Donnerstag, 5. November 2009

Philosophie macht Spass - weil sie niemand versteht !? Eine Einladung und ein Aufruf

Philosophieren 

Ein provokativer Titel zu diesem Beitrag. Und doch, er enthält viele Körnchen Wahrheit. Diesem Umstand sollte Abhilfe geschaffen werden. Dazu lädt die IG Kultur Luzern ein:

Einsichten – Der Philosoph im Schaufenster
Philosophieren probieren mit Roland Neyerlin

Das Schaufenster des Kultur-Forums wird im November zur Philosophen-Stube. Zu Gast ist der Luzerner Philosoph Roland Neyerlin. Während einer Woche steht er Passantinnen und Passanten und Besucherinnen und Besuchern als Gesprächspartner zur Verfügung. Die IG Kultur bietet somit für einmal eine etwas andere Form der Beratung. Philosophieren probieren können alle ohne Voranmeldung: Roland Neyerlin wird während 5 Tagen Fragen entgegennehmen und Einsichten in die Philosophische Praxis bieten. Setzen Sie sich in Ihrer Znünipause zum Philosophen, deponieren Sie Fragen oder degustieren Sie am runden Mittagstisch «die Frage des Tages» bei einem Teller Spaghetti.

Wann: vom 9. – 13. November 2009, jeweils 10 – 14 Uhr
Wo: Kultur-Forum, Bruchstrasse 53, Luzern

Roland Neyerlin ist 1952 in Laufen geboren. Er studierte Heilpädagogik, Philosophie und Theologie in Zürich, Luzern und Berlin. Neyerlin ist Mitinhaber der Philosophischen Praxis Luzern, Dozent beim NDS/MAS Philosophie und Management der Uni Luzern und moderiert diverse Cafés philo.

Und was macht kulturtv.ch?
Wir haben auf Facebook und Twitter einen Aufruf veröffentlicht. Damit wünschen wir uns Fragen, die wir Herrn Neyerlin stellen können/werden. Bis jetzt (5.11.2009 / 14:40 Uhr) sind leider erst drei Reaktionen eingetroffen. Schon die Fragestellung scheint ein Problem zu sein, wirklich?
Schreibt uns eure Fragen, damit ihr das Gegenteil beweist, an kultpavillon (at) gmail (punkt) com.
Die Antworten werden, falls wir unsere Kamera in die Hand nehmen, in unserem Blog veröffentlich. Schau’mer’mal.

Das Kulturmagazin Luzern bewegt sich - Die Masse solls richten, oder so

Originale für Alle

Zur IG-Kultur gehört auch das Kulturmagazin Luzern. Für die Dezember-Ausgabe werden alle Zentralschweizer (nur?) Kunst- und Kulturschaffenden aufgerufen, das Titelblatt zu gestalten. Das Motto: Originale für ALLE. Die Auflage soll 5’000 Exemplare betragen. Wenn sich 200 KünstlerInnen melden, so müsste theoretisch jede/jeder 25 Titel gestalten. Je nach Kunstrichtung kann das sehr viel sein. Massenkreativität ist gefordert.

Um die Initiative zu unterstreichen wurde die Kornschütte Luzern angemietet (wer zahlt das eigentlich? oder findet heimliches Sponsoring statt?). Jedenfalls wird hier ein “offenes Atelier” entstehen, wo jeder seine “Originale” gleich vor Ort herstellen kann. Selbstverständlich darf den GestalterInnen über die Schultern geschaut werden.

Wird das jetzt ein KunstHappening, wie sie in den 60er und 70er Jahren beliebt waren? Ich habe komische Bilder in meinem Kopf ;-) Aber wenn ein bald 60jähriger zurück schaut, hat er eben schon viel gespeichert, in seinen Rundungen und Windungen.

Die Daten/Zeiten:
Freitag, 20. November 2009 von 10:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 21. November 2009 von 10:00 bis 20:00 Uhr

Für die Aktion müssen sich teilnehmende KünstlerInnen anmelden --> hier.

UpDate 5.11.2009/22:20:
Bei 20 Minuten-Online habe ich gerade gelesen (Zitat):

3500 Unikate der Dezemberausgabe werden nach dem Zufallsprinzip an die Abonnenten versandt. Die übrigen sollen laut Catherine Huth vor Ort verkauft oder womöglich versteigert werden.
… und mit meinem KunstHappening bin ich gar nicht falsch. Im Artikel steht doch tatsächlich so was ;-)

Mittwoch, 4. November 2009

Kunstmuseum Luzern - Die Eröffnung der Ausstellungen von Valérie Favre und Judith Albert mit Peter Fischer (Video)

Peter Fischer - Valerie Favre
Das Video in YouTubes "HD-Qualität" ansehen --> hier.

Am 23. Oktober 2009 konnte der Direktor des Kunstmuseum Luzern, Peter Fischer, zwei Ausstellungen eröffnen: Valérie Favre "Visions" und Judith Albert "Gezähmtes Licht".
In seiner Ansprache geht er vor allem auf die Arbeiten von Valérie Favre ein. Christoph Lichtin wird dann in einem zweiten Video die Präsentationen Judith Albert's beleuchten.
Die Ausstellungen sind geöffnet bis 7. Februar 2010
Ich habe am gleichen Tag mit Valérie Favre ein kurzes Gespräch geführt. Diese befindet sich --> hier

Zusatzveranstaltungen zu und mit den Künstlerinnen:
Sonntag, 8. November 2009 um 11.00 Uhr
„Von Hexen und Hasen“ – Familienführung durch die Ausstellung „Valérie Favre. Visions“ mit Joëlle Staub und Irene Lussi Fries. Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.
Mittwoch, 11. November 2009 um 18.00 Uhr
Künstlerinnengespräch: Peter Fischer unterhält sich mit Valérie Favre in ihrer Ausstellung.
Anschliessend um 19.30 Uhr im Terrassensaal „Männer und Frauen auf der Kunstlaufbahn“. Podiumsdiskussion mit Valérie Favre, Monica Ursina Jäger, Rémy Markowitsch (Kunstschaffende) und Peter Fischer (Museumsdirektor). Moderation: Silvia Henke (Hochschule Luzern, Design & Kunst), anlässlich der Publikation eines gleichnamigen Forschungsberichts der HSLU, Design & Kunst.
Donnerstag, 19. November 2009 um 17.30 Uhr
Studentenfutter: Rundgang durch die Ausstellung „Valérie Favre. Visions“ von und für Studierende der Luzerner Universität und Hochschulen.
Dienstag, 24. November 2009 um 18.00 Uhr
„Heldinnen, Vorbilder, Feindbilder“ – Werkbetrachtungen und Diskussion mit Brigitt Bürgi. Vor- und Feindbilder prägen unsere Vorstellungen vom (weiblichen) Lebensentwurf. Valérie Favres Werke eröffnen u.a. mit der Kunstfigur „Lapine“ einen idealen Raum, sich gemeinsam mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.
Mittwoch, 25. November 2009 um 17.30 Uhr
Studentenfutter: Rundgang durch die Ausstellung „Valérie Favre. Visions“ von und für Studierende der Luzerner Universität und Hochschulen.

Dienstag, 3. November 2009

Kathrin Racz - artists (in Kenia)

Kathrin Racz - Peterson Kamwthi
peterson kamwathi vor dem grossen bild,  an dem er gegenwärtig arbeitet.**

peterson kamwathi , der von anfang an dazu ausgewählt (und bezahlt) wurde, mich herumzuführen, kommt seinen verpflichtungen getreulich nach. 
wir unterhalten uns immer sehr gut und mit ihm zu diskutieren ist (jedenfalls für mich) bereichernd.

also unternehmen wir einen ausflug aufs land und besuchen, so peterson: "one of the best kenian painter- allen githuka" und zwei künstlerkolonien. bananahill und n'getcha.

Kathrin Racz - Peterson und Allen Githuka
peterson und allen githuka, dessen arbeiten mir tatsächlich sehr gefallen haben, bei der all-african-tätigkeit, handy-informationen austauschen.

unterwegs lädt mich peterson in seine wohnung ein. um ganz ehrlich zu sein, er hat seinen fahrausweis vergessen und möchte natürlich nicht in eine verkehrskontrolle kommen und dann eventuell sogar schmiergeld bezahlen.

"du bist eine der der wenigen leute, die mein atelier zu gesicht bekommen haben".

** die erlaubnis, dieses foto in meinen blog zu stellen, habe ich natürlich eingeholt.


Kleiner Hinweis: Dieser Beitrag hat uns Kathrin Racz am 26.10.2009 zugestellt. Irgendwie ist er unter gegangen. Aber ihre Beiträge haben scheinbar Rettungsringe und so ist er wieder aufgetaucht.

Jenny Holzer per MMS

Jenny Holzer 1

Die gefeierte US-Künstlerin Jenny Holzer hat zur Zeit eine grosse Präsenz in den Schweizer Medien, da sie in der Fondation Beyeler, Riehen bei Basel, einige ihrer Objekte zeigt.

Sunrise ist nun auf den Zug aufgesprungen und “unterstützt” das Projekt, wie es in einer SMS-News heisst. Konkret können 3 TextObjekte kostenlos per MMS abgeholt werden (an 2727 - ART). Ich gehe mal davon aus, dass es mit den anderen Telekommunikationsanbieter nicht funktioniert. Insgesamt wird es 9 MMS-Objekte von Jenny Holzer geben. Was diese dann kosten, geht aus der Newsmitteilung nicht hervor.

Die Idee ist zwar nicht neu aber sicher ein Weg, Kunst an Leute zu vermitteln, so das sie diese auch als solche erkennen, die sonst nie in eine Ausstellung gehen würden.

Und noch ein kleiner Hinweis. Das Gekratze auf dem Foto gehört nicht zur Aktion, sondern zeigt lediglich meinen Schutz des Handybildschirms vor unliebsamen Spuren ;-)

Heimseite der Fondation Beyeler --> hier
Jenny Holzer befindet sich --> hier

Ein Hinweis auf die Ausstellung im SF.TV (Kulturplatz)

kulturplatz vom 28.10.2009

Die Schweiz sagt nein zur Minarett-Initiative und zeigt Minarette - jede Menge (Bastelbogen)

Bastelbogen Minarett-Initiative

Am 29. November 2009 entscheidet das Schweizer Volk über die sogenannte Minarett-Initiative. Wenn ich mir die verschiedenen Gespräche und Diskussionen anhöre/sehe muss ich feststellen, dass es dabei gar nicht um die Minarette geht, sondern um Ängste. Ängste verursacht durch Unwissenheit. Weit ist die Meinung verbreitet, dass die “Türmchen” ein Machtsymbol darstellen und dem Islamismus (Terrorismus) Tür und Tor öffnen.

Es soll doch tatsächlich Leute geben, die sich vorstellen, dass da jemand vom Turm runter ruft: “Greift zu den Waffen und macht die Schweiz zum GottesStaat!”.

Ich will an dieser Stelle nicht weiter auf das Thema eingehen. Aber einen Wunsch habe ich. Liebe SchweizerInnen, bastelt euch mal ein kleines Minarett und überlegt euch dann, wie es in eure ganz persönliche Umgebung passen könnte, oder so …

Link zum Baselbogen (pdf-Datei zum Ausdrucken) --> hier

Ach ja. Wenn jemand sich stört, dass ich im Titel schreibe “Die Schweiz sagt nein …”, dann soll er sich die Aussagen und Reden unserer Politiker anhören. Die sagen das auch immer, obwohl ich mich meistens gar nicht vertreten fühle.

Montag, 2. November 2009

Niklaus Lenherr - Wer ist Roger Levy

 

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "VerBorgen" am 6. März 2009 in der Berner LINKS, Duflon&Racz Gallery sprach der Künstler und freie Kurator Niklaus Lenherr die einleitenden Worte zu Roger Levy. Der in Luzern tätige Blogger und Künstler filmte zwar die Präsentation, doch das geschriebene Wort ermöglicht neue Perspektiven, sagt er.

Noch mehr zu Roger Levy --> hier


AusGehTipp

Roger Levy im Kunstmuseum Luzern - Ein Blog - Ein Museum?
10. November 2009 - 18:00 Uhr


Intimes vor einer grossen Reise

Aufgezeichnet am Ausgangspunkt, dem Badezimmer

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Sonntag, 1. November 2009

Hinter dem Schreibtisch in Luzern oder hinter dem Lenkrad auf der Route 66

Route 66

Das ist hier die Frage, wenn ich mir diese Aufnahme aus dem Jahr 1996 ansehen, als ich mich von Chicago nach Los Angeles bewegte.

Öffentlich-rechtlich oder global? Eine Tatsache

Es gibt KünstlerInnen (in jeder Sparte), die freuen sich, wenn sie mit Bild und Zitat in einer Zeitung erscheinen, auch in einer regionalen.

oder gar im öffentlich-rechtlichen TV, landesweit, über Kabel. Die gleichen sind aber entsetzt, wenn sie im Internet auftauchen.


Oder anders. Es gibt solche, die pflegen den ewigen Schlaf und andere sind hellwach.