissage: 8.10.2010 – 19:00 Uhr)

Jeroen Geel - Christian Duss - Alchemus

Wer: Jeroen Geel und Christian Duss
Was: Kunstausstellung. Titel: Alchemus
Wo:

ALPINEUM Produzentengalerie
Hirschmattstrasse 30a
6003 Luzern

Wann:

DO – FR 16 – 19 UHR
SA 11 – 16 UHR
oder nach Vereinbarung

Von – Bis: 09.Oktober  – 06. November 2010
Vernissage: Freitag, 8. Oktober 2010 – 19 Uhr.
Zusatzveranstaltung: Samstag – 30.10.2010
Wurst-Workshop.
Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 22.10.2010 an
info (at) alpineum (punkt) com
Stichwort: Wursten
Links: Zur Galerie im kulturtv.ch –> hier

Jeroen Geel im Netz –> hier
Christian Duss im Netz –> hier