Dienstag, 22. April 2014

Hast du Töne? Eine Aktion des Historischen Museum Luzern

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Zur aktuellen Sonderausstellung "tü-ta-too" - Das Ohr auf Reisen, macht sich das Historische Museum Luzern und wir auf die Suche nach Alltagsgeräuschen und du bist dabei. Ganz egal ob der Ton deines Mixers, deiner Buttermaschine oder was auch immer, wir möchten mithören.

Es ist ganz einfach. Sende uns deine Audio (zusammen mit einem Foto des Gegenstands und einer Kurzbeschreibung)- oder Videodatei mit Ton und Kurzbeschreibung an:

museum (at) postmail.ch

und wir veröffentlichen diese auf den von uns bespielten Netz-Portalen. Wir erhoffen uns eine grosse Sammlung eures Alltags.

Die Länge sollte mindestens 30, aber nicht mehr als 60 Sekunden sein.

Hinweis: Mit deiner Einsendung erteilst du uns das Recht (kulturtv.ch und Historisches Museum Luzern), dein Material zu veröffentlichen. Deine Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder anderweitig verwendet. Höchstens für ein grosses Danke. Nichtpassende Einsendungen werden nicht veröffentlicht und gelöscht.
Wir sind gespannt, was wir zu hören bekommen. Mach'mal'mit...


Alle Informationen zum Museum und der Sonderausstellung, hier

Montag, 21. April 2014

Stadtflucht - Die Worte von Max Christian Graeff zur Ausstellung im Pavillon Tribschenhorn Luzern


Direktlink zum Video bei Youtube, hier

Im Pavillon Tribschenhorn Luzern findet vom 12. April - 3. Mai 2014 eine Themenausstellung mit den Kunstschaffenden Tatjana Erpen und Moritz Hossli statt. Anlässlich der Vernissage gab Max Christian Graeff die einführenden Worte zum Besten.


Weitere Infos: Homepage Pavillon Tribschenhorn Luzern, hier



Mittwoch, 2. April 2014

Sagen im Alpenraum - Eine Spurensuche von Bruno Schlatter (Das Interview)

schoetzer-schmittananneli
aus: Das Schötzer Schmittenanneli – Video von Bruno Schlatter bei YouTube (Link)

Bruno Schlatter startete am Freitag den 28. März 2014 sein aktuelles Blogabenteuer. Die nächsten 105 Tage soll jeden Tag über seine Recherche mit Kamera in den Schweizer Alpen gebloggt werden.  Insbesondere die Zentralschweiz wird einen Schwerpunkt des Projektes bilden. Dies hat natürlich unser Interesse geweckt und wir haben aus diesem Grund mit ihm ein Interview geführt.


kulturtv: Bruno, du bist mir ursprünglich als Schriftsteller, Autor und Musikschaffender aufgefallen. In den letzten Jahren hast du dein Wirkungsfeld ausgeweitet. Dein aktuelles Projekt veröffentlichst du als Blog. Das Projekt nennt sich "Sagen im Alpenraum - Eine Spurensuche". Ist das Projekt ein Zurück zu deinen Wurzeln?

Bruno Schlatter: Jein! Als Schweizer ist es natürlich ein Back to the Roots, wenn man sich in die Zentral- und Innerschweiz vorwagt, als Autor geht es schon fast in die Vorgeschichte der Wurzeln, sind doch die Sagen eben ursprünglich erzählt und nicht geschrieben, zusätzlich dürften die Mythen, Legenden und Sagen zu den ersten geschriebenen Stoffen gehören.
In meinem Projekt geht es allerdings nicht darum, dass ich selber als Autor auftrete: ich sammle Sagen und gehe ihren heutigen Spuren nach, untersuche, ob und wie sie heute noch erzählt werden. Mein Schreiben im Blog ist also mehr ein Tagebuch.
Mit der Blogform praktiziere ich eigentlich explizit die Vielseitigkeit meines heutigen Schaffens: Text, Foto, Video, Social-Media-Vernetzung, Erlebnisvermittlung etc.

kulturtv: Es gibt in der Zentralschweiz einige Sagen- und Mythenforscher, auch mit wissenschaftlichem Ansatz. Ich denke da an Kurt Lussi, Pirmin Meier und natürlich Joseph Müller (* 1870 - † 1929).
Alle diese Autoren haben in Buchform die Ergebnisse ihrer jahrelangen Forschungen publiziert, auch den Zusammenhang zu volkskundlichen Erkenntnissen aufgezeigt. Stichwort: Volkskunde. Versuchst du nur die Spuren zu den Sagen auf zu zeigen, oder beziehst du auch die volkskundlichen Hintergründe ein?

Bruno Schlatter: In den ersten tagen meiner Suche habe ich schon verschiedenste Namen erhalten, dank deiner Frage soeben wieder drei neue! Natürlich werde ich mich auch mit solchen Leuten treffen, dies bedingt aber wohl, dass ich längere Aufenthalte respektive mehrmalige Wiederkunft an Orte plane, was ab nächste Woche der Fall sein wird. Natürlich interessieren mich reelle historische Ereignisse und volkskundliche Hintergründe in den Sagen, vor allem die tiefenpsychologischen Bedeutungen der Sagen, wie sie zum Beispiel Thomas Bachmann darstellt im Zusammenhang von Alp und Seele ( Seelenwanderung um Escholzmatt (Link zum Blog) ).

kulturtv: Sagen entwickeln sich immer. Irgend wo entstehen sie, werden weiter gegeben und dadurch verändert, oder gar an heutige Begebenheiten angepasst. 2007 habe ich die Teufelssage mit Dr. Troxler als Erzähler produziert. Dies wäre so ein Beispiel (http://youtu.be/4Uup40q3LMM). Hast du ein Rezept, wie du solche Entwicklungen erkennen kannst?

Bruno Schlatter: Natürlich habe ich noch kein Rezept, schliesslich bin ich am Anfang meiner Recherche. Ich habe verschiedene Bücher in denen die gleichen Sagen vorkommen, die sich also vergleichen lassen. Dazu kommen dann hoffentlich möglichst viele Sagen in mündlicher Form auf meine Kamera, womit ich erneut vergleichen kann. Teil der Arbeit wird dann auch ein Schulischer sein: wie lassen sich Sagen heute in der Schule nutzen? Da werde ich voraussichtlich Vorschläge erarbeiten, wie eine Entwicklung bewusst in Gang gesetzt werden kann.

kulturtv: Zum Schluss noch eine Frage, oder genauer zwei. Wie ist das Projekt entstanden und gibt es einen Zeitrahmen?

Bruno Schlatter: Das Projekt findet im Rahmen meines Weiterbildungssemesters an der FHNW Brugg/Windisch statt. Ursprünglich lancierte ich eine Eingabe mit zusätzlich Märchen und Mythen, da hätte ich gerne selber geschrieben und auch mehr Zeit bekommen. Dieses Gesuch wurde aber abgelehnt und ich reduzierte dann mein Forschungsgebiet auf die Sagen. Am 30. Juni werde ich mein Projekt an der FHNW präsentieren und am 11. Juli nach 105 Tagen den letzten Post schreiben. Ich gehe aber davon aus, dass ich dann eine riesige Videobibliothek angesammelt habe, welche ich noch zu einem längeren Film zusammenschneiden will! Dies wird aber erfahrungsgemäss noch ein weiteres Jahr Arbeit in Anspruch nehmen.

kulturtv: Danke Bruno für deine Bereitschaft, der interessierten Leserschaft einige Hintergrundinformationen zu geben. Das Projekt ist also keine Eintagsfliege. Das freut uns natürlich, gibst du uns damit doch die Möglichkeit, das Thema vertieft zu betrachten.


Montag, 31. März 2014

AusGehTipp: Memento - Alfred Wälchli (Samstag 5. April, 19.00 Uhr, Aula Gemeindeschulhaus Zofingen

Alfred-ZVG
Foto: Corina Girell di Giovanel/ZVG

Alfred Wälchli
10 Jahre nach dem Tod des Komponisten und Schriftsteller Alfred Wälchli.
Eine Feier an seinem Geburtstag

Alfred Wälchli zählt zu den originellsten und zugleich radikalsten Schweizern des letzten Jahrhunderts. Motiviert durch verschiedene Unterstützungsbeiträge durch das Aargauer Kuratorium schuf er ein musikalisch-literarisches Gesamtkunstwerk, dessen Bedeutung noch nicht einmal ansatzweise erkannt wird.
Das literarische Werk wird bestimmt von musikalischen Verfahrensweisen. Rubati, Dynamik, vor allem aber komplexe Zahlenproportionen bei den Wortlängen sind in seine Sprache eingefügt. Diese kompositorischen Verfahren erschüttern die Bedeutung der Sprache sehr stark, und man ist gezwungen, sich den Sinn der Texte förmlich zu erhören.
Diese Proportionen, die wohl teilweise auf Hindemiths Intervalllehre beruhen, prägen auch Wälchlis eigentliche Kompositionen, die in den Theaterstücken jeweils thematisiert und – oft ironisch – besprochen werden.

Mit der Veranstaltung am 5. April 2014 soll auf diese absolut einmalige Aargauer Künstlerpersönlichkeit aufmerksam machen und ihn in seiner Heimatstadt in Erinnerung rufen. Im Programm wird Alfred Wälchli in einem Fernsehinterview und ein Theaterausschnitt zu sehen sein. Ein Vortrag bezieht sich auf die Schaffensweise Wälchlis, in einem uraufgeführten Video wird eine digitale Umsetzung seiner Musik gezeigt und Sprache und Musik Alfred Wälchlis ertönen live.


Samstag 5. April, 19.00 Uhr, Aula Gemeindeschulhaus Zofingen
Eintritt 25.- / Platzreservationen an m.j.slater@nosenoise.ch

Veranstalter: Interessengemeinschaft Bruno Schlatter, Thomas Hofstetter, Roman Brotbeck.
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Alfred Wälchli, Zofingen

Programm:

- Fernsehinterview, 1988, Thomas Hostettler

- „In Ketten tanzen erweist sich erfahrungsgemäss als Herausforderung“
Zum Prototyp der „Alfred-Wächli-Maschine“ – Einblick in ein Forschungsprojekt der Hochschule der Künste Bern, Schweizer Literaturinstitut Biel.
Referat: Urs Richle und Lukas Zimmer

- 'Die Versuchung, die Romanza der Eluvies von Alfred Wälchli zu spielen'
Matterhorn Produktion, Theaterszene

- 'Der Bach', Video
Komposition: Alfred Wälchli, multimediale Umsetzung: Bruno Schlatter

- 'Die Cantates aus der Romanza der Eluvies' für Klavier,
Michael Schumacher, Klavier
Thomas Hostettler, Rezitation

Moderation: Ursina Greuel, Regisseurin


Donnerstag, 27. März 2014

AusGehTipp: FWD >> No. 13 Kunstausstellung und Performance in Oberkirch LU (Vernissage 25. April 2014)

FWD_No_13

FWD >> Der mobile Kunstraum wird wieder aktiv. Zum 2. Mal präsentieren verschiedenste KünstlerInnen ihre Arbeiten im Showroom der ehem. AMAG-Garage in Oberkirch bei Sursee.

Vernissage: Freitag 25.04.2014 - 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.April - 10. Mai 2014
Oeffnungszeiten: Fr 19.00-21.00 Uhr / Sa& So 13.00-17.00 Uhr
Adresse und Anfahrt:

Oberkirch bei Sursee,
Luzernerstrasse 36, Oberkirch
Zug nach Sursee, dann Bus Nr.65, bis Haltestelle Feldhöfli

Teilnehmende visuelle Künstler und Künstlerinnen: Sandra Bucheli,
Meinrad Feuchter,
Chiara Fiorini,
Els Gassmann-Nijskens,
Martin Gut,
Daniel Häller,
Kerstin Heinze-Grohmann,
Laura Laeser,
Marc Philip Seidel,
Claudia Walther,
Attila Wittmer,
Manuel Zurfluh.
Sonderveranstaltungen:  
Samstag, 03.05.2014 - 17.00 Uhr Literatur mobil zu Gast: Lyrik und Improvisation Pius Strassmann
Samstag, 10.05.2014 - 16.00 Uhr: PerformanceArt & Finissage
  Performaces ab 16.00 Uhr mit:
Roberta Orlando
DisTanz (Beatrice Im Obersteg & Markus Lauterburg)
Daniel Häller
Laura Laeser
Der Kotelett, & Specialguests
…und natürllich: Der ArtpriceOmat von Martin Gut
   
Organisiert von: Oliver Ziltener & Dominik Lipp, Conny Wagner
   

Dienstag, 25. März 2014

k25 Galerie Luzern - Benno K. Zehnder - Die Vernissage (Video)


Direktlink zum Video bei Youtube, hier

Vom 15. März - 26. April 2014 findet in der Luzerner k25 Galerie eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Benno K. Zehnder statt. Anlässlich der Eröffnung gab Beat Bracher (Leiter der Galerie) dem interessierten Publikum eine Einleitung zu den Arbeiten Zehnders. Das Grundthema könnte mit den Worten "Die Lust an der Farbe" betitelt werden. Aber nicht nur.


Links:
Benno K. Zehnder, hier
Homepagewww.k25.ch
k25 bei Facebookhier
k25 Galerie im kulturtvhier 


Montag, 24. März 2014

Graeff und das schlecht verkaufteste Buch an der Luzern Bucht 2014 (Podcast der anderen Art)


Wir haben uns an der "Luzern Bucht", vermutlich der kleinsten Buchmesse der Welt, umgehört. Uns interessierte für ein Mal nicht der ultimative Bestseller, sondern genau das Gegenteil. 
Hör'mal'zu

Donnerstag, 20. März 2014

Max Christian Graeff und die Leipziger Buchmesse (Podcast der anderen Art)


Ja wie wars denn da, an der Messe in Leipzig?, Lieber Max Christian Graeff. Erste Antwort - Verheerend. Aber keine Angst, es geht dann doch noch weiter, in der heimischen Küche mit gewollten Nebengeräuschen. Der Mensch lebt ja nicht von unüberlegten Ideen, er braucht auch mal einen Kaffee. Genau. Viel spass! beim Hören.

ZHB Luzern - Festivals in der Luzerner Bücherwelt - Die siebte Lesepause (Video)


Direktlink zum Video bei Youtube, hier

Das Literaturfest, die "Luzern Bucht" und das Woerdz: Festivals in der lokalen Bücherwelt war das Thema der heutigen (19.3.2014)  Lesepause in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern. Dabei ging es von "historisch" bis "aktuell" zu. Aber auch neue Ideen und Zusammenarbeit wurden gesucht, eventuell sogar gefunden. Jedenfalls ist die Bereitschaft dazu klar zu erkennen.

Die Teilnehmenden (Moderation Max Christian Graeff):
Hans Beat Achermann (Engagiert in allen Bereichen des Kulturbetriebs in Luzern)
Leslie Schnyder, Organisation Literaturfest und Luzern bucht
André Schürmann, Organisation Woerdz-Festival


Links:
Literaturfest Luzern und Luzern Bucht, hier
woerdz - Das Spoken Word Festival, hier

Donnerstag, 13. März 2014

ZHB Luzern - Luzerner Verlage auf internationalem Parkett - Die sechste Lesepause (Video)

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Direktlink zum Video bei Youtube, hier

Im sechsten Gespräch der Reihe "Lesepause" in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern kommen Luzerner Kleinverlage zu Wort. Der Moderator Max Christian Graeff geht den Plänen, Vorstellungen und Sorgen der Verlage nach. Ebenfalls kommt die Leipziger Buchmesse zur Sprache.
Damit ist ein weiterer Blick "hinter die Kulissen" des Verlagswesens entstanden.

Die Gäste:
Andreas Grosz, Edition Pudelundpinscher, hier
Flurina Paravicini, Edizioni Periferia, hier
Clarissa Rothacker, Quaternio Verlag, hier


Weitere Links:
Max Christian Graeff im kulturtv.ch, hier
Alle "Lesepausen" im kulturtv.ch, hier
Weitere Infos: hier   (Veranstaltungen)