Sonntag, 10. Oktober 2010

Kilbi 2010 in Luzern–4 VideoImpressionen

... und hier die bereits über Facebook versprochenen VideoImpressionen

Luzern–10.10.2010


Altchatze Lozärn
Live und ohne doppelten Boden.

 

Luzern–10.10.2010


Barfuess Fäger
Seit 1961 im Geschäft - und immer noch drehten sie sich, oder so ...
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Luzern–10.10.2010


Blattlüüs
Die Herren sind auch nicht mehr 20, sind sie doch schon seit 1982 unterwegs. Und hier hat meine Frau Frau gleich mal abgeräumt, 2 x ...
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Luzern-10.10.2010


Noggeler
Es geht einfach nicht anders, sie sind jeweils die heimlichen Stars an der Kilbi Luzern. Unbestritten ist ihre Bühnenshow jedes Jahr die Suche "na wo sind sie denn?" zwingend.
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Alle früheren Berichte zur Kilbi im kulturtv.ch –> hier


mobil via netbook gebloggt – mann/frau verzeihe mir tastatur-eingegebene fehler. alles irgend wie zu klein Zwinkerndes Smiley

Schlatter unterwegs LXXXXV: Lerne neue Dimensionen Wiens in den Wohnbausiedlungen im 23. Bezirk kennen

Bruno Schlatter teilt mit (Samstag, 9.10.2010)

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Wohnbausiedlung (eine kleine Stadt für sich)

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Letzte Woche im Werk

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Habib & Kazoo

 

Am Abend gibt es Besuch. Erhalte ‚Den Hang zum Schönen‘. Ein frühes Werk von Christian Futscher mit einer Futschinho-Foto als Lesezeichen, schliesslich ist er der Spieler in der Österreichischen Nationalmannschaft mit der filigransten Technik, der unheimlichen Übersicht und den Pässen, die wie Seziermesser in die gegnerische Verteidigung schneiden. Freue mich auf seine Aufzeichnungen der Erzählungen von Frau Grete, einer typischen Wienerin, was den Nachteil hat, dass das Buch viel Wiener-Dialekt enthält, weshalb ich vielleicht nicht alles verstehen werde.

Langsam füllt sich der Tisch und ich kann meinen Kummer, Wien zu verlassen, in netter Damengesellschaft ertränken. Später gibt es Spaghetti mit Sauerrahm-Thunfisch-Pestosauce und Käsesalat. Spannenden Gesprächen folgt ein Besuch des Café Concerto, wo auch Kultschal wieder dazustösst, die zwischendurch mit einer Kollegin im Kino war. Bei Cuba Libre und hochinteressantem Mix aus altem Blues und Jazz – des ein wenig verdrückt in seinem Eckerl sitzenden DJ’s, den man eher als Versicherungsvertreter einschätzen würde – werden letzte Nettigkeiten ausgetauscht und gegenseitige Besuche versprochen.

Frühmorgens Mozart mit den Klaviersonaten K. 310 K. 333 und K. 545 interpretiert von Maria Joao Pires, 1989. Damit putzt es sich aus einem Guss. Starte mit der Stube, wechsle in die Küche und nehme die ersten Böden auf, um während der Trockenzeit einige Einkäufe zu erledigen.

Zum zweiten Putzeinsatz – ausnahmsweise auch mal eine zweite CD, so werde ich morgen die letzte der Haussammlung hören können – motiviert mich Chopin, Piano Concert No. 2, Royal Philharmonic Orchestra mit schon wieder Maria Joao Pires.

Weiterarbeit am Interview mit Judith Braband.

Um 3 treffe ich Peter Paul Skrepek am Margarethenplatz. Er war in den 80ern der Kulturminister in der Republik Kugelmugel. Er steht heute noch zum absoluten Herrscher Edwin Lipburger und seinen Ideen, hört aber seit Jahren nichts mehr von ihm. Ob dieser noch lebt, weiss er – wie viele andere – auch nicht genau, er habe wenigstens nichts vom Tode gehört, folglich lebe er, im Prinzip lebe Lipburger ewig. Skrepek ist ein scharfer Denker und Kritiker. Mit andern Ministern sei mal überlegt worden, die Macht an sich zu reissen im Staate Kugelmugel, aber die Macht Lipburgers sei letztlich sakrosankt. Er hat selber Konzerte in der Republik Kugelmugel drin gegeben und mag sich gut an ihr Aussehen erinnern.

Dann radle ich weit die Triester Strasse hinaus in eine neue Dimension Wiens, lande in der Vorstadt mit riesigen Wohnbauten. Ich werde der erste, der Walter Eckharts Wohnung das erste Mal ohne weitere Telefongespräche findet – nicht ohne den Kopf zu schütteln über die Kennzeichnungslogik der österreichischen Verkehrsplaner. Walter Eckart war mal Versicherungsvertreter, ist heute pensioniert und bewirtschaftet seine Latifundien als Wein- und Obstbauer, aber auch Autor, Uhudler-Verfechter und guter Freund von Robert Sommer und seit heute Minister für Fürstliches und Alkoholverwertung in Noseland. Der gewiefte Geschichtenerzähler beleuchtet mir die Augartenstadt aus seinem Blickwinkel mit dem Hinweis, dass es ihm dort wirklich sehr wohl sei, dass er akzeptiert werde und seinen epikurischen Vorlieben nachgehen dürfe.

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Maria Joao Pires

Peter Paul Skrepek

Walter Eckhardt und der Uhudler

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In Luzern ist heute wieder Kilbi, wie jedes Jahr ab 10:10 Uhr “unter der Egg”

Es ist wieder Kilbi-Sonntag in Luzern

 

Alles im kulturtv.ch aus den letzten Jahren, inkl. Videos –> hier

 


Samstag, 9. Oktober 2010

Beat Bracher und Pascal Bracher: Double Reality

The Brachers

Klick auf’s Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht

 

Ein kurzer Besuch anlässlich der Vernissage zu “Double Reality” im Erfrischungsraum in Luzern. Ich kann die Ausstellung sehr empfehlen und ... obwohl “die Hütte” nicht vollgestopft ist, braucht es Zeit. Zeit, die sich lohnt, zu investieren. Und was meine ich damit? Einfach hingehen, schauen und schauen und ... es kommt schon.

Alle Infos und Öffnungszeiten –> hier

 


Foto: FujiFilm Instant Camera Instax Mini 7
Film: Instax Mini by FujiFilm (Originalformat: 6,2 x 4,6cm)

Dominik Riedo - Tokio

Pen Zentrum Deutsch Schweiz


Zwei Essstäbchen pollern
Den pochenden Rhythmus
Tok – Tok – Tokio
Tok – Toki – To – i
Und vertreiben im
Energischen Mitfühlen
PEN PEN
PI PA PEN
Die vielen Worte für
Unglück

PEN PEN
Verständigung
Mit der Bewegung des Meers
Zwischen Japan und
Und
Und Europa
Und

Und

Und
Gegen die Vorurteile und
Jenseits schaler Begrifflichkeit
Wird die Welt wieder
Lesbar – für flüchtige
Momente – – –
Die Wellen führen
Buchstaben mit sich
Die Worte formen
Werden
Die liest der Vogel auf seinem Flug

Kein Erbarmen für den Glanz auf den Dingen

 



Creative Commons Lizenzvertrag
Tokio von Dominik Riedo steht unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.5 Switzerland Lizenz.
Das Foto haben wir der Seite des DeutschSchweizer PEN-Zentrum auf Facebook entnommen. Alle Rechte vorbehalten.

Alles zu Dominik Riedo im kulturtv.ch –> hier

Schlatter unterwegs LXXXXIV: Als die Wiener noch subventionierte Schulreisen zu Kugelmugel machten

Bruno Schlatter teilt mit (Freitag, 8.10.2010)

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Einkäufe für den Chef, Roger darf sich freuen

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Archivbild: Café Hummel, meine W-Lan-Station

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Archivbild: First Fatal Kiss

 

Während dem abendlichen Salat schaue ich mir das Video ‚Gemma Gürtelkäfig‘, 2006, an. Doris Kittler präsentiert liebevoll eine Gruppe Jugendlicher, secondos aus allen möglichen Ländern, und zeigt ihre Lebensbedingungen, Träume und Sehnsüchte auf.

Am Abend im verein 08, Adam, der Amerikaner, ist extra aus Würzburg angereist für seine Premiere als Songwriter. Dass er auch Opern singt, hört man ihm an, was sich aber nett macht insbesondere, wenn er das Halleluja interpretiert. Ansonsten bringt er zuerst viele eigene Songs… und da muss ich ihm vorwerfen, zu viele: wir haben zusammen einen Ablauf entworfen, den er völlig über den Haufen wirft… na ja… Ich stelle die Idee Noseland und meine Reise der letzten 3 Monate vor und lese aus der Verfassung sowie einen Ausschnitt aus dem Gespräch mit Jörg Beier in Schwarzenberg. Die Republik Kugelmugel kennen die Leute hier natürlich, ich werde nachher an der Bar noch informiert, wie sie als Primarschüler subventionierte! Klassenausflüge dorthin gemacht hätten und ihnen imponiert habe, wie sie da Lipburger empfangen habe und ihnen erzählte, dass es auch möglich sei, andere Gesetze als diejenigen Österreichs zu denken. Werde zum x-ten Mal auf den State of Sabotage hingewiesen, diesmal von einem echten Staatsbürger desjenigen, womit schon wieder wichtige internationale Kontakte geknüpft wurden und es definitiv klar wird: ich brauche einen Sponsor, der mir die Reise für ein zweites Buch bezahlt: es gäbe noch so viele Projekte… (immerhin habe ich einen Partner zur Schaffung einer elektronischen Austauschplattform für die Mikronationale Union, die ich hoffe, gegen Dezember als Weihnachtsgeschenk präsentieren zu können).

Erfahre nebenbei auch über die Bedeutung der Grossen Nase (Big Nose) für die Juden in Amerika und dass ich als Jude wohl diesen Namen nicht gewählt hätte, womit ich hier öffentlich dementiere, dass der Name bei mir als Schimpfwort für dieselben steht!

Ansonsten anregende Gespräche mit interessanten Menschen, die durchaus auch Ministerien in Noseland anstreben könnten. Erhalte Lob für Verfassung von einem, der es wissen muss, Dominik Nostitz, dem Veranstalter des verein 08, weil er Recht studiert hat und über die Österreichische Verfassung abgeschlossen hat, insbesondere aus rechtlicher Sicht hätte ich sehr gute Arbeit geleistet.

Am Morgen gibt’s die letzte CD von Paul Urbanek, The Hans Koller Concept, 2000. Wohlgedachte und schöngeformte Klangerlebnisse für Liebhaber des gepflegten Jazz, der Virtuosität, Originalität und Witzigkeit vereint.

Mach mich dann mal auf den Weg um Einkäufe für den Levy (Anmerk. der Redaktion: Freude durchzieht meine Fantasie) zu tätigen und den Apéro zu bewirtschaften. Dann beginnt es mit Aufräumarbeiten und den ersten Auswertungsarbeit vom Interview mit Judith Braband zur Autonomen Republik Utopia, Ausschnitt:

„Meine Eltern hatten mir gesagt, dass das nicht fertig ist, dass die Welt nicht so ist, wie sie in den Büchern beschrieben ist, sondern dass wir das erst machen müssen. Das war mir plausibel, also habe ich ja auch gesehen. Es gab ja viele Dinge die nicht gut waren. Ich wollte zu denen gehören, die sie verbessern. Auf diesem Weg bin ich bis in die Stasi gegangen als Spitzel und genau so bin ich dann auch wieder raus, als ich gemerkt habe, dass das ein Hohlweg ist und dann bin ich folgerichtig in dem gelandet, was man heute die Opposition der DDR nennt. Das ist zwar ein bisschen lächerlich, wir waren einzelne Menschen, kleine Gruppen, die versucht haben etwas zu machen. Aber damit hat es eigentlich angefangen. Mein Leben hat sich nicht gewandelt, darauf lege ich grossen Wert, das ist sozusagen aus einem Stück, es war von Anfang an immer dasselbe: die Suche nach einem guten Leben im Sinne mich in die Welt zu entwerfen als Mensch, der auch mit andern Menschen zu tun hat“.

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Hans Koller

Edwin Lipburger (hoppla, wieder mal ein Legasthenikerfehler, hab ein paar mal Edvin geschrieben, sorry)

State of Sabotage

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Freitag, 8. Oktober 2010

Austria lebt in der Schweizer Werbung – und das um nur 5 Franken

austria lebt in der schweiz-

 

Alles spricht von der “unmöglichen Jugendsprache” mit Einflüssen Richtung Balkan und weiter runter. Doch wie sieht es eigentlich bei der geschriebenen Sprache aus? In Zeitungen, z.B. Anzeigen. In letzter Zeit fällt mir an jeder Ecke etwas auf, dass irgend wie nicht passend ist. So auch heute ein Inserat in der Luzerner Rundschau. Da steht:

Alles um NUR 5 Franken

Da stockt man/frau (Schweizerischer Provenienz), doch als TV-Schauer austrianischer Sender habe ich mich längst daran gewöhnt: “... und alles um nur 1 Euro”.  Hey liebe WerbeFritzen. Das versteht hier kein Mensch, dass mit dem “um”! Also haltet euch bitte an die UmGangsSprache, dann muss ich weniger schreiben. Wäre doch nett!


1 Minute mit der Eisenbahn durch die Schweiz (10)

7.10.2010

 

Von Luzern nach Bern am 7. Oktober 2010


Ein Ort, der zum Wohnen einlaedt – Die KraftCentrale

Kraftcentrale

 

Gesehen in Schlieren bei Zürich. Mein Gedanken dazu: Ein Industriegebäude, dass noch Charakter hatte. Heute begegnet man/frau ja nur noch Industriebauten aus Industrie-Fertigelementen. Wenigstens sieht’s so aus.


Taxi for Free! Talk mit Niklaus Lenherr und Silvia Planzer, Stimmartistin (Video)

LUzern – 5. Oktober 2010


Der Künstler Niklaus Lenherr im Gespräch mit der Stimmartistin Silvia Planzer - im Taxi for Free! – Ausgabe 9

In diesem “Talk” erleben wir den Weg zur “Stimme”, in seinen vielseitigen Varianten. Neben biografischen Begebenheiten im Leben der Stimmartistin können wir Einblick nehmen in Dinge, “die man eigentlich nicht macht”. Sie nennt das dann: “Eine Mischung zwischen Autohupe, Barock, Jodel und Zeitgenössischem”. Und genau so vielseitig entwickelt sich das Gespräch.


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Homepage von Silvia Planzer –> hier
Homepage von Niklaus Lenherr –> hier
Alle “Taxi for Free!” im kulturtv.ch –> hier

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