Mittwoch, 16. Juni 2010

Niklaus Lenherr war in Berlin - Ein Bericht (Podcast)

Niklaus Lenherr - Berlin I

Niklaus Lenherr - Berlin II

Niklaus Lenherr - Berlin III

Irgendwie habe ich verschlafen, dass der Künstler und Partner von kulturtv.ch Niklaus Lenherr Berlin besuchen wird. Im letzten Moment habe ich ihm 2 “Aufträge” erteilt. Wie er diesen nachgehen konnte und was er sonst noch in Berlin gesehen, bzw. ihn interessiert hat, erzählt er in einem Podcast, ungeschminkt in unserer neuen Wohn-Studio-Stube.





Länge des Gesprächs: ca. 30 Minuten.

Datei auf die eigene Festplatte oder in den MP3 Player laden --> hier

Intime Tatsachen einer Vernissage - Mitgeteilt von Rex

rex

Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, mich mit Rex zu unterhalten. Leider stimmte er Video- und Audioaufnahmen nicht zu, so dass ich das Interview schriftlich veröffentlichen muss.

KTV (kulturtv.ch): Herr Rex, Danke, dass sie sich Zeit für ein KurzInterview nehmen.

Rex: Kein Problem, wenn es nicht zu lange dauert.

KTV: Ich gebe mir Mühe. Wir sind an einer Vernissage in Thun. Besuchen sie oft solche Anlässe?

Rex: Meine Arbeitgeberin versucht mich immer wieder zu begeistern, ich habe eher Mühe.

KTV: Warum?

REX: Die Zweibeiner stehen mir unausweichlich im Weg. Schliesslich habe ich nicht die gleichen Interessen, aber auf mich wird nicht Rücksicht genommen.

KTV: Was sind ihre Interessen?

Rex: Irgend wann habe ich festgestellt, dass die Zweibeiner oft einen runden Fressnapf mit sich rum tragen. Aus diesem essen sie meistens hemmungslos. Und wer nicht alles weg putzt, stellt den Napf möglichst unauffällig irgend wo hin. Aber sicher so, dass er für mich unerreichbar bleibt. Das nervt mich. Wuff-Knurrr

KTV: Sie sprechen also von Essbarem.

Rex: Nicht nur. Manchmal hat es auch so etwas komisches am Rand der Näpfe und da stellen die Zweibeiner und ZweibeinerInnen einen glasklaren Napf hinein. Erstaunliches kann sich dann entwickeln. Immer wieder führen sie das Gefäss an ihren Mund und trinken es leer. Allerdings kann das Folgen haben. Je mehr sie trinken, desto unsicherer werden sie auf den Beinen. Kürzlich landete so ein Geschöpf sogar auf vier Beinen, schaute mir in die Augen und wunderte sich, dass ich ihn nicht beschnüffelte. Im Vertrauen. Das Wasser war faul, so wie das gerochen hat.

KTV: Zurück zur Kunst. Entdecken sie da auch etwas, nur so zwischendurch, dass ihre Aufmerksamkeit weckt?

Rex: Natürlich. Gerade hier in Thun, in der Ausstellung "Eine Handvoll Kunst" liegt ein Objekt meiner Begierde. Zwar etwas hoch oben, aber durchaus interessant. Es handelt sich um eine vergoldete Wurst. Allein schon das Wort "Wurst" lässt mein Herz hüpfen und das Wasser in meinem Mund zusammen laufen.

KTV: Sie haben ....

REX: Unterbrechen sie mich bitte nicht. Knurrr

KTV: Pardon.

REX: So sehe ich das auch! Ich wollte noch sagen, dass die Wurst keinen Geruch hat. Die riecht nicht mal billig. Mir scheint, dass es sich wohl um einen groben Klon handelt.

KTV: Sie haben ....

REX: ich bin noch nicht fertig!

KTV: Pardon.

REX: Da liegt auch noch so ein Stück Brot herum, voll mit Haaren. Räumt hier niemand auf?

KTV: Hier stelle wohl ich die Fragen

REX: Eingebildeter Menschling. Ich bekomme von meiner Arbeitgeberin immer eine Antwort auf Fragen. Aber sie halten sich wohl für etwas besonderes.  Wissen sie was, ich mach mich jetzt auf die Pfoten und hoffe, dass sich hier auch noch was Brauchbares findet.

KTV: (lächelt verlegen und verdutzt)

REX: Wuffff und Knurr

Das Gespräch fand am 29. Mai 2010, anlässlich der Vernissage zu “Eine Handvoll Kunst” auf der Stadt Bern in der Stadt Thun statt. Das Gespräch ist nicht autorisiert.

10 jahre nosenoise im kanalk - the blues session (Video)


Am 5. und 6. Juni 2010, genauer in der Nacht vom - auf war es soweit. Die grosse RadioShow "10 Jahre Nosenoise auf KanalK" fand statt, und wie.
Gleich zu Beginn formierten sich spontan 4 Besucher zu einer kleinen BluesSession.
Der abschliessende Videogang ins Studio 2 erinnert vom Sound her doch stark an ganz spezielle Zeiten, an die PiratenRadioZeiten, oder so ...

Im Video sind zu sehen: Daisy, Tipi Mike, Kurt und Michael vom letzten Hemd.
Am Schluss, ganz kurz am Mikrofon, Bruno Schlatter, der alles ermöglicht hat.

Alles zu Noseland im kulturtv.ch --> hier
Homepage Noseland.ch --> hier und nosenoise.ch --> hier



Dienstag, 15. Juni 2010

Heinrich Gartentor kämpft mit sich selbst, mit Wohnorten und seiner Expertenprognose für kunstwette.ch


Und um was geht es bei Kunstwette.ch? Mehr Infos gibt es hier.

 



Visarte DV 2010 und Christian Saehrendt - Erfolg und Scheitern in der Kunst (Video)

Das Video wurde auf Wunsch des Referenten entfernt.
... oder was du schon immer einen Künstler, eine Künstlerin fragen wolltest, aber dich nie getraut hast (oder keine Antwort bekommen hast/hättest) ...
Der Autor Christian Saehrendt (geb. 1968) legt (Sach)Bücher vor, die auf unterhaltende Weise informieren und aufklären. Bei "Geier am Grabe van Goghs" geht es z.B. um Fälscher und ihr Umfeld, aber auch um andere "hässliche Geschichten aus der Welt der schönen Künste".
Anlässlich der Visarte Schweiz (Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz) Delegierten-Versammlung vom 29.5.2010 in Thun beschäftigte sich Herr Saehrendt mit dem Thema "Erfolg und Scheitern in der Kunst". Da er als Publikum, dem Anlass entsprechend, fast nur KünstlerInnen hatte, trafen seine Erkenntnisse und Feststellungen ziemlich genau ins Schwarze, obwohl ... ich hatte das Gefühl, nicht jeder/jede war glücklich darüber. Warum? Weil sie zu den Betroffenen gehören, die ZuhörerInnen und "wie es so ist" will nicht immer jeder/jede Tatsachen vorgesetzt bekommen.
Nicht-KünstlerInnen geben die Ausführungen einen Einblick in die Welt von KünstlerInnen, wie er ihnen normalerweise verborgen bleibt. Es werden Fragen aufgeworfen und Antworten gegeben, ganz unkompliziert.
Was gibt es noch zu Christian Saehrendt zu sagen? Google --> hier oder bei Wikipedia ist zu finden --> hier



Visarte DV 2010 mit Hans-Ueli von Allmen - Stadtpräsident von Thun und zweifelhaftem Wein (Video)


Am 29. Mai 2010 fand in der Stadt Thun die Delegierten-Versammlung 2010 der Visarte Schweiz (Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz) statt. Empfangen wurden die KünstlerInnen vom Thuner Stadtpräsidenten Hans-Ueli von Allmen.
Die Ansprache enthält einige brisante Stellen, die sich Thun-BesucherInnen merken sollten, egal ob sie vom Stadtpräsidenten eingeladen werden oder nicht. Durch das Schlusswort, nach dem Dank von Heinrich Gartentor (Präsident der Visarte Schweiz), haben wir auch noch ein kleines Lehrstück in Sachen Finanzpolitik bekommen. Das müssen wir uns merken, oder so ...

Homepage Visarte Schweiz --> hier
Alles zur Visarte bei kulturtv.ch --> hier

 



Montag, 14. Juni 2010

after 2 kids we have a boat now - and more greetings - Begegnungen in Thun (Video)

An wen geht die Karte und was steht drauf war die Grundfrage anlässlich der Vernissage zu "Eine Handvoll Kunst". KünstlerInnen und BesucherInnen haben spontan geantwortet.

Dies ist Teil 1, weitere folgen.

Alles zur Ausstellung und weiteren Anlässen --> hier und hier
Alles zur Stadt Bern in der Stadt Thun --> hier

 



Was im Berner Oberländer zum Gartentor Projekt Stadt Bern geschrieben wurde


Die MS Bern wird zur Galerie
Ein Bericht von Verena Holzer -->
hier

 



AusGehTipp: Heinrich Gartentor - Die Stadt Bern in der Stadt Thun (Festakt: 19.6.2010 - 18:00 Uhr)

Die Stadt Bern in der Stadt Thun - Gartentors Ausstellung

… und weiter geht’s auf der MS Stadt Bern in Thun. Die Ausstellung “Eine Handvoll Kunst” wurde verlängert, bis 17. Oktober 2010 (Infos).

Am 19. Juni 2010 öffnet Heinrich Gartentor ein weiteres Kapitel auf dem Schiff. In den letzten Wochen hat er und viele Freunde an einer Installation gearbeitet. Diese steht vor der Vollendung und kann am Samstag erstmals öffentlich besichtigt werden. Geladen sind auch Interessante Gäste. So halten Festansprachen Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern, Michael Lüthi, Geschäftsführer BLS Schifffahrt und Heinrich Gartentor, Künstler.

Wann: Samstag 19. Juni 2010
Wo: Motorschiff Stadt Bern - Casino-Ländte/Aarequai, Thun
Eröffnungsfest: 11 bis 20 Uhr
Festakt: um 18 Uhr
Eintritt nur an diesem Tag: CHF 10.– Erwachsene, Jugendliche bis 16 Jahre und Kinder gratis
Ausstellungsdauer von bis: 19.6. - 17.10.2010

… und wer unterstützt das Projekt?
BLS Schifffahrt; AEK BANK 1826; aquaSPOT.ch; Burgergemeinde Bern; Energie Thun AG; Gemeinde Horrenbach-Buchen; Glas Trösch; Hugo Wolf AG, Seftigen; Links, Duflon&Racz Gallery Bern; Kanton Bern; Kunstmuseum
Thun; Probst Optik, Thun; Restaurant Dampfschiff Thun; Schlaefli&Maurer, Interlaken/Uetendorf, smt ingenieure und planer, Bern; Städte Bern und Thun; videocompany.ch, Zofingen; Viva Thunersee; Weibel Weine, Thun; f. zaugg ag thun kälte + klima.

… und Gartentor bedankt sich bei folgenden Personen für die Mitarbeit und Hilfe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BLS Schifffahrt; Aufdi und Karin; Claudia
Baumann; Christine, Ida und Emile Clare; Rosmarie und Kurt Clare; Peter Dummermuth; Markus Engemann; Carola Ertle; Oliver Fahrni; Fritz Gafner; Thomas Gerber; Wilfried von Gunten; Rolf Hänni; Sandro Hugi; Hidir Karaman; Günther Ketterer; Rolf Lemberg; Roger Lévy; Erich Liechti; Heidi und Jakob Lüthi; Matthias Lüthi; Michael Lüthi; Kurt Müller; Lorenzo Salafia; Beat Soltermann; Ruth und Michael Schürch; Stefan Wiedmer; Fritz Wyttenbach; Hans-Peter Wyttenbach.

 



Das grosse (StichWort)Gespräch" mit dem Schweizer Künstler WETZ. Teil 1 - Der MittagsSchlaf (Video)

Der Titel sagt vieles: "Das grosse (StichWort)Gespräch" mit dem Schweizer Künstler WETZ. Teil 1 - doch wir veröffentlichen nicht alles zur gleichen Zeit, sondern jede StichWort-Antwort einzeln, genau so, wie wir es bei George Gittoes und MC Anliker gemacht haben.

“Der MittagsSchlaf” ist das erste StichWort, zu dem WETZ etwas zu sagen hat. Und er ist nicht der einzige Künstler, der sich schon dazu äusserte. Auch Heinrich Gartentor hat eine Meinung zu diesem Thema --> hier.


Homepage von WETZ --> hier


Es würde mich freuen, wenn weitere Meinung im Kommentarbereich, auf Twitter oder Facebook zum “Schläfli” auftauchen würden.