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Montag, 10. Mai 2010

*Breaking-News* - Luzerner Kunst- und Kulturpreis 2010 geht an Urs Lüthi - Künstler - München/Kassel

 

Die Presseabteilung hat soeben bekannt gemacht, dass der Künstler Urs Lüthi den Luzerner Kunst- und Kulturpreis 2010 erhalten wird.

Hier ein paar Daten aus der Mitteilung zu Urs Lüthi:
Urs Lüthi ist 1947 in Kriens geboren. Erste Ausstellungen präsentierte er Mitte der 1960er Jahre. In den 1970er Jahren wurden seine Arbeiten in verschiedenen Ausstellungen im Kunstmuseum Luzern unter Jean-Christophe Ammann gezeigt. Für seine berühmten Selbstportraits wählte er als Medium die Fotografie und wurde dadurch zu einem Pionier einer neuen Kunstform. Seine künstlerische Präsenz in der Stadt Luzern und sein Einfluss auf nationale und internationale Kunst werden seit den 1960er Jahren bis heute als sehr hoch gewertet.
Die Retrospektive im Kunstmuseum Luzern im Jahr 2009 hat sein künstlerisches Schaffen in eindrücklicher Weise aufgezeigt. Urs Lüthi lebt seit 1986 in München und ist seit 1994 Professor an der Kunsthochschule der Universität Gesamthochschule Kassel.

Die feierliche Übergabe des Kunst- und Kulturpreises sowie der Anerkennungspreise*** 2010 der Stadt Luzern findet am 7. November 2010, vormittags, im Luzerner Theater statt.

*** Preisträger sind:
Duo Ohne Rolf – Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg
Hans-Peter Pfammatter

Urs Lüthi im kulturtv.ch -->
- Kunstmuseum Luzern: Ein Abend mit Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher  (AudioPodcast)

- Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher im Kunstmuseum Luzern (Ausschnitte/Video)

- Kunstmuseum Luzern - Urs Lüthi - Die Ausstellungseinführung mit -Christoph Lichtin (Video)

- Kunstmuseum Luzern - Urs Lüthi - Die Vernissage mit Peter Fischer (Video)


- die anonyme putzkollone – Wishen für Urs Lüthi (Video)
Eine Würdigung der Arbeit Urs Lüthis

 

 



Dienstag, 8. März 2011

AusGehTipp: Urs Lüthi in der Gallery S O London (Fotoimpressionen)

Gallery SO, Brike Lane, London_cr (FILEminimizer)View into the Gallery

Urs Lüthi_cr (FILEminimizer)Urs Lüthi

Selfportrait with empty hands_cr (FILEminimizer)Urs Lüthi: Selfportrait with empty Hands

Heiner Georgsdorf und Christoph Lichtin_cr (FILEminimizer)Heiner Georgsdorf und Christoph Lichtin

Sibyll Bobst, Vera Eggermann, Andreas Hertach_cr (FILEminimizer)Sibyll Bobst, Vera Eggermann, Andreas Hertach

Urs Lüthi, Felix Flury, Christoph Lichtin_cr (FILEminimizer)Urs Lüthi, Felix Flury, Christoph Lichtin


Am 3. März 2011 fand in der Gallery S O in London, zur Eröffnung der Ausstellung “Art is the Better Life” von Urs Lüthi, eine “Private View” statt. Christoph Lichtin, Sammlungskonservator und Kurator des Kunstmuseum Luzern, sprach anlässlich des Anlasses zu den BesucherInnen.

Gezeigt werden Glas-Skulpturen, Fotografien und graphische Arbeiten. Es handelt sich um die erste Einzelausstellung Lüthis in London (S.E.& O).

...und so sind wir zu den Aufnahmen gekommen..

was: Kunstausstellung
wer: Urs Lüthi
titel: ART IS THE BETTER LIFE
wo: Gallery S O
92 Brick Lane
London E16RL
von / bis: 4. März bis 24. April 2011
weitere infos (Link): hier
urs lüthi im kulturtv.ch hier

.


Donnerstag, 26. März 2009

Kasseler Arnold-Bode-Preis geht an Urs Lüthi

Urs Lüthi auf der Bühne im Kunstmuseum Luzern_cr

Immer wieder bekommen Luzerner Künstler, auch wenn sie nicht mehr hier ihren Lebensmittelpunkt haben, international anerkannte Preise. In diese Reihe darf sich nun der 1947 in Kriens geborene und in München lebende Künstler Urs Lüthi einreihen.

Ich überlasse eine Würdigung des Preisträgers anderen Berichterstatter. Nicht weil nichts zu sagen wäre, nein, ganz im Gegenteil. Ich halte mich an den Künstler Lüthi, der sagt, dass schon genug über ihn gesagt/geschrieben wird und somit nicht bereit ist, Interviews zu geben ***

Allerdings fand diese Woche im Luzerner Kunstmuseum ein Abend mit seiner Lebenspartnerin Ulrike Willenbacher und ihm statt. Dabei hat Lüthi gleich selber ein Interview, ein Gespräch mit sich gegeben. Besser kann es wohl kein Journalist. Gerade das Spiel zwischen kurzen Gedanken (Lüthi) und dem Vortragen erwähnter Texte (Willenbacher) öffnet tiefe Einsichten in das Denken und Handeln des Künstlers.

Ich habe den ganzen Abend "im Kasten" und verfüge damit irgendwie über den "offensten Lüthi", den ich mir vorstellen kann.

Arnold-Bode-Preis? - mehr Infos --> hier.
Alles zu Urs Lüthi im kulturtv / Kunstmuseum Luzern --> hier.
Der Hessische Rundfunk berichtet --> hier.


Die Werkschau Urs Lüthi - Art is the better life - kann noch bis zum 10. Mai 2009 im Kunstmuseum Luzern besucht werden (Infos)
*** Wäre Urs Lüthi nicht "ein Fall für zwei" in unserem "Taxi for Free!"

Samstag, 7. Februar 2009

Kunstmuseum Luzern - Urs Lüthi - Die Ausstellungseinführung mit Christoph Lichtin

Christoph Lichtin und Urs Lüthi anlaesslich der Ausstellungseroeffnung
Das Video in YouTubes "HD-Qualität" ansehen --> hier.

Anlässlich der Vernissage vom 6.2.2009 zur Ausstellung "Art is the better life" mit Werken von Urs Lüthi hat der Kurator Christoph Lichtin eine kurze Einführung den anwesenden Gästen gegeben.

Lichtin hat 2 Jahre mit dem Künstler für die Ausstellung zusammen gearbeitet. Er weist in seinen Ausführungen auch darauf hin, wie schwierig es ist, eine möglichst umfassende Präsentation zusammen zu tragen. Viele Arbeiten sind in Privatbesitz oder befinden sich in anderen Kunsthäusern. Allein dieser Punkt wertet die Arbeit von Kurator und Künstler besonders auf. Am Rande habe ich erfahren, dass einzelne Werke sogar sanft renoviert werden mussten.

Urs Lüthi wurde 1947 in Kriens bei Luzern geboren und lebt heute in München. Da kommt schon einiges zusammen.

7. Februar – 10. Mai 2009 - Urs Lüthi. Art is the better life - mehr Infos --> hier.

Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv.ch --> hier.

Freitag, 24. April 2009

die anonyme putzkollone – Wishen für Urs Lüthi

Wishen fuer Urs Lüthi

Das Video in YouTubes "HD Qualität" ansehen --> hier.

Es war in der aktuellen Ausstellung von Urs Lüthi im Kunstmuseum Luzern, als ein Mitglied der Kunstgruppe “die anonyme putzkollone” ein Bild aus dem Jahre 1971 entdeckte. Die Aufnahme zeigt Urs Lüthi mit Tränen und der Überschrift: “Lüthi weint auch für Sie”.
Diese Aussage war beeindruckend aber zugleich auch eine Aufforderung zu einer Reaktion für den Betrachter. So entstand die Aktion “Wishen für Urs Lüthi”, bildet doch das Ausstellungsplakat einen passenden Hintergrund, eine Brücke. Wünschen und Wischen, eine Kombination gedanklicher Grenzgänger.

Alles zum Kunstmuseum Luzern bei kulturtv –> hier.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Kunstmuseum Luzern: Urs Lüthi geht – Hans Erni kommt

Urs Lüthi - Einpacken 1

Meine erste Begegnung als Blogger im Kunstmuseum Luzern waren Transportkisten (hier) für Kunstwerke. Damals wusste ich noch nicht, welche Objekte in den Behältnissen zu finden sind.
Heute entfaltet sich das gleiche Bild, wieder Kisten. Doch jetzt reicht ein Blick auf die Beschriftungen und in meiner Erinnerung taucht sofort das verborgene Bild auf. Es sind die Bilder Urs Lüthi’s, die jetzt der nächsten Ausstellung Platz machen müssen. In den letzten Wochen bin ich oft an den Objekten und Bildern vorbei gelaufen. Ich darf durchaus sagen, dass ich sie lieb gewonnen haben, sie wurden mir vertraut. Ich wusste meistens genau, welches Exponat sich wo befand. Und jetzt? Die räumliche Erinnerung wird sich aufweichen, wird ersetzt durch neue Eindrücke. Ich begebe mich in ein Zwischenstadium, bei dem nur der/die (Rest)Nagel/Schraube als Brücke helfen kann.

Die Schrauben Urs Lüthi's

Ich nehme wahr, dass auch der letzte Rest “Urs Lüthi” verschwinden muss, aus der MuseumsPhysis.

Die Reinigungsmaschine

und da war doch noch was!?! Putzen, “Wishen” –> hier.

Neue Löcher werden gesucht

Fast drohend steht er da. Der Schrauber. Er sucht seine Richtung, die Ausstellungsbauer weisen ihm den Weg.

Neues entsteht

Langsam verändert sich der Raum, ein erster Teil des “Landibild” Hans Erni’s von 1939 nimmt Gestalt an und sucht einen neuen Wirkungskreis.

Kurz bevor ich das Museum verlasse, drehe ich mich nochmals um und stelle mir die Frage: “Was war da noch letzte Woche? Ahja, bekomme ich zur Antwort, indem die Bilder Lüthi’s wieder hochkommen”

Art is the better life. Ich arbeite dran.

 


Vorschau:

Kunstmuseum Luzern:
Hans Erni (*1909) – Retrospektive zum 100. Geburtstag
Vernissage 23. Mai 2009
15:00 Uhr Buchvernissage im Auditorium des Hans Erni Museums (Verkehrshaus)
17:00 Uhr Festakt im KKL Luzern, Luzerner Saal (!)

Ausstellungsdauer: 24. Mai bis 4. Oktober 2009


Donnerstag, 5. Februar 2009

Urs Lüthi - Eine nächtliche Begegnung

Urs Lüthi - Begegnung; nachts

Urs Lüthi habe ich im Kunstmuseum Luzern noch nicht gesehen, nur gespürt, weil sich da was tut, in Hinblick auf die Eröffnung der Ausstellung am 6.2.2009 um 18:30 Uhr.

Aber begegnet ist er mir schon, nachts, an der Burgerstrasse in Luzern.



7. Februar – 10. Mai 2009 - Vernissage am 6. Februar 2009 / 18:30 Uhr

Urs Lüthi. Art is the better life - mehr Infos --> hier.



Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv.ch --> hier.

 

Mittwoch, 8. April 2009

Kunstmuseum Luzern: Ein Abend mit Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher (AudioPodcast)

Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher im Kunstmuseum Luzern

Es war ein Abend, an den die BesucherInnen, die sich für das Werk Urs Lüthis interessieren, in Erinnerung bleiben wird. Angekündigt wurde er als "Lesung aus einem Buch", geboten wurde ein Lebensgang durch den Künstler selber.
Fast beängstigend lag auf seinem VortragsTisch ein Stapel Bücher. Manch einer dachte wohl: "Wenn die jetzt alles vorlesen wollen, dann dürfte es ein langer Abend werden".
Doch schnell wurde klar, dass diese Absicht nicht bestand und Urs Lüthi uns lediglich Stationen seiner Entwicklung darbieten wollte. Unterstützt wurde er durch Ulrike Willenbacher, die Passagen aus für ihn relevanten Werken vorlas.

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, ist dabei ein Interview mit dem Künstler entstanden, wie es nur "er" machen kann. Genug der langen Worte, hören wir den Zwei doch einfach zu:



Audio-Podcast auf MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier.
Alles zu Urs Lüthi im kulturtv --> hier.
Video-Ausschnitt aus dem Abend --> hier.

Samstag, 7. Februar 2009

Kunstmuseum Luzern - EinBlick in die Ausstellung von Urs Lüthi's Art is the better life

Urs Lüthi - EinBlick in die Ausstellung

Urs Lüthi lässt keinen Zweifel aufkommen. Er versteckt sich nicht und gibt den BetrachterInnen die Gelegenheit, ihn zu "entdecken", bis zum 10. Mai 2009. Danach zieht die Ausstellung in andere Länder weiter, oder bleibt lokal in unserem Gedächtnis, vielleicht sogar in einer erweiterten Form.

Urs Lüthi - EinBlick in die Ausstellung II

Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv.ch --> hier.

Dienstag, 7. April 2009

Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher im Kunstmuseum Luzern (Ausschnitte/Video)

Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher im Kunstmuseum Luzern
Hier geht's zum Video (neues Fenster, normale Qualität)
Das Video in YouTubes "HD" ansehen --> hier.

Am 24.3.2009 fand im Kunstmuseum Luzern eine Lesung der besonderen Art statt. Der Künstler Urs Lüthi präsentierte Persönlichkeiten, die sein Leben beeinflussten. Die Schauspielerin Ulrike Willenbacher las aus den entsprechenden Werken.

Dieses Video gibt nur einen Einblick in den Abend. Die Auswahl ist, rein persönlich angedacht, von mir vorgenommen. Vor allem die Erwähnung von Pier Paolo Pasolini hat mich überrascht, aber auch die Aussage zu Stan Laurel und Oliver Hardy.
Die ganze Performance werden wir in einem AudioPodCast (mit verbesserter Tonqualität) veröffentlichen.


Die Werkschau Urs Lüthi - Art is the better life - kann noch bis zum 10. Mai 2009 im Kunstmuseum Luzern besucht werden (Infos)

Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv --> hier.

Samstag, 7. Februar 2009

Kunstmuseum Luzern - Urs Lüthi - Die Vernissage mit Peter Fischer

Peter Fischer Urs Luethi Vernissage
Hier geht's zum Video (neues Fenster, normale Qualität)
Das Video in YouTubes "HD-Qualität" ansehen --> hier.

Peter Fischer, Direktor des Kunstmuseum Luzern eröffnet die umfassende Werkschau "Art is the better life" des Schweizer Künstlers Urs Lüthi.
Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Mai 2009 besucht werden.

Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv.ch --> hier.

 

Sonntag, 10. Mai 2009

Das letzte Bild aus der Urs Lüthi-Ausstellung

Das letzte Bild aus der Urs Luethi-Ausstellung

Jetzt ist sie Geschichte, die Urs Lüthi-Ausstellung im Kunstmuseum Luzern. Eines ist klar, die umfassende Präsentation aus verschiedenen Jahrzehnten hat regen Zuspruch gefunden. Ich selber wurde von Leuten angesprochen, die eigentlich nicht zum BesucherStamm des Museums gehören. Und das spricht natürlich für den Künstler, aber auch für den Kurator Christoph Lichtin.

Weiterhin ist das über 1’800-seitige Buch zur Ausstellung erhältlich. Wie es aber scheint, neigt sich der Vorrat langsam dem Ende zu. Das Buch ist in der Editioni Periferia erschienen (ISBN 978-3-907474-51-8) und hat den Titel:

Art is the better life

Ob diese Aussage stimmt, muss wohl jeder für sich prüfen. Es ist auch kein Rezept, sondern lediglich ein Hinweis – vielleicht auch auf das Schaffen Urs Lüthi’s.


Vorschau:

Kunstmuseum Luzern:
Hans Erni (*1909) – Retrospektive zum 100. Geburtstag
Vernissage 23. Mai 2009
15:00 Uhr Buchvernissage im Auditorium des Hans Erni Museums (Verkehrshaus)
17:00 Uhr Festakt im KKL Luzern, Luzerner Saal (!)

Ausstellungsdauer: 24. Mai bis 4. Oktober 2009


Dienstag, 24. März 2009

Kunstmuseum Luzern: Der Erzähler und die Vortragende - eine Performance mit Ulrike Willenbacher und Urs Lüthi

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Die Bühne
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Der Sockel
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Das Dankeschön
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Details eines Lebensgang
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Urs Lüthi - allgegenwärtig
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Der Kurator - Einpacker von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
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Welcome to Wonderland - after the Show

Wahrnehmungen des Abends mit Ulrike Willenbacher und Urs Lüthi im Kunstmuseum Luzern.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Kunstmuseum Luzern: Versuch einer Annäherung III

Versuch einer Annaeherung c

Meine gestrige Annäherung habe ich mit folgenden Worten abgeschlossen: "Aus diesen Erkenntnissen heraus "laufen" mir immer Momente über den Weg, die ich erfassen will. Die Geschichten erzählen und Eindrücke hinterlassen, auch in der Fotografie."

Nun, wir stehen vor der nächsten grossen Ausstellung im Kunstmuseum Luzern, eine umfassende Ausstellung mit Werken des Schweizer (Luzern/Kriens) Künstlers (wohnhaft in München) Urs Lüthi. Vielleicht hätte ich versuchen sollen, in den geschlossenen Teil der Räume, also da wo die Ausstellung entsteht, vorzudringen. Aber ein echtes Bedürfnis hatte ich nicht und es wäre ja auch möglich gewesen, dass der Kurator Christoph Lichtin, der Künstler und die HelferInnen dies gar nicht gewünscht hätten. Also habe ich mich auf meine drei Augen verlassen, mich auf meine Raumlinien begeben und wurde fündig. Das Bild zeigt alles (Klick auf's Foto zeigt eine Vergrösserung). Links beginnend entdecken wir verschiedene Geräte und Werkzeuge, in der Mitte "angeliefertes" Ausstellungsmaterial und auf der rechten Seite, in den Raum einfahrend, das erste Ausstellungsobjekt.

Selbstverständlich habe ich mich auch gleich selber verewigt. In diesem Moment bin ich ja auch Teil der Aufnahme, des Geschehens.

Mit den drei Teilen habe ich den BesucherInnen dieses Blog einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise gegeben. Schau'mer'mal, wie es weiter geht.


7. Februar – 10. Mai 2009 - Vernissage am 6. Februar 2009 / 18:30 Uhr

Urs Lüthi. Art is the better life - mehr Infos --> hier.


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Freitag, 3. April 2009

Wir waren putzen, auf Luzerns Strassen (noch kein Video)

Wishen für Urs Lüthi

Liebe Sandra,

Ja wir waren gestern auf Luzerns Strassen und haben geputzt, nach der Anregung Urs Lüthi's. Doch das Video zur Aktion der Gruppe "ANOnym" ist noch nicht verfügbar. Wir geniessen die Erinnerung etwas im intimen Rahmen, bevor wir dieses auf die Menschheit los lassen. Also, etwas Geduld, bitte. Die Welt wurde (vermutlich) auch nicht innert 24 Stunden erschaffen.

Liebe Grüsse

Roger und die ANOnym'en

Freitag, 6. Februar 2009

Mobil: Urs Lüthi trifft viele alte Freunde - ich glaube er ist zufrieden

Urs Lüthi begrüsst Freunde und Bekannte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Art is the better life".

 

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Dienstag, 17. März 2009

Kunstmuseum Luzern. Johnny Burn was here

Johnny Burn at the Kunstmuseum Lucerne

Seit März 2009 gibt es im Kunstmuseum Luzern eine zusätzliche AbendBesuchsMöglichkeit, bis 20:00 Uhr. Neu ist das Museum auch am Dienstag (+Mittwoch wie gewohnt) geöffnet.

An den Dienstagen wird zukünftig ein "Sonderprogramm" geboten. Der heutige Abend wurde wie folgt angekündigt:

Nina's Tuesday: Nina Steinemann und Gäste - diesmal Johnny Burn.
Ein aufsteigender Stern am Schweizer Unterhaltungshimmel. One-Man-Show (Gitarre/Gesang) mit eigenwilligen Texten und Bühnenoutfits. Ein verrückter Abend zwischen Nonsens und genialem Entertainment.

Wie vermutet, fand sich nur eine kleine Gruppe ZuschauerInnen ein, die aber begeisterungsfähig wie ein ganzer Saal voll war. Und das tut gut.

Nina war verborgen anwesend, dafür aber der junge Urs Lüthi und als Programmverkünder erschien etwas später der ältere Urs Lüthi. Oder habe ich da was falsch verstanden? Egal. Wichtig war der Star des Abends, Johnny Depp Burn. Der war allerdings höchst persönlich anwesend und überzeugte durch Witz und Dekoration (er sprach von Bühne!). Auch gut. Jedenfalls können wir uns auf die nächsten Dienstage freuen. Chum doch ämal go luegä. Die Agenda befindet sich hier.

Video? Kommt noch, später.

Dienstag, 3. Februar 2009

Kunstmuseum Luzern: Versuch einer Annäherung I

Versuch einer Annaeherung a

Ich stehe vor der ersten Vernissage im Kunstmuseum Luzern und habe noch 3 Tage Zeit, mich in die Räumlichkeiten einzuleben. Vielleicht werden geneigte LeserInnen sich jetzt fragen: "Was macht der Kerl? sich einleben? Will er da übernachten?"

Die Antwort folgt morgen, beim Versuch einer Annäherung II


7. Februar – 10. Mai 2009 - Vernissage am 6. Februar 2009 / 18:30 Uhr

Urs Lüthi. Art is the better life - mehr Infos --> hier.


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Mittwoch, 4. Februar 2009

Kunstmuseum Luzern: Versuch einer Annäherung II

Versuch einer Annaeherung b

"Was macht der Kerl? sich einleben? Will er da übernachten?" sind die offenen Fragen aus dem letzten Beitrag. Es geht um die Entwicklung des Raumgefühls. Das Kunstmuseum Luzern ist nicht einfach ein kleiner Ausstellungraum, z. B. in Schlauch- oder Quadratform. Durch verschiedene Trennwände wird die Ausstellungsfläche den jeweiligen Ausstellungen angepasst. Hinzu kommt das architektonische Muster. Die Fläche will ich mir vor einer Filmarbeit einverleiben, so gut es eben geht.

Während dem Dreh muss das sitzen. Ich will mich nicht mehr orientieren müssen, sondern mich bewegen. Bei meinen Arbeiten geht es ja nicht um das Abfilmen von Objekten, sondern um das Auffinden vom Randgeschehen. Eigenartigerweise gibt es in jedem Raum, egal wie er gebaut ist, gewisse Punkte, wo "etwas passiert", wo sich z.B. BesucherInnen treffen. Diese muss ich kennen. Von diesen Punkten muss ich Linien ziehen können, die ich abschreiten kann. Mein "drittes Auge" ist gefordert und nicht mein Orientierungssinn.

Aus diesen Erkenntnissen heraus "laufen" mir immer Momente über den Weg, die ich erfassen will. Die Geschichten erzählen und Eindrücke hinterlassen, auch in der Fotographie.

Morgen gibt es "Versuch einer Annäherung III", die obige Aussage bestätigen.



7. Februar – 10. Mai 2009 - Vernissage am 6. Februar 2009 / 18:30 Uhr

Urs Lüthi. Art is the better life - mehr Infos --> hier.



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Mittwoch, 10. März 2010

Der Kinder- und Jugendclub “Treffpunkt Kunst” im Kunstmuseum Luzern - Mein Arbeitsbericht

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Der Kinder- und Jugendclub “Treffpunkt Kunst” im Kunstmuseum Luzern feiert in Kürze sein 10jähriges Bestehen im KKL-Gebäude. Am 26. Februar 2010 öffnete der Projektraum Kunstvermittlung für 4 Monate seine Pforten für die Öffentlichkeit. Gründe mit den Kindern einmal etwas aussergewöhnliches anzugehen. So wurde ich als Blogger des Kunstmuseum eingeladen, auch mit den Kindern zu arbeiten. Und was liegt mir näher als die Kamera.

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Für insgesamt 5 Gruppen werde ich nun an 3 aufeinander folgenden Samstagen versuchen, das Augen- und Handwerk Filmen zu vermitteln. Das ganz ohne Programm oder grosse Vorbereitungen, da ich der Meinung bin, dass Kinder einem eh den Weg aufzeigen, wenn aufmerksam beobachtet wird. Und genau mit der Beobachtung habe ich begonnen.

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Nach einem kurzen Gang durch die aktuelle Ausstellung “Referenz und Neigung”, bei der wir mehrmals Arbeiten von Urs Lüthi begegneten, forderte ich die TeilnehmerInnen auf “den Lüthi” nun auch im Projektraum zu suchen. Die 7 Kinder des ersten Kurses lösten das Suchrätsel innert kürzester Zeit. Selbst der ganz kleine “Lüthi” wurde entdeckt. Die Aufmerksammachung auf die Wichtigkeit des Beobachtens bei einer Filmarbeit war somit abgeschlossen, denn das Auge “filmt” auch immer mit, ganz ohne teure Kamera, also so in etwa.

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Es folgte der eher technische Teil. Die Kamera, der Akku, das Mikrofon, die Kabel usw usw usw inkl. der Präsentation alter Filme in verschiedenen Formaten (von 16mm bis Super8) rundeten das Ganze ab.

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Jetzt ging’s an die Praxis. Dazu verteilte ich Aufgaben. Natürlich wollte ich eine(-n) Assistentin. Dann musste das Mikrofon und die Kamera bedient werden. Wer ist Regisseur? Und wo nehmen wir eine Moderatorin, einen Moderator her? Bitte nicht alle, wir brauchen ja auch noch interviewte Personen. Bei 7 TeilnehmerInnen funktionierte das Spiel problemlos.

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Nachdem alle Funktionen eingespielt waren, trauten sich die Kinder sogar selbständig!, ohne mein Aufforderung, MuseumsbesucherInnen vor die Interviewwand zu holen.

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Am Nachmittag war dann alles ganz anders. Vom Grundgedanken her nicht, aber von der TeilnehmerInnenanzahl und dem Alter der Kinder. Die Anzahl nahm auf 18 zu und der Altersdurchschnitt markant ab. Irgendwie hatten wir die Idee, die Kinder im Empfangsatelier zu fragen, wer mit dem Filmer heute arbeiten möchte. Die absolute Mehrheit war spontan dabei. Was tun? Alle mitkommen! Und es funktionierte tatsächlich. Zwar konnte nicht so intensiv wie am Morgen gearbeitet werden, aber Spass hatten sie trotzdem und der Informationsstand dürfte ausgeglichen sein. Als Endprodukt des Tages liegen nun verschiedenste Interviews mit Kindern, kleinen und grossen, mit Erwachsenen, mit Geschwistern und überhaupt mit Kreuz-und-Quer vor. Diese baue ich für einen ganz besonderen Tag zusammen, wo sie dann im Museum gezeigt werden.

Kinderclub 06.03 Projektraum Kunst 062_cr

Die Arbeit geht, wie bereits erwähnt, weiter. Am kommenden Samstag werden mich im Projektraum Jugendliche besuchen, die nicht mehr im Club dabei sind. So wird sich wieder eine völlig andere Situation ergeben. Ich gehe in Richtung “Künstlergespräch”, da ich davon ausgehen, dass 13 - 19jährige an einem Tisch miteinander reden können. Und wenn nicht? Kein Problem, kommt Mal alle mit!

Was mich am Morgen erwartet steht noch auf der Liste “Spontanität ist gefragt”

Alles zum Projektraum Kunstvermittlung im Kunstmuseum --> hier
Alles zum Projektraum im kulturtv.ch --> hier
Der Kinder- und Jugendclub im Kunstmuseum Luzern --> hier und hier.