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Donnerstag, 11. August 2011

Nina Stähli - Stock und Change beim Zollhaus Zug - Eine Intervention (Video)


Die Künstlerin Nina Stähli bewegt sich zur Zeit in der Schweizer Kleinstadt Zug im öffentlichen Raum und baut Handelshäuser. Zug, eine Stadt, die aus Steuergründen oft von global tätigen Unternehmen benutzt wird, steht also für Handel und Kommunikation hinter dem Vorhang. Stähli dringt in diese Welt ein und öffnet Tür und Tor, macht den Handel transparent.
Sie fordert Passanten und Freunde auf, mit ihr zu handeln (noch bis 12.8.2011, jeweils ab 16:00 Uhr). Wer einen "wertvollen, persönlichen Gegenstand" vorbei bringt, kann mit ihr handeln und wird mit "Stähli-Gold" entschädigt, falls das Geschäft zu Stande kommt.
Die erhandelten Gegenstände werden am 17. August 2011 anlässlich einer Vernissage erstmals in der Altstadthalle Zug gezeigt.
Die Ausstellung findet im Rahmen von Genova - Zugo statt. Dabei sind weitere KünstlerInnen wie z.B. Johanna Näf.

Nina Stähli Homepage
Nina Stähli im kulturtv.ch hier (2007)
Weitere Informationen hier
   

Creative Commons Lizenzvertrag
Nina Stähli - Stock & Chance – Ein Video von Roger Levy steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.5 Schweiz Lizenz.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Besuch bei Nina Stähli

Nina Stähli - Original

Aber das ist nicht das einzige, was ich nach Hause gebracht habe. Doch dazu mehr in den nächsten Tagen.

 

Link zu Nina Stähli --> hier.
Alles zu Nina Stähli im kulturTV.ch --> hier und hier (ein Gespräch)

 

Montag, 8. August 2011

AusGehTipp: Nina Stähli arbeitet im öffentlichen Raum, erstellt Handelshäuser in Zug, geht den Tauschhandel ein und zeigt das Ergebnis ab 17. August 2011 – ab 18 Uhr in der Altstadthalle (zusammen mit weiteren KünstlerInnen)

Nina Staehli - Zugo Genova - Handelsstadt

Stock & Change im Zollhaus Zug

Vom 8.-12. August Nina Stähli ihre Handelshäuser im Zollhaus Zug.
Zudem hat sie echtes Zuger Gold gestaltet und gegossen. Bringt einen für Euch wertvollen und persönlichen Gegenstand und tauscht diesen gegen einen limitierten Staehli-Goldbarren ein. Die Objekte des Tauschhandels wird während der Ausstellung Zugo/Genova gezeigt.

Tauschhandel Öffnungszeiten
Zollhaus am Kolinplatz in Zug mit Nina Stähli
Montag 8. August bis Freitag 12. August
jeweils von 16.00 – 19.00 Uhr

Ausstellungs-Öffnungszeigen
Vom 17. bis 21. August 2011 wird die Zuger Altstadt mit innovativer zeitgenössischer Kunst bespielt.
Mit dem Anspruch, den kulturellen Austausch zu fördern, werden 12 KünstlerInnen aus Genau und Zug auf Einladung der Stabstelle Kultur neue Kunstwerke im öffentlichen Raum schaffen. Die Werke beziehen sich direkt auf die Gegebenheiten der Interventionsorte in der Altstadt.

Vernissage: 17. August 2011 – 18 bis 22 Uhr
Altstadthalle Zug, Unter Altstadt 14, 6300 Zug
Besichtigung der Werke
, anschliessend Filmvorführung (Film von Michel Kiwic zum Entstehungsprozess der Kunstwerke)

Nina Stähli Homepage
Nina Stähli im kulturtv.ch hier (2007)

Montag, 9. Februar 2009

Berlin gruesst Luzern, mit Fahrrad, Herz und Worten

Berlin gruesst

Oder einfacher. Ich habe einen Gruss von Nina Staehli aus Berlin erhalten.

Alles zu Nina Stähli im kulturtv --> hier.
Alles zu Nina Stähli im kunsthalle luzern-Blog --> hier.
Nina Stähli Homepage und Projekte --> hier und hier.

Freitag, 30. November 2007

Nina Stähli, mein Schwanz und keine Worte

nina - fuchs - ohne worte
Klick aufs Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht

... eben, ganz ohne Worte.

Mehr zu Nina Stähli hier und hier und noch mehr hier.

 

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Montag, 23. April 2012

AusGehTipp: Kunsthalle Luzern – Nina Staehli – Ein Fest für Yoshi + Moshi – Performance Art (4. Mai 2012 – 20:30 Uhr)

Ein Fest fuer Yoshi   Moshi

Eine Performance mit dem mehrteiligen Skulpturenzyklus «Yoshi + Moshi» von und mit Nina Staehli

Live-Videostream mit improvisiertem Schauspiel und Musik nach Textcollagen frei nach Thomas Bernhard und Voltaire.

SchauspielerInnen: Simone Schwegler, Fabian Röthlisberger, Gerry Weber, Nadine Martig mit Musik: Bernhard Wagner

Eintritt frei / Austritt mit Hut

Links:  
Nina Stähli – Homepage hier
Kunsthalle Luzern hier
Nina Stähli im kulturtv.ch hier
Nina Stähli im kulturtv.ch 2007 hier
   

Dienstag, 5. Juni 2007

Charles Bukowski, Nina Stähli und das Austräumen



Vor kurzem habe ich Nina Stähli für einen VideoDreh in ihrem Atelier besucht. Dabei habe ich ein Buch von Charles Bukowski entdeckt. Ei,ei,ei, wer kennt diesen grossartigen Schriftsteller noch. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich von ihm aktuell irgendwo noch ein Buch entdecke.


Tag(s): charles bukowski nina staehli stähli bücher kulturtv kultpavillon

Donnerstag, 13. September 2007

Nina Staehli in Berlin - touching heroes

nina

Lang ist's her, dass ich mit Nina Stähli arbeiten durfte. Der Grund ist ganz einfach. Sie hat Ihre Metzgerei Arbeitsstätte für ein paar Monate nach Berlin verlegt. Immer wieder schreibt sie mir allerdings, teil mir Neuigkeiten mit. Es geht nicht mehr lange, dann wird sie wieder in ihrem Atelier in Cham/Zug sein und ich bin sicher, sie wird vieles Berichten können. Hoffentlich auch vor der Kamera oder in einem Podcast.

Heute fand in Berlin eine "KunstAktion im öffentlichen AussenRaum" statt, in Berlin. Gerne wäre ich dabei gewesen, doch meine PortoKasse ist einfach leer, leerer gehts gar nicht. Aber eben, s. oben, sie ist ja bald zurück.

Wer ihre Arbeiten in Berlin besuchen will, hier die nötigen Daten:

Atelier Kanton Zug
Gipsstrasse 3
D-10119 Berlin
und nähere Auskünfte gibt es hier: Tel/Fax +49 30 283 90 456
(bitte keinesfalls unangemeldet vorbei gehen)

Das Gespräch (Video) mit Nina Stähli gibt es --> hier.
Ihre Homepage befindet sich --> hier.
Ein pdf zu ihrem aktuellen Wirken befindet sich --> hier.

... und ihr geheimes Thema ist:

nina_in_berlin

(z.Zeit in Berlin)

Warum Bukowski? auch klar --> hier, oder?

 

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Samstag, 16. August 2008

Fotos, Gesichter und Gesichtssinn - Gedankengänge


Jeder kennt die Situation der Begegnung. Die einen Gesichter sind einem auf Anhieb lieb, andere stossen mehr ab. Hier spielt der Gesichtssinn. Dieser eher unbekannte "Sinn" ist für einen Menschen wie ich, der viel mit verschiedensten Menschen zu tun hat, sehr wichtig. An dieser Stelle möchte ich besonders den Punkt der Aufnahme betonen, rein visuell, also nicht verbal.

Ich unterscheide sehr stark zwischen Filmaufnahmen und dem Fotografieren. Beim Filmen habe ich direkt noch nie jemanden getroffen, bei dem ich sagen würde, dass er/sie "filmogen" ist. Ganz anders beim Fotografieren. Ich entdeckte immer wieder Gesichter, die in der Lage sind, auf jeder einzelnen Aufnahme eine Geschichte zu erzählen. Ich halte dann die Papierkopie lange in der Hand oder starre regelrecht auf den Bildschirm und kann mich kaum satt sehen. Das Bild spricht mit mir, teilt mir vieles mit, oft auch ganz persönliches, dass ich nie jemandem mitteilen würde. Zwischen den Aufnahmen und mir entsteht eine Intimsphäre. Ich möchte nicht von Sucht sprechen, aber es gibt tatsächlich Männer und Frauen, die ich unaufhörlich "ablichten" möchte. Ich fühle mich zu ihnen hingezogen.

Natürlich entstehen die Fotos in Situationen, die einmalig sind, wie jede Situation eigentlich. Aber ich war dabei, darf den Moment endlos weiter geniessen, egal ob positiv oder negativ.
Interessant ist, dass es oft Menschen sind, die in der Öffentlichkeit nicht unbedingt als besonders attraktiv oder erotisch wahrgenommen werden. Für mich sind sie das Direkteste der möglichen "Du's".
Auffallend für mich ist auch, dass diese Menschen immer sehr gut zur Umgebung korrespondieren. Obwohl sie im Vordergrund sind, verlassen sie ihre Umgebung, die Umwelt nie. Ich nehme ein solches Bild als harmonisch wahr.

Beispiele meiner "geliebten" Köpfe sind die Künstler und Künstler Heinrich Gartentor, Meinrad Feuchter, Wilfried von Gunten, Niklaus Lenherr und seit kurzem die Künstlerin Monika Müller sowie Nina Stähli und meine Frau.

Ich habe hier bewusst nicht alle aufgezählt und veröffentliche auch die wenigsten Aufnahmen. Ich muss ja auch noch meine kleinen Geheimnisse haben, oder so ...

Alles zu Heinrich Gartentor im kulturTV --> hier.
Alles zu Meinrad Feuchter im kulturTV --> hier.
Alles zu Wilfried von Gunten im kulturTV --> hier.
Alles zu Niklaus Lenherr im kulturTV --> hier.
Niklaus Lenherr im kunstpanorama, die Kunsthalle Luzern --> hier.
Monika Müller im kulturTV --> hier.
Nina Stähli im kulturTV --> hier.
Nina Stähli im kunstpanorama, die Kunsthalle Luzern --> hier.

Donnerstag, 20. September 2007

Ich habe einen Koffer in Berlin stehn (schon gesehn?)

Nina Staehli in Berlin

Schön wär's! Aber ich habe eine Freundin in Berlin, Nina Stähli. Das ist noch viel schöner. Natürlich rein platonisch und auf der Ebene künstlerischer Zusammenarbeit, Padron, bloggerischer Tätigkeit. Aber immerhin hat sie mich heute mit der "Leitung Kuschelgruppe" bekannt gemacht.

Ansonsten scheint bei ihr alles i.o. zu sein, wenn ich mal davon absehe, dass sie Mails, die für mich bestimmt sind, an eine andere Adresse verschickt. Naja, es war wenigstens ein Ort, wo mann/frau mich durchaus auch mal kennen lernen könnte/dürfte/sollte. Mehr sag ich nicht dazu.

Ende Monat wird sie das Zuger Atelier in Berlin verlassen/räumen und sich an die Prinzen machen, Pardon, Prinzenallee ziehen. Dort bis zum Ende ihrer Tage, schon wieder falsch, bis zur Rückkehr nach Cham/Zug in good old Switzerland verWeilen/verBleiben/verArbeiten/verSchreiben.

Da ich nicht weiss, wieviel ich aus ihren Mails bloggen darf, mache ich mit meinem Stähli-Bericht für heute Schluss, allerdings nicht ohne ihre AbschlussBemerkung: "bald kommt eine neue geschichte..." hinaus zu posaunen - tätä,täta,tätä ...

 

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Montag, 21. März 2011

AusGehTipp: Nina Staehli – Ruby Dean and the White Silence (Billing Bild Galerie Baar – Vernissage: 31.3.2011)

Nina Staehli - Ruby Dean - 2010
© Nina Staehli / Ruby Dean / Acrystal Mixed Media, Höhe 41cm

wer Nina Stähli
was Kunstausstellung:
Ruby Dean and the White Silence
vernissage Donnerstag, 31. März 2011
18 bis 20 Uhr
von – bis 31. März bis 1. Mai 2011
apéro Sonntag, 3. April 2011
14 bis 17 Uhr
finissage Sonntag, 1. Mai 2011
14 bis 17 Uhr
hinweis Die Galerie bleibt über die Ostertage geschlossen
hinweis 2 Nina Staehli ist an den Anlässen persönlich anwesend.
weitere hinweise Billing Bild Galerie –> hier
homepage Nina Staehli –> hier
nina Stähli im kulturtv.ch hier (2007) und hier (2007/2008)

Mittwoch, 26. September 2007

Das volle Paket aus Berlin

nina_post_aus_berlin
(Klick aufs Bild zeigt eine vergrösserte Ansicht)

Da hat ja die Post einige MegaByts in den Briefkasten gelegt und das alles per Luftpost. Nach eingehender Kontrolle konnte ich aber vor unserem Haus keine Bremsspuren eines Flugzeugs entdecken. Wie das wohl geLaufen ist? Ob Bukowski das Spiel in der Hand, oder umgekehrt, hatte?

Egal.

Hauptsache, die "touching heroes" sind gut gelandet und werden jetzt von mir genossen. Danke Nina Stähli. Kommentare von mir dazu gibt es nur persönlich. Es muss ja nicht immer alles gleich geblogt werden, oder so ...

Nina im kulturTV.ch --> hier.
Nina im kunstpanorama --> hier (Video aus dem Atelier).

Samstag, 24. März 2012

Nina Stähli zieht um ... (und eine versteckte Einladung)

nina

... von da nach dort und hat mir ihre letzte SchaufensterAusLage übermittelt. Ansonsten ist sie aktiv, in Sachen <<A Feast for Yoshi & Moshi>>. Mehr Infos gibt es hier.

Nina Stähli im kulturtv.ch hier und hier
   

Dienstag, 19. Februar 2008

Ein nie stattgefundenes Gespräch, oder doch?

Das belauschte Gespräch
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

So was kommt nach 3 Stunden Gespräch mit der Schweizer Künstlerin Nina Stähli heraus. Wir sind gespannt auf die Fortsetzung.

 

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Donnerstag, 26. September 2013

Re:Public Domain - Die Welt vor 70 Jahren gehört dir! (Mehr als eine Veranstaltung!)

16 Künstler, 100GB gemeinfreie Werke, 4 Veranstaltungen

Im Herbst 2013 veranstaltet Dock18 mit Partnerinnen wie Wikimedia Schweiz und Migros Kulturprozent vier Veranstaltungen unter dem Titel Re:Public Domain in der ganzen Schweiz. 16 Urheber sind eingeladen ihre Bearbeitungen von Public Domain Materialien vorzustellen.

70 Jahre nach dem Tod eines Urhebers werden dessen Werke gemeinfrei. Öffentliches geistiges Eigentum gehört dann dem Bürger und überhaupt jedem Einzelnen. Dazu gehören u.a. sämtliche Malereien von Paul Klee, Fritz Baumann, El Lissitzky, August Deusser und Grant Wood, alle Bücher und Texte von James Joyce, Stefan Zweig, Robert Musil und Sophie Hämmerli-Marti.

Dock18 Institut für Medienkulturen der Welt beschäftigt sich seit 4 Jahren mit der radikalen Aneignung der Vergangenheit durch Neuinterpratation. Zusammen mit Künstlerinnen und zeitgenössischen Autorinnen versuchen wir neue Zugänge zum geistigen öffentlichem Eigentum unserer Welt von gestern zu entdecken.

Die grösste Veranstaltungsreihe der Welt rund um unser kulturelles Erbe zwischen Kino, Ausstellung, Konzert und Labor. Mit IOIC feat. Bit-Tuner & IOKOI, Feldermelder, So:ren Berner, Bruno Schlatter, Eisentanz, Zopfi, Stahl, Marc Lee, Vadim Levin, Fablab Zürich, Ableton User Group, Thomas Hartwig, u.v.a. (Siehe Künstlerliste im Anhang).
 
Das Publikum erwartet verschiedenste zeitgenössische Bearbeitungen und wird direkt angesprochen die künstlerischen Format zu nutzen, durch Siebdruckstation, eine Schreibstube für Väter, einen Remixwettbewerb (Swiss Re:Public Domain Remix Award), sowie interaktiven Installationen, Filmvertonungen, Performances, 3D Prints, u.v.m. Das Ticket (15 CHF) berechtigt zum Eintritt an alle 4 Veranstaltungen in Aarau, Genf, Zürich und Bern.

An den einzelnen Veranstaltungen sind jeweils alle Künstler beteiligt. Die Ausführung ist unterschiedlich: Während uns in der Roten Fabrik eine ganze Nacht erwartet, gibt es im Forum Schlossplatz Aarau eine Matinee mit Brunch, vom Kulturbüro Genf ausgehend eine Wanderung in die Wälder des Monte Saleve (wo Robert Musils Asche von seiner Frau 1942 verstreut wurde) und den Abschluss bildet eine Show im Grand Palais Bern, wo auch der diesjährige Swiss Re:Public Domain Remix Award vergeben wird.

Neben der Ausstellung historischer Originale (Hans Hippele, Erich Wendelstein, Germaine Dulac, Robert Katscher) werden Kopien und Digitalisate zum Ausgangspunkt für die Bearbeitungen durch die eingeladenen Autorinnen. Filmvertonungen von IOKOI & Bit-Tuner, sowie Eisentanz nach Filmen von Germaine Dulac, Marc Lee passte seine Meta-Inspirationsmaschine für die Suche nach Public Domain Werken an. Der Musiker Feldermelder verarbeitet die Werke von 365 Autoren zu einem 50minütigem Soundteppich. Claudio Zopfi und Christoph Stähli zeigen Applikationen, über die Musik neu editiert werden kann. Hartwig Thomas stellt in einer Nacht & Nebel Lecture eine mathematische Theorie von Felix Hausdorff vor und nach. Bruno Schlatter zeigt eine Filmbearbeitung nach Herbert Selpin sowie Bildbearbeitungen nach Arnold Genthe. Vadim Levin versucht Kontakt mit dem russischen SF-Autor Alexander Beljajew herzustellen. Erwin Posarnig produziert Slogan Sticker. Die D18 Edition und Greyscalepress publizieren eine Krypto-Buchpublikation nach Robert Musil. In einer Schreibstube kann Sophie Hämmerli-Marti’s Buch Mis chindli von Vätern neu editiert werden. Fablab Zürich bildet eine Skulptur von Hans Hippele dreidimensional nach und die Ableton User Group erstellt Remixes in Live Track Raids. Im Public Domain Shop sind mehrere Artikel erhältlich, darunter auch der Ulysses MP3 Player. Bereits letzes Jahr haben 24 Künstler die maschinell übersetzte, veränderte und gesprochene Ulysses von James Joyce vertont.

Kuratiert werden alle Veranstaltungen von Mario Purkathofer und Daniel Boos.


Daten der vier Veranstaltungen:
19.9.2013   Walk Kulturbüro Genf (Workshop an der OpenKnowledge Conference)
27.9.2013   Night Rote Fabrik Zürich
20.10.2013 Matinee Forum Schlossplatz Aarau
23.11.2013 Show Grand Palais Bern

Künstler und Installationen

  • IOIC feat. Bit-Tuner & IOKOI - L’Invitation au voyage - Filmvertonung nach Germaine Dulac, 40min

  • So:ren Berner - Mobiles Siebdruckstudio - Textilien, T-Shirts und andere Untergründe mitbringen zum Bedrucken mit Motiven von Annemarie Schwarzenbach, Arnold Genthe und Texten nach Robert Musil.

  • Eisentanz - La coquille et le clergyman - Filmvertoung nach Germaine Dulac, 20min

  • Vadim Levin - Geisterinterview - Performance/Installation nach Alexander Beljajew

  • FabLab Zürich - Nach dem Badende - 3D Print nach einer Skulptur von Hans Hippele

  • D18 Edition und Greyscale Press/Tybolibre - netfahcsnegiE enho nnaM reD - Buchpublikation

  • Feldermelder - Echoes from the past - Musikalische Liveshow nach 350 Autorinnen

  • Claudio Zopfi - Partituralyzer -Interaktive Installation

  • Bruno Schlatter -Cinatit -Adaption des Films Titanic von Herbert Selpin

  • Erwin Posarnig -Slogan Sticker -Textfragmente auf Stickern

  • Christoph Stähli - Noisetracks - Mobile Music App

  • Marc Lee - Meta Inspirations Maschine -Interaktive Webapplikation

  • Hartwig Thomas - Paradoxien aus 2 Welten -Nacht & Nebel Lecture nach Felix Hausdorff

  • Cho Linska - Installation - Visuelle Installation/Performance nach Annemarie Schwarzenbach

  • Bruno Schlatter, Cho Linska, So:ren Berner, Mario Purkathofer, Erwin Posarnig - Quotation Poster - Diverse Interpretationen von Bild und Text aus dem Public Domain

  • Ableton User Group Zürich - Ableton User Group Track Raid - Musikbearbeitung, Workshop, Swiss Public Domain Remix 2013

  • Mario Purkathofer (Hg.) und 70 Väter - Mein Kind - Väter schreiben Gedichte und Diaologe über ihre Kinder, frei nach dem Original Mis Chindli von Hämmerli-Marti.

  • Daniel Boos - Openquoteaday - Zitate zum 70.Todestag

   

Partner und Sponsoren

Veranstaltungsorte

  • Rote Fabrik

  • Forum Schlossplatz Aarau

  • Grand Palais Bern

  • Kulturbüro Genf

Was ist der Public Domain?
Unter Public Domain werden frei verfügbare Werke verstanden, wie zum Beispiele Literatur, Musik oder Software. Werke im Public Domain unterliegen nicht oder nicht mehr dem Urheberrecht. Das Urheberrecht für Werke ist zeitlich beschränkt, weshalb alle Werke längerfristig in den Public Domain fallen. Die zeitliche Beschränkung führt dazu, dass die Werke frei genutzt, d.h. vervielfältigt und verändert werden dürfen. Es ist ein Kompromiss zwischen den Interessen der Öffentlichkeit und des Urhebers. In den meisten Ländern ist dies 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers der Fall. Zum Teil gibt es noch kürzere Übergangsfristen, weshalb in gewissen Staaten Werke schon früher im Public Domain sein können.

Montag, 7. April 2008

Der anonyme Blogger in der Oeffentlichkeit

Der anonyme Blogger

Es gibt ihn noch, den anonymen Blogger, der mit seiner Kamera an vielen Orten auftaucht, oft erkannt wird und den doch niemand so richtig kennt.

Am letzten Freitag genoss der Genannte Pedro Lenz in Luzern. Der Berner Schriftsteller und VorLeser begeisterte sein Publikum in einer der letzten Luzerner Originalbeizen, der Reussfähre. Ein toller Abend, der nach mehr ruft, z.B. Videoausschnitte, die diese Woche in diesem Blog erscheinen werden.

Links:
Pedro Lenz --> hier
Reussfähre --> hier
Organisation jablak --> hier
Pedro Lenz im kulturTV --> hier

Obiges Foto ist heute in der Beilage "Montag" der Neuen Luzerner Zeitung erschienen. Gemacht hat es Adrian Stähli.