Samstag, 17. Oktober 2009

Christoph Lichtin im Gespräch mit dem Kunstkritiker Niklaus Oberholzer - Teil 2 (Video)

Christoph Lichtin und Niklaus Oberholzer Teil 1
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Hier befindet sich der 2. Teil des Gesprächs zwischen Christoph Lichtin, Sammlungskonservator und Kurator im Kunstmuseum Luzern und dem Kunstkritiker Niklaus Oberholzer.

Der erste Teil befindet sich hier.

Freitag, 16. Oktober 2009

Die Knaben der Schoepfung in St. Erhard (Midissage)

Die Knaben der Schoepfung
v.l.n.r. Gallus Bucher - Niklaus Lenherr - Peter Dietschy - Egon Albisser

Die Vernissage zur Ausstellung der 3 Künstler und dem Drucker aus Vitznau fand nie statt, der Schluss ist auf Ende Dezember festgelegt. Was liegt also näher als eine Midissage zu veranstalten. Diese fand gestern (16.10.2009) am Ausstellungsort, dem Restaurant Mostkrug in St. Erhard, statt.

Geladen wurde zum Hören, Sehen, Kaufen und Speisen. Die Ansprache von Gallus Bucher “zur Sache” wird bei uns folgen. Die Unikate können persönlich angeschaut werden, ebenfalls der Griff in den (moderaten) Geldbeutel. Nur das Essen bleibt somit für den Bericht an dieser Stelle.

Normalerweise tauchen bei solchen Veranstaltungen überwiegend KünstlerInnen und Künstler auf. Mann/Frau steht in der Gegend rum, plaudert, hält sich an einem Weinglas fest und sucht nach dem Brot/Käse/Trauben (je nach Saison) Buffet. Nicht so im Falle dieses Anlasses. Freunde, Bekannte, Interessenten tauchten auf und trugen zu einem gemütlichen Abend bei richtigem Speis und Trank bei. Es würde über vieles Gesprochen, nur nicht über Kunst, wenigstens in meinem grösseren Umkreis. Das Soziale spielte hervorragend. Mann/frau stellte sich gegenseitig vor und schwuppdiwupp waren Gemeinsamkeiten entdeckt. Anregende Gespräche entwickelten sich, jeder leistete einen Beitrag aus seinem Umfeld. Aber eben, die Kunst blieb an den Wänden, der Grund für den Besuch bekam eine erweiterte Sicht. Eigentlich fehlte nur noch ein kleines Kammerkonzert, oder so …

Lenherr_Albisser_Dietschy_Bucher



Alle Infos zur Ausstellung, die mit dieser Midissage im Zusammenhang stehen, befinden sich hier.

Christoph Lichtin im Gespräch mit dem Kunstkritiker Niklaus Oberholzer - Teil 1 (Video)

Christoph Lichtin und Niklaus Oberholzer Teil 2
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Es gibt ein neues Buch mit dem Titel “51 Bilder aus der Zentralschweiz” geschrieben von einem Kunstkritiker, der noch die “alten Zeiten” erlebt und auch mitgestaltet hat. Niklaus Oberholzer. Das eine, die Ankündigung eines neuen Buches, bewegt nicht, das andere, die alten Zeiten hat in diesem Sinn nicht mit nostalgischen Gefühlen zu tun. Ich glaube, Oberholzer will mit der Arbeit aufzeigen, wie eine Persönlichkeit im öffentlichen SchreibWesen Stellung zu KünstlerInnen und deren Werken nehmen kann.

Oft wird heute “Kritik” verkauft, aber der Inhalt beschränkt sich auf das Gesehene, geschmückt mit ein paar ergänzenden Worten des/der Kunstschaffenden. Es stellt sich die Frage, ob der “aktuelle” Kunstkritiker lediglich die Funktion der oberflächlichen Betrachtung übernimmt. Kunstkritik soll Kritik sein, am Werk, am Künstler oder an beidem. Kritik muss nicht vernichten, sondern eine persönliche Meinung weitergeben. LeserInnen sollen sich an solchen reiben, indem sie selber das Angesprochene auf sich wirken lassen.

Oberholzer stellt im erwähnten Buch Künstlerinnen und Künstler mit ausgewählten Werken vor. So wie er sie erlebt, wie er sie in Worte fassen, wie er es verantworten kann. Dies geht bis in die Auswahl der Kunstschaffenden hinein. Dabei ist nicht ein memorierendes Buch entstanden, auch kein Nachschlagewerk, obwohl dieser Eindruck durch die Gestaltung schnell entstehen kann, sondern ein Nachlass eines Mannes, der aktueller nicht sein kann.

Und da sind wir schon mitten im Gespräch. Christoph Lichtin, Sammlungskonservator und Kurator des Kunstmuseum Luzern steigt mit den üblichen Fragen nach der Motivation für das Buch ein, will einen Rückblick erstellen, fragt nach der Auswahl. Doch Oberholzer gibt sich nicht mit banalen Antworten zu frieden. Er holt aus, stellt dar, vergleicht, begründet und lässt auch NachFragen offen. Doch diese werden vom Moderator leider nicht aufgenommen. Es gibt viele Gründe für das Warum, nicht zuletzt aber könnte der Autor auch als Kritiker des heutigen Kunstbetriebs in Erscheinung treten, was er ansatzweise auch gemacht hat, und das ist vielleicht nicht direkt gewünscht. Es entstand der Eindruck, dass 40 Minuten zur Verfügung gestellt wurden und diese auch mit möglichst vielen und “interessanten” Fragen gefüllt werden müssen. Weniger Fragen und punktuelles Nachfassen wäre meiner Ansicht nach mehr gewesen. Viel mehr.
So kann das Gespräch als Einführung in die Arbeit Niklaus Oberholzer’s gesehen werden, als Lustmacher als Hinweis auf ein neues Buch, auf die “alten Zeiten” (im obigen Sinn). Doch das kann in der heutigen Zeit auch schon sehr viel sein.

Da muss doch noch mehr möglich sein.


An dieser Stelle zeigen wir den ersten Teil des Gesprächs.
Der zweite Teil befindet sich hier


Niklaus Oberholzer
51 Bilder aus der Zentralschweiz
1972–2008
Mit einem Vorwort von Jean-Christophe Ammann und einem begleitenden Essay des Autors zur Kunstvermittlung.
Mit zahlreichen farbigen und schwarzweissen Abbildungen.
Flexicover, 288 Seiten, 16 x 21 cm
Oktober 2009 ISBN 978-3-907474-67-9
CHF 42.– / Euro 27.–
Weitere Infos: Edizioni Periferia

Mit Texten zu Werken von:
Jo Achermann, Judith Albert,
Marie-Theres Amici, Stefan Banz,
Guido Baselgia, Irene Bisang,
Rudolf Blättler, Eugen Bollin,
Anton Bruhin, Franz Bucher,
Hans Bucher, Luciano Castelli,
Dias & Riedweg, Anton Egloff,
Pia Fries, Andreas Gehr,
Monika Günther und Ruedi Schill,
Josef Herzog, Godi Hirschi,
Irma Ineichen, Heiner Kielholz,
Theo Kneubühler, Niklaus Lenherr,
Alois Lichtsteiner, Urs Lüthi,
Rémy Markowitsch, Tatjana Marusic,
Nils Nova, Jean Odermatt,
Josef Maria Odermatt, Markus Raetz,
Peter Roesch, Dieter Roth,
Christoph Rütimann, Claude Sandoz,
Hugo Schaer, Hans Schärer,
Philippe Schibig, Albrecht Schnider,
Jean-Frédéric Schnyder, Alfred Sidler,
Kurt Sigrist, Paul Stöckli,
André Thomkins, Josephine Troller,
Hannah Villiger, Aldo Walker,
Rolf Winnewisser, Irène Wydler,
Charles Wyrsch, Maria Zgraggen.

Zu einigen der erwähnten KünstlerInnen finden sich auch Videos im kulturtv. Bitte benutzen Sie die Suchfunktion zu oberst auf dieser Seite in dem Sie ein Stichworte, z.B. einen Vor- oder FamilienNamen eingeben.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Wir haben uns fuer Bouchot Moules et Frites entschieden

und wünschen uns einen Guten, oder so ...

 

Alle Infos zur Ausstellung, die mit dieser Midissage im Zusammenhang stehen, befinden sich hier.

BreakingNews - Die TeilnehmerInnen der Jahresausstellung im Kunstmuseum Luzern 2009

183 Zentralschweizer KünstlerInnen haben sich für die Teilnahme beworben. Der Jury unter dem Vorsitz von Peter Fischer (Direktor des Kunstmuseums Luzern) gehörten an: Lillian Fellmann (Leiterin der Kunsthalle Luzern), Patrick Rohner (Künstler, Rüti GL) und Barbara von Flüe (wiss. Assistentin am Kunstmuseum Solothurn).

Ausgewählt wurden:

ALMA Max Frey/Alf Hofstetter, Zürich (*1958/1956, LU)
Luigi Archetti, Zürich (*1955, LU)
Ursula Bachman, Zürich (*1963, LU)
Nathalie Bissig, Zürich (*1981, UR)
Rudolf Blättler, Luzern (*1941, LU)
Stephan Brefin, Luzern (*1969, LU)
Barbara Davi, Luzern (*1971, LU)
Federica Gärtner, Zürich (*1949, LU)
Jeroen Geel, Obernau (*1976, LU)
Andreas Glauser, Zürich (*1973, LU)
Stefan Gritsch, Lenzburg (*1951, LU)
Lukas Hoffmann, Steinhausen (*1981, ZG)
Irma Ineichen, Luzern (*1929, LU)
Barbara Jäggi, Luzern (*1956, LU)
Damian Jurt, Genf (*1978, SZ)
Christian Kathriner, Aeugstertal (*1974, OW)
Mirjam Kradolfer, St. Gallen (*1979, LU)
Otto Lehmann, Adligenswil (*1943, LU)
Paul Lipp, Luzern (*1977, LU)
Irene Naef, Luzern (*1961, LU)
Jos Näpflin, Zürich (*1950, NW)
Sladjan Nedeljkovic, Berlin (*1969, ZG)
Benedikt Notter, Luzern (*1976, LU)
Josef Maria Odermatt, Oberdorf (*1934, NW)
René Odermatt, Luzern (*1972, LU)
Nicole Ottiger, Zürich (*1969, LU)
Chantal Romani, Zürich (*1971, LU)
Roland Roos, Zürich (*1974, LU)
Celia Sidler, Basel (*1983, OW)
Tobias Spichtig, Beromünster (*1982, LU)
Peter Stobbe, St. Gallen (*1951, LU)
Miriam Sturzenegger, Reussbühl (*1983, LU)
Markus Uhr, Leipzig (*1974, ZG)
Guido Vorburger, Zürich (*1961, ZG)
Katharina Anna Wieser, Luzern (*1980, LU)
Rolf Winnewisser, Ennetbaden (*1949, LU)
Margot Zanni, Zürich (*1971, LU)
Maria Zgraggen, Bürglen (*1957, UR)
Anna-Sabina Zürrer, Sachseln (*1981, OW


Die Vernissage: Freitag, 4. Dezember 2009 18:30 Uhr
Die Ausstellungsdauer: 5. Dezember 2009 - 24. Januar 2010


Anlässlich der Vernissage werden folgende Preise vergeben:
Jurypreis/ Preis der Zentralschweizer Kantone (12'000 Franken und ein Ankauf), Ausstellungspreis der Kunst­gesellschaft Luzern (Kabinettausstellung im Kunstmuseum Luzern), Hilfiker-Preis für Fotografie und neue Medien (5'000 Franken sowie eine Einzelausstellung bei Hilfiker Foto).

UpDate folgt

AusGehTipp: Kunstmuseum Luzern - Roger Levy - Ein Blog - Ein Museum? (10.11.09 - 18:00 Uhr)

Roger Levy - Sheice
(Wenn der SuperKunstBlogger sein wahres Gesicht zeigt)

Das gibt wieder mal so eine Geschichte, bei der ich gleich selber die Hauptrolle übernehme. Vor ein paar Wochen wurde ich als Blogger des Kunstmuseum Luzern angefragt, ob ich nicht bereit wäre, aus dem NähBlogkasten zu erzählen. Nachdem ich das auch schon bei anderen Gelegenheiten gemacht habe, stimmte ich der Idee hemmungslos zu.

Es wird also ein Abend geben, bei dem ich zu den Anfängen des Bloggens gehen (ca. 1970!) und dann die Entwicklung bis heute darstellen werde. Doch ganz alleine in den Vordergrund stelle ich mich nicht. Es sollen auch andere Kultur- und Kunstblogger virtuell vorgestellt werden, damit das Ganze vielleicht etwas mehr in der Vordergrund transportiert wird, mehr Gewicht erhält. Ich meine, dass wir sehr viele Möglichkeiten und Chancen haben, vor allem gegenüber den herkömmlichen Medien, doch diese viel zu wenig nutzen.

Wer also Lust hat, mich wieder einmal vor der Kamera zu sehen, sollte die Gelegenheit ergreifen und das Datum reservieren. Je mehr Leute kommen, desto mehr komme ich in Fahrt, mit meiner “Personal BlogHistory-Show”.

Dienstag, 10. November 2009 - 18:00 - 19:00 Uhr
Kunstmuseum Luzern
, gleich beim Bahnhof


Und wer mich noch nie vor der Kamera gesehen hat, dem empfehle ich das SandUrGespraech mit dem Schauspieler Max Rüdlinger --> hier.
Und wer überhaupt sich weitergehender über mich Informieren möchte, dem empfehle ich die Anspräche Niklaus Lenherr’s anlässlich meiner Ausstellung in Bern --> hier.
Und für alle anderen Leutinnen und Leute empfehle ich obigen Termin, wie schon geschrieben.


Mittwoch, 14. Oktober 2009

Kathrin Racz - Da war doch noch was (Video)

 

Die Künstlerin und kulturtv.ch-Bloggerin Kathrin Racz hat vor kurzem von einer Vernissage aus Nairobi / Kenia berichtet (hier). Jetzt hat sie uns noch ein kurzes Video mit Impressionen übermittelt. Danke.


Alles zu Kathrin Racz im kulturtv –> hier

Andrea Capella über die Schulter geschaut, alles Rodger (Video)

Andrea Capella - Der Filmer und Geniesser
Hier geht's zum Video (neues Fenster, normale Qualität)
Das Video in YouTubes "höherer Qualität" ansehen --> hier.

Ich mache ja einiges mit, wenn es um Begegnungen mit befreundeten KünsterInnen geht. Aber letzten Samstag, in einem Luzerner ShoppingCenter, musste ich mich schon fragen: “Musst du dir das wirklich antun?”. Unglaublich laute GeräuschKulisse, irgendwie gestörte Massen, die in der Gegen rum irrten und Menschen, bei denen einem das Gefühl nicht loslässt, die würden auf der Flucht sein, bzw. die letzte Chance des Konsums verpassen (14:00 Uhr).

Andrea Capella, der zur Zeit mit seiner Partnerin Cornelia tief in den Vorbereitungen für die Ausstellung in der Franziskanerkirche Luzern steckt, hat das irgendwie “ausgelassen”. Ein Blick da, ein Blick dort und alles geht seinen gewohnten Gang. Stundenlang musste er filmen, mit verschiedenen Formaten, da eventuelle technische Hürden bei der Präsentation so gleich ausgeschaltet werden.

Das einzige, was mich “wurmt” ist, dass ich keine Bilder des SandwichUmbaus von Andrea habe. Irgendwie verpasst. Jedenfalls haben wir uns entschlossen, einen Kaffee in Sichtweite zur Kamera zu geniessen. Ich mit Brötchen, er auch. Doch das Ding wurde nicht einfach sooo vernichtet. Nein. Er baute zuerst um. Die Wurstwaren von längs nach quer, die Tomate von oben nach unten usw. Die Suche nach der Butter auf dem Brot hat er übrigens schnell infolge Mangelware wieder aufgegeben. Vielleicht auch besser so. Wer weiss schon so genau, wo er mit ihr hin wäre.

Alle Infos zur erwähnten Ausstellung --> hier


Alles zu Cornelia & Andrea Capella im kulturtv --> hier

Alex Porter gibt allen einen Frühenglisch-Kurs

Alex Porter - Der FruehEnglichKurs 
Das Video wurde auf Wunsch des Künstlers entfernt

Am 27. September 2009 führte im Berner Schlachthaus Theater der Zauberer Alex Porter als Moderator durch das Grande Soirée des Kulturministerium.ch.

Unser neuer Kulturminister Denis Beuret kommt aus der Französisch sprechenden Schweiz und somit haben einige Deutschschweizer ein kleines, ein ganz kleines (Sprach-)Problem.
Alex Porter kann sich vorstellen, dass es auf Englisch funktionieren könnte. Doch können alle Englisch? Damit die letzten Zweifel ausgeräumt werden, gibt er den Anwesenden einen Frühenglisch-Kurs. So sollte es eigentlich klappen, ausser es endet so wie bei Porter. Dann müssen wir uns vielleicht mit einer neuen Situation auseinander setzen.

Es ist wieder einmal Montag, Dienstag, … (Video)

Meine Woche

 

Also, wie immer, alles noch beim Gewohnten. Wer ändert endlich diese langweilige Abfolge?