Montag, 21. August 2006

Freunde: Die wir nicht verstehen können/wollen/sollen

Am Samstag, vor 2 Wochen, ist ein Freund von uns freiwillig von der Erdbühne abgetreten. Vor wenigen Monaten hatte er sein Leben neu geordnet. Wieder geheiratet, Pläne mit seinem Sohn aus erste Ehe geschmidet, seine Finanzen neu organisiert ... scheinbar alles perfekt. Wenigstens nach Aussen.

Am letzten Samstag sind wir beim Haus seiner Frau vorbei gefahren. Eine grösse Anzahl Fahrzeuge liest uns erstaunt aufsehen. Polizei, Krankenwagen, Leichenwagen und zivile Autos. Ein sehr ungutes Gefühl hat sich in uns breit gemacht. Heute wurde unsere Vermutung bestätigt, die wir einfach übers Wochenende verdrängt haben. Sie ist ihrem Mann nachgefolgt.

Gar nicht einfach zu verstehen. Aber sollen wir das auch können /wollen / müssen / sollen?

Kommentare:

  1. Hintersinnen nützte nichts mehr. Verstehen kann man das als Aussenstehender sowieso auch nicht. Und ein echter Freund wäre es gewesen, wenn er vorher mit seinen Freunden geredet hätte.
    Entschuldigung, wenn das hart rüberkommt.
    Bare Verzweiflung muss bei der neuen Frau geherrscht haben, dass sie sich auch zu solch einem dramatischen Schritt entschieden hat. Aber auch dieser Schritt hilft dem Verständnis nicht weiter auf die Sprünge.
    Man nimmt es schliesslich als Entscheid eines 'geliebten' Menschen hin.

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  2. das tut uns sehr leid.wir fühlen mit euch!

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