Freitag, 3. September 2010

Der Strassenwischer – 5. Ausgabe – Achtung Foto! (Video)

 

Heute ist wieder Post-Tag. Der Grund für die Veröffentlichung dürften Eingeweihte kennen: der Strassenwischer hat sich wieder gemeldet. Das überrascht mich schon etwas. Warum? Ich erzähle es gleich nach dem Klick auf's Video, neben Dies-und-Das aus dem Kasten der Briefe und Kleinpakete.

 


S16 – Zurück in die Zukunft – 7 (Original-Polaroid – Aufnahmen)

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Warum diese Polaroid-Foto-Reihe? hier
Die ersten Infos zu S16 – Sale Modulable 2010 –> hier
Alles zu S16 im kulturtv.ch –> hier


Andrea Thüler: SchiffFrauGarn - Beobachtungen auf der Stadt Bern in der Stadt Thun – Teil 6

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Foto ©Andrea Thüler/kulturtv.ch

 

 

Hallo Sie können Sie mir sagen wie ich mit dem Auto dorthin gelange, wo die Schiffrundfahrt beginnt??

Ja, Sie fahren bis zum 1. Kreisel, dort rechts hoch, weil die Bahnhofzufahrt von dieser Seite aus zur Zeit gesperrt ist, dann alles geradeaus bis zum 2. Kreisel, wieder geradeaus, dann links und dann immer Richtung Bahnhof.

 
 

Ja und wie lange fahre ich da?

Je nach Verkehrsdichte 5-20 Minuten

 
 

Und dort kann ich parken?

Es kommt darauf an, wie lange, irgendwo können Sie schon parken – aber am Besten wäre es, wenn Sie hier im Casinoparking parken würden und dann zu Fuss an den Bahnhof, resp. An die Schiffländte gehen würden, das wäre unkomplizierter und viel schöner und schneller...

 
 

Also wissen Sie, wenn Sie meine Füsse hätten, würden Sie da auf keinen Fall hingehen wollen!

Ich schaue auf seine Füsse, sie stecken in währschaften Mephistoschuhen und sprechen Bände!

 

 

 


Alle Texte und Fotos von Andrea Thüler –> hier
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Schlatter unterwegs LXI: Wien ahoi - das neue Fahrrad ist da ( Phase 3 normalisiert sich)

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Steirisches im Café Concerto: Oaschpartie

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Bierfink

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Ganz Nordkorea lächelt

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Mein Bike

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Playbackdolls im Rhiz


Nach der Falterlektüre ordne ich all meine Papiere von der Reise, jeder Ort bekommt seinen Stapel von Saugeais bis Wien, zum Glück hat Walti so einen grossen Arbeitstisch!

Nach 21 Uhr hole ich mein neues Fahrrad ab, lumpige 45 Euro, Jurek und seinen Polenconnections sei gedankt: Licht funktioniert, Sattelstange muss eventuell verlängert werden, ansonsten brauchts nur noch ein Schloss.

Zum Feierabend kurze Expedition an den Lerchenfelder Gürtel: vorsorglich ins Chelsea geschaut, da wird man sicher mal an ein Konzert gehen. Auf dem Rückweg die Vielfalt der kleinen Bars unter der U-Bahn bestaunt und im Café Concerto zum Abschluss eine steirische Band -Oaschpartie- gehört: ehrlich gesagt, wird's da sehr schwierig, die Texte zu verstehen, ist Extrem-MundARTing. Ein schöner Felsenkeller, ein bisschen mehr Leute hätten der Stimmung gut getan, aber auch hier kommen wir wieder.

Spät auf, es schläft sich gut in Wien, die Kartonbetten sind sehr bequem, dazu ist das Zimmer in den Hinterhof, da herrscht tiefste provinzielle Ruhe. Rasieren, Kaffee, digitaler Postcheck und Kontakt mit Matla.
Schönes Wetter, also kleine Fahrradtour und Kauf eines Schlosses, damit das neue Gefährt immer schön angekettet werden kann.
Werde dabei nicht zum Schmutz -aber immerhin zum Bierfink, ist ein typisch wienerisches Restaurant in Ottakring, als Bier gibt es natürlich die Ottakringer Hausmarke, allerdings Mittagessen würde ich da weniger, das sieht eher fett und lieblos aus (was nichts über sonstiges Essen aussagt, man müsste wohl eher Omas-Küchenteil auf der Speisekarte testen).
Entdecke auf Rückfahrt noch den Markt an der Brunnengasse, da werden wir durchaus mal einkaufen gehen.
Kleiner griechischer Salat (allerdings mit bulgarischem Schafskäse) und Speisetopfen (Gruss an den Matla: jetzt weiss ich endlich wie Topfen schmeckt!) mit Honig und Birnen als Nachspeise.

Nachmittag ins Museum für angewandte Kunst: stelle fest, dass es langsam nervt, dass man in den Museen auf Schritt und Tritt von nervösen Wächtern verfolgt wird, gut, vielleicht haben die gelesen, dass ich mich über die Fotografierverbote hinwegsetze -heute natürlich auch-, aber sonst hab ich ja wirklich nichts Böses im Sinn, obwohl da ganz viel wertvoller Klunker rumsteht.
Sehr speziell, wenn auch nicht besonders revolutionär (maltechnisch gesehen) die Sonderausstellung: Blumen für Kim Il Sung. Offiziell ist es zwar moderne Kunst der Nordkoreaner, aber da lächeln sie mir zu viel, zu bunt, zu schön, zu muskulös-heroisch! Bezeichne mich im Zusammenhang mit Noseland ja gerne selber  als postmoderner Staatskünstler, habe da aber irgendwie einen anderen Zugang als die Nordkoreanische Akademie!
Sehr schön dann die Architekturmodelle und Jugendstilsachen, im Keller ein paar chinesische Porzellanfiguren und viel Möbel, insbesondere Stühle. Bei einigen Sachen fragt man sich, ob es wirklich nur der Name ist, der einen ins Museum bringt, zum Beispiel wenn einer drei Spanplatten zusammenschraubt und innen schwarz anmalt und das ganze dann Skizze nennt? okay? eey? ist halt DESIGN.

Am Abend gibt's feinen Curryreis und die Fahrt ans Ende der Thaliastrasse ins "Grünspan", wo ich den Herrn Matla -unumschränkter vielbewunderter und umjubelter Herrscher von Umamatlarumma- zu ein paar Bier treffe (feines Hausbier von der Ottakringer Brauerei gebraut!). Anbei planen wir die Weltrevolution und besprechen die einfacheren Dinge, wie dass ich mit ihm ein Interview machen möchte. Ansonsten finde ich den schrägen Augustin eigentlich recht Matla. Mehr davon, wenn es soweit ist.
Auf dem Heimweg ins "Rhiz". Ich hab das Glück, dass bei mir um die Ecke wirklich viele Musiklokale zuhause sind. Dort spielen die Wunderland feat. Alice eher seichtere Chansons, bevor die tieftangoiden Playbackdolls eine ziemlich tolle Show abziehen.

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Café Concerto
Oaschpartie
Grünspan
Playbackdolls
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Donnerstag, 2. September 2010

S16 – Zurück in die Zukunft – 6 (Original-Polaroid – Aufnahmen)

S16 Polaroid by Daniel_0006



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Andrea Thüler: SchiffFrauGarn - Beobachtungen auf der Stadt Bern in der Stadt Thun – Teil 5

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Foto ©Andrea Thüler/kulturtv.ch

 

  • Besuchen dich viele Leute auf dem Schiff?
    Jaaaaaaaa es tröpfelet so, einige kommen, alle gehen auch wieder...

 


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Schlatter unterwegs LX: Beforschen 2 ( Phase 3 läuft)

Bruno Schlatter teilt mit (Mittwoch, 1.9.2010):

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Man dürft ja nicht fotografieren, man tuts dann halt doch: typischer Haring

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Beispiel eines U-Bahn-Plakates

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Ausschnitt aus Video in der Streetartausstellung


Den diensttäglichen Schlummertrunk nehmen wir im Panigl um die Ecke, einem ehemaligen Szenelokal, das heute wiederum wie leergefegt dahindöst. Ein Wiener Kollege von Walti meint, die Wiener seien geschockt und tränken heute zuhause, weil der Sommer vorbei sei.

Mittwochmorgen früh auf um Semmeln und Brötchen zu holen, letztes Morgenessen mit Elizabeth und Walti, die heute in die Schweiz zurückfahren. Das Wetter wird wieder ein wenig freundlicher. Den Morgen verhänge ich am Internet, ein bisschen Chat mit Klaus in Berlin. Dann die frohe Botschaft: die Hüttenkunst ist unterwegs!
Grund genug ein bisschen raus zu gehen, anbei kommt noch Telefon von Jurek vom Panigl? kann heute Abend ein Fahrrad anschauen?
Marsch ins Museumsquartier, gehe die Lerchenfelderstrasse runter (gemäss einem Buch von Walti ist/war der typische Lerchenfelder früher betrunken und wenn er nüchtern war, tat er nichts und war mit trinken beschäftigt) und dann rechts. Kaufe mir das Viererticket.

Heute geht's mal zum Keith Haring in die Kunsthalle: die Ausstellung dokumentiert die Jahre 78-82, interessante Videos, sehr schön das mit der Gorssaufnahme von Lippen, die einen Text sehr deutlich sprechen. Gratis dazu die Erkenntnis, dass der Keith mal mit Madonna zusammen war und ein paar tolle, ziemlich bösartige Plakate zum Thema Reagan, sehr schön auch die Lounge mit den U-Bahn-Plakat-Fotos, wegen denen Keith auch mehrere male verhaftet wurde. Wundere mich nur, wieso immer mal wieder Hunde "gef... werden"
Dann geht's in den 1. Stock, wo in "Street and Studio" viele Street-Art-Künstler gezeigt werden, unter anderem eine Doku zu Harald Naegeli, dem Sprayer von Zürich, war ja auch im Gefängnis, überhaupt, Street-Art ist nahe an Jail-Art! So tritt auch Banksy nur vermummt auf, um den Uniformierten auszuweichen. Seine Rattenkunst rund um die Welt ist doch schön spitzfindig! Auch "Aids Wolf", "Séripop" und "Miz Justice" dürfen sich sehen lassen.
Am Schluss noch kurz ins Videoarchiv des Ursula Blickle-Museums, da muss ich nochmals hin, rund 2000 Kunstvideos mit dem Schwerpunkt Österreich, da kann man sich vertun, ist erst noch gratis zugänglich.

Auf dem Heimweg den ersten "Falter" gekauft, das Wochenmagazin zu Kultur und Veranstaltungen. Das muss längere Zeit studiert werden.
Erfahre dann noch, dass es Probleme mit dem Abtransport von Hüttenkunst gab, der Lastwagenfahrer war sich zu vornehm, die Hütte hinzulegen, weil sie um 20 cm höher ist als Klaus angegeben hat (Ämter wollen das Mittelmass, Lastwagen das Höchstmass)...

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Panigl
Kunsthalle
Banksy
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Mittwoch, 1. September 2010

S16 – Zurück in die Zukunft – 5 (Original-Polaroid – Aufnahmen)

S16 Polaroid by Daniel_0005



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Aus meinem Archiv: Das Geschenk – Betrachtungen zum Leben aus dem Jahre 1971 (Online-Book)


Ich habe in mittleren 1960er und frühen 1970er viel geschrieben und einiges wurde auch in Tageszeitungen veröffentlicht. Bei unserem Wohnungswechsel ist jetzt wieder ein Text aufgetaucht: Das Geschenk. Es geht dabei um das Leben und vieles, was damit zusammen hängt. Interessante Gedanken eines 19jährigen.
Ich weiss noch, dass er veröffentlicht wurde, aber ich kann mich leider nicht mehr erinnern wo. Untrügliches Zeichen, dass er "raus" ist, erkenne ich an den Korrekturen. Diese habe ich nicht selber gemacht.


Schlatter unterwegs LIX: Beforschen?!? ( Phase 3 ist angelaufen)

Bruno Schlatter teilt mit (Dienstag, 31.8.2010):

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Das Ultraphon, eine Sprechmaschine aus den Dreissigern Jahren mit einem speziell verzögerten zweiten Lautsprecher

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Mit dem Synthesizerchen würde ich gerne ein paar Nächte verbringen…

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Eben die Lichtputzschere…

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Mit diesem Automaten hab ich mir ein 5 Centstück umgestanzt!


Wie angekündigt scheint es jetzt mit dem Hüttenkunst-Transport von Berlin nach Noseland zu klappen! Luca und Klaus sind in Kontakt und regeln alles, da kann ich von Wien aus nur zuschauen, still geniessen und applaudieren!

Heute wieder trübgraue Stimmung, viel Wasser von oben, von seitlich, von überall her. Ausführliches Morgenessen und ‚beforschen‘ der Befindlichkeiten zu den Qualitätssteigerungsexzessen in der pädagogischen Landschaft der letzten Jahre und zum Wort ‚beforschen‘:  wir sind dann ganz beruhigt, wie Google als erste Reaktion zurückfragt: meinten sie ‚forschen-Definition‘… somit ist ’beforschen‘ definitiv ein Begriff im Grenzbereich: noch nicht definiert, weder im Duden, im Pons noch bei Google, aber von findigen ‚Beforschern‘ und ‚Effizienzsteigerern‘ infolge Neubebenennung desselben alten Hafenkäses schon längstens im Gebrauch (ohne also genau zu wissen, was man denn aussagt, gemäss Walti fehlt dem ‚beforschen‘ die emotionale Komponente des forschens…).

Kontaktaufnahme mit Ummatlarumma und der Republik Kugelmugel, die will ich ja in Wien auch noch ausspionieren und internetale Erforschung der Kahlenbergerstrasse 141, an der wir gestern vorbei liefen und die Überwachungskameras alle 10 Meter bestaunten: könnte dem Abdullah II. -dem Nachfolger von König Hussein von Jordanien- gehören, wäre also nahe an Waltis Vermutung, dass Kreisky hier seine hohen Staatsgäste unterbrachte….
Ein kleiner Wäschemaschinekurs durch Elizabeth vermittelt mir die letzten Kenntnisse zum Überleben im Grossstadtdschungel.

Am Nachmittag gehen wir ins Technische Museum, das zwar sehr schöne Exponate hat, uns aber ein wenig veraltet von der Präsentation her vorkommt, zum Teil schlecht beschriftet, zum Teil wirr, dazu funktioniert einiges schlecht bis gar nicht. Aber mit den Synthesizern würde ich gerne mal ein paar Stunden spielen. Vor der Lichtputzschere rätseln Walti und ich, ob wir zu dumm seien oder das Museum seine durchaus spannenden Gegenstände manchmal zu wenig einführe… lange versuche ich  mir vorzustellen, wie man Licht putzt. Als Souvenir stanze ich mir ein 5-Cent-Stück um…
Zuhause beforsche ich die Lichtputzschere internetal (siehe Links) und finde die Lösung erstaunlich einfach und einleuchtend.

Auf Facebook stelle ich fest, dass mein in Ummatlarumma angekündigter Staatsbesuch eine rege Staatsaktivität (oder zumindest ein Darüber-Nachdenken, aktiv zu werden) auslöst. Mit Ummatlarumma verbindet Noseland, dass sie sich gegenseitig in ihrer zarten staatlichen Kindheit gegenseitig anerkannten und zu einem internationalen Gegenspieler der UNO bekräftigten.
Betreffs Hüttenkunsttransport kommt nun alles gut: sie soll morgen in Berlin abgeholt werden, das klappt ja genial! Luca sei Dank und allen die auch noch helfen…

Ebenfalls auf Facebook finde ich dann die Ankündigung der Roger Levy Lounge auf der Stadt Bern in der Stadt Thun, wo ein Beitrag mit mir zu sehen sein wird. Alles Roger!

Wunderbares Nachtessen: zum Beispiel gebratene Maiskolben und Ravioli mit Ricottafüllung an rotem Pesto. Zum Kaffee Schokolade mit Holunder-Mandelfüllung.

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Beforschen – Definition
Lichtputzschere
Ankündigung ‚Schlatter kommt‘:Nosenoise-Guest
Ankündigung 2: mein Bloggerchef zeigt was Tolles
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