Mittwoch, 9. Januar 2008

Neue Luzerner Zeitung Online wird angegriffen

zisch.ch ist zurzeit nicht voll funktionsfähig

zisch.ch, das OnlinePortal der neuen Luzerner Zeitung, hat ein Problem. Seit gestern Dienstag Abend funktionieren einige Seiten nicht mehr. Auf der Homepage findet sich eine entsprechende Bestätigung. Nach Ansicht des Verlags handelt es sich um eine Attacke.

zisch.ch - tauschbörse

Betroffen sind die Bereiche Tauschbörse, Frage des Tages, das Wetter, der E-Paper-Login, die RSS-Feeds und diverse Formulare.
Das Problem sollte gegen Mittwoch Nachmittag gelöst sein. Um 13:30 Uhr sah es allerdings so aus:

zisch.ch archiv

Vor ein paar Wochen hat der Verlag einen starken Ausbau des Portals angekündigt. Die Brücke zu den Printausgaben soll verstärkt werden.  So will man zusätzliche Informationen anbieten und auch Videos.
Bei näherer Betrachtung muss allerdings festgestellt werden, dass sich die MacherInnen vor allem den Web2.0-Inhalten zuwendet. Immer wieder tauchen zum Beispiel Videos auf, die auf Youtube zu finden sind. Das Portal ist rein kommerziell ausgerichtet. Da stellt sich die Frage, wie es sich mit den Urheberrechten verhält. Scheinbar hat sich da noch niemand Gedanken gemacht. Das Web wird immer mehr zum Selbstbedienungsladen für (Web-)Verlage. Diese präsentieren kostenlos private Produktionen und werben auch noch damit. Hier drängt sich zwangsläufig ein Umdenken auf. Bei Flickr ist die Sache ordentlich geregelt. Entweder sind die Fotos mit einem Copyright oder mit einer Creative Commons-Lizenz belegt. Youtube und andere entsprechende Portale hinken da noch gewaltig hinter her. Als positives Beispiel wäre sevenload zu erwähnen. Dort kann der Produzent selber entscheiden, was mit seinen Werken passiert.

 

Dienstag, 8. Januar 2008

Ziehst du um? Oder lebst du noch? (E)keine Realsatire

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

umzug-easy.ch

Ein Umzug (Züglete) kostet immer viel. Einerseits Nerven, andererseits Bares. Doch alles schön der Reihe nach.

Steigen wir doch beim Baren ein, bzw. lassen wir das "en" weg. Was übrig bleibt, ist "Bar". Und da sind wir schon mitten beim Thema. Zügeltermin kann auch Partytermin sein. So jedenfalls ist es uns/mir bei den letzten Umzügen ergangen. Grundsätzlich wollten wir immer flüssige Mittel in monetärer Form sparen und haben uns dementsprechend mit Kolleginnen und Kollegen eingedeckt. Und sie sind auch alle gerne gekommen, ja, manchmal sogar in Scharen. JedeR wollte dabei sein, wenn es was zu "transportieren" gab.

Doch bevor das Fest starten konnte, musste, wie kann es anders sein, eingepackt werden. Dabei gibt es zwei Regeln zu beachten. Regel No. 1: Wirf alles, was du länger als ein Jahr nicht benötigt hast, weg. Organisiere eine Mulde (Grösse nach Bedarf) und befreie dich von Altlasten. Regel No. 2: Suche jemanden, der Geduld und Nerven für die Besorgung von Bananenkartons hat. Früher wurden diese dankbar abgegeben worden, heute wird nicht selten ein paar Franken pro Kiste verlangt.

Mit den Kisten kommen weitere Regeln hinzu. Regel No. 1: Überlege dir gut, was du mit den Kisten hinterher anstellen willst. Hast du Kinder, brauchst du Kisten. Hast du keine, hast du Probleme mit der Entsorgung. Bis heute sind jedenfalls noch keine gewinnbringend über die bekannten Auktionshäuser verscherbelt worden. Regel No. 2: Brauchst du Lager, brauchst du Kisten, hast du Schränke und Lagergestelle, beachte Regel No. 1.

Wenn dann alles bereit ist, verpackt und verstaut, dürfen Kolleginnen und Kollegen, meistens an einem Samstag, kurz, meistens für ein paar Stunden (wer spricht hier von ganzen Tagen) vorbei kommen. Die PartyZeremonie des Domizilwechsels kann los gehen.

Helfer No. 1 bringt schon mal ein SixPack Bier mit. Helferin No. 1 ein paar Gipfeli. Gipfelstutznochmal, warum ist die Kaffeemaschine bereits verpackt und das Zubehör dazu? Bier und Gipfeli? Nö, danke. Und so trennt sich die Gesellschaft der HelferInnen ein erstes Mal. Die eine isst das Mitgebracht, der andere zapft schon mal an. Weitere Helferlein treffen laufend ein und schlagen sich sofort der einen oder anderen Gruppe hinzu. Die GipfelesserInnen sind ziemlich schnell in der Minderheit, was sich spätestens nach 2 Stunden rächen wird. Denn dann wird die BiertrinkerGruppe nach etwas Essbarem rufen/schreien, obwohl der Bauch (ich vermeide die Bezeichnung Ranzen) eigentlich schon recht voll ist.

Nun, allzu negativ soll ja eine solche Geschichte sich nicht lesen. Doch, der geneigte Leser ahnt es schon, die ersten Kisten sind vor dem Haus und der gemietete Transportwagen glänzt durch ein Nichtdasein. Zwar liegt die Mietbestätigung vor, nur hätte diese vor 24 Stunden telefonisch bestätigt werden sollen. Gibt's denn so was? Doch das Fräulein am Telefon der nichtgenannt sein wollenden Autovermietung gibt sich kulant, verzichtet auf die vertraglich vereinbarte Entschädigung (unsererseits) und bietet einen kleineren Wagen (Zitat: 6 Personen gehen gut rein) an. Wir wollen doch keine Partypeople transportieren, dachte ich mir und fragte: Können die Sitze runter geklappt werden? Antwort: Ja, für 4 Personen. Heinz B. (richtiger Name der Redaktion bekannt) bietet sich an, das Fahrzeug zu holen. Kunststück, er gehört auch der Biergruppe an und will sich mutig ins Fremdfahrzeug setzen. Geht somit nicht. Kurt U. (Name auch bekannt), aus der Gipfelifraktion, zieht los und kommt tatsächlich eine Stunde später mit dem Transportmittel an. Das Mittel hat 4 Räder, von Transport reden wir lieber nicht. Ein paar Kisten werden eingeladen, ein Kinderbett, Grösse für's Baby, hat auch noch knapp Platz und los geht's. Nur kann jetzt niemand zum Ausladen ans Zielort mitgenommen werden. Private Fahrzeuge müssen herhalten und die Gipfelifraktion ist schon wieder gefordert.

Irgendwann, an diesem besagten Samstag, gegen 21 Uhr, ist dann die Party vollends im Gang. Ans Zügeln denkt hier (nicht dort) niemand mehr und wir schauen uns via Internet nach einem geeigneten Hotelzimmer für 2 Erwachsene und 3 Kinder um. Ob sich hier ein weiteres Problemchen öffnet, sei der Fantasie der LeserInnen überlassen.

So, oder ähnlich, wird es wohl vielen SchweizerInnen gehen, wenn ein Zügeltermin ansteht. Wer's nicht glaubt, soll sich mal ganz unverbindlich an seinem Wohnort umsehen. Die offiziellen Termine in der Schweiz sind am 30. März und 30. September. Abgründe tun sich an diesen 2 Tagen auf, egal ob Vollmond, Sichelmond oder Leermond.

Wer kein Blogger, kein Schriftsteller, kein Schreiberling sonstiger Provinienz oder ganz einfach kein Partytiger ist, kann natürlich auf all diese Erlebnisse bequem verzichten. Mein Tipp für solche zügelgeschädigte Mitbürgerinnen und Mitbürger ist umzug-easy. Hier kann kostenlos ein Angebot eingeholt werden, zugeschnitten auf die eigenen Bedürfnisse, auch inkl. "Bananenkisten" und sogar Einpackhilfen. Es ist ganz einfach, glaubt es mir. Kurz die Wünsche auf der Eingangseite eingeben, klicken und schon sollten entsprechende Offerten eingehen. Jedenfalls werden wir bei nächster Gelegenheit hier nachfragen, in der Hoffnung, dass die ungeplante Party ganz ohne Gipfeli- und Bierfraktion statt finden kann. Isch doch guet, oder?

Und weil's so schön sein könnte, hier gleich nochmals der Link zur Hilfe.

Sonntag, 6. Januar 2008

Frédéric Gautron, Tokyo, Japan

Frédéric Gautron - This is a White Block

 

More Information --> here.

 

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16:50 Uhr, wir haben noch keine Königin, keinen König

Seit ein paar Stunden wird geknabbert und gesucht, doch noch niemand hat in meiner Familie eine Königin, einen König bis jetzt gefunden.

Wer wurde bei euch zur Herrscherin, zum Herrscher des Tages erkoren?

 

kulturTV wird arabisch

kulturtv wird arabisch

Es ist doch immer wieder interessant, was die verschiedenen Portale so zusammen "klauen". Das Neuste aus dem Hause kulturtv/kultcast ist, dass wir unsere Produktionen aus der arabischen Welt heraus publizieren. Wusste ich zwar (noch) nicht, aber wie geschrieben, immer wieder interessant.

Der Link zur ganzen Seite --> hier.

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Alles wird immer teurer

Der dritte Kaffee heute

Neben mir sitzt ein Paar, in einem Café, und wundert sich über die Preise. So hat hier z.B. der Kaffee eine Teuerung von 40 Rappen erfahren, der Preis für eine Tasse liegt neu bei 4 Franken 20 Rappen. Die Zwei forschen aber weiter und untersuchen die Speise- und Getränkekarte. Alles ist teurer geworden, sogar die Brötchen, wie er meint. Und so kommt der Gast zum Schluss: "Wenn das so weiter geht, hole ich zukünftig meinen Kaffee am Kiosk.

Hinter mir zahlen ein paar Frauen. Dabei meint die eine zur Serviertochter: "Hier ist alles sehr teuer. Aber sie können ja nichts dafür" Diese antwortet mit einer kurzen Entschuldigung. Die Gästin nochmals: "Sie können wirklich nichts dafür, aber ich habe einfach immer weniger Geld im Portemonnaie". Die Serviererin nickt freundlich und sagt: "Ich weiss, das ist schon so"

Wir zahlen und gehen, aber nicht zu einem Kiosk für den nächsten Kaffee, sondern auf die Suche nach einem Dreikönigskuchen. Wenn schon nicht der Gast König ist, wollen wir wenigstens einen aus Plastik.

 

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Samstag, 5. Januar 2008

Zürich und die Kunstszene - das PodiumsGespräch - Video 2

kunstszene-2007-2 
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Zürich, 30. Dezember 2007 Toni-Areal - kunstszene 2007 zürich

Teilnehmer:
Heinrich Gartentor Gesprächsleitung. Gäste: Jean-Pierre Hoby (Präsidialabteilung Zürich), Andreas Niederhauser (Kunsthaus Aussersihl), Susanne Wintsch (Dozentin HGK-Zürich).

Im zweiten Teil des Gesprächs beantwortet Jean-Pierre Hoby die Frage, ob das Kunsthaus Aussersihl kommt, bzw. was mit dem Amtsgebäude am Helvetiaplatz passieren könnte. Susanne Wintsch wird mit der Frage konfrontiert, ob Basel eifersüchtig auf Zürich werden könnte, wenn das Kunsthaus Aussersihl Realität wird.
Hoby stellt fest, dass es in der Stadt Zürich an Produktionsräumlichkeiten für Künstlerinnen und Künstler fehlt und ein solches Projekt diesbezüglich tatsächlich gebraucht wird. Grundsatz: Nur wo produziert wird kann auch gezeigt werden.

Link zur kunstszene 2007 zürich --> hier.
Link zum kunsthaus aussersihl --> hier.
Alles zu Heinrich Gartentor im kulturTV --> hier.
Die kunstszene 2007 zürich bei kulturTV --> hier.

 

Wer ist eigentlich die Gruppe Edvard Kunzt - eine offene Antwort, verbunden mit einer Frage

Vor einem Tag hat die Gruppe Edvard Kunzt zu zwei unserer Beiträge einen "Kommentar" hinterlassen. Kommentar ist zwar ein wenig übertrieben, es handelt sich dabei nur um ein Copy/Paste aus deren eigener WebSite.

Doch wer ist die Gruppe? Sie tritt vor allem mit Kommentaren in verschiedenen Blogs hervor, mit denen sie sich als Bewahrer und Befreier der Kunst/Kultur in den Vordergrund schiebt. Das ganze natürlich mit Mitteln der Kunst. Somit kann von einer KunstAktion gesprochen werden, nicht mehr und nicht weniger. Und das ist gut so.

Doch wie stellt sich die Gruppe selber vor? Dazu lesen wir in einem "Kommentar" --> hier:

"Gruppe Edvard Kunzt ist eine der momentan wichtigsten weltweit operierenden Kunstbefreiungsbewegungen. Ihr gehören mehr als 2500 Mitglieder an, welche die taktischen Zielsetzungen der Charta 14 unterstützen und dabei außerhalb ihrer Einsätze nicht als Aktivisten erkennbar sind. Gruppe Edvard Kunzt hat Aktive in über 14 Ländern die wissen: Kunst ist anders!"

Als neustes Produkt ihrer Aktivitäten nimmt sie unseren Kulturminister, bzw. seinen Vorgänger und das Backoffice unter Beschuss, will das Ministerium "befreien" und dabei auch gleich noch einen Kunstpreis (statt das Kunsthaus Zug) bekommen. Eigenartig.

Jedenfalls finde ich solche Aktionen spannend, wenn sie auch bei vielen Leuten Kopfschütteln auslösen. Sollte die Gruppe tatsächlich in so vielen Ländern, mit so vielen Mitgliedern, aktiv sein, sollte es doch auch möglich sein, dass sie vor unsere Kamera treten. Ich würde gerne ein paar Fragen stellen. Also, meldet euch und wir sehen uns, ganz befreit.

PS: Euren Kommentar habe ich nicht freigeschaltet. Er kann ja im Original auf eurer Seite gelesen werden. Das muss reichen, alles andere ist Spam.

 

Freitag, 4. Januar 2008

Zürich und die Kunstszene - das PodiumsGespräch - Video 1

kunstszene 2007 zürich - podiumsgespräch
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Zürich, 30. Dezember 2007 Toni-Areal - kunstszene 2007 zürich

Heinrich Gartentor eröffnet das Podiumsgespräch mit dem Thema "Was wird in Zürich von der Kunst erwartet?" Gäste sind: Jean-Pierre Hoby (Präsidialabteilung Zürich), Andreas Niederhauser (Kunsthaus Aussersihl), Susanne Wintsch (Dozentin HGK-Zürich).

Im ersten Teil wird auf die Frage eingegangen, wie bedeutend Zürich für die Kunst ist und warum. Dabei kommt auch das sich in Planung befindliche Kunsthaus Aussersihl zur Sprache.

Kleine Anmerkung: Von Beginn an gab es leider ein paar kleinere, technische Probleme. So waren keine Mics da und die Lichtverhältnisse konnten eher als intim bezeichnet werden. Aber nichts-desto-trotz, die Aufnahmen sind aussagekräftig.

Link zur kunstszene 2007 zürich --> hier.
Link zum kunsthaus aussersihl --> hier.
Alles zu Heinrich Gartentor im kulturTV --> hier.
Die kunstszene 2007 zürich bei kulturTV --> hier.

Heinrich Gartentor flüstert (Video)

Heinrich Gartentor flüstert an der kunstszene 2007 zürich 
Hier geht's zum Video (neues Fenster)

Teil 1 - ohne Worte, Teil 2 - mit geflüsterten Worten