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Montag, 26. Juli 2010

Schlatter unterwegs XXIV: Nicht mein Tag heut

Bruno Schlatter berichtet:

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Schild Trümmerfrau

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Grosser Garten

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Schild aus Restaurant 'Bautzener Tor' mit eigener Hausbrauerei

 

Weitere Schnittarbeiten am Computer zum Morgenessen klappten noch, dann wieder negative Antworten von wegen Kontaktaufnahme! Anschliessend aufgebrochen, um den Mirko zu suchen, der ist aber zur Zeit in Potsdam ... wieder nichts!
Weiter zu einem Elektrogrossmarkt, meine alte Kamera ist hinüber, folglich neues Ding gekauft, mit dem man auch Fotos machen kann, lieber Roger (das klappt allerdings erst, wenn ich auch noch das richtige Verbindungskabel hab zum Compi, das wird nämlich mit diesem Modell nicht standardmässig mitgeliefert).

Immerhin auf dem Weg ein Trümmerfraumahnmal gesehen (aber das Foto ist nicht da ... nur von der Anschrift).

Am Nachmittag Richtung Deutsches Hygiene Museum, natürlich geschlossen am Montag, dann halt den Grossen Garten mit dem Palais erwandert.
Später einen Film über die Republik Neustadt gesucht, aber der einheimische Videoexperte weiss weder Name noch sonst was, ausser dass der Film mal in der Scheune gezeigt wurde. Immerhin gelang ich in der Scheune an einen, der mir den Namen des Regisseurs verraten kann ... aber der Regisseur hat keine Adresse und keine Webpage ...

Nun habe ich am Mittwoch mal sicher eine Kontaktperson, die ich treffen werde, mit einer weiterer probier ich’s heute Abend noch. Wird das was?

Immerhin hab ich mal die Grussbotschaft für Burry the Jumbo aufgenommen!***


//LINKS//
Trümmerfrauen
Der Grosse Garten Dresden
Scheune Dresden
//LINKS ENDE//

*** (Anmerk. der Redaktion: Lieber Bruno, die treffe ich Morgen auch, in Aarau, ab 14 Uhr und dann Marsch durch die Altstadt auf den Rathausplatz). Weitere Infos –> hier

Sonntag, 25. Juli 2010

Schlatter unterwegs XXIII: Den Mann mit der gebrochenen Nase getroffen

Bruno Schlatter berichtet:

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König Friedrich August II

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Witziges an der Akademie der Künste: Kirchenglas aus Feuerzeugen

DSC02839 Rodin
Mann mit der gebrochenen Nase, Rodin

Später aufgestanden als normal. Im Riesenpiss in die Stadt gelaufen, zuerst Kaffee an der Frauenkirche zum Aufwärmen. Die Bunten Republikaner tun sich ja schwer, entweder sind sie in den Ferien oder haben sonst keine Zeit, oder wollen die alte Zeit einfach ruhen lassen, dafür find ich den König Friedrich August II.

Ausstellung der Studierenden in der Akademie der Künste angeschaut: ähneln sich, diese Jahresausstellungen der Studienklassen.

Frauenkirche angeschaut, zum Reinkommen muss man in Riesenschlange anstehen. Halt wieder mal eine schöne Kirche mehr.

Dann das neue Albertinum besichtigt. In der Skulpturenhalle läuft mir Rodins ‚Mann mit der gebrochenen Nase‘ über den Weg, den ich erst noch an der Führung durchs Kunstmuseum Luzern zitiert habe, als Bruch mit der Tradition hin zur Moderne.
In der Neuen Galerie gefällt mir vor allem Otto Dix.
Dazu gehört dann auch noch die Einzelausstellung von Jeff Wall im Lipsiusbau nebenan. Fantastische Fotografien, viele davon im hinterleuchteten Glaskasten präsentiert, in Riesenformaten. Sehr schön!

In der Scheune versucht, an die Bunte Republik ranzukommen, für die ist das vor allem das Fest, auf jeden Fall war der Tipp, dass ihr Büro in der Scheune sei, falsch.
Versuche noch weitere Mail-Kontakte mit Bunter Republik herzustellen.

Jetzt muss noch eine Video-Grussbotschaft erstellt werden, scheitere aber, weil Kamera spinnt. Dann gibt’s dann wohl ein Bier und später noch Videoschnittarbeit.

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Friedrich August III. (Sachsen)
Mann mit der gebrochenen Nase
Jeff Wall
//LINKS ENDE//

Mittwoch, 28. Juli 2010

Schlatter unterwegs: XXVb – Fundstücke der Redaktion zur Grappa, Scheune Dresden und Bury The Jumbo (Videos)

Bruno Schlatter ist unterwegs, hat sein mobiles Büro, sein Atelier irgend wo zwischen Küchentisch, Bettgestell und Badezimmer installiert. Nicht gerade optimale Verhältnisse, aber – es geht;-)

Jedenfalls haben wir 3 Videos entdeckt, die noch nicht im Blog erschienen sind:


Scheune - Privatführung mit Anett durch Dresden! Bericht dazu –> hier


Trailer Os – Gespräch mit Grappa
Eine Utopie wächst an der brasilianischen Küste. Bericht dazu –> hier


Grussbotschaft – zu Bury The Jumbo in Aarau –> Bericht dazu –> hier


… und weitere werden folgen, den der Kerl hat jetzt scheinbar auch das richtige Kabel, oder so … und überhaupt. Danke an Bruno Schlatter für seinen BlogDokuEinsatz! Die Redaktion

Samstag, 30. August 2014

Andrea Thüler: TurtFrauGarn 30 - Beobachtungen in einer andern Welt zu Turtmann

anlässlich der Triennale Wallis 2014
Andrea_Thühler-30-DSC_0481 
Foto: Andrea Thüler/kulturtv.ch


TurtFrauGarn 30

Der Katalog Teil 3

Der Weg zum Werk von André Thiébaud & Christophe Fellay ist etwas abenteuerlich. Hier und hier und hier finden Sie wieder die orangen Pfeilchen auf dem Kiesweg und dann geht es zwischen Rosenbusch und Birnbaum in den Garten hinein, wo ein oranges Kabel am Boden liegt, welchem  Sie entlang gehen. Ja und  w i r k l i c h  in den Hühnerhof hinein – der Hahn ist gwundrig und freundlich! – und schliesslich die Treppe hinunter in die alte Ruine. Wenn Sie dem Kabel folgen, werden Sie sich nicht verirren...

Weiter geht es hier hinauf und dann sind Sie wieder auf der – genau! – vor dem Platz links ist der Eingang zum Bürgenstock. Bitte ziehen Sie die bereitgestellten Filzpantoffeln an um das Werk von Chantal Michel zu besichtigen.

Und hier auf dieser Dorfseite ist noch das Werk von Bob Gramsma.

Auf dem Rückweg können Sie hier abkürzen und sehen diesen alten Teil des Dorfes.
Dort in dieser Scheune ist das Werk von Josette Taramarcaz, auch von aussen zu betrachten.
Diese Strasse führt Sie zum Zeughaus, wo Künstler der visarte Wallis eine magische Gemeinschaftsarbeit zeigen. Sie heisst Bye Bye Fly und spielt auf den ehemaligen Militärflugplatz an.

Von da aus sehen Sie den Turm zu Turtmann, ein Werk von Aldo Mozzini und Oppy de Bernardo. Allerdings entfaltet sich die Mystik des Turms erst nachts, falls Sie am Abend noch da sind...
Bis zum Zeughaus sind es zu Fuss ungefähr sieben bis zehn Minuten, Sie können gerne auch Fahrräder mieten, wir haben auch Rikscha, Tandem und andere Spezialvelos.

Und zum Schluss gibt es hier im Hotel Post noch mehr Kunst zu sehen.
Wir empfehlen Ihnen, zuerst den Rundgang zu machen und anschliessend das Hotel zu besichtigen. Vielleicht trinken Sie bei uns im Garten noch ein Glas Wein, schreiben etwas ins Gästebuch und erzählen uns, wie ...

Dasselbe jeweils auch in Französisch, Englisch und natürlich Berndeutsch.
Wallisertiitsch? vielleicht nächstes Jahr, heuer nicht mehr :-)


Alle Texte und Fotos von Andrea Thüler –> hier
Homepage Andrea Thüler –> hier
Alles zur Triennale Wallis 2014 –> hier
Alle Infos zum Standort "Turtmann" – hier



Dienstag, 24. August 2010

Schlatter unterwegs LI: Draussen vor der Leichenhalle

Bruno Schlatter teilt mit (Montag, 23.8.2010):

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Blick auf Zorten

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Die Dependance: das Gartenhäuschen mit meinem Zimmer

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Blick in die ausgebaute Scheune

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Kirchenfenster der Katholischen Kirche Zorten

Zuerst mal gebührenpflichtige Kehrichtsäcke regeln, damit wir im Hinblick auf Wien die Wohnung ordnungsgemäss hinterlassen können, zusätzlich eine Wanderkarte für Zorten besorgt. Das Wetter sieht zwar nicht besonders wanderfreundlich aus.

Zuhause noch alle Kontakte erledigt, unter anderem nochmals das Problem mit der Hütte, die von Berlin nach Noseland sollte, besprochen, wundere mich, dass DHL, ein Transportunternehmen, grundsätzlich keine Hütten transportiere und die Schweiz als Nicht-Lieferland bezeichne, obwohl ich hier ständig DHL-Fahrzeuge rumkurven sehe (Anmerk. der Redaktion: Und sie auch unverschämte Gebühren verlangen! Wann machen unsere Räte in dieser Sache endlich vorwärts?).

Dann packen und auf den Zug. Als dann dort mein Laptop endlich wieder aufstartet (es hatte Probleme bekommen, weil ich eine Festplatte entfernt hatte, worauf es sich verweigerte weiteraufzufahren…), merke ich, dass ich den Pin für den UMTS-Stick vergessen habe und somit nicht so einfach ins Internet reinkomme. Yeah… der technisch unbedarfte Schlatter hat gemeint, da legt man einfach das Swisscomkärtchen in den Stick und surft los: aber nene… so ist das natürlich nicht!
Hoffen wir mal auf Zorten und sonst telefonieren wir dann der Swisscom (das wird wahrscheinlich nicht einfach).

Gut, dann lesen wir halt den Spiegel und 20 Minuten on the trainway to Chur. Werde dadurch nicht schlauer: ist ja wie eine ewige Repetition von Wissen, einzig wer gestorben ist, ist neu… wobei das von Schlingensief wissen wir auch schon seit Samstag.
Was wir nicht wissen, dass wir am Churer Bahnhof auf Anna-Lina und ihre Mutter treffen: alte Bekannte: Anna-Lina habe ich ja in Berlin zum Kaffee getroffen, sie hat damals erwähnt, dass sie nochmals herkommen will, um ihre Bilder (Porträts vom Nachbarn Oskar) zu übermalen. Ihre Mutter Gaby ist eine alte Bekannte aus wilden Zofinger Zeiten rund um den  Ochsen, Gmües-Chratte und anderen Geschichten.

Zorten ist ein kleines Bündner Dorf am Ende der Welt, also genau hinter Lenzerheide. Wie versprochen erwartet mich Mariann vom ‚Hotel‘ an der Bushaltestelle. Sie zeigt mir das Zimmer draussen im Gärtchen - das kleine Häuschen: kaum Platz zum Drehen, die  Matratze ist im oberen Stock mit steiler Leiter erreichbar. Wird ja lustig, wenn man da nachts auf die Toilette muss…

Zuerst ein Rundgang durchs Haus, dann ein Bierchen trinken am Tisch vor dem Haus, dabei die ersten Nachbarn vom Alters- und Pflegeheim Casa St. Duno kennengelernt: lustige Truppe, vor allem Oskar…

Später erkunde ich die allernächste Umgebung, schaue kurz in die Kirche und begutachte die touristischen Möglichkeiten am Anschlagbrett bei der Gemeinde. Das Dorfmuseum (!) ist leider geschlossen, vielleicht reicht es am Donnerstag vor der Abreise für einen schnellen Blick.
Habe heute wichtige Gespräche über die Zukunft Zortens verpasst, will aber sowieso zuerst ankommen, ehe ich mich in die Fragerei stürze: beobachte kurz die Arbeiten im Atelier, werde mal den Abend geniessen und dann morgen weiterschauen.

Als ich dann den Stick will, um mir eine Internetverbindung zu ergattern, beginnt es zu regnen… so ist das in der Wildnis draussen!
Jetzt endlich hat es aufgehört zu regnen und ich sitze draussen vor der Leichenhalle unterhalb des Friedhofs mit Empfang...

 

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Zorten

Zorten war früher wichtiger als Arosa, da hat man die Toten hierher gebracht zum Begraben (oder sie durch den Winter halt mal tiefgefroren, weil der Weg ungangbar war) –>  Info bei Wikipedia 

Anna-Lina Balke
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Mittwoch, 29. Dezember 2010

Schlatter Unterwegs: Die BlogBeitraege in Einzelteilen – Ein Inhaltsverzeichnis des besonderen Highlights


Ein Ein-Linien-Porträt - Klaus Büsen von Bruno Schlatter

Ein besonderes Highlight im zu Ende gehenden Jahr 2010 sind die Berichte des Schriftstellers und Künstlers Bruno Schlatter. Ueber 3 Monate berichtete er aus verwunschen Ecken, sogenannten Mikro-Nationen, in Europa.
Das verdient eine nochmalige Rückschau, die Bruno auch gleich selber erstellt hat und von mir lediglich überarbeitet wurde.


Bruno Schlatters Idee: hier

Der Einstieg zum Wegstieg: hier

Saugeais – Montbenoît

1) Angekommen: hier
2) Empfang bei der Präsidentin von Saugeais: hier
3) Kloster von Montbenoît: hier
4) Schengen anerkennt Noseland: hier

Os – Deudesfeld in der Eifel (Brasilien)

5) Os in Deudesfeld: hier
6) Deutschland hat gefeiert: hier
7) Fotos: hier
8) Leistungseinheiten und faulenzen: hier

Karboismus – Deudesfeld in der Eifel

9) Carbonismus und Mittelalter: hier
10) Versuch eines Versuches – mit neuen Links: hier
11) Jetzt geht’s los, mit Videos – Die Zoellner Hymne und die Präsidentin grüsst hier
12) Back to the Roots: hier
13) Fauler Tag: hier
14) Karls’ruhen – Der Neustart nach einer kurzen Heimkehr: hier

Freie Republik Schwarzenberg – Schwarzenberg

15) Erzgebirge olé: hier
16) Schwarzenbergs Geheimnisse erwandert: hier
17) Im Herzen der Freien Republik Schwarzenberg: hier
18) Von Heym bis Hiemer: hier
19) Kriegsgräber müssen bleiben: hier
20) Portwein mit Georg: hier

Bunte Republik Neustadt – Dresden

21) Neustadt – Neue Station: hier
22) Den Mann mit der gebrochenen Nase getroffen: hier
23) Nicht mein Tag heut: hier
24) Der Sonderzug nach Bunte Republik Neustadt rollt: hier
Fundstücke der Redaktion: Grappa, Scheune Dresden und Bury the Jumbo (Videos)
25) Eierchecke und terraimprovisiertes Museum: hier
26) Zügeltag: hier Videos zur Bunten Republik Neustadt: hier

Hüttenkunst und Autonome Republik Utopia – Berlin

27) Warten auf Hüttenkunst: hier
28) Der mit den Hühnern schlief: hier
29) Unruh stiften in einstürzenden Altbauten: hier
30) Warten auf Hüttenkunst hat sich gelohnt: hier
31) Jagd nach Spuren und erster Fahndungserfolg: hier
32) Glück im Unglück: hier
33) JudiHEEE... jetzt geht die Post ab: hier 2. Phase: hier
34) Nach Bogota dauert es länger: hier
35) Büsen ist im Keller!: hier

Dorfrepublik Rüterberg – Rüterberg an der Elbe

36) 1 mal Dömitz mit allem: hier
37) Gut, dass Ferien sind: hier
Die Post ist da und Schlatter durch die Luft dabei: hier
38) Einschub Autonome Republik Utopia: Schon wieder Neustadt – aber diesmal Dosse? Oder wat?: hier
39) Leben in Dömitz entdeckt... sogar ein Art Vorform des Nachtlebens: hier
40) Christel’s Anliegen: hier

Gängeviertel – Hamburg

41) Recherche kommt in die Gänge: hier
42) Lob des Fahrrades: hier
43) Von ‚schilliger’ Musik und wegweisenden Projekten für die Besetzerszene Hamburgs: hier
44) Home Sweet Home: hier
45) Wenig Schmerzen: hier
46) Riesencrevetten an Ingwer Kurkuma und Spät-Pizza: hier
47) Zweimal das erste Mal: hier
Ein König kochte für mich (Video): hier
48) Redaktion zu Besuch: hier
49) Der grosse KulTOURer: hier
50) Fauler Tag: hier

Zorten – Zorten bei Lenzerheide

51) Draussen vor der Leichenhalle: hier
52) Klaus Büsen – Das Original ist überbracht: hier
53) Über Gipfel und Grenzen: hier
54) Wenn Mettier sein Metier beherrscht!: hier
55) Lustiges Erwachen: hier
56) Bierminister als Verräter: hier
57) Kein Match heute: hier

Umamatlarumma, Republik Kugelmugel, Augartenstadt – Wien

58) Kleine Welt... kleines Wien: hier
59) Pissts am Morgen dämmerts am Abend: hier
60) Beforschen?!?: hier
61) Beforschen 2: hier
62) Wien ahoi – das neue Fahrrad ist da: hier
63) Aus der Hüfte schiessen: hier
64) Heute mal ohne Titel: hier
65) Kein Stagediven sondern Stadtdriven bis ans Ende: hier
66) Kriege sind am besten im Museum aufgehoben: hier
67) Mit allen Wassern gewaschen: hier
68) Zeit für den Narrenturm: hier
69) Hinter den Fassaden: hier
70) Über kurz oder lang: Langenegger ist an jeder Ecke: hier
71) Anschluss an Österreich geschafft: hier
72) In der Sackgasse: hier
73) Habe jetzt endlich ein Profil: hier
74) Wien schrumpft: hier
75) Liebende gehen immer auf den Kahlenberg: hier
76) Der dreifache Habib: hier
77) Das Wiener Publikum sitzt still, nur der Schlatter tanzt, wie er will: hier
78) Auf Fritz Mandelbaums Spuren geraten: hier
79) Klaus nimmt mich in die Mangel: hier
80) Ein freundlicher Tag: hier
81) Den Aktionsradius erweitert: hier
82) Ein Mozart kommt nie ohne Brahms, Schubert und Beethoven: hier
83) Der kleine Gürtel-Walk: von Maultrommeln und Tschick: hier
84) A Tschick ist kein Tschick: hier
85) Ehrenvolle Niederlage gegen den österreichischen Erzfeind: hier
86) Mein kleines Wunder von Wien: hier
87) Zwischen Augarten, Augartenstadt und Augartenspitz: hier
88) Wenn King Crimson Funk spielen würden: hier
89) Auf höchster Staatsebene Kontakte geknüpft: hier
90) Von der irrealen Augartenstadt in die reale Kafkawelt Wiens: hier
91) Mit den netten Damen am Telefon wäre Kafka anders geworden...: hier
92) Kultstück eines Volkes von Kuchenbäckern: hier
93) Stolzer Kultschalbesitzer wird in Wien reichlich beschenkt: hier
94) Noch mehr Behördenprobleme: hier
95) Wie ich Wiener Boden küsste und die Tage kürzer wurden: hier
96) Wie ich zu Freikarten zum Otto Lechner komme: hier
97) Wie es zur Republik Kugelmugel kam: hier
98) Als die Wiener subventionierte Schulreisen zu Kugelmugel machten: hier
99) Lerne neue Dimensionen Wiens in den Wohnbausiedlungen im 23. Bezirk kennen: hier
100) Baba! Bhüeti!: hier


noseland
nosenoise

Dienstag, 18. Juni 2013

Zur Lesung von Dominik Brun auf Gitschenen

Josef Schuler - Dominik Brun - Niklaus Lenherr (v.l.n.r) Foto: Roger Levy

Auf Gitschenen, 15. Juli 2013

Frei nach Dominik Brun: Literatur-mobil bewegt, Bücher auch.

Gegen 30 Leute haben sich auf Einladung von Niklaus Lenherr im Rahmen seines Projekts Literatur-mobil bei der Familie Toni + Käthy Furrer getroffen. Anlass war eine Lesung des Autors Dominik Brun.
Gegen 30 Leute
solche die man kennt
solche die sich kennen
solche die sich erkennen

Das Fenster der Scheune erlaubt dem Licht einen Einblick auf das Werk Bruns "Gegenzüge". Wir machen uns auf eine Reise, mit der Eisenbahn, mit dem Flugzeug, mit der Eisenbahn. Wir sind mobil unterwegs, als stationäre ZuhörerInnen.

Wir erfahren, dass es in Afrika Schafe gibt. Auf Gitschenen auch. Glocken werden wahr genommen.
Der Zug ist gefangen, zwischen den Eisen. Bis er entgleist. Quietschen löst das schäfliche Glockenspiel ab. Frauenstimmen. Ängste. Entdeckungen. Beamte. Not Today. Toiletten.

Wasser ist ein Grundrecht für alle. Für alle, die bezahlen können. TrinkGeld. NiemandsLand. Gehamstertes Toilettenpapier.
Lunch aus der Büchse.
Abflug
Australien
Pferde – All of them are good Horses.

Lanker
GeHEUtes Alphabeth – Schlafen im Stroh auf Gitschenen – Spross im Tank.

Reiten in Turnschuhen – Welten finden sich – mit schmerzenden GesässKnochen. KnochenArbeit?
Unendlichkeit. Rinderweiden. Mineralreich. Wasser.
Ziegenbeutel mit Druckventil
Bartstoppeln elektrisieren (Lesestoff fürs Kämmerlein)

Der Nachbar kommt immer zu kurz. Dornen.

Wir sehen uns wieder in der Transsibirischen Eisenbahn.

Und irgend wann flogen SpiegelEier durchs Fenster!
Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Alphabet neu aufmischen. Wir bleiben mobil > Literatur-mobil.


Links:
Dominik Brun, Homepage, hier
Literatur-mobil, Homepage, hier
Schlafen im Stroh bei Familie Furrer, hier
Gegenzüge im Verlag Martin Wallimann, Homepage, hier