Samstag, 25. November 2006

Eieiei, war ich heute sauer (inneres Video)

Zugegeben, wir gehen oft in das Emmencenter, ein Einkaufszentrum in unmittelbarer Nähe und unser erster Gang ist immer Kaffeetrinken in einem Bistro. Heute allerdings hat es uns fast den Hut vom Kopf geschleudert. Doch alles schön der Reihe nach:

Neue Serviertochter: Guten Tag, was darf ich ihnen bringen?
wir: Also, einen Milchkaffee mit 2 Süssstoff und einen Kaffee mit 2 Kaffeerahm und 2 Zucker.
NS: Moment, moment, ich habe noch einen anderen Tisch im Kopf (zückt ein Notizblöckchen). Also, einen Kaffee Creme und einen Milchkaffe?
wir: Ja, gerne. Mit 2 Süssstoff, 2 Kaffeerahm und 2 Zucker (sie schreibt alles auf).
2 Minuten später bringt die Dame das Bestellte, mit einem Zucker, einem Süssstoff und 2 Kaffeerahm.
wir: Oh, da fehlt noch ein Süssstoff und ein Zucker. (den Süssstoff findet sie sofort in ihrer Geldbörse, den Zucker muss sie holen).

Aber was ist das? Mein Milchkaffee steht "im Kaffee" und so bitte ich die Dame, mir doch eine Serviette zu geben, damit ich den verschütteten Kaffee aufsaugen kann. Spontan greift sie zu einem Putzlappen, mit dem sie die Tische abwischt und entsprechend unangenehm riecht, reinigt damit die Untertasse und den Tassenboden.
Ich entschliesse mich, diesen Kaffee nicht zu trinken, da ich immer noch den unangenehmen Geruch in der Nase habe. Warum ich nicht gleich reklamiert habe? Ich war einfach zu erstaunt, dass kann es auch mal geben ;-)

Nach der Zeitungslektüre erbitten wir, immer noch freundlich, die Rechnung und begleichen diese auch sofort.
Allerdings hat sie nicht bemerkt, dass der Milchkaffee noch unangetastet auf dem Tisch steht. Ich allerdings sage ihr: Jetzt muss ich ihnen aber noch etwas sagen und schildere ihr ihre Handlung.
NS: Ich habe doch nur die Untertasse (Teller) damit abgewischt und macht ein Gesicht, saurer gehts nicht mehr. Ich sage ihr noch, dass ich dies nur ihr sage, obwohl der Chef 5 Meter daneben gestanden ist und nichts bemerkt hat. Ihr Gesicht verzieht sich noch um ein paar Grad mehr.

Wir verlassen das Bistro und meine Frau wundert sich nur noch über sich selber: "Warum habe ich eigentlich diesen Kaffee bezahlt. Sie hätte sich doch wenigstens entschuldigen können".
Ich sage: "Das kennen wir doch, jeder Kunde droht mit einer Bestellung und die ServiceWüste Schweiz lebt weiter!"


Tag(s): emmen+center bistro kaffee ServiceWüste Schweiz konsum

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