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Montag, 19. Oktober 2009

Christian Duss - Der Grillierer wird heim geführt (Video)

Christian Duss und die Heimholung des Gillierers
Hier geht's zum Video (neues Fenster, normale Qualität)
Das Video in YouTubes "höherer Qualität" ansehen --> hier.

Der Luzerner Künstler Christian Duss hat heute Morgen seinen Grillierer aus der Kunsthalle Luzern "heimgeführt", nachdem er für ein paar Wochen die BesucherInnen einer Ausstellung erfreut hat.

Bevor Fragen nach dem Kerl auftauchen, da er wohl einigen nicht ganz unbekannt ist, hier des Rätsels Lösung. Der Künstler hat ihn befreit, aus dem Bild von Hieronymus Bosch "Das jüngste Gericht" (ca. 1504) und hat ihm damit eine eigene Identität, eine eigene Geschichte verliehen.
Durch die Arbeiten von Christian Duss, der sich schon oft solche "Freiheiten" heraus genommen hat, werden Gegenstände und Figuren aus bekannten Kunstwerken plötzlich in eine neue Umgebung gestellt. Dadurch irritieren sie die Betrachter, lösen ein Schmunzeln aus, bringen das eigene Erinnerungsvermögen in Gang. Wer genau hinschaut, wird feststellen, dass es sich nicht um reine Kopien handelt. Da stimmen oft Details nicht. Um die Figuren auf die Reise zu schicken, lässt Duss neue Originale entstehen. Das Kopieren überlässt er anderen.

Spuren von Christian Duss im kulturtv --> hier.

Donnerstag, 15. Januar 2009

AusGehTipp: Christian Duss in der Produzentengalerie ALPINEUM Luzern (Vernissage 16.01.2009)

Christian Duss im ALPINEUM

Als jüngstes Mitglied (nicht in Lebensjahren) der Produzentengalerie zeigt Christian Duss "Objekte", wie sie uns wohl nicht tagtäglich begegnen. Doch mehr möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten. Einfach vorbei kommen!

Eröffnung/Vernissage: Freitag, 16. Januar 2009 19:00 Uhr
mit einer Einleitung von Stefan Meier, Leiter der Galerie

Öffnungszeiten: 17.01. - 14.02.2009 Do - Fr 16 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr.


Rahmenprogramm:
Donnerstag, 29. Januar 2008 - ab 17:00 Uhr
JOUR FIXE (neu jeweils am letzten Donnerstag des Monats)
und einem
Künstlergespräch ab 19:00 Uhr mit Christian Duss und Stefan Meier.


Alles zur ALPINEUM Galerie im kulturTV.ch --> hier
Link zur Galerie --> hier (Neu)

 


Samstag, 8. Januar 2011

Christian Duss war mit Pfeife in der Sic! dem Raum fuer Kunst Luzern (Polaroid Foto mit PX 600 UV+ – Film von The Impossible Project)

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Klick auf die Aufnahme zeigt eine vergrösserte Ansicht

Am Samstag, 8. Januar 2011 ging in der ALPINEUM Produzentengalerie und in der Sic!, dem Raum für Kunst, die Jahreswechselausstellung: KOPIEN & ZITATE zu Ende. Verschiedenste Künstlerinnen und Künstler zeigten auf Einladung ihre Arbeiten in der einen oder anderen Galerie.

Anlässlich des Besuchs in der Sic! habe ich eine Polaroid-Aufnahme gemacht, die Fragen aufwerfen soll.

Die Arbeit von Christian Duss zeigt eine nicht ganz unbekannt Pfeife. Und nun zur entstandenen, symbolhaften Fragen:

Rauchen die KünstlerInnen die Galerien und Kunsträume?
Rauchen die Galerien und Kunsträume die KünstlerInnen?
Oder wird ein Kreis gebildet und dazu die gemütliche “wir-ziehen-doch-alle-am-gleichen-mundstück”-Pfeife geraucht?

Was sich banal liest, ist ein Punkt, der immer aktueller werden könnte. Das Verschwinden von Arbeiten und die damit entstehende Unberührbarkeit.

Links:
Sic! Raum für Kunst Luzern –> hier
ALPINEUM Produzentengalerie Luzern –> hier
Christian Duss im Netz –> hier
Christian Duss – Spuren im kulturtv.ch –> hier

Hinweise zur Arbeit von Christian Duss:
Pfeife (2008)
Nach René Magritte – Ceci n’est pas une pipe, 1929
Material: Acryl Spachtel, Styropor, div. Materialien
Grösse: 33 x 80 x 23 cm


Camera: Polaroid SLR 680
Film: PX 600 UV+ Silver Shade Monochrome – The Impossible Project


Mittwoch, 28. Januar 2009

AusGehTipp: Meet the People and Christian Duss at the Produzentengalerie Alpineum Lucerne (29.1.2009 - 19:00 Uhr)

Christian Duss im Alpineum - Die Produzentengalerie

Aktuelle Einsicht in die Ausstellung

Noch bis zum 14. Februar 2009 stellt Christian Duss in der Produzentengalerie Alpineum in Luzern einen Querschnitt seiner Arbeiten aus. Wer mehr über das Schaffen des Künstlers erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, am

Donnerstag, 29. Januar 2009 um 19:00 Uhr die Galerie zu besuchen. Es findet ein Gespräch zwischen Duss und dem Leiter der Galerie, Stefan Meier, statt.

Neu in der jungen Galerie ist der JOUR FIXE. Jeden letzten Donnerstag (erstmals am 29. Januar 2009) im Monat wird die Denkmalstrasse 11 in Luzern zum Treffpunkt. Ab 17:00 Uhr treffen sich Kunstinteressierte zum offen Gespräch und Meinungsaustausch.

Alles zur ALPINEUM Galerie im kulturTV.ch und zu Christian Duss --> hier
Link zur Galerie --> hier (Neu)


Ab 27. Februar 2009 (Vernissage) - 28. März 2009:
Herbert Weber / Festgehaltene Möglichkeiten und Anderes

19. März 2009 - Eröffnungsveranstaltung der Migma Performance-Tage 2009


Freitag, 6. November 2009

Paul Duss - Die Bedeutung der Köhlerei, insbesondere für Romoos (Video)

Paul Duss - Holz-Koehlerei in Romoos
Hier geht's zum Video (neues Fenster, normale oder HD-Qualität)
Das Video in YouTubes "HD-Qualität" ansehen --> hier.

Die Köhlerei ist ein altes Gewerbe, dass leider in der Schweiz kaum mehr anzutreffen ist. Zwar wird Holzkohle immer noch gebraucht, aber lediglich in Haushaltsmengen. Das dies einmal anders war, erklärt der Köhlerfachmann Paul Duss, der in einer alten Hochburg der Produktion lebt und wirkt.

Nach einem kurzen geschichtlichen Abriss schildert Duss die vergangene industrielle Bedeutung, beleuchtet mögliche Anwendungen von Holzkohle. Besonders unterstreicht er auch die Wichtigkeit des Köhlerns als Nebenerwerb für die Bergbauern in der Gegend. Romoos, in der UNESCO Biosphäre Entlebuch, ist eine der letzten "Köhlergemeinden", doch wie sieht die Zukunft aus? Dank geschäftlichem Geschick und Anstrengungen hat Duss Überlebenschancen aufgebaut. Sein Engagement ist unterstützungswürdig.

Das Video ist dank Dominik Riedo, Schweizer Kulturminister a.D., der
ebenfalls in Romoos wohnt, entstanden.

Weitere Infos zu den Köhlern in Romoos gibt es hier.

Freitag, 16. Januar 2009

Christian Duss in der Produzentengalerie ALPINEUM - Die Vernissage mit Stefan Meier

Christian Duss - Vor der Vernissage im Alpineum
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Das Video in YouTubes "höherer Qualität" ansehen --> hier.

Seit kurzem ist auch Christian Duss Mitglied der Produzentengalerie ALPINEUM in Luzern/Schweiz. Die erste Ausstellung des Jahres zeigt Werke der besonderen Art des Künstlers.

Die Ausstellung dauert vom 17.1. - 14.2.2009.
Im Video hält der Leiter der Galerie, Stefan Meier, die Laudatio.


Rahmenprogramm:
Donnerstag, 29. Januar 2008 - ab 17:00 Uhr
JOUR FIXE (neu jeweils am letzten Donnerstag des Monats)
und einem
Künstlergespräch ab 19:00 Uhr mit Christian Duss und Stefan Meier.


Alles zur ALPINEUM Galerie im kulturTV.ch --> hier
Link zur Galerie --> hier (Neu)

 


Mittwoch, 29. September 2010

AusGehTipp: Alpineum Produzentengalerie Luzern: Jeroen Geel und Christian Duss – Alchemus (Vernissage: 8.10.2010 – 19:00 Uhr)

Jeroen Geel - Christian Duss - Alchemus

Wer: Jeroen Geel und Christian Duss
Was: Kunstausstellung. Titel: Alchemus
Wo:

ALPINEUM Produzentengalerie
Hirschmattstrasse 30a
6003 Luzern

Wann:

DO – FR 16 – 19 UHR
SA 11 – 16 UHR
oder nach Vereinbarung

Von – Bis: 09.Oktober  – 06. November 2010
Vernissage: Freitag, 8. Oktober 2010 – 19 Uhr.
Zusatzveranstaltung: Samstag – 30.10.2010
Wurst-Workshop.
Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 22.10.2010 an
info (at) alpineum (punkt) com
Stichwort: Wursten
Links: Zur Galerie im kulturtv.ch –> hier

Jeroen Geel im Netz –> hier
Christian Duss im Netz –> hier

 


Dienstag, 10. März 2009

UnLive: Alpineum Produzentengalerie an der UND 4 in Karlsruhe - Bericht VI

Einsichten

Urplötzlich betrat seine Herrschaft Lord Ax Hooper bewaffnet mit Kamera das Feld, und wollte das ich mich zu unserer Angelegenheit äussere. Tätig für das öffentliche Fernsehen http://www.lord-ax-hooper.com/ informiert er das ganze Reich über die Vorkommnisse hier in der Ritterburg Nancyhalle. Als tapferer Knappe, welcher sich einsetzt für eine weltumspannende gute Kunst, stellte ich mich dem Gegner wacker, damit sich meine Herrschaften in Zukunft gütig zeigen wollen. Den Verlauf dieses Tourniers kann verfolgt werden.


Nach geschlagener Schlacht erschienen schon um 19.30 Monika Müller und Christian Herter wieder ausgeschlafen und frisch geduscht auf dem Parkett... auch für sie gab es Prüfungen zu bestehen, nämlich ihre Arbeit gleich der netten Dame zu unterbreiten, damit sie diese in den folgenden Tagen den fremdsprachigen Besuchern näher bringen kann, in Englisch, Französisch und Spanisch. Mit uns sprach sie freundlicherweise Deutsch.

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Ein Auftrag, welchen Monika unter vollem Körpereinsatz und mit geschliffendsten Englisch mit Bravour erledigte, dumm nur, dass dies ein Foto ist,

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die ganze mimetische Tiefe geht leider vollständig verloren.

Später spielte noch Joachim Hirling als Gitarist mit seiner (Achtung, Eigenwerbung) wohl schlechtesten Band ganz Karlsruh’s auf.

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Vom OK der UND#4 scheint er für die technischen Aspekte der Plattform zuständig zu sein. Beim Beobachten seiner Aktivitäten sind wir zum Schluss gekommen, dass er wohl gar nie schläft, was sich aber überhaupt nicht in ungelassener Verhaltensart äussert. Wer weiss, vielleicht ist Peter Weibels Workoholismus ansteckend – er welcher sagt, dass nach Mitternacht jeweils seine Assistenz für Teambesprechungen auf ihn warten. Nun, um den Bogen zu Ende zu bringen, ich frage Joachim, ob er die UND eigentlich nur veranstaltet, um mit seiner Band einen Auftritt zu bekommen, worauf der Angesprochene in ein vielsagendes Schweigen verfiel.

So verging der Abend, mit vielen spannenden Gesprächen, als ich später der Halle und dem diffusen Nebel meiner Gedanken entstieg, stand da nicht nur Ulrike, welche sich von Seiten der Stadt um die UND kümmert, und somit folgerichtig mich auch mit dem Auto nach Hause fuhrt (endlich VIP! DANKE ULRIKE!), nein, es schneite auch.

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Müssig zu sagen, dass dafür wieder uns Schweizern die Schuld in die Schuhe geschoben wurde – gut, bin ich halt Gianni Motti.

Während ich schlief, träumte ich von unserer Präsentation, erstaunlicherweise gelang es mir, diese Träume direkt in meinen altersschwachen Computer zu transferieren:

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Da Christian Duss’ Kletterer beim Publikum so guten Anklang fand, beliessen wir den auch in unserer Präsentation. Was auch gleich von einem Besucher goutierte wurde: „Ich hatte schon Angst, ihr stellt den schwulen Amor einfach weg". Ne, der bleibt da, für’s erste.

Eine gar schreckliche Vision riss mich dann plötzlich aus meinem Schlaf.

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Aussichten

Aufstehen war heute einfach, meine Gastgeber Jens und Matze luden mich schon noch am Vorabend zum Frühstückskaffee ein. Es wurde ja unter Kenner gemurmelt, dass ihre Wohnung äusserst sehenswert wäre, was ich schlichtweg als Untertreibung empfinde, deswegen hier einige unkommentierte Impressionen:

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Christian Herter und ich brachen dann noch mit ein/zwei Flyer und in geheimer Mission Richtung Art Karlsruhe auf.

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Und schauten das ganze an. Nun, die Jean-Nouvel-Persiflage ist geglückt, die Hallen sind innen wohl ganz hübsch, womit über die Anlage dieser Messe auch schon alles gesagt ist.

Ich jedoch war wieder ganz froh, danach in die menschliche athmosphäre der Nancyhalle nach Hause zu kommen (wer mag, und die nötige Sensitivität hat, kann diese Aussage nun interpretieren).

Als ich zurück kam, musste der frisch wieder angereiste Daniel Küng, wir lassen da nur Profis ran, die Medicilatte von Christian Duss zu entfernen, und was anderes an deren Statt zu hängen. Wer will, mag auch dass interpretieren. Von mir aber sei Christian Duss herzlich gratuliert, auch zum Eidgenössischen, für welchen er nominiert wurde (sowie, wie uns unser umfassendes Korrespondentennetz hier im Norden zu Ohren brachte, auch der Cora Piantoni, welche wir im letzten Sommer in der Gruppenausstellung ‚Turning Point’ in unserer Produzentengalerie präsentierten).

Möge der Champagner (Wolfsbräuh) in rauen Mengen fliessen!

Der HofBerichtErstatter mit traumhaftem Trauma aus Karlsruhe:
Stefan Meier

(Anm.d.Red. wir haben seine TraumSchrecken mitgefühlt, traumatisch).

Zum "gestrigen Artikel" --> hier.

Samstag, 17. Juli 2010

Monika Müller - Battle Post - Bericht VI - Fertig und jetzt alle nach Baden-Baden zur Vernissage (18.7.2010 - 11 Uhr)

Monika Müller teilt mit:
Battle of the Battertfelsen. Fertig. Ansicht und Details.

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Der Battert (Monika Müller) und Der Grillierer (Christian Duss)
in der Ausstellung
Wie immer, Klick auf die Aufnahmen zeigt eine vergrösserte Ansicht

    

Die Künstlerin Monika Müller hat nun 6 Beiträge innert 7 Tagen “geliefert”, wofür wir uns herzlich bedanken. Sie hat einen Entstehungsbericht ihrer Arbeit veröffentlicht, der nicht alltäglich ist. Es war spannend, die Entwicklung verfolgen zu dürfen.
Nachstehend geben wir ein letztes Mal die Angaben zur Ausstellung in Baden-Baden und würden uns freuen, wenn die Gelegenheit wahrgenommen wird, alle Arbeiten live zu erleben.
Roger Levy

PS: Vielleicht bekommen wir noch ein paar Bilder von der Vernissage. Wer weiss das schon so genau ;-)

PS: Der Grillierer von Christian Duss liebt es auf Reisen zu gehen. Im Oktober 2009 haben wir dazu ein Video erstellt. Hier


//Links//
… und um was geht es überhaupt?

MONIKA MÜLLER stellt zusammen mit CHRISTIAN DUSS aus, in der GESELLSCHAFT DER FREUNDE JUNGER KUNST
Altes Dampfbad Marktplatz 13, D-76530 Baden-Baden

Titel: DIE ANSCHWELLENDEN AUSSICHTEN DES HOLZFÄLLERS

von bis: 18. Juli bis 5. September 2010
Vernissage: Sonntag 18. Juli 2010, um 11 Uhr
Es spricht Kassandra Becker
Geöffnet Di - Fr 15 - 18 Uhr und Sa - So 11 - 17 Uhr
Link: www.gfjk.de

Monika Müller im kulturtv.ch --> hier
Kassandra Becker im kulturtv.ch --> hier

//Links Ende//


… und ganz zum Schluss gibt es “das Gesicht” zur Arbeit:


Monika Müller in Luzern


Montag, 9. März 2009

UnLive: Alpineum Produzentengalerie an der UND 4 in Karlsruhe - Bericht V

Einsichten 1

Tja, Mittwoch... da fand die Eröffnung der Art Karlsruhe statt, hier in der Nancyhalle fand gar nix statt, und bei mir im Kopf eigentlich auch nicht... Batterieleer, Adrenalin verbrutzelt...

Dieser Blick

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zeigt den gewöhnlichen Kassenandrang an diesem Tag.

Vielleicht ist die Ruhe mal ein guter Moment, sich in Ruhe anzuschauen, was wir hier eigentlich zeigen.

Wie schon mal angetönt, haben wir unsere KünstlerInnen in eine Boden/Raumarbeit- und in eine Wand-/Flacharbeit-Fraktion unterteilt.

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Als Räumlicher kam als erster der Christian Duss zum Zuge.

Auf der anderen Seite der Raphael Egli.

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Leicht subversiv hat sich der Christian auch noch die Wand gehängt, und somit unser schönes, allerschönstes Konzept des fliessenden Wechsels ausgehebelt – eine Herausforderung, welche wir nur zu gerne annehmen, der wird sich noch wundern!

Zeit vielleicht auch, sich mal über die Disposition einige Gedanken zu machen.

Wir hatten ja ursprünglich schon ein beklemmendes Gefühl, kommt man als Schweizer daher, und das erste, was man tut, ist sich ein Gebirge von Stellwand hinzupflanzen.

„Die Schweizer haben’s halt gern eng“.... hmm, ich habe da mal ein Panorämchen zur Übersicht gebastelt, darauf sieht man unsere drei Besucher des Tages.

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Weiters erkennt man auch die doch gar nicht so sublime Einflussnahme dieser Massnahme auf unser Umfeld. Alle anderen Präsentationen haben sich dann gleich auch noch in diesen schiefen Winkel gestellt. Karl Friedrich war ja gar nicht so anders unterwegs, als er diese Stadt angelegt hat.

Ja mei, so geht dann halt auch mal ein Tag vorbei.

Um Mitternacht schaute dann die frisch ausgeschlafene Monika Müller vorbei – ein unmissverständliches Zeichen an Christian Duss, dass er jetzt die Wand freizugeben hat.

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Für sie und Christian Herter jedoch einfach der Auftakt zu einer langen Nacht.

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Am Boden erkennt man einen Schlachtplan und Bestandteile des Metzgerwerkzeugs, welches die Nacht sezieren wird.

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Ein letzter müder Blick von uns – Christian Duss und mir – zurück, und ab geht’s heim.

Natürlich haben wir versucht, noch ein Bierchen zu finden, aber schon nach dem ersten missglückten Versuch, brachen wir das Projekt ab und gingen schlafen – seit Samstag wieder das erste Mal eine Matratze, inklusive Ausschlafoption.

Aussichten

Frisch ausgeschlafen, bekam ich erst ein Auge dafür, wir welch herrlichen Verhältnissen wir wohnen. Wie das Gästebuch schon verspricht, bei Jens wohnt es sich gut!

Als wir einzogen, hat er den Ofen

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extra mit Holz eingefeuert, dass unsere Stube mit Wohlgeruch erfüllt ist, das war schon was!

Christian war schon lange weg, er ging mal schauen, ob Monika und ihr Christian gegebenenfalls noch Hilfe benötigen könnten – ich schenkte mir zwei Stunden des Rentnerdaseins und begann zu flanieren.

Zuerst genoss ich die Aussicht über Sydney

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und besprach mit dem netten Pförtner vom Katzenportal

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die aktuellen Lottozahlen und das Wetter. Er meinte, das bringt heute nix, er bleibt dann mal gleich im Bett. Nun recht hat er.

Gedankenverloren schritt ich durch die Küche

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und, naja, man ist halt Mensch, was raus muss, muss raus (nur böse Zungen behaupten, dass dies ebenso gut auch für diese/meine Berichte von der UND gelten könnten. Aber die würden eh nicht so weit lesen), so ist das halt.

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Das Rentnerdasein ist ganz schon mein Ding, das habe ich gleich gemerkt. Die Nancyhalle liegt ja gleich am Zoo, also wieso nicht gleich diesen zu Besuchen, wie es sich für uns graue Panther auch gehört. Natürlich im Real-Rentner-Style, wir haben ja kein Geld, immer schön über den Zaun gesperbert.

Zuerst besuchte ich die Flamingos.

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Mir wurde ja gesagt, dass diese keineswegs einfach so Pink sind, sondern dass diese Färbung von der krabbenreichen Ernährung dieser Viecher herrührt. Nun, da sich kein Zoo um artgerechte Ernährung kümmert (meine Gedanken schweiften kurz zur Wolfsbräu), müssen diese halt Karotten picken, damit sie schön rot bleiben.

Lecker ist anders, denken die sich wohl.

Ich ging dann mal weiter, kann mich ja nicht um alle persönlichen Schicksale kümmern. Dann waren da noch die Elefanten – jaja, die Elefanten, da liesse sich sicher auch ganz viel sagen.

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Später sah ich auch noch Lamas.

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Abgesehen davon, dass wesentliche Werke der Filmkunst von ihnen produziert wurden und auch abgesehen von ihrem wunderbar fluffigem Fell: ihre Eigenart, als extremste Äusserung ihrer Aggression die Bedränger anzuspucken macht sie zu gleichen Teilen angsteinflössend wie respektabel. Hat sich wohl auch der Dalai Lama gesagt, als er diesen Namen wählte.

Was sich der Pontius Benedikt gesagt hat, weiss ich jetzt nicht so genau, aber vermutlich kommt er aus Bad Tölz.

Aber am schönsten war mein Tag, als ich eine kleine Gruppe (Herde?) von drei Bauser-Kranichen beobachten konnte, welche sich alle Zeit der Welt nahmen, um zu äsen.

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Ich bewunderte dieses anmutige Schauspiel etwa eine Stunde lang, und ging dann weiter.

Einsichten 2

Um halb Elf traf ich dann wieder auf der UND ein, die Rückseite von der Monika war schon mal bereit.

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Die Vorderseite

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gab sich bedeckt, aber schien auch schon weit gediehen zu sein.

Nun, soviel sei gesagt: Punkt 14 Uhr war die Installation von Christian Herter und die Zeichnung von Monika bereit, und die beiden ebenso, für’s Bett.

Morgen mehr....

Der HofBerichtErstatter mit 3 Augen aus Karlsruhe: Stefan Meier (Anm.d.Red. wir haben seine Sichtweise erweitert).

Zum "gestrigen Artikel" --> hier.

Montag, 25. Oktober 2010

ALPINEUM Produzentengalerie Luzern: Christian Duss und Jeroen Gell – Die Vernissage (Video)

Luzern, 8. Oktober 2010

 

Noch bis zum 6. November 2010 zeigt die ALPINEUM Produzentengalerie in Luzern Arbeiten von Christian Duss und Jeroen Geel.
Wir zeigen die Ansprache von Stefan Meier zur Eröffnung (8.10.2010).

 


Weitere Infos zur Ausstellung –> hier
Homepage der Galerie –> hier
Homepage von Jeroen Gell –> hier

Donnerstag, 5. März 2009

UnLive: Alpineum Produzentengalerie an der UND 4 in Karlsruhe - Bericht IV

 

Aussichten 1

Schon um 15.45 kamen wir wieder zurück von der Sauna.
Wie unserer Saunatuchtrockenstange entnommen werden kann, erreichte diese unterdessen die maximale Bewertung: 6 von 6 möglichen Saunatuchpunkte!.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Noch gute drei Stunden bis zur Eröffnung. Also wieder ab in die Brauerei Wolf. Heute gäbe es Schweinshaxen mit Krautsalat! Leider herrscht rigide Küchendisziplin. Warm Essen nur mittags und von 17.30 bis 18.30. Hmm, da muss man sich fügen, Bier ist ja zum Glück schön kühl, und die Flammkuchen und Pizzen sind laut ihrer Definition nicht warm, endlich.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Von Links nach rechts erkennt man ein Apfelschorle, das Pilz und leckere, wenn auch ein bisschen liebliche – menno, Namen vergessen, dabei so oft schon zur Bestellung genannt.

Unter Kunstfreunden ist auch immer gerne ein Thema, mit was wohl Marcel Duchamp seine Brötchen verdient habe. Nur mit Schachspielen wurden bisher nur sehr wenige reich. Im Wolfsbräu gibt es Indizen, dass er einer kommerziellen Ausschachtung seiner Konzepte durchaus nicht abgeneigt war.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Ach, jetzt fällt es mir wieder ein: Kräusen-Bier heisst es!

Im direkten Vergleich mit dem Pils sieht man gleich, dass dieses eher in kleinen, bedächtigen Zügen langsam genossen wird.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Bis um 17.30 hatten wir dann unseren kalten Speisen verinnerlicht, worauf sich Christian Duss dann doch noch die Schweinshaxe genehmigte – auch diese hat wohl gemundet.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Einsichten

Während wir uns labten, nahm sich die Sonne die Freiheit, noch in aller Ruhe unsere Ausstellung zu besichtigen.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Punkt 18:34 waren wir dann zurück, und am Start, abwechselnd holten wir die interessierten Besuchermassen, und führten sie zu uns.

Dabei konnten wir vor allem zwei phänomenale und –logische Beobachtungen machen:

- Der arme Kletterer von Christian Duss durchlebte mehrere Höllen, nicht nur, dass er mit Pfeil im Steiss die Leiter besteigen muss. Dauernd wurde ihm mittels Teleobjektiv des allerwertesten Rille gescannt.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

Im weiteren Verlauf dieser Observation wurde er dann einer Gesichtskontrolle unterzogen, mit anschliessender Begutachtung, ob denn noch alles im Schritt in Ordnung wäre. Auf dem Bild sehen wir die Künstlerin Anna Kolodziejska, von welcher wir dann im Oktober/November eine Ausstellung im „OT, Raum für aktuelle Kunst“ besuchen können. Die Freude war gegenseitig, dass Luzern eine Strahlkraft bis Karlsruhe hat, damit man sich unter ihrem Zeichen hier zusammenfindet.

- Das zweite Phänomen hatte ähnliche Peeping-Ursachen.

Ein grosser Anteil unserer Besucher zupften jeweils an der Schraube rum, welche den Eingang zu unserem Lager versperrt.

Darauffolgend jeweils die Frage, ob man da rein gehen kann. Klar kann man, Besucher sollten aber nicht.

Nur darum hier, und somit weltweit exklusiv Einblick in das wohl weltweit schönste Fachwerkbilderlager.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

 

Aussichten 2

Während der Eröffnung hat das Laborteam des Kaskos regelmässig performed, im Damenklo. Eine Gelegenheit zur Erforschung von unbekanntem Terrain, welche ich mich natürlich nicht entgehen liess.

Zuerst wurde ein Knie präsentiert,

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

nach einem Weilchen ging ein netter Herr umher, und zeigte einer Auswahl des Publikums gar wunderliches.

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

In einer Hautfalte seiner Innenhand versteckte sich das Mondkalb gar schüchtern, weswegen auch dieses auch nur ganz leise besprochen werden durfte. Darauf kam der Herr mit dem Knie wieder zur Tür herrein, und murmelte was. Ich fragte die Journalistin zu meiner, was er wohl sagte, ich verstand „ach der Winter kommt“. Was sie in etwa gleich empfand... Unsere Recherchen ergaben, dass es „Martin Winterkom“ hiess. Aha, Audi und Entlassungen... Fakten, die ich natürlich nicht hier aus dem ff zitiere, sondern, weil ich ihn fragte. Eine Befragung, die aufzeigte, dass er sogar in amouröser Beziehung mit der Druckwerkstatt Olten steht, welche wir wiederum schon als nächstes bei uns in der Alpineum Produzentengalerie präsentieren, zurück daheim in Luzern.
Die (deutschsprachige) Welt ist schon klein.

Später hatte ich noch das Glück, mit Peter Weibel den Leiter des ZKMs zu treffen, auf meine Vorstellung hin sagte er: „Jajaja, die Produzentengalerie, eine schöne Präsentation“ und ging davon – was in meinen Ohren sich aber eher wie „Lass mich in Ruhe“ anhörte. Worauf ich im laut nachrief. „Interaktivität beginnt im Kopf!“ – oder noch was viel intelligenteres hätte ich gerne gesagt, wäre ich nicht paff gewesen. Und dabei wollte ich eigentlich nur einen gratis Katalog zu der aktuellen Ausstellung über den Bistrotfotografen von Paris. Aber weil er nicht nett war, gibt’s jetzt auch keine Werbung – aber der Katalog, oder eher Künstlerbuch, ist super. Darum nun: kein Link (Interaktivität beginnt im Kopf!)

In dieser Weise ging es dann weiter, bis Mitternacht. Worauf wir mit unseren Platznachbarn, PaulSchwarzLopez im Auto nach Hause fuhren.

Daheim waren wir aber kaum müde, weswegen wir wieder losziehen mussten. Bis wir eine Bar fanden. Ein einzigartiges Erlebnis, leider hatten wir wiedermal keine Kamera dabei, weswegen nun sogar Handyfotografie wiedergegeben werden muss. Somit noch autentischer wie anhin, weil echt verpixelt, aber dadurch auch sehr unserer Verfassung entsprechend ein kleiner Einblick. Natürlich haben wir wieder herrlichem Bier zugesprochen (D2_10). Natürlich blieb es nicht bei einem.

Auf dem Weg zum Klo fand ich dann noch ein hervorragendes Plakat

ALPINEUM Produzentengalerie in Karlsruhe

könnte wohl für einige Berliner als Anreiz dienen, aber sonst finde ich: die beste Präventionskampagne die ich je gesehen habe!

Irgendwie kamen wir dann aber doch noch ins Bett.

Wieder hiess es für uns Abschied nehmen, wir hatten das Atelier von Eva im Hinterhaus zu verlassen. Mit einem weinenden Auge zogen wir zu Jens, wo uns ein Leben in Luxus winkt: Dusche, Küche, Holzheizung, einfach alles, und vermutlich sogar eine Katze, den Türchen nach zu schliessen.

Dazu aber vielleicht morgen mehr...

Der HofBerichtErstatter vom kulturtv.ch aus Karlsruhe: Stefan Meier