Der Künstler Daniel Häller hat mir Fotos seiner soeben fertig gestellten Ausstellung in der Luzerner Haarbar zugestellt, mit dem Vermerk in der Objekt-Zeile “hab freude (ich auch)”. Dazu gibt’s natürlich auch einen Text, in KurzSatzForm. Ich ziehe mal an den Haaren Wörtern und dann kommt folgendes zu Vorschein:
Seit mindestens 10 Jahren ist Häller nicht mehr beim Coiffeur gewesen, eine lange Zeitspanne. Bewusst wurde ihm dieser Umstand, als er am Einrichten war, oder vielleicht schon vorher?
Jedenfalls nimmt er zusätzlich Bezug auf die “Pumpi” (LINK zu unserem Schattenblog) und stellt fest, dass diese ihn an die S16-Zeiten auf dem Staudamm im Verzasca-Tal erinnert. Was war da? Eine Performance, natürlich. Und das Video befindet sich --> hier. Titel: “Die perfekte StaudammFrisurWelle”. Es scheint, dass ihn die HaarGeschichten nicht mehr los lassen wollen.
Das er schon Probegesessen ist, liegt auf der Hand.
Wer:
Daniel Häller
Was:
Kunst-Ausstellung
Wo:
HAARBAR Bleicherstrasse 1 6003 Luzern Mo – Mi 09:00 – 18:30 Do – Fr 08:00 – 20:00 Sa – 08:00 – 16:00
Von - Bis:
23. 8. bis 30. 9. 2010
Sonderöffnungszeiten:
Sonntage: 29.8. / 12.9. / 26.9. 14:00 – 17:00 Meet the Artist Daniel Häller
Diiie LNZ, deeer RIGIanzeiger und diiie Luzerner Rundschau, mehr gab das öffnen des Türchen für heute nicht her. Dachte ich. Doch beim Schütteln der Zeitungen, was ich mir irgend wann mal angewöhnt habe, da sich gerne was dazwischen verkriecht, fällt ein Couvert zu Boden, ohne Absender aber mit “starkem” Inhalt. Öffnen. Die Jungs von DaDo (Daniel Häller + Dominik Lipp) melden sich mit 2 Karten, die in Bezug zu ihren Arbeiten stehen. Der Text dazu:
Grüezi - Alles Gute - Frohe.... - bis zum nächsten Mal - Danke - Tschüss
So einfach kann's doch gehen und wenn ich schon mal dabei bin, 50% (geschätzte) von DaDo habe ich und meine Frau am letzten Sonntag auf Noseland (aktueller AusGehTipp > hier) bei einer Performance-Art gefilmt, also genauer, Dominik Lipp. Der Titel seiner Arbeit wird an dieser Stelle noch nicht verraten, aber dafür gibt’s ein paar EinBlicke aus dem Video-Rohmaterial.
PS: Die “anderen 50%”, also Daniel Häller war zusammen mit Laura Laeser natürlich unter/über und hinter den Zuschauern.
Für alle neuen Leserinnen und Leser: Ich habe meinen Briefkasten zum Adventskalender erklärt und damit verbunden, den Wunsch nach Postsendungen, realen, von Facebook- und Google+ – FreundInnen, oder natürlich auch von Leserinnen und Lesern meines Blog. Die postalische Adresse findet sich hier.
Als der Schweizer Künstler Daniel Häller vor einigen Jahren mit den "Diet Coke & Mentos"-Experimenten begann, dachte er sicher nicht an die aktuellen Vorgänge im Golf von Mexiko und anders wo. Damals stand irgendwie eher der Spass-Vorgang, die persönliche Herausforderung im technischen Sinn, im Vordergrund. Auch heute noch kommen die "Ah"'s und "Oh"s aus dem Publikum, doch sie sind leiser geworden, eine Beklemmung kommt auf.
Die neuste Performance zeigte Häller am 6. August 2010 in Zürich, anlässlich der Performancereihe "Jardin Rouge" im Basislager, Räffelstrasse 28, Zürich.
//LINKS// Daniel Häller im Atelier Hilton –> hier Alles zu Daniel Häller im kulturtv.ch –> hier Jardin Rouge im Basislager Zürich –> hier //LINKS ENDE//
Das Thema Daniel Häller's anlässlich der S16-Ausstellung war Tibet. Seine Objekte lösten Betroffenheit aus, seine Performance forderte ein klares Hinhören.
Alles zu Daniel Häller im kulturtv --> hier. Alles zur S16-Künstlergruppe --> hier.
Share Your Life ist ein Spielfilm der besonderen Art. Vor 40 Jahren hätte ich von Underground-Film gesprochen, denn schon damals stellte ich meine Kameras gerne irgend wo hin und wartete auf die Dinge, die da kommen sollten, oder auch nicht. Es faszinierte mich, nicht direkt ins Geschehen einzugreifen, zu erkennen, dass die wahren Handlungen in jedem Fall vom Leben geschrieben werden. Vielleicht würde man heute von Storytelling reden. Aber das ist mir eigentlich egal, Trends kommen und verschwinden wieder, genau so wie sie gekommen sind. Was übrig bleibt sind immer Fragmente, Erinnerungsfetzen, Bilder und dazu braucht es keine auswechselbare Trends und Begriffe Anlässlich der Vorbereitungsarbeiten zu einer Ausstellung des Luzerner Künstlers Daniel Häller habe ich wieder einmal zum Mittel "lass den Dingen ihren Lauf" gegriffen. An der Schreibe eines Transporters habe ich eine Kamera montiert und beim Start der Rückfahrt von Lenzburg nach Luzern auf den Aufnahmeknopf gedrückt. Dabei ist ein Film entstanden, der 80 Minuten aus dem Leben dreier Menschen zeigt, wie er unverfälschter nicht sein kann. Sie tun eigentlich nichts. Sie sitzen da, reden, fahren, schauen sich um. Gedanken werden ausgesprochen, mal sinnvoll, mal nichtssagend. Angriffig, informativ, belanglos, unbequem, selbstironisch, persönlich, intim. Ziel ist der Luzerner Bahnhof, wo das Fahrzeug in einem Parkhaus abgestellt wird. Doch selbst dies funktioniert nicht auf Anhieb. Es muss nachgebessert werden. Die Gesellschaft hat jedem seinen Platz zugeordnet, seinen Bereich abgesteckt. Die unsichtbare Vorschrift zwingt zur Disziplin. Die Dialoge im Film geben Hinweise, wie die Drei den weiteren Verlauf des Tages verbringen werden, obwohl viele Fragen offen bleiben. Da ist die vierte Person, die mehrmals im Film Erwähnung findet, aber nie sichtbar wird. Damit wird den ZuschauerInnen die Möglichkeit gegeben, selber die Fortsetzung zu schreiben, mit den Kräften der Fantasie. Share Your Life mit: Daniel Häller - Der fahrende Künstler Laura Laeser - Die Frau als Mittelpunkt Roger Levy - Der Randständige, sitzend
Roger Levy - Idee, Kamera und Schnitt www.kulturtv.ch – Produktion
Am 1. Juni 2012, um 19:00 Uhr, eröffnet Daniel Häller seine Ausstellung im Mobilen Kunstraum FWD >> in CH-5600 Lenzburg (Brättligäu 14).
Anlässlich der Vernissage wird zusätzlich zu den ausgestellten Werken Hällers S8 UNCUT, gekürzt auf die Fräkmüntegg-Performance -DietCoke and Mentos- in der digitalen Version gezeigt. An der Finissage am 15. Juni 2012, um 19:00 Uhr kommt dann das ganze Super8-Filmli mittels eines Original-Super8-Projektor analog zur öffentlichen Aufführung, natürlich auf einer richtigen HeimLeinWand. Schau’mal’hier – Der EinBlick ins Video.
Alles zu Daniel Häller im kulturtv.ch hier
Alles zu FWD >> Der Mobile Kunstraum im kulturtv.ch hier
6. September 2008, 7th International Performance Art, Turbine Giswil
Wichtiger Hinweis: Dieses Video zeigt eine Kunst-Aktion (Performance) des Luzerner Künstlers Daniel Häller. Diese hat nichts mit Gewalt oder Pornographie zu tun. Daniel Häller lotet aus, wo die Grenzen in jeder Richtung sind. Meinungen und Kommentare sind willkommen, aber bitte nur sachliche.
Kaum hat der Künstler Daniel Häller seinen DietCokeAndMentos-Krieg verloren, bzw. seine Kamera in die Revision und die Künstlerin Laura Laeser in die WaschAnstalt getrieben begegnen wir ihm wieder. Diesmal in der Tate Modern London. Um was es genau geht, hat mir niemand mitgeteilt. Aber schliesslich suchen die Zwei auch den Grund des Sehens.
Danke Herr Häller und Frau Laeser, wir grübeln weiter.
Heute hatte ich die Gelegenheit, eine Performerin aus Singapur kennen zu lernen, Lynn Lu. Wir haben nicht über Kunst gesprochen, sondern über "unsere" Länder. So wollte Lynn z.B. wissen, ob es in der Schweiz Vereinigungen von Asiaten gibt, ob die Schweizer Bevölkerung Probleme mit verschiedenen Rassen hat. Im Gegenzug interessierte es mich, wie die politischen Verhältnisse in ihrem Herkunftsland gestaltet sind, wer Macht ausübt und ob sie auch Tunnels haben (Frage während einer Tunnelfahrt gestellt). Es entwickelte sich ein informatives Gespräch und ich musste feststellen, dass ich mein Englisch dringend wieder aufpolieren muss. Zu viele Wörter sind mir einfach entfallen.
Ein weiteres Highlight des Tages waren die Vorbereitungen der Performance von Daniel Häller. Das Problem bei solchen Möglichkeiten ist, dass sie mich im Normalfall sehr beeindrucken, ja ich werde sogar ein wenig zum Mitdenker und Gestalter. Wenn ich dann am PC sitze und über das Gesehene schreiben will, gehen mir so viele Gedanken durch den Kopf, das der persönliche Zustand zuerst eine Distanz zum Gesehenen bekommen muss. Ich will ja nicht ein beschreibender Journalist sein, sondern meine persönliche Meinung einbringen, weg vom Objektiven. Und genau da beginnt das Problem. Das Beeindruckende überwiegt, kann nicht verdrängt werden. Die Distanz muss zuerst mit einer Pause geschaffen werden. Sonst kann es in einem Begeisterungssturm enden und das muss meiner Meinung nach auch nicht sein.
So verzichte ich auf ein näheres Eingehen bis am Samstag und zeige noch zwei Aufnahmen, die rätselhaft wirken. Warum schauen plötzlich alle nach oben. Steht das Oben im Zusammenhang mit einer Arbeit oder ist es die Industriehalle Turbine in Giswil / Schweiz, die immer wieder Neues frei gibt?
Des Rätsels Lösung ist also vertagt, bis am Samstag. Dann findet der 7th International Performance Art - Tag statt. Wer alles dabei ist, erfahren Sie --> hier.
Alles zu Daniel Häller im kulturTV gibt es --> hier.
Klick auf die Bilder zeigt eine vergrösserte Ansicht (neues Fenster).
Daniel Häller ist unterwegs, nicht nur ferienhalber. Er gehört zu den Künstlern, die es einfach nicht lassen können, oder so ... Leider ist nicht bekannt, wie die Feriengäste reagiert haben, aber Spass macht es alle weil, wenn er seinen "Zubehörkasten" auspackt. Die einen machen ihren Mal-, die anderen den MentosKasten auf. So vielschichtig kann Kunst sein.
Wer bitte ist DADO?
2006 habe ich durch den ehemaligen Leiter des Kunstpanorama (heutige Kunsthalle) Luzern, Stephan Wittmer, die Künstler Daniel Häller und Dominik Lipp kennen gelernt, in Locarno. Anlässlich dieser Reise entstanden die ersten Aufnahmen:
Bis heute sind unzählige Beiträge in diesem Blog zu den zwei Künstlern erschienen. Lipp und Häller arbeiten seit ihrer Studienzeit an der Hochschule Luzern, Design & Kunst zusammen und so sind sie auch immer wieder gemeinsam in Erscheinung getregten. So auch in der Turbine Giswil (2009), mit einer Performance.
Was eigentlich noch fehlte, ist eine gemeinsame Ausstellung von malerischen Werken. Doch dies ändert sich diese Woche. Dominik Lipp schreibt dazu:
Mit meinem Künstlerfreund Daniel Häller hab ich doch schon einiges angestellt. Zum ersten Mal stellen wir nun unsere bildnerischen Arbeiten gegenüber. Dazu zeigen wir Bider unserer gemeinsamen Performances und auch die John Does in einer neuen Hängung, plus den DADO-Kiosk und Katalog zur Ausstellung.
Ort: Kunstraum Teiggi, Schachenstrasse 15A, 6010 Kriens Vernissage : Donnerstag, 17.10.2013 19.00 Uhr Finissage : Sonntag, 27.10.2013 11.00 Uhr Öffnungszeiten: Donnerstag, 19.00-21.00 Uhr/ Fr, Sa + So 14.00-18.00 Uhr Links:
Alles zu Daniel Häller im kulturtv, hier
Alles zu Dominik Lipp im kulturtv, hier
Am 15. März 2013 eröffneten die Künstler Daniel Häller und Thomas Bucher die zweite Präsentation im Rahmen von "meet me in the lobby" im Kunstraum Teiggi und im Atelier Hilton Kriens (bei Luzern/Schweiz).
In den kurzen Ansprachen löst Daniel Häller das Links-Rechts-Schema auf und beweist damit, dass dieses Denken der Vergangenheit angehört. Thomas Bucher erinnert sich als ehemaliger Hilton-Künstler und weist auf die Problematiken der Kunstschaffenden in Sachen Atelier-Suche hin.
Vom 15.3. – 17.3.2013 sind nachfolgende Künstler mit ihren Werken vertreten:
Thomas Bucher Roger Bumbacher Daniel Häller Annekäti Mahler Raphael Egli Stella Pfeiffer Pia von Rotz Manuel Zurfluh Special Guest: Bruno Altermatt
Weitere Informationen > hier Alle Beiträge zu “meet me in the lobby” > hier
Eine weitere Aktion eines Mitglieds der Kunstgruppe S16 auf dem Verzasca-Staudamm. Daniel Häller will wissen, wie eine Staudamm-Frisur entstehen könnte und wie das Resultat aussieht.
Zur vierten Station der Kunstwanderung –> hier. Zur zweiten Station der Kunstwanderung –> hier. Alles zu Daniel Häller im kulturtv –> hier. Alles zu S16 im kulturtv –> hier.
Und er hat wieder zu den Flaschen gegriffen. Zu 6 Coke-Flaschen, die er mit Mentos präpariert hat. Auch auf der Verzasca-Staumauer können sich die BesucherInnen der Performance Daniel Häller's nicht entziehen.
Zur siebten Station der Kunstwanderung –> hier. Zur fünften Station der Kunstwanderung –> hier. Alles zu Daniel Häller im kulturtv –> hier. Alles zu S16 im kulturtv –> hier.
Der Schweizer Künstler Daniel Häller nennt sie "Ruckelfilmli". Dabei macht er nicht mehr als verschiedenste Fotos und fügt diese zu einer Diashow zusammen. Die gezeigten Bilder wurden von Daniel in Kaufdorf an der Nationalen Kunstausstellung auf dem Historischen Autofriedhof Gürbetal gemacht und zeigt mich bei der Arbeit. Danke für deinen Beitrag.
Daniel Häller ist übrigens am 6. September 2008 in Giswil/Schweiz beim "7th international performance art"-Tag zu sehen. Er zeigt seine neuste Performance, mit dem möglichen Titel "KranIch".
Anlässlich der Ausstellung Ausnahmezustand in Hergiswil zeigten die Künstler Daniel Häller und Dominik Lipp, auch als DaDo in Erscheinung tretend, am 15. September 2011 ihre Performance “Büchsen im Ausnahmezustand”. Laura Laeser machte die Fotos dazu.
Am 1. Juni 2012, um 19:00 Uhr, eröffnet Daniel Häller seine Ausstellung im Mobilen Kunstraum FWD >> in CH-5600 Lenzburg (Brättligäu 14).
Anlässlich der Vernissage wird zusätzlich zu den ausgestellten Werken Hällers S8 UNCUT, gekürzt auf die Fräkmüntegg-Performance -DietCoke and Mentos- in der digitalen Version gezeigt. An der Finissage am 15. Juni 2012, um 19:00 Uhr kommt dann das ganze Super8-Filmli mittels eines Original-Super8-Projektor analog zur öffentlichen Aufführung, natürlich auf einer richtigen HeimLeinWand. Schau’mal’hier – Der EinBlick ins Video.
Da kommt doch eine Premiere auf mich zu. Ich war schon dabei, bei kurzen, bei längeren, langen und bei überlangen Performance-Art. Doch eine 2teilige ist neu und dann gleich noch an zwei verschiedenen Abenden. Na gut, ich lasse mich gerne überraschen. Bis jetzt bin ich immer gut gefahren, mit Laura Laeser und Daniel Häller.
Ort: Fabriktheater Rote Fabrik in Zürich Infos: www.rotefabrik.ch/fabriktheater Datum: Freitag, 13.11.2009 und Samstag, 14.11.2009 Zeit: ca. 20:00 Uhr
Vieles zu Daniel Häller im kulturtv.ch --> hier Vieles zu Laura Laeser im kulturtv.ch --> hier
Übrigens gehören die Zwei zu den StammMitMacherInnen und gehen auf die Anfangszeiten von kulturtv / kultpavillon zurück. Aber die Jahre zählen wir schon gar nicht mehr ;-)
… und er hat es wieder ausgelöst, das Coke and Mentos - Game. Diesmal in England, an der Grenze zum “Feindesland” (klick auf die Bilder zeigen alles grösser, schöner und genauer, vor allem das passende Schild).
In seinem Mitteilungsmail schrieb der Künstler Daniel Häller als Textvorschlag:
vom winde verdreht
diet coke & mentos the english session
in england sollte man gewisse schilder doch besser beachten!!!
… und natürlich noch eine aufklärende Ergänzung:
voll auf die Kamera und die Fotografin:) (grins, grins)
Die Kamerafrau wurde anschliessend ordnungsgemäss geduscht, ihre Kleidung befinden sich gerade in der Waschmaschine, die Fotokamera in Revision....
alles in allem eine gelungene Aktion!! ODER :)
… und ich meine: ich freue mich schon auf die nächste Aktion. In Griechenland sah es übrigens so --> aus und hier.