Sonntag, 5. September 2010
Andrea Thüler: SchiffFrauGarn - Beobachtungen auf der Stadt Bern in der Stadt Thun – Teil 8
Foto ©Andrea Thüler/kulturtv.ch
Heute
8 Leute
9 Springer
1 Kaffee
3 Kinder
2 Künstler
4 Gratis
15 Quartett
1 Sonne
31 Grad
69 Fotos
3 Gespräche
2 Brüder
1 Mitteilung
1 Aha Erlebnis
plus 1 Couvert
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Roger Levy, Luzern
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Sonntag, September 05, 2010
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SammelKasten andrea thüler
Schlatter unterwegs LXIII: Heute mal ohne Titel (Anmerk. der Redaktion)
Entdeckt: die Argauergasse, um einen a gekürzt und auch real keine lange Sache...
Am Freitagabend ins Café Leopold in den Saal, dem Salon Leopold. Stelle wieder mal fest, dass die Angaben des Falters nicht immer sehr zuverlässig -oder ich muss noch mehr über die INterpretation lernen- sind, jedenfalls ist noch Privatanlass bis 23 Uhr. Ich habe deshalb Gelegenheit, den Pavillon zum Thema Menschenrechte, der vor dem MQ steht zu studieren und noch kurz über den Theresienplatz zu spazieren. Anschliessend werde ich noch von 2 DJ's unterhalten (zum einen lässt sichs immerhin tanzen), ehe die JSBL endlich ihr Set (so rund zweieinhalb Stunden später als angekündigt) beginnen und mich voll entschädigen: sogenannter LSD-Funk vom Feinen, geht ziemlich in die Beine und aller Schweiss lässt sich mächtig raus schwitzen.
Nach dem Rausschwitzen ziemlich erschöpft ausschlafen. Ein schöner Samstag beginnt bewölkt. Wie ich aber rausgehe, zum Markt in der Brunnengasse lächelt die Sonne: blauer der Himmel selten klart! Ein wirklich multinationaler Markt mit ganz viel Türken und allen anderen Nationen, die der Welt so beschert wurden. Die Stände ein bisserl weniger abwechslungsreich: viel Gemüse, Käse, Fleisch und Kleider, kaufe da und dort ein Probiererchen und im Pennymarkt (nach Spar und Billa die dritte Kette, die ich ausprobiere) nochmals eine Runde Biersorten zum testen.
Heute Nachmittag kein Museum, damit die Küche nicht zum Museum verkommt. Zum Putzen entdecke ich die wunderschönen Lieder von Amalia Rodrigues "Cantigas da boa gente", die stehen bei Walti und Elizabeth im Gestell. Für die Königin des Fado gabs immerhin 3 Tage Staatstrauer in Portugal als sie 1999 verstarb, sogar der Wahlkampf soll eingestellt worden sein.
Versuche mich dann am Montmartre-Festival im Türkenschanzpark. Der ist zwar sicher sehr schön ohne all die vielen Leute, verirre mich aber zuerst an den Pfadfinderflohmarkt, wo sich kleine Kinder in frühkapitalistischen Experimenten langsam ans handelnde Erwachsenenwesen herantasten, höre dann die schrecklichsten 2 Minuten Gesang meines Lebens (sogar meine Singlehrer hätten mich vorgezogen!) und langweile mich ab trostlosen Pink Floyd-Coverversuchen auf der Hauptbühne: alles in allem halt ein Künstlerflohmarkt wie man's häufig kennt (hoffe, dass das Programm anderszeitig besser ist!.
Zuhause essen und compüterln. Später gehts noch los an einen Geburtstag, davon morgen mehr.
//LINKS//
JSBL
Markt an der Brunnengasse
Amalia Rodrigues
//LINKS ENDE//
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Roger Levy, Luzern
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Sonntag, September 05, 2010
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SammelKasten schlatter unterwegs - phase 3
Samstag, 4. September 2010
S16 – Zurück in die Zukunft – 8 (Original-Polaroid – Aufnahmen)
Warum diese Polaroid-Foto-Reihe? hier
Die ersten Infos zu S16 – Sale Modulable 2010 –> hier
Alles zu S16 im kulturtv.ch –> hier
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Roger Levy, Luzern
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Samstag, September 04, 2010
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SammelKasten Daniel Häller, dominik lipp, s16
Andrea Thüler: SchiffFrauGarn - Beobachtungen auf der Stadt Bern in der Stadt Thun – Teil 7
Foto ©Andrea Thüler/kulturtv.ch
Ich frage freundlich AHV? (weil er da natürlich Ermässigung erhält...) Er lacht und lacht und es putzt ihn fast vor lauter Lachen, ja sowas hat ihn schon lange niemand mehr gefragt! Seit 25 Jahren!!! Er ist also neunzig – Der alte Mann mit seiner schütteren Stimme verweilt lange auf dem Schiff und am Schluss bevor er geht, erzählt er mir mit leuchtenden Augen von der Bubenzeit, als all die Dampfgeräte erfunden waren und ja! Das war halt Alles damals!... und der alte Mann weint.
Sein Händedruck ist seine Geschichte, ich spüre sie und bin dankbar dafür.
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Roger Levy, Luzern
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Samstag, September 04, 2010
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SammelKasten andrea thüler
Schlatter unterwegs LXII: Aus der Hüfte schiessen
Schlafende Schönheit (aus der Hüfte fotografiert)
Wasserfall in Stufen im Belvedere-Garten
Am Morgen unerfreuliche Mails wegen dem Transport der Hüttenkunst, wird als Sperrmüll, als "Etwas" bezeichnet, der liebe René wird von Berliner Spediteur als Depp, unglaubwürdig und unseriös bezeichnet. Klaus seinerseits hat die Hütte jetzt zerlegt und abgesägt, sieht jetzt tatsächlich traurig aus, vorher wars noch die Alte Dame, die vom Leben gezeichnet ist, jetzt die Leiche?
Studiere noch verschiedene Locations Wiens im Internet, was sich lohnen könnte und studiere nochmals den Falter.
Gegen Mittag beginne ich mit dem Videoschnitt von Saugeais. Immer wieder Telefon und Mails wegen der Hütte. Scheint sich zum internationalen Skandal auszuweiten, verstehe aus der Ferne nicht ganz, wer da der Versager ist, denke aber, er ist nicht unter meinen Leuten zu suchen?
Am Nachmittag ins Belvedere zur Alfred Hrdlicka Ausstellung Schonungslos. Sehr spezielle, radikale Skulpturen, natürlich wieder von einem hypernervösen Wachmann bewacht, schiesse meine Fotos jetzt aus der Hüfte, das muss ich vermutlich noch ein wenig üben. Draussen sind verschiedene Videos in Serie montiert, eine sehr gute Idee, aber leider schlecht umgesetzt, der Ton ist so miserabel, dass sich alles gegenseitig übertönt, selbst wenn man mit dem Ohr ganz nahe geht. Der Park des Belvedere ist sehr schön, seis der kleine mit den vielen Blumenspezialitäten, seis der grosse mit dem Mini-Irrgarten, den unzähligen blendendweissen Marmorskulpturen, den verschiedenen Brunnen und dem fantastischen Wasserfall in verschiedenen Stufen.
Die Ausstellung zur "Schlafenden Schönheit" mit den Präraffaeliten habe ich dann schnell durchstöbert, ein zwei Schüsse aus der Hüfte, ein halbwegs interessanter Gustave Moreau und viel Prä-Kitsch.
Anschliessend Rundfahrt durchs Quartier des äusseren Rennwegs, dabei noch das Gegenwartsmuseumsdepot im alten Gefechtsturm entdeckt, das werde ich wohl mal an einem Sonntag besuchen und eine vermeintliche Altersheimveranstaltung im Park nebenan, die sich als munterfröhliches SPÖ-Roadfest entpuppt, nicht Heidi aber alplastig, fast alptraumartig?
Auf dem Rückweg den Naschmarkt gestreift, aber den spar ich mir für einen anderen Tag und über die Hügel quer durch die Altstadt zurück. Nachtessen und wieder Mails wegen der Hütte, das klappt einfach nicht? es ist zum?Haarölseichen!!
Zum Nachtessen den feinen Curryreis vom Vortag aufgewärmt und mit Spiegeleiern ergänzt. Später noch raus?
//LINKS//
Belvedere-Schloss
Belvedere-Museum
Gefechtsturm
//LINKS ENDE//
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Roger Levy, Luzern
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Samstag, September 04, 2010
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SammelKasten schlatter unterwegs - phase 3
Freitag, 3. September 2010
Der Strassenwischer – 5. Ausgabe – Achtung Foto! (Video)
Heute ist wieder Post-Tag. Der Grund für die Veröffentlichung dürften Eingeweihte kennen: der Strassenwischer hat sich wieder gemeldet. Das überrascht mich schon etwas. Warum? Ich erzähle es gleich nach dem Klick auf's Video, neben Dies-und-Das aus dem Kasten der Briefe und Kleinpakete.
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Roger Levy, Luzern
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Freitag, September 03, 2010
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SammelKasten der strassenwischer
S16 – Zurück in die Zukunft – 7 (Original-Polaroid – Aufnahmen)
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Roger Levy, Luzern
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Freitag, September 03, 2010
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SammelKasten Daniel Häller, dominik lipp, s16
Andrea Thüler: SchiffFrauGarn - Beobachtungen auf der Stadt Bern in der Stadt Thun – Teil 6
Foto ©Andrea Thüler/kulturtv.ch
| Hallo Sie können Sie mir sagen wie ich mit dem Auto dorthin gelange, wo die Schiffrundfahrt beginnt?? | |
| Ja, Sie fahren bis zum 1. Kreisel, dort rechts hoch, weil die Bahnhofzufahrt von dieser Seite aus zur Zeit gesperrt ist, dann alles geradeaus bis zum 2. Kreisel, wieder geradeaus, dann links und dann immer Richtung Bahnhof. | |
| Ja und wie lange fahre ich da? | |
| Je nach Verkehrsdichte 5-20 Minuten | |
| Und dort kann ich parken? | |
| Es kommt darauf an, wie lange, irgendwo können Sie schon parken – aber am Besten wäre es, wenn Sie hier im Casinoparking parken würden und dann zu Fuss an den Bahnhof, resp. An die Schiffländte gehen würden, das wäre unkomplizierter und viel schöner und schneller... | |
| Also wissen Sie, wenn Sie meine Füsse hätten, würden Sie da auf keinen Fall hingehen wollen! | |
| Ich schaue auf seine Füsse, sie stecken in währschaften Mephistoschuhen und sprechen Bände! |
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Roger Levy, Luzern
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Freitag, September 03, 2010
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SammelKasten andrea thüler
Schlatter unterwegs LXI: Wien ahoi - das neue Fahrrad ist da ( Phase 3 normalisiert sich)
Steirisches im Café Concerto: Oaschpartie
Nach der Falterlektüre ordne ich all meine Papiere von der Reise, jeder Ort bekommt seinen Stapel von Saugeais bis Wien, zum Glück hat Walti so einen grossen Arbeitstisch!
Nach 21 Uhr hole ich mein neues Fahrrad ab, lumpige 45 Euro, Jurek und seinen Polenconnections sei gedankt: Licht funktioniert, Sattelstange muss eventuell verlängert werden, ansonsten brauchts nur noch ein Schloss.
Zum Feierabend kurze Expedition an den Lerchenfelder Gürtel: vorsorglich ins Chelsea geschaut, da wird man sicher mal an ein Konzert gehen. Auf dem Rückweg die Vielfalt der kleinen Bars unter der U-Bahn bestaunt und im Café Concerto zum Abschluss eine steirische Band -Oaschpartie- gehört: ehrlich gesagt, wird's da sehr schwierig, die Texte zu verstehen, ist Extrem-MundARTing. Ein schöner Felsenkeller, ein bisschen mehr Leute hätten der Stimmung gut getan, aber auch hier kommen wir wieder.
Spät auf, es schläft sich gut in Wien, die Kartonbetten sind sehr bequem, dazu ist das Zimmer in den Hinterhof, da herrscht tiefste provinzielle Ruhe. Rasieren, Kaffee, digitaler Postcheck und Kontakt mit Matla.
Schönes Wetter, also kleine Fahrradtour und Kauf eines Schlosses, damit das neue Gefährt immer schön angekettet werden kann.
Werde dabei nicht zum Schmutz -aber immerhin zum Bierfink, ist ein typisch wienerisches Restaurant in Ottakring, als Bier gibt es natürlich die Ottakringer Hausmarke, allerdings Mittagessen würde ich da weniger, das sieht eher fett und lieblos aus (was nichts über sonstiges Essen aussagt, man müsste wohl eher Omas-Küchenteil auf der Speisekarte testen).
Entdecke auf Rückfahrt noch den Markt an der Brunnengasse, da werden wir durchaus mal einkaufen gehen.
Kleiner griechischer Salat (allerdings mit bulgarischem Schafskäse) und Speisetopfen (Gruss an den Matla: jetzt weiss ich endlich wie Topfen schmeckt!) mit Honig und Birnen als Nachspeise.
Nachmittag ins Museum für angewandte Kunst: stelle fest, dass es langsam nervt, dass man in den Museen auf Schritt und Tritt von nervösen Wächtern verfolgt wird, gut, vielleicht haben die gelesen, dass ich mich über die Fotografierverbote hinwegsetze -heute natürlich auch-, aber sonst hab ich ja wirklich nichts Böses im Sinn, obwohl da ganz viel wertvoller Klunker rumsteht.
Sehr speziell, wenn auch nicht besonders revolutionär (maltechnisch gesehen) die Sonderausstellung: Blumen für Kim Il Sung. Offiziell ist es zwar moderne Kunst der Nordkoreaner, aber da lächeln sie mir zu viel, zu bunt, zu schön, zu muskulös-heroisch! Bezeichne mich im Zusammenhang mit Noseland ja gerne selber als postmoderner Staatskünstler, habe da aber irgendwie einen anderen Zugang als die Nordkoreanische Akademie!
Sehr schön dann die Architekturmodelle und Jugendstilsachen, im Keller ein paar chinesische Porzellanfiguren und viel Möbel, insbesondere Stühle. Bei einigen Sachen fragt man sich, ob es wirklich nur der Name ist, der einen ins Museum bringt, zum Beispiel wenn einer drei Spanplatten zusammenschraubt und innen schwarz anmalt und das ganze dann Skizze nennt? okay? eey? ist halt DESIGN.
Am Abend gibt's feinen Curryreis und die Fahrt ans Ende der Thaliastrasse ins "Grünspan", wo ich den Herrn Matla -unumschränkter vielbewunderter und umjubelter Herrscher von Umamatlarumma- zu ein paar Bier treffe (feines Hausbier von der Ottakringer Brauerei gebraut!). Anbei planen wir die Weltrevolution und besprechen die einfacheren Dinge, wie dass ich mit ihm ein Interview machen möchte. Ansonsten finde ich den schrägen Augustin eigentlich recht Matla. Mehr davon, wenn es soweit ist.
Auf dem Heimweg ins "Rhiz". Ich hab das Glück, dass bei mir um die Ecke wirklich viele Musiklokale zuhause sind. Dort spielen die Wunderland feat. Alice eher seichtere Chansons, bevor die tieftangoiden Playbackdolls eine ziemlich tolle Show abziehen.
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Café Concerto
Oaschpartie
Grünspan
Playbackdolls
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Roger Levy, Luzern
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Freitag, September 03, 2010
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SammelKasten schlatter unterwegs - phase 3




